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Gründe für Umzug...?

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ingo s.

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#1
hallo zusammen,

heute bitte ich euch mal um eine einschätzung...:

wird es möglich sein, der arge als grund für einen notwendigen umzug zu nennen, dass sich das asthma meines bengels verschlechtert hat --- im hinblick darauf, dass unsere wohnung noch kohlenheizung hat?

ein ärztliches attest darüber zu bekommen, dürfte kein problem werden...

einen schwerbehindertenstatus über gdb 70 eben wegen dieses asthmas hat er bereits seit geburt bescheinigt.


btw: meine jetzige wohnung hat ca. 82 qm, die arge übernimmt davon den standard-75-qm-anteil.

eine aufforderung zur kostensenkung habe ich noch nie erhalten, lediglich mal einen mündlichen hinweis, dass ich mich mal mit diesem gedanken befassen sollte (das ist aber schon 15 jahre her...).


wie seht ihr die lage --- wäre das ein argument?


vielen dank für eure antworten

und mfg

ingo s.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ob ein Umzug erforderlich ist, bestimmt sich danach, ob für ihn ein plausibler, nachvollziehbarer und verständlicher Grund vorliegt, von dem sich auch ein Nichthilfeempfänger leiten lassen würde (SG Lüneburg 19.8.2005 - S 24 AS 472/05 ER; OVG HB 24.11.2008 - S2 B 558/08). Dies ist in Fallkonstellationen der Fall (s.a. Frank in GK-SGB II § 22 Rn 58, in denen der Umzug

z.B. erforderlich wird, weil:

die Benutzung der Kohleheizung dem Hilfebedürftigen schwerfällt (OVG Hamburg vom 16.1.1990 - Bs IV 256/89; LSG Berlin-Brandenburg vom 25.3.2009 - L 25 AS 470/09 B ER: Luftnot wegen Kohleheizungsluft).

(Quellen: Berlit in LPK-SGB II (Münder) zu § 22, Rn 84 und Geiger in Leitfaden zum Arbeitslosengeld II, S. 258)

und auch:

die Wohnung sehr ungünstig geschnitten und schlecht beheizbar ist (SG Berlin vom 16.12.2005 - S 37 AS 11501/05 ER).
 

Arania

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#3
Gesundheitliche Gründe die vom Arzt attestiert werden, sollten ein guter Grund sein
 

Kikaka

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#4
eine aufforderung zur kostensenkung habe ich noch nie erhalten, lediglich mal einen mündlichen hinweis, dass ich mich mal mit diesem gedanken befassen sollte (das ist aber schon 15 jahre her...).
- Du kannst hier den Spiess umdrehen: Die Eigenanteil-Kürzung bei der KdU ist finanziell für Dich nicht mehr tragbar und Du willst nun in eine Wohnung ziehen die angemessen ist.
 

redfly

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#5
Gegen die Kürzung der Miete hätte ich mich schon längst gewährt. Die ARGE hat dich bis heute zu keiner Kostensenkung aufgefordert. Die Kürzung ist rechtswidrig! Wieviel Geld musst du dafür überhaupt aus der Regelleistung bezahlen? Auch wenn die Notwendigkeit gegeben ist, stellt sich die ARGE bei einem Umzug oft quer.
 

ingo s.

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#6
- Du kannst hier den Spiess umdrehen: Die Eigenanteil-Kürzung bei der KdU ist finanziell für Dich nicht mehr tragbar und Du willst nun in eine Wohnung ziehen die angemessen ist.

hallo kikaka,

das ist genau der hinweis, den ich brauchte...

die frage ist nur, ob die arge dieses vorhaben auch finanziell unterstützt...

mfg
ingo s.
 

Kikaka

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#7
- Also, auf geht`s :

- Angemessene Wohnung suchen, Mietangebot einreichen, schriftlichen Antrag auf Umzugsbewilligung und Kostenübernahme stellen , Attest beifügen
 

Volker

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#8
hallo kikaka,

das ist genau der hinweis, den ich brauchte...

die frage ist nur, ob die arge dieses vorhaben auch finanziell unterstützt...

mfg
ingo s.
Hallo ingo, du hast genügend Gründe, Krankheit und die Kürzung.
Wenn die nicht wollen, Vorgesetzte der AREG bis zur beschwerdestelle. Dann damit zum SG.

Gut das kann jetzt um einiges dauern, ich schlage vor du
machst wegen der Eilbedürftigkeit, entsprechend.
Kontoauszüge vorlegen. wenn sie gewisse Not ausdrücken.

Volker
 

Ela

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#9
dauert die Eilbedürftigkeit net auch ne gewisse Zeit ???
Weiss jemand wie lange im Schnitt ?
 
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