Grüne wollen Flüchtlinge gesetzlich krankenversichern

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Dagegen72

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roterhusar

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AW: Grüne wollen Flüchtlinge gesetzlich versichern

Nur haben sie nichts zu sagen.
 

Dagegen72

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AW: Grüne wollen Flüchtlinge gesetzlich versichern

^^

Es sei ein "humanitäres Armutszeugnis, dass in Deutschland für Schutzsuchende nur eine medizinische Minimalversorgung voller bürokratischer Hürden" vorgesehen sei, sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. Unnötig auftretende oder verschleppte Erkrankungen vergrößerten nicht nur das Leid der Menschen, sondern auch "den späteren medizinischen Behandlungsaufwand".
tja, sie wollen aber irgendwann wieder mal was zum Sagen haben ;)
 

*kampfpaar*radikal.A

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AW: Grüne wollen Flüchtlinge gesetzlich versichern

.
([xyz] ist hoffentlich seriöse website?)
.
.
:icon_confused:... ja, liebe Dagegen72, völlig seriös. So seriös, daß die braune Kacke nur so raustropft.
.......Lies Dir mal die Kommentare durch, dann weißt Du, was für Fratzen sich da tummeln.
.......Und wer des Lesens kundig ist, weiß auch, warum.
.

 

KristinaMN

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€490 Mio bei rd. 200.000 Flüchtlingen pro Person € 2.400 pro Jahr

Wer hat den da wieder versucht zu rechnen. Das Geld langt nie.

Sollte bekannt werden, dass es vollen Krankenversicherungsschutz in Deutschland gibt, wird deren die Flüchtlingszahlen nochmals massiv steigen.
 

Neudenkender

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Wenn Leute hier leben, auch als Flüchtling, müssen sie entsprechend den hiesigen Gepflogenheiten gesundheitsversorgt werden. Ganz einfach. Hat wohl schon Todesfälle wegen der bürokratischen Hürden gegeben. Weiß gar nicht, was es da zu diskutieren gibt! Wer A sagt, muss auch B sagen.
 

Der Ratlose

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genau so ist es, schön in die gesetzliche Krankenversicherung mit denen.

Warum sollten auch alle für die bezahlen, es reicht doch wenn die Abhängigbeschäftigten das aufs Auge gedrückt bekommen.

Das da blos keiner über der Beitragsbemessungsgrenze dafür aufkommen muß.

Aber ich überlege gerade.................................................
könnte es sein das solche Vorschläge immer von Leuten kommen die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen:icon_neutral: ?
 

elo237

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Grüne wollten ja auch mal Atom Kraftwerke abschalten :icon_hihi:
 

BerlinerAss

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€490 Mio bei rd. 200.000 Flüchtlingen pro Person € 2.400 pro Jahr

Wer hat den da wieder versucht zu rechnen. Das Geld langt nie.

Sollte bekannt werden, dass es vollen Krankenversicherungsschutz in Deutschland gibt, wird deren die Flüchtlingszahlen nochmals massiv steigen.


Mit einer freiwilligen Versicherungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt man den Mindestsatz von mtl. 158,- Euro.

Bei 100 000 Flüchtlingen wären es 15 800 000 ,- EURO pro Monat, jährlich 189, 6 Millionen Euro.

Woher hast Du die Zahl von 200 000 Flüchtlingen?



Ich denke das Problem ist, dass die Solidargemeinschaft zusätzliche Lasten tragen wird, die nicht von allen Mitgliedern der Krankenkasse gebilligt werden.

Außerdem wird es auch Flüchtlinge geben, die nicht bedürftig sind, ihre Beiträge selbst bezahlen können.

So oder so, die Krankenversicherungen bei den Krankenkassen können kostengünstiger organisiert werden, als es bisher für Flüchtlinge vom Bund getan wurde.
 

Lecarior

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Ich denke das Problem ist, dass die Solidargemeinschaft zusätzliche Lasten tragen wird, die nicht von allen Mitgliedern der Krankenkasse gebilligt werden.
Meinst du ernsthaft, das wäre bislang anders? Aktuell bekommen Asylbewerber Krankenhilfe nach § 4 AsylbLG und sind damit bei Ärzten genauso beliebt wie Privatpatienten, weil sie nicht unter die Budgetierung fallen. Das Problem bei der Krankenhilfe ist, dass die überwiegend von den Kommunen (die Regelungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland) getragen wird. Und was glaubst du, wie es von den Menschen vor Ort aufgenommen wird, wenn der gemeindliche Kindergarten nicht renoviert werden kann, weil Mohammed eine Herz-OP braucht und die dafür aufgewendete Krankenhilfe ein Viertel der jährlichen Einkommensteuereinnahmen der kleinen Gemeinde auffrisst? Mit der Übernahme in die gesetzliche Krankenversicherung würde diese Last weiter verteilt werden. Aus kommunaler Sicht kann ich das Vorhaben daher begrüßen. Wobei ich durchaus der Meinung bin, der Leistungskatalog sollte dem bisherigen § 4 AsylbLG entsprechen.
 
