Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit oder besser ALG2 und teilweise Erwerbsminderungsrente?

ArtNr5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
28
Bewertungen
0
Hallo liebe Gemeinde..

Ich brauche Eure Hilfe. Ich habe 2017 EU Rente beantragt. Die Sache gíng bis vor Gericht. Jetzt habe ich einen Vergleichsvorschlag erhalten: EU Rente befristet auf 3 Jahre und darüberhinaus teilweise EU Rente unbefristet. Bei der vollen Rente müsste ich Grundsicherung nach SGB XII beantragen. Ich habe aber Bedenken, dass ich aus meiner Wohnung raus muss. Sie ist 20 QM zu groß. Bis jetzt hat der Jobcenter die angemessene Miete gezahlt und ich habe den Rest aus dem Regelsatz genommen und hab mich dafür woanders eingeschränkt. Mein Ärztin hat mir zwar damals eine Empfehlung ausgestellt, laut der ich aus vielen Gründen in meiner Wohnungn bleiben sollte, es hat aber nicht gereicht für den JC. Kann mich das Sozialamt der Gemeinde dazu zwingen auszuziehen? Oder zahlen sie in dem Fall auch die angemessene Miete und ich nehme den Rest aus dem Regelsatz?
Ich habe auch ein Auto (9 Jahre alt und ca 3,500 wert). Da ich ziemlich schlecht zu Fuß unterwegs bin, brauche ich es zum Einkaufen und für Artztbesuche. Wird mir das als Vermögen angerechnet?
Wäre es für mich nicht günstiger mich auf eine teilweise EU Rente zu einigen und beim JC bleiben? Bei den vielen Einschränkungen für einen Arbeitsplatz für mich wird es eh schwierig einen Job für mich zu finden.

Ich hoffe auf ein Paar antworten von Euch :)
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
938
Bewertungen
1.726
Nachfrage zu Begrifflichkeiten:
Bekommst du eine sogenannte Arbeitsmarktrente? Also eigentlich Teilerwerbsgemindert, aber aufgrund der Arbeitsmarktlage die volle Rente auf 3 Jahre befristet?
Wenn ja, bleibst du sowieso beim JC.

Oder tatsächlich Berufsunfähigkeitsrente?
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
24.532
Bewertungen
27.799
Niemand kann dich zwingen, umzuziehen. die angemessene KdU steht dir immer zu.

Wenn du wegen Gehbehinderung auf das Auto angewiesen ist, kann man auch nicht verlangen, dass du das verkaufst. Und ihc glaube auch nicht, dass das ufs Schonvermögen im SGB XII angerechet wir. Ich kenne nämlich eine ganze Reihe Leute, die vollerwerbsgemindert im SGB XII sind und die ein relativ grosses Auto fahren, sowas wie nen VW Caddy zum Beispiel, weil sie ein Auto brauchen, wo sie mit dem E-Rolli bis vor das Lenkrad fahren können. Da ait schon die behinderungbedingte Umrüstung oft 25.000 EUR und mehr Wert (Elektrische Rampe oder Kassettenlift, elektronisches System (z. B. EMC) für Gas Bremse, Blinker, Hupe, Licht....., Joysticklenkung...).
 

ArtNr5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
28
Bewertungen
0
Dann haben sie sicher einen Schwerbehindertenausweis wg einer Gehbehinderung. Mein SBA läuft im Okober ab und wurde nicht verlängert. Ich habe auch keine mentale Kraft mehr gehabt da auch noch weiter zu kämpfen. Hab jetzt nur noch GdB 30, auch wenn das Laufen schwer fällt..
 
Oben Unten