Großteil Nk soll nicht übernommen werden!

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renasia

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Haben heute den Bescheid bekommen, was die Nachzahlung der NK angeht, es sollen nur ca 90€ von 700€ übernommen werden, den Rest sollen wir selber tragen. ( Ich vermute ist eine Sb sehr sauer auf uns, weil wir ihr die Meinung gesagt haben, denn es kamen so Dinge wie der AV meines Freundes würde nicht vorliegen, aber eine Fahrkostenrückerstattung für einen Monat hatte er schon bekommen udn stand sogar schon in einer EGV ,der Job, , danach waren die Vermittler schuld, dann hieß es mal überarbeitet usw. und zum Schluß hieß es wäre ja komisch das unsere Papiere immer nicht ankämen , teilweise trotz Eingangsbestätigung)

Naja , irgendwann haben wir das Gespräch sozusagen erfolglos abgebrochen,da meine Nerven blank lagen ( noch persönliche Probleme nebenbei).

Gestern hieß es ocoh mit der Abrechnung ,müsste sie schauen, obwohl die Mitteilung bereits vorgestern an uns hinausging.

Alles Nebekosten hier im Haus wurden komplett auf die qm jeder Wohnung umgelegt. ( s. Anhang NK-Abrechnung)

Teilweise rät man uns in dem Brief schon zu einem wirtschaftlicherem Verhalten ( wenn ich es richtig lese) , bringt nur nix, wenn die Familie unter uns die Heizungen alle auf 5 hochdonnert oder 3 mal am Tag duscht ( in der unteren Wohnung wohnen zb ca 6 Leute auf 80 qm, werden wenn man es so sieht einen ganz anderen Verbrauch haben)

Ich kann mir nicht vorstellen ,das das Vorgehen der Sb richtig ist, habe ihr schreiben mal im Anhang hochgeladen.
( Eine Heizkostenabrechnung von 2011 haben wir nie bekommen)

Des weiteren will sie nun auch eine neue Mirtbescheinigung, da frage ich mich notwendig oder Schikane? ( die Wohnfläche ist rot markiert von ihr, wäre aber auch der NK -Abrechnung zu entnehmen)

Ich weiß jetzt gar nicht,was zu tun ist ( außer irgendwie Widerspruch einlegen um zeit zu schinden) ,also wie vorgehen?

Einen Beratungsschein können wir leider nicht holen, da noch keine neue Berechnung ( Freund arbeitet seit 15.08.2012) erfolgt ist und wir zu viel Geld haben, wovon aber ein Großteil ans Jc zurück gezahlt werden muss.

Danke im voraus für eure Hilfe!
 

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gizmo

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Hallo Renasia,
mit dieser Info ist es etwas schwer euch da zu helfen.

Jetzt mal zur Info:

Zur Zeit verstehe ich diese Abrechnung Betriebskosten (= BK) so, das diese sich aus den Nebenkosten(= NK) und den Heizkosten(=HK) zusammensetzen. Hier scheint es eine Unterdeckung zu geben. Wissenswert wäre hier:

Anzahl der in der Wohnung wohnenden?

Grösse der Wohnung?

JC?

Wohngegend?

und bitte den letzten Bescheid hier mal posten.

Dann mehr

Ach ja, was zahlt ihr an Kaltmiete(=KM)
 

gizmo

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Ach man,
möchte hier gerne so ansetzen.

BK Abrechnung:

Gas: 740,29€ / 12 Monate = 61,69€ / 76m² = 0,81€/m²

Nun, ist sehr gering.

Überschlag:

1.30€/m² - 0,81€/m² = 0,49€/m² * 76m² * 12 Monate = 446,88€
1.40€/m² - 0,81€/m² = 0,59€/m² * 76m² * 12 Monate = 538,08€ Nachzahlung
1.50€/m² - 0,81€/m² = 0,69€/m² * 76m² * 12 Monate = 629,28€ Nachzahlung


Schätze hier das die HK irgendwo zwieschen 1,40€ bis 1,50€ liegen.
Finde ich realistisch.

