Grundsicherung beantragt, Bewilligungszeitraum ALG II läuft aus

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tabun

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Hallo,

folgende Situation: Ich hatte am 22.11.12 einen Termin bei einer Psychiaterin im Rahmen eines vertrauensärztlichen Gutachtens, welches vom Jobcenter initialisiert wurde. In diesem Gutachten wurde festgestellt, daß ich nicht mehr als 3 Stunden pro Tag arbeiten kann (Gutachten liegt mir vor), und mir wurde deshalb vom Jobcenter in einem Schreiben vom 02.01.2013 nahegelegt, bis zum 19.01. Grundsicherung zu beantragen.
Dieses tat ich auch, ich habe am 19.01. einen Brief vom Landkreis erhalten, welcher bestätigt, daß ich am 16.01. einen Antrag auf Grundsicherung gestellt habe. Die Grundsicherung wurde natürlich noch nicht gewährt, da man mir mitteilte, ich solle doch zuerst noch einen Antrag auf EM-Rente stellen, und dann den Rentenbescheid nachreichen.

Eine Aufforderung, die Rente unverzüglich zu beantragen ging mir auch mit der Aufforderung Grundsicherung zu beantragen zu, wurde aber leider erst von mir dieses Wochenende bemerkt. Dort stand auch drin, dass die nette Sachbearbeiterin den Antrag für mich stellen würde, wenn ich dies nicht bis zum 19ten täte. Was offensichtlich nicht erfolgt ist.

Ich erhielt zudem am 04.12.2012 einen Weiterbewilligungsantrag des JC, da mein Bezugszeitraum Ende Januar 2013 ablaufen würde. Diesen stellte ich natürlich umgehend, und habe bis jetzt noch keinerlei Nachricht bezüglich dessen Bewilligung oder Ablehnung erhalten. Weswegen meine Sorgen diesbezüglich langsam wachsen. Nicht, daß ich nächste Woche ohne Moneten dastehe und auf der Straße sitze. :eek:

Und nun meine Fragen:
- Bekomme ich noch ALG II, bis mein Rentenantrag bewilligt ist, kann ich also auf eine Weiterbewilligung meiner Leistungen hoffen?
- Wenn nicht, was soll ich tun?
- Wenn die Sachbearbeiterin sowieso den Antrag für mich stellt, lohnt es sich noch selbst den Aufwand zu betreiben, und ihn zu stellen?
- Habe ich mit irgendwelchen Repressionen diesbezüglich zu rechnen? (Ich kenne mich mit Gesetzestexten nicht aus, und meine Krankheit lässt mich sehr schnell paranoid werden)

Danke für die Aufmerksamkeit :smile:
 

alexander29

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Du stellst bei der Rentenversicherung formlos den Antrag auf eien EM-Rente.
Bis die RV eine Entscheidung getroffen hat, bleibst du beim JC und bekommst Sozialgeld, sofern ein erwerbsfähiger in deiner BG lebt.
Lebst du allein, wirst du Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen; das solltest du auch beantragen.
Freibeträge hier 1.600 Euro.
Die Leistungen sind gleich.
Antrag auf Grundsicherung war demnach falsch.

Hilfe zum Lebensunterhalt

Sozialgeld
 
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