E

ExitUser

Gast
Aktuell bekommen Asylbewerber Krankenhilfe nach § 4 AsylbLG und sind damit bei Ärzten genauso beliebt wie Privatpatienten, weil sie nicht unter die Budgetierung fallen. Das Problem bei der Krankenhilfe ist, dass die überwiegend von den Kommunen (die Regelungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland) getragen wird. Und was glaubst du, wie es von den Menschen vor Ort aufgenommen wird, wenn der gemeindliche Kindergarten nicht renoviert werden kann, weil Mohammed eine Herz-OP braucht
Ich hoffe:

Sie sind glücklich darüber, dass ein MENSCHENLEBEN gerettet wurde!
 
D

Don Vittorio

Gast
Wenn Hilfe absurde Formen annimmt :

Sozial-Irrsinn in der SchweizFlüchtlingsfamilie kostet Gemeinde 50.000 Euro im Monat

Was dabei stutzig macht, ist nicht, dass die Familie unterstützt wird. Das ist notwendig und gut. Das Problem ist, dass die Gemeinde zahlen muss. Ohne dass sie Einfluss darauf hat, welche Maßnahmen getroffen werden - und wie viel sie kosten.
Sozial-Irrsinn in der SchweizFlüchtlingsfamilie kostet Gemeinde 50.000 Euro im Monat
 

KristinaMN

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Mit einer freiwilligen Versicherungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt man den Mindestsatz von mtl. 158,- Euro.

Bei 100 000 Flüchtlingen wären es 15 800 000 ,- EURO pro Monat, jährlich 189, 6 Millionen Euro.

Woher hast Du die Zahl von 200 000 Flüchtlingen?.
200.000 ist die Hochrechnung für 2014.

Man darf nicht nur die Beiträge sehen, sondern auch die Leistungen die die Krankenkassen dann erbringen müssen. Und die sind um ein vielfaches höher als bei Durchschnittsäversicherten, da Krankheiten nie behandelt wurden zB Aids, Zahnarzt, Beschneidungen von Frauen, ...

In München laufen die Frauenkliniken Sturm, da sie mit den vielen Problemgeburzen aufgrund Bescheidungen überfordert sind (zu wenig Erfahrung, die Kreissäle und Betten sind länger belegt, Beschwerden wegen landestypischem "Lauten" bei der Entbindung, etc.).
 

KristinaMN

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Wenn Leute hier leben, auch als Flüchtling, müssen sie entsprechend den hiesigen Gepflogenheiten gesundheitsversorgt werden. Ganz einfach. Hat wohl schon Todesfälle wegen der bürokratischen Hürden gegeben. Weiß gar nicht, was es da zu diskutieren gibt! Wer A sagt, muss auch B sagen.
Was ist mit den Hunderttausenden OHNE EINEN EINZIGEN Versicherungsschutz?!

Viele malochen als Selbständige und sind doch die blöden.
 

BerlinerAss

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Was ist mit den Hunderttausenden OHNE EINEN EINZIGEN Versicherungsschutz?!

Viele malochen als Selbständige und sind doch die blöden.

Gesetzlich sollte soetwas nicht mehr möglich sein.

Wegen den BeitragsSchulden gilt:

Ansprüche auf Beiträge verjähren in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind. Ansprüche auf vorsätzlich vorenthaltene Beiträge verjähren in dreißig Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind.

§25 SGB IV
 

Lecarior

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Ich hoffe:

Sie sind glücklich darüber, dass ein MENSCHENLEBEN gerettet wurde!
Dann hoffe mal und denk bloß nicht zu viel darüber nach, wie die Menschen das tatsächlich sehen.

Der Bund zahlt, nicht die Kommunen.
Das ist falsch. Nach Art. 83 GG führen grundsätzlich die Länder die Bundesgesetze aus. Damit folgt aus Art. 104a Abs. 1 GG auch, dass die Länder die entsprechenden Kosten tragen. Zwar kann das auszuführende Gesetz auch eine (anteilige) Kostentragungspflicht des Bundes vorsehen (Art. 104a Abs. 3 Satz 1 AsylbLG), eine solche Regelung findest du im AsylbLG jedoch nicht. Stattdessen sollen die Landesregierungen letztlich festlegen, wer die Kosten trägt (§ 10 Satz 1 AsylbLG). Und rate mal, wer das weit überwiegend ist. Richtig, die Kommunen. Hier in Schleswig-Holstein sind es die Kreise und kreisfreien Städte (§ 2 Satz 1 AG-AsylbLG), wobei sich das Land güterweise mit 70% an den Kosten beteiligt. Die Kommunen in anderen Ländern sind mit weitaus höheren Eigenanteilen dabei.
 

