Grundsicherung + Ehrenamt (Aufwandsentschädigung) + Rente + Minijob

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joalb

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Habe da ein Verständnisproblem und bitte um Hilfe / Klärung :cool:

Im § 82 SGB XII (siehe unten) ist geregelt das wenn jemand Einnahmen aus einem Ehrenamt erhält ein Betrag von 200 € als nicht anrechenbar anzusetzen ist. Ich kann beim besten Willen keinen Hinweis darauf finden das diese 200 € aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit stammen müssen ?!

Ja, es gibt Anordnungen das die Verwaltung das so zu behandeln hat, dass die 200 € nur dann nicht berücksichtigt werden wenn sie aus der Ehrenamtlichen Tätigkeit stammen aber das halte ich für nicht korrekt.


Zitat:
(2) Von dem Einkommen sind abzusetzen 1.
auf das Einkommen entrichtete Steuern,
2.
Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung,
3.
Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind, sowie geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten, und
4.
die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben.

Erhält eine leistungsberechtigte Person aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen, die nach § 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei sind, ist abweichend von Satz 1 Nummer 2 bis 4 und den Absätzen 3 und 6 ein Betrag von bis zu 200 Euro monatlich nicht als Einkommen zu berücksichtigen. Soweit ein Betrag nach Satz 2 in Anspruch genommen wird, gelten die Beträge nach Absatz 3 Satz 1 zweiter Halbsatz und nach Absatz 6 Satz 1 zweiter Halbsatz insoweit als ausgeschöpft.
Zitat ende
 

ZynHH

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Und du möchtest jetzt, aus einer Nicht-Ehrenamtlichen Tätigkeit auch 200€ anrechnungsfrei haben? Bei welchem Stundensatz?
 

OldieButGoldie

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Ich verstehe die Frage nicht.
Da steht doch, dass sich der FB von 200 € nur auf EK aus § 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes bezieht, und dieser wiederum regelt EK aus steuerbefreiten (Ehren)ämtern oder Tätigkeiten.

(Erwerbs)einkommen, bzw. sonstige Einnahmen ist ganz anders definiert. Das steht in Abs.1
1Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert mit Ausnahme der Leistungen nach diesem Buch, der Grundrente ....
 

joalb

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sorry aber es ist nicht festgelegt das die 200 € aus der Ehrenamtlichen Tätigkeit stammen müssen es steht im Gesetz verkürzt:
wenn geld aus dem Ehrenamt eingenommen wird dann sind 200 euro als Freibetrag anzusetzen

es steht dort nicht :
wenn geld aus dem Ehrenamt eingenommen wird dann sind 200 euro der einnahmen aus dem Ehrenamt als Freibetrag anzusetzen

irgendwie stehe ich auf der Leitung... :-(
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Und du möchtest jetzt, aus einer Nicht-Ehrenamtlichen Tätigkeit auch 200€ anrechnungsfrei haben? Bei welchem Stundensatz?

Nein es geht um eine ehrenamtliche Tätigkeit z. B. 50 € Aufwandsentschädigung + Minijob 200 € - meiner Meinung nach (zumindest so lange ich noch auf der Leitung stehe) dürfen bei der Berechnung der Grundsicherung nur 50 € angerechnet werden - irgendwie habe ich da etwas im Kopf von wegen Stärkung des Ehrenamtes...
 

grün_fink

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Da das Geld vom Ehrenamt eine Aufwandsentschädigung ist, geht man ja davon aus, dass man um das Ehrenamt auszuüben, ein (finanzieller) Aufwand nötig ist. Deshalb ist die Anrechnung so.
Wie das bei beiden Einkommensarten zusammen ist, weiß ich nicht.
 
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