Grundsätzlich Anspruch auf Regelleistung?

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Kronach

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Ich bin 25 Jahre alt, erwerbslos und lebe bei meiner Mutter (Mietwohnung). Sie ist voll berufstätig und daher selbst nicht hilfebedürftig. Es besteht zwischen uns kein Untermietvertrag. Habe ich grundsätzlich Anspruch auf Regelleistung plus Sozialversicherung oder müßte ich dafür erst ausziehen? Ich habe so gut wie kein Vermögen und keine geregelten Einkünfte.
 
E

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Gast
Kommt darauf an, wieviel Deine Mutter verdient.

Miete werden sie Dir keine zahlen und was Deine Mutter "zuviel" verdient, wird Dir wahrscheinlich angerechnet, aber beantragen kannst Du die Regelleistung schon.
 

isabel

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Hallo, Kronach,
wenn Du in keiner erster Ausbildung steckst, ist Deine Mutter nicht mehr Unterhaltspflichtig. Also, Du bildest Deine eigene BG . Mit Deiner Mutter stehst Du höhstens in Haushaltgemeinschaft.
Du musst Dich an Miete und Nebenkosten beteiligen, deswegen ist es ratsam, mit Deiner M. ein Untermietervertrag zu schließen.
Das hat die arge zu akzeptieren.
Da Du mit 25 J. kein Anspruch auf FamilienKV hast, muss die arge das auch übernehmen. Dir steht volles RG: 359,-€ zu und Dein Anteil an Mietkosten. Es sei denn, Deine Mutter verdient ein kleines Vermögen.

MfG
Isabell
 

Mario Nette

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Entweder du machst das fest mit deiner Mutter, also über einen Untermietvertrag. Oder deine Mutter kann dich - offenbar kann sie sich die Unterkunft ja auch so leisten - "rausschmeißen"; dann steht dir eine eigenen, ARGE -konforme Unterkunft zu.

Willst du bei deiner Mutter wohnen bleiben, gibt es aber keinen Nachweis, dass Kosten der Unterkunft für dich entstehen (gibt es ja auch hin und wieder - freies Wohnrecht), dann dürfte dir dennoch aber der volle Regelsatz von 359 € zustehen, da du Ü25 bist und keine Unterhaltsansprüche deinerseits mehr an deine Mutter zu stellen sind.

Ist also zu fragen: Was willst du durchsetzen?

Mario Nette
 

Kronach

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Ich habe meinen Antrag am 4. Februar abgeholt und am 16. Februar kann ich ihn abgeben. Vorher sollte ich am 8. Februar noch zu einer Vorsprache beim Vermittler. Ich bin nicht gegangen... Nun bekomme ich ein Schreiben, daß deshalb meine Leistungen um 10 Prozent gekürzt werden; sollte ich am 15. Februar wieder nicht beim Vermittler erscheinen, um 20 Prozent. Ich finde das schon etwas kurios: Da hat man seinen Antrag noch nicht einmal abgegeben und schon sollen Leistungen gekürzt werden, die man ja noch gar nicht erhält! Soll/kann ich Widerspruch einlegen? Und wie wehre ich eine Eingliederungsvereinbarung ab, sollte mir eine solche vorgelegt werden?
 

Erolena

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Es gibt aber das Feld im Antrag, ab wann dieser gestellt wird.
In dem Fall wäre es möglich, den Antrag erst ab 16.2. oder 1.3. zu stellen.

Was passiert dann mit der Sanktion? Müßte wegfallen, denke ich.

Um die Miete geltend zu machen braucht man keinen Untermietvertrag.
Sagst einfach, du musst ab xy deine Miethälfte selbst zahlen.

Mache ich mit meinem "Kind" über 25 auch so.
Und Unterstützungsleistung lehne er und ich ab.

Zwingen könne sie weder Dich noch deine Mutter.
 

Kronach

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Warum wollen sie in der Anlage "Haushaltsgemeinschaft" eigentlich wissen, ob man Essen gestellt bekommt? Kürzen sie etwa die Regelleistung, wenn man hier Ja ankreuzt?

Wegen meinem Mietanteil: Kann man das auch im Nachhinein noch jederzeit geltend machen? Ich habe nämlich morgen Abgabe und möchte nun erstmal nichts mehr am Antrag ändern. Was genau muß ich tun, wenn ich später auch den Mietanteil bekommen möchte?
 
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