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Grund für Rentenablehnung mitteilen?

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Bertie

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#1
Hallo ihr Lieben,

ich habe folgende Frage:

Die Arge hatte "angeregt", dass ich eine EU Rente beantrage (lange Zeit wg. Depressionen arbeitsunfähig). Nach der Reha wurde die Rente jetzt abgelehnt. Muss ich der Arge den Grund dafür bzw. den Ablehnungsbescheid zukommen lassen, oder fällt das unter Datenschutz?

Und da ich Widerspruch einzulegen gedenke, was passiert in der Zwischenzeit, wenn ich der Arge die Ablehnung mitteile, gelte ich dann pauschal als arbeitsfähig, oder wird das Ergebnis abgewartet (ich denke mal nicht)?

Danke schon mal... :-(
 

Esox

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#2
Moin Moin,

...als erstes solltest Du unbedingt Widerspruch einlegen, sonst erklärst Du Dich mit der Ablehnung einverstanden....das war ja nicht der Sinn der Beantragung.
Ich möchte mich jetzt nicht festlegen, aber während der Zeit des Widerspruchs bist Du im Status der Antragstellung / Ablehnung / Widerspruch, also ändert sich gegenüber der Arge nichts...hierzu bitte weitere Meldungen abwarten.
Warum solltest Du nicht die Arge über die Ablehnung und Deinen Widerspruch informieren, Deine Akte ist ja noch nicht geschlossen, der Widerspruch zählt.
 

Muzel

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#3
Dem SB von der Arge gehen erst mal keine medizinischen Diagnosen an. Bei mir läuft auch ein Eu-Antragsverfahren seit 09.08. Das Arbeitsamt steht mir ständig auf den Füßen, weil sie den Sachstand wissen wollen. Natürlich beschleunigt das nicht das Verfahren sondern ich werde durch dieses Verhalten zermürbt und verunsichert.
Wenn dich das Arbeitsamt fragt, ob du einen Bescheid von der DRV hast musst, du wahrheitsgemäße Angaben machen.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hallo ihr Lieben,

ich habe folgende Frage:

Die Arge hatte "angeregt", dass ich eine EU Rente beantrage (lange Zeit wg. Depressionen arbeitsunfähig). Nach der Reha wurde die Rente jetzt abgelehnt. Muss ich der Arge den Grund dafür bzw. den Ablehnungsbescheid zukommen lassen, oder fällt das unter Datenschutz?

Und da ich Widerspruch einzulegen gedenke, was passiert in der Zwischenzeit, wenn ich der Arge die Ablehnung mitteile, gelte ich dann pauschal als arbeitsfähig, oder wird das Ergebnis abgewartet (ich denke mal nicht)?

Danke schon mal... :-(
Es reicht, wenn Du der ARGE mitteilst, daß der Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde (ohne Angabe der Gründe). (Weiterhin eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die ARGE schicken!)

Machst Du den Widerspruch selbst oder lässt Du diesen von jemand machen, z.B. Sozialverband?

Falls ja (also "ja" vom Sozialverband) würde ich den Sozialverband bitten, Dir eine kurze Bestätigung zu senden, daß ein Widerspruch seit ..... (Datum) läuft. Diese Bestätigung würde ich dann in Kopie an die ARGE weiterleiten. Am besten per Fax wegen Sendebestätigung als Beweis.

Falls Du von der ARGE noch nicht zum Medizinischen Dienst der ARGE geschickt wurdest solltest Du Dich darauf gefasst machen, daß Du eine Einladung diesbezüglich in den nächsten Wochen erhalten wirst.

Ich kann Dir nur empfehlen alle Arztberichte, Röntgenaufnahmen, Kernspinaufnahmen, Klinikberichte usw. zusammenzusammeln (von den Ärzten und Kliniken wo Du warst). Sollten die dafür Geld verlangen, dann mach es schriftlich und bitte darum, daß diese Berichte direkt an Deinen Hausarzt geschickt werden. Von ihm kannst Du sie Dir dann kopieren. Sag ihm, daß Du diese Berichte unbedingt für den Sozialverband brauchst wegen Widerspruch zur Ablehnung des Antrages auf Erwerbsminderungsrente.

Diese alle bei Dir behalten und nur Kopien rausgeben. Ausserdem auch sehr wertvoll >>> einen "persönlichen Tagesablauf" erstellen. (Siehe Anlage)

Und immer die aktuellen Arztberichte usw. auch dem Sozialverband zur Verfügung stellen (Kopie reicht). Nur so können die eine evtl. Erwerbsminderungsrente für Dich durchboxen und auch den Widerspruch einwandfrei formulieren.

Ansonsten auch noch interessant für Dich (dort im oberen Bereich - siehe "wichtig" - in rot - die Merkblätter bzw. Infos): Information - Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente im Erwerbslosen Forum Deutschland

LG
 

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Bertie

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#5
Danke euch :)

Letztes Jahr hatte ich mich schon um einen Job als Zeitungsausträger beworben, aber die haben sich erst jetzt gemeldet, weil vorher nichts frei war.

Das fällt äußerst ungünstig zusammen alles, denn ich befürchte, wenn ich meinem SB (der mehr als nur unfreundlich ist und mir schon ohne Ende Ärger gemacht hat) mitteile, dass die Rente abgelehnt wurde und ich einen Job an der Hand habe, als Simulant da stehe, so in der Art: Ah, klar, kriegt die Rente nicht, ist also komplett arbeitsfähig (was ja nicht stimmt) und sucht sich jetzt schnell nen Job, na dem zeigen wir jetzt, wo der Hammer hängt!

:-(
 

Esox

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#6
Moin Bertie,

laß die anderen doch denken was sie wollen...sie sollten doch lieber Deine eigenen Bemühungen, nach einem Job zu suchen, "würdigen".
Eine Ablehnung des Antrages auf Rente ist kein Zeichen von plötzlicher Arbeitsfähigkeit, sondern oft nur einer falschen Begutachtung und unsachgemäßer Einschätzung.

Lass Dich nicht unterkriegen und geh Deinen Weg!
 

Eierbecher

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#7
Nimm den Job an, dann läßt Du dich immer wieder krank schreiben, es geht halt nicht.

Anschließend teilst Du dem Rententräger mit das Du es versucht hast, es aber nicht geht.

Abwarten was dann passiert.

Ist eine Idee meines Anwalts.

MfG
Eierbecher
 

Bertie

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#8
Moin Bertie,

laß die anderen doch denken was sie wollen...sie sollten doch lieber Deine eigenen Bemühungen, nach einem Job zu suchen, "würdigen".
Eine Ablehnung des Antrages auf Rente ist kein Zeichen von plötzlicher Arbeitsfähigkeit, sondern oft nur einer falschen Begutachtung und unsachgemäßer Einschätzung.

Lass Dich nicht unterkriegen und geh Deinen Weg!
Ja, sie sollten das würdigen, aber ob sie das tun? So, wie ich meinen SB kenne, wird er das nicht tun. Der behandelt einen nur wie Dreck, wie früher auch schon.

Aber ich werds versuchen :)
 
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