Gründe im Antwortschreiben

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Hansiklein3

Elo-User*in
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Hallo,

was habt ihr z.b. für Gründe im Antwortschreiben von einem Vermittlungsvorschlag genannt, weshalb ihr euch nicht darauf beworben habt und die vom Jobcenter auch anerkannt wurden und es somit zu keiner
Sanktion gekommen ist.
 

Lilastern

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Ihr Vermittlungsvorschlag bezieht sich auf eine bereits vergebene Stelle.

Wie soll die Stelle vergeben sein, wenn der Arbeitgeber auch eine Kopie vom VV bekommt. Einen dummeren Vorschlag kannst du wohl nicht geben.

Die Firma bekommt auch ein Schreiben von diesem VV und wenn er sich nicht beworben hat, machen die Meldung an das Jobcenter.

Dann bekommst du Schwierigkeiten und eine Sanktion ist ganz sicher.
 

Muzel

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"Ihr Vermittlungsvorschlag bezieht sich auf eine bereits vergebene Stelle."
Warum soll das nicht möglich sein? Die AG schalten doch nicht nur das Jobzentrum als Vermittler ein. Es werden auch Stellen ausgeschrieben und dann intern besetzt.
 

semper fi

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Ihr Vermittlungsvorschlag bezieht sich auf eine bereits vergebene Stelle.

von so einer antwort würde ich abstand nehmen, vor allem wenn es sich um sogenannte helferstellen handelt. gerade zeitarbeitsfirmen inserieren teilweise mit entsprechenden lockstellen, in der regel ohne weitergehende angaben, schon gar nicht in richtung arbeitgebernamen. diese abzockfirmen ziehen notfalls mühelos eine adäquate stelle aus dem hut, einfach weil die vorherige totale unbestimmtheit ihnen dahingehend sämtliche freiheiten gibt.

dann steht man als elo de facto nackt da, sobald eine anhörung kommt. schriftlich hat man in 99% der fälle solch eine aussage einer leihbude eh nicht, die oftmals telefonische nachfrage ist nicht nachweisbar. und wie gesagt, in genau diesem augenblick zaubert die zeitarbeitsfirma exakt die gleiche helferstelle erneut aus dem ärmel... das ist eben deren hauptgeschäft. also bitte bloß nicht so etwas in den antwortbogen schreiben!

man sollte sich ausschließlich knallhart an den (schriftlichen und damit nachweisbaren) informationen im jeweiligen vermittlungsvorschlag halten, bspw. die konkrete ausbildungsvoraussetzung, der führerscheinzwang oder eben exakt bestimmbare gesundheitliche einschränkungen. grundgedanke dabei: es muss nachweisbar für den elo sein!

die sache mit der behauptung, dass ein normal zugestellter brief des jobcenters einen nicht erreicht hat, ist sicherlich ein erfolgversprechender argumentationsweg. so etwas hat in der regel auch vor dem sozialgerich bestand, denn die beweispflicht liegt dann beim jobcenter. ich rate jedoch jedem dazu, sich solch eine argumentation unbedingt für absolute notfälle aufzuheben, vor allem für erlassene sanktionen.

man sollte dies niemals aus reiner bequemlichkeit nutzen, einfach weil man eventuell keine lust auf antwortschrieben hat. das ist ein so dermaßen hoher, unanfechtbarer trumpf für uns elos, dass man diesen nicht leichtfertig aus der hand geben sollte. ansonsten bekommt man zukünftig sämtliche schreiben nur per pzu und ärgert sich darüber, dass man diese chance so leichtfertig vergeben hat.

also erarbeitet euch um himmels himmel für ungewollte vermittlungsvorschläge unbedingt ein standardanschreiben, welches einerseits euch uninteressant für die leihbuden macht, andererseits aber auch für das jobcenter akzeptabel ist. im internet gibt es es so dermaßen viele vorlagen: schreibt einen absatz über eure teamfähigkeit, schreibt einen absatz über eure motivation, hauptsache alles völlig allgemein und nichtssagend gehalten... zu wenig für ein einstellungsgespräch und gleichzeitig zu wenig für einen ansatz für eine mögliche sanktion. labert gefälligst die hölle auf erden herbei, je nichtssagender, desto besser.

meines erachtens umgeht man somit weitaus krisensicherer eine eventuelle argumentationslücke hinsichtlich einer nicht-bewerbung, denn hier ist man als elo notfalls stets selbst in der beweispflicht. eine standardbewerbung mit absätzen voll nichtssagender phrasen hingegen erlöst einen von der pflicht der bewerbung und schiebt die beweispflicht zum jobcenter. einen zweizeiler können sie vermutlich immer angreifen, aber sobald wir nichtssagende acht absätze zur motivation und teamfähigkeit verfassen, dann scheitern sie.

grüßle, semper fi
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
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Wieso sollte solch eine Behauptung eine Lüge sein.
Mit hat der Lantag (Petition) für eine ganz andere Person das Antwortschreiben zugeschickt.
Für den Zugang trägt noch immer der Adressat die Beweislast.
 
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