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ExitUser

Gast
Ein Freund von mir hat bei Nordhausen ein Grundstück, Ackerland, im Jahre 1992 geerbt(Erbengemeinschaft).
Das Ackerland wird seit ewigen Zeiten von der LPG bewirtschaftet (Nach dem Krieg enteignet und 1992 rückübereignet) Seit dann bekommen sie lächerliche 400Euro pro Jahr Pacht von dem Nachfolger der LPG, einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft mbH.Da die Kosten (Grundsteuer u.s.w. )höher liegen, als die Einnahmen, haben sie im Jahre 2005 das Grundstück für ca. 3600 Euro an die Firma verkauft. (Anteil von meinem Freund: ca.900Euro)
Jetzt will die ARGE die 900 Euro als Einkommen anrechnen plus die Pacht für 2005 und 2006 in Höhe von anteilig 249 Euro gegenrechnen.

Frage: Handelt es sich bei dem Verkaufserlös um anzurechenbares Einkommen oder ist es eine Vermögensumwandlung?

Frage: Die Pacht in Höhe von 249 Euro deckt nicht die Kosten, die meinem Freund in der Zeit entstanden. Kann er die Kosten aufrechnen?

Mein Freund war so blöd, das Grundstück und die Pachterträge nicht in seinem ALG2 Antarg anzugeben! Betrugsvorwurf?
 

eAlex79

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Also meines Erachtens ist das Vermögensumwandlung, und ich würde der ARGE eine einfache Einnahmen/Überschussrechnung machen und dann, wenn sie weiter auf dem Einbehalt besteht, verlangen mann solle ausführlich mit Angabe der zugehörigen Paragraphen begründen warum.

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x Alex.
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Dopamin

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Ein Freund von mir hat bei Nordhausen ein Grundstück, Ackerland, im Jahre 1992 geerbt(Erbengemeinschaft).
Das Ackerland wird seit ewigen Zeiten von der LPG bewirtschaftet (Nach dem Krieg enteignet und 1992 rückübereignet) Seit dann bekommen sie lächerliche 400Euro pro Jahr Pacht von dem Nachfolger der LPG, einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft mbH.Da die Kosten (Grundsteuer u.s.w. )höher liegen, als die Einnahmen, haben sie im Jahre 2005 das Grundstück für ca. 3600 Euro an die Firma verkauft. (Anteil von meinem Freund: ca.900Euro)
Jetzt will die ARGE die 900 Euro als Einkommen anrechnen plus die Pacht für 2005 und 2006 in Höhe von anteilig 249 Euro gegenrechnen.

Frage: Handelt es sich bei dem Verkaufserlös um anzurechenbares Einkommen oder ist es eine Vermögensumwandlung?
Hätte der Wert des Grundstücks bei Angabe im Antrag den Vermögensfreibetrag gesprengt?

Frage: Die Pacht in Höhe von 249 Euro deckt nicht die Kosten, die meinem Freund in der Zeit entstanden. Kann er die Kosten aufrechnen?
Bin ich mir nicht sicher, die Anrechnung sollte eigentlich möglich sein, aber ich habe da kein Rechtsgrundlagenwissen...

Mein Freund war so blöd, das Grundstück und die Pachterträge nicht in seinem ALG2 Antarg anzugeben! Betrugsvorwurf?
Wahrscheinlich - ist wohl Standard, gibt ja mehrere entsprechende Themen im Forum...
aufgemerkt,

da kommen bestimmt noch andere Antworten...

Dopamin
 
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Grundsteuer

Wenn das Grundstück dauerhaft zuwenig abwirft, dann stellt man einen Antrag auf Verminderiung bzw. Aussetzung der Grundsteuer. Die Grundsteuer soll, soweit die Theorie, etwa 3,5% des Ertrages vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, ausmachen.
Die ARGE kann nur das Einkommen gegenrechnen, das auch geflossen ist. Die Unterscheidung Einnahme und Einkommen fällt ettlichen SBs (vorsätzlich?) schwer. Liegt wohl auch an der Ausbildung.
Was bleibt ist ein verschwiegenes Vermögen und Einnahmen. Allerdings kein unterschlagenes Einkommen.
Der Verkaufserlös wird somit wohl anrechnungsfrei bleiben.
 

animas

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Schulden interessieren die ARGE nicht!!!
Wäre ja noch schöner, dass ein Harzer seine Schulden tilgen könnte. Vom Bettelgeld auch noch Vermögen bilden?
Was glaubt Ihr warum die Leute ihre Häuser und Versicherungen unterm Wert verlieren?
Die Sache braucht einen Anwalt!
 
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ExitUser

Gast
Habe hier zufällig wieder gelesen.
Für Interessierte: Die Sache ist bis zum heutigen Tag im Widerspruchsverfahren vor der ARGE, nachdem sie ihm vor ca. 2 Wochen den Eingang des Widerspruchs
bestätigt haben mit dem Hinweis: Wird schnellstmöglich bearbeitet!
Inzwischen ist er Invalidenrentner, als raus!
 
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