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Grüne und FDP beschnuppern sich Saarland

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isabel

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#1
Zitat:
Grüne und FDP beschnuppern sich

Erstmals seit der Landtagswahl haben sich Grüne und FDP im Saarland am Donnerstag über ein “Jamaika“-Bündnis mit der CDU unterhalten. Grünen-Chef Hubert Ulrich sprach von einer "offenen und konstruktiven Atmosphäre".
(24.09.2009) „Wir haben die Dinge sehr detailliert besprochen“, sagte FDP-Landeschef Christoph Hartmann. Er sei sehr zuversichtlich, dass es für ein mögliches Dreierbündnis eine gemeinsame Grundlage geben könne. „Wir sind bei vielen Dingen sehr einer Meinung. Es gibt natürlich auch Dinge, wo es einige Knackpunkte gibt“, sagte Hartmann nach dem gut vierstündigen Treffen in einem Saarbrücker Hotel.
SR-online: Nachrichten / Politik & Wirtschaft

Die Grünen sind damit bei mir ganz unten durch.

MfG
Isabell
 
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#2
Zitat:
SR-online: Nachrichten / Politik & Wirtschaft

Die Grünen sind damit bei mir ganz unten durch.

MfG
Isabell
Treffen können die sich mit allen Parteien, aber ob daraus was wird, ist ne andere Sache.

Nach diesen Sondierungen wollen die Grünen ihre Basis auf drei Regionalkonferenzen informieren und in den Entscheidungsprozess einbinden. Am 11. Oktober soll dann ein Parteitag die Entscheidung fällen, mit welchem Lager die Grünen in Koalitionsverhandlungen eintreten wollen. Bisher haben die Grünen bereits zweimal mit der SPD und der CDU gesprochen, dazu kam ein Treffen mit der Linkspartei
die Zeit bis dorthin könnte man dazu nutzen, ein Rot-Rot-Grünes Bündnis schmackhafter zu machen, als ein Jamaica-Bündnis.

Kommt also auf die Verhandlungen und die Überzeugungskraft an.
 

isabel

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#3
die Zeit bis dorthin könnte man dazu nutzen, ein Rot-Rot-Grünes Bündnis schmackhafter zu machen, als ein Jamaica-Bündnis.

Kommt also auf die Verhandlungen und die Überzeugungskraft an.
Meinst Du mit Überzeugungskraft: wieviele Regierungsstellen für die Grünen zur Verfügung stehen?

Die Parteiprogramme wurden vor der Wahl bekannt gegeben.
Wenn Die Grünen so viel Gemeinsammkeiten mit CDU und FDP finden, stellen sie sich damit ein Armutszeugnis aus.
Da Die Grünen im Saarland tatsächlich entscheiden können, welche Koalition zustande kommt, haben sie große Verantwortung.
Ich kann nur hoffen, dass sie sich doch gegen Sozialabbau und Privatisirung, auch gegen Atomkraftwerke, entscheiden.
Die Einzelheiten des Gesprächs sind von keiner Seite bekannt gegeben.

MfG
Isabell
 
E

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Gast
#4
Meinst Du mit Überzeugungskraft: wieviele Regierungsstellen für die Grünen zur Verfügung stehen?

Die Parteiprogramme wurden vor der Wahl bekannt gegeben.
Wenn Die Grünen so viel Gemeinsammkeiten mit CDU und FDP finden, stellen sie sich damit ein Armutszeugnis aus.
Da Die Grünen im Saarland tatsächlich entscheiden können, welche Koalition zustande kommt, haben sie große Verantwortung.
Ich kann nur hoffen, dass sie sich doch gegen Sozialabbau und Privatisirung, auch gegen Atomkraftwerke, entscheiden.
Die Einzelheiten des Gesprächs sind von keiner Seite bekannt gegeben.

MfG
Isabell
Es gibt einfachere und bessere Sachen, als nur über den Verhandlungstisch. :icon_smile:
 

Zita

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#5
Es kann doch wohl nicht wahr sein!?!?!?

FDP Wahlwerbung bei uns in der Zeitung:

Schluß mit der Ausbeutung der Produktiven durch die Unproduktiven!

Und mit so einer Partei will man zusammen gehen?

Nein danke!
 