Es fehlen für mich noch die anderen Anteile der HK

Meinerseits würde ich das jetzt gerne mit meinen geforderten Daten weiter Untermauern bevor man in den Widerspruch geht.

Andere Vorschläge?, Was ist falsch, ausser das man die anderen Anteile der HK nicht mit drin hat, für eine Überschlagsrechnung? Könnte sogar für ein Widerspruch reichen, denn das JC muss sich zur Begründung der Ablehnung auf diese Rechnung beziehen. Sollen die sich doch die fehlenden Daten besorgen.
 

renasia

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Ich versuche mal kurz der Reihe nach,soweit ich kann ( habe gerade den nächsten Aufreger, meine Firma hat nur einen Abschlag gezahlt) zu antworten:

@ gelibeh: Ja, hier wird mit gas geheizt.

@ gizmo:
Anzahl der in der Wohnung wohnenden? 2 Erwachsene 1 Kind

Grösse der Wohnung? Wohnung ca. 76 qm ( angeblich,was ich aber nicht mehr glaube, da Haus 560qm und wir eine Dachgeschoßwohnung haben ( in der Haushälfte wo die kleineren Wohnungen sind).
560 : 8 = 70qm ( da wir wahrscheinlich die kleinste Wohnung haben sehr kurios)

JC? Rhein Sieg, Abteilung Siegburg

Wohngegend? Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg

Kaltmiete: 380€ , Warmmiete inkl. Heizung : 612€ (das letzte jahr)

und bitte den letzten Bescheid hier mal posten: siehe Anhang, nehme an du meinst WB Bescheid, bzw Änderungsbescheid ( hoffe ich habe alle pers Daten geschwärzt)

Hoffe das reicht.
 

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lpadoc

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(...) Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg

Als Anlage die "KdU-Richtlinie" des Landkreises. Schau da mal rein und falls Fragen, dann hier nachhaken. Insbesondere empfehle ich die angebene Kaltmiete für Siegburg zu beachten, falls für Euch zutreffend.

Auch beachtet die Regelung zur Wohnungsgröße ("Produkttheorie"), denn die bewohnte Wohnung (76 Quadratm.) liegt unter der angemessenen. Dies bedeutet, das nach oben hin, also bis zur "Zulässigkeitsgrenze", noch Spielraum ist. Es stehen Euch hinsichtlich der Wohnungsgröße bei drei Personen nunmal 80 Quadratmeter zu - die Richtlinie, sofern noch gültig, ist diesbezüglich rechtswidrig.
 

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renasia

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Danke für die Info, da wir uns hier mittlerweile sehr unwohl fühlen überlegen wir im Mom tatsäschlich hier auszuziehen,da ist so ein Hinweis gold wert.( hat viele Gründe das wir hier aus dem Haus wollen)

Bin im Moment noch mit Arbeitshilfe Kostern der Unterkunft in NRW beschäftigt:
Interessant ist zb schon mal dieser Teil:
Die Höhe der Heizkosten ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Relevant werden
bei der Prüfung der Angemessenheit beispielsweise:
· Bauzustand der Wohnung
· Lage der Wohnung im Haus (Anzahl der Außenwände)
· Geschosshöhe
· Wärmeisolierung des Gebäudes und der Fenster
· Wirkungsgrad und Wartungszustand der Heizungsanlage
· Meteorologische Daten (Zahl der Heiztage, absolute Außentemperaturen)
· ggf. erhöhter Heizbedarf für bestimmte Personengruppen (Alter, Behinderung,
Kleinkinder) ( ist ja definitiv nicht erfolgt)

sowie dass
Dieses Schreiben enthält
· den Hinweis darauf, dass die Heizkosten über der Angemessenheitsgrenze
liegen
· die konkrete Benennung der Angemessenheitsgrenze und
· die Mitteilung darüber, dass zukünftig Heizkosten nur noch bis zu der konkret
bezifferten angemessenen Höhe übernommen werden ( auch das ist nicht geschehen)