Existenzminimum

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Es wäre richtig, wenn der Bund die Kosten übernimmt und aus Steuermitteln umlegt, nicht nur auf SV-Beitragszahler verteilt. Leistungen einzeln abrechnen ist tierischer Verwaltungaufwand und stellen auch Anreize für die Ärzte mehr abzurechnen...

Werden Leistungen voll nach dem GKV-Katalog dann bewilligt, dürften die Ausgaben dann nochmal deutlich ansteigen, währen die Einnahmeseite kaum bedient wird..das ist auch klar.

Ohne ärztliche Versorgung kann man die Leute natürlich nicht lassen.
 

KristinaMN

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Nicht zu vergessen die Krankenscheine sind pro Quartal für Arzt (der Überweisungen ausstellen kann, ähnlich Hausrztmodell) und Zahnarzt. Ähnliches gab es in den 70er/80er für alle gesetzlich Versicherten. Mittlerweile werden die Krankenscheine meist automatisch ausgegeben.

Derzeit müssen Asylbewerber keine Zizahlungen oder Eigenleistungen erbringen. Wird das irgendwo berücksichtigt?
 

dersichdenwolfärgert

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genau so ist es, schön in die gesetzliche Krankenversicherung mit denen.

Warum sollten auch alle für die bezahlen, es reicht doch wenn die Abhängigbeschäftigten das aufs Auge gedrückt bekommen.

Das da blos keiner über der Beitragsbemessungsgrenze dafür aufkommen muß.

Aber ich überlege gerade.................................................
könnte es sein das solche Vorschläge immer von Leuten kommen die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen:icon_neutral: ?

Die ist mir auch ein Dorn im Auge, das ist
asozial und gehört abgeschafft.

Weg mit der Beitragsbemessungsgrenze für Golfspielende
Ärzte und ihren Gattinnen, die auch noch Kindergeld und
Elterngeld Plus kassieren.

Die haben es ja sooo nötig.

Zum dank an die Gesellschaft richten sie sich
noch nen Schweizer Konto ein, und hinterziehen
fröhlich Steuern und hetzen anschließend gegen
DIE Unterschicht, denen doch mal die Mittel gekürzt
gehören.

Die arme Frau die es bräuchte, bekommt es
angerechnet oder gar nicht.

Deutschland 2014, Sozialstaat
für Wohlhabende asoziale.
 

Neudenkender

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Was ist mit den Hunderttausenden OHNE EINEN EINZIGEN Versicherungsschutz?!

Viele malochen als Selbständige und sind doch die blöden.
Du schmeißt oft das Eine gegen das Andere.
Wenn ich Menschen hier aufnehme, müssen sie umfeldadäquat und menschenwürdig untergebracht (ergo weder Container noch Zelte) und anständig medizinisch versorgt werden. Da kann es nicht angehen, dass sie aus bürokratischen Gründen von Krankenhäusern oder Ärzten abgewiesen werden.
 

KristinaMN

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Asylbewerber werden von Ärzten nicht abgewiesen, lediglich bekommen sie einen eingeschränkten Krankenversicherungsschutz. Ähnlich wie beim Zahnarzt mit dem Bonusheft.

Bei festgestellten Krankheiten bei der Ersuntersuchung wird NIE medizinische Hilfe verweigert, z.B. Malaria, Tuberkolose, Hepatitis, Aids, Schwangerschaft, etc. genau DAFÜR macht man diese Untersuchungen.

Wenn das Asylbewerberfahren angeschlossen ist, bekommen sie meist Hartz IV und somit einen üblichen Krankenversicherungsschutz. Es besteht lediglich eine Art Wartezeit - die M.E. Zugemutet werden kann. Es liegt auch am Asylbewerber in seinem Verfahren positiv mitzuwirken und alle Papiere vorzulegen, um es zu beschleunigen.

Das ist die Realität. Bekommst Du die gleichen Leistungen wie ein Privatversicherter? Nein. und diese Abstufungen wird es immer geben, was bis,zu einem gewissen Grad auch OK ist. Es wird auch kein Bürgereinkommen kommen, solange Geld die Macht regiert.
 
E

ExitUser

Gast
Dann hoffe mal und denk bloß nicht zu viel darüber nach, wie die Menschen das tatsächlich sehen.
Wie die Menschen es tatsächlich sehen, hängt davon ab, wie informiert sie sind nd ob sie über den Tellerrand blicken. Erkennen wie pol. eine soz. Gruppe gegen die andere ausgespielt werden kann.

Dieses Merkmal sieht man auch hier im Thread!

Und, du beteiligst dich noch daran!
 
H

HHPeterle

Gast
Also ich würde das Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung nehmen. Die ist sowieso schon für den Ars**.:icon_mrgreen:
 
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