Trajan

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#6
FDP und Grüne: "Deutlich größere Differenzen"

Sondierungsgespräche

Trotz inhaltlicher Differenzen sehen FDP und Grüne, die sich gestern über strittige Punkte unterhielten, Chancen für "eine gemeinsame Grundlage", die in eine Jamaika-Koalition an der Saar münden könnte

Saarbrücken. Auch nach einer Hand voll Sondierungsgesprächen steht noch nicht fest, wohin die Reise mit einer neuen Regierungsbildung im Saarland geht. Gestern haben in Saarbrücken die Delegationen von FDP und Grünen rund vier Stunden lang über Punkte geredet, die zwischen beiden Parteien strittig sind. Wegen der von beiden Seiten vereinbarten Vertraulichkeit wurden jedoch keine Ergebnisse mitgeteilt.

Am Schluss zog der FDP-Landesvorsitzende Christoph Hartmann dieses Fazit: "Es war ein inhaltlich sehr gutes Gespräch in freundlicher Atmosphäre." Nun müsse man sehen, wie man die "Dinge weiter gestalten" könne. Immerhin gehe es ja hier um ein Projekt, das fünf Jahre halten solle. Und: "Wir sind zuversichtlich, dass es eine gemeinsame Grundlage geben kann."

Der Grünen-Landesvorsitzende Hubert Ulrich begründete die lange Gesprächsdauer mit den unterschiedlichen programmatischen Ansätzen beider Parteien: "Sowohl mit der CDU als auch mit den Freidemokraten gibt es deutlich größere Differenzen als zum Beispiel mit der SPD." Ferner gab Ulrich zu erkennen, dass man sich näher komme: "Das waren sehr aufschlussreiche Gespräche. Es ist Bewegung bei allen Parteien in alle Richtungen zu erkennen." Jedoch sind konkretere Festlegungen auf ein Regierungsbündnis erst in der nächsten Woche zu erwarten, wenn das Ergebnis der Bundestagswahl feststeht und wenn sich die Landtagsparteien zu zwei Dreierrunden im großen Kreis zusammenfinden.

Dabei geht es am nächsten Donnerstag zwischen CDU, FDP und Grünen zunächst um das Ausloten einer Jamaika-Koalition. Einen Tag darauf sind SPD, Linke und Grüne dran, um die Möglichkeiten eines Linksbündnisses zu erörtern. Über all dies will Ulrich die Basis in der folgenden Woche auf Regionalkonferenzen informieren, bevor ein Parteitag am 11. Oktober der Grünen-Spitze den Auftrag zu Koalitionsverhandlungen erteilt.

hier nachzulesen: FDP und Grüne: "Deutlich größere Differenzen"

Tritin hat übrigens gestern abend auf der Abschlusskundgebung gesagt, dass die Grünen ihre Positionspapiere beim Eintritt in eine Jamaíka-Koalition rauchen könnten.
Der Vorsitzende der Grünen Hubert Ulrich müsste in einer Jamaika-Koalition den Mann zum Ministerpräsidenten machen, den er 10 Jahre lang bekämpft hat: Peter Müller. Damit würde er faktisch zugeben, dass seine Politik der letzten 10 Jahre nur eine riesengroße Lüge war.

Hier im Saarland hat übrigens Oskar Lafontaine gegen die Grünen Wahlkampf gemacht, indem er gesagt hat, wer Grün wählt, wird sich Schwarz ärgern und die Grünen haben dementsprechend zurückgeschlagen und die Gespräche mit der FDP finden auch aus diesem Grund statt.
 

Denker

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#7
Jamaika deutlich größere inhaltliche Differenzen und daraus folgt? Wir machen Jamaika, den Gruen hat mit Inhalten nichts am Hut....

Bei der nächsten Frage für mehr soziale Gerechtigkeit, heißt es von den Gruenen dann, nicht mit uns, den wir haben nun Arbeit in einem Ministerium der Schwarzen... :icon_kotz:
 
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Gast
#8
:icon_kotz:<-grün, oder? Damit ist meine positiv Einstellung gegenüber grün nachhaltig kaputt. Es hilft nur knallharte Opposition von links. Danke für diese Erkenntnis. Spitzelei wird damit auch grün.
 
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