Die tatsächlichen (auch unangemessenen) Heizkosten sind solange zu übernehmen,
bis der Hilfebedürftige auf Grund vorherigen Hinweises des Leistungsträgers in der
Lage war, die Heizkosten auf ein angemessenes Maß zu senken. Eine Kürzung setzt
den Nachweis unwirtschaftlichen Verhaltens und die tatsächliche Möglichkeit einer
Änderung des Verhaltens voraus.69

Vorsorglicher Hinweis: Nach dem vorliegenden Terminsbericht sind die tatsächlichen
Heizkosten in entsprechender Anwendung von § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II a.F. schon
deshalb zu übernehmen, weil für die „Schonfrist“ von sechs Monaten auch unangemessene
Kosten für eine Wohnung zu tragen sind, zu denen auch die Heizkosten
gehören.
Auf § 44 SGB X wird verwiesen.

( sollte das eigentlich alleine schon nicht reichen??)

so und nunschau ich mal in die KDU und ich hoffe ich verstehe da auch ein wenig ( https://www.harald-thome.de/media/files/richtlinien/KdU-Rhein-Sieg-Kreis---20.12.2011.pdf) hoffe das ist das richtige:
( für mich steht hier allerdings bei 3 Personen 75 qm)

was ich darin fand, was evtl interessant sein könnte:
Eine Pauschalierung der Mietnebenkosten ist auch dann unzulässig, wenn diese in
den Werten des Mietspiegels nicht berücksichtigt worden sind76.
Liegen konkrete Anhaltspunkte für unwirtschaftliches Verhalten vor, ist der Hilfebedürftige
innerhalb einer angemessenen Frist zur Verhaltenskorrektur aufzufordern.
Daran kann sich ein Kostensenkungsverfahren anschließen. Ggf. kommt auch die
Erteilung einer Sanktion gem. § 31 SGB II in Betracht

Ohne die Berücksichtigung
der Positionen Heizkosten, Warmwasserbereitung sowie Antenne/Kabel (siehe
oben), ergibt sich ein Richtwert in Höhe von 1,81 € pro m² (abstrakt angemessener
Wohnfläche) ( bezieht sich der Preis auf den Monat?)

Heizkosten sind – soweit sie angemessen sind (siehe III.3) - in tatsächlicher Höhe
und in vollem Umfang zu übernehmen. Die erforderlichen Daten sind der Heizkostenabrechnung
des Vermieters bzw. des Energie- oder Fernwärmeversorgungsunternehmen
zu entnehmen.111 Zu den Heizkosten gehören neben den Grund- und
Zählergebühren, auch die mietrechtlich geschuldeten Kosten für Wartung und Instandhaltung
sowie ggf. Kosten für Betriebsstrom der Heizanlage. Bei Flüssiggas
ist zu beachten, dass zusätzlich Kosten für die Tankmiete anfallen können, die
ebenfalls als Heiznebenkosten dem Heizbedarf hinzuzurechnen sind.( wie gesagt ich ahbe keine Heizkostenabrechnung bekommen)

Die Höhe der Heizkosten ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Relevant werden
bei der Prüfung der Angemessenheit beispielsweise:
• Bauzustand der Wohnung,
• Lage der Wohnung im Haus (z.B. Anzahl der Außenwände),
• Geschosshöhe,
• Wärmeisolierung des Gebäudes und der Fenster,
• Wirkungsgrad und Wartungszustand der Heizungsanlage,
• Meteorologische Daten (Zahl der Heiztage, absolute Außentemperaturen ( wurde wie gesagt nciht gemacht)
( so mehr finde ich da gerade nicht wirklich, bin aber jetzt nicht viel schlauer als vorher)
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Du bist das doch, wo die gesamten Nebenkosten aller Mieter auf alle Mieter(nach qm) aufgeteilt werden, oder?
Einen eigenen Zähler für Gas, Strom usw hast du nicht?

Und hat sich die Anzahl der Gesamtmietparteien verringert? Durch vermehrte Auszüge usw.
Wenn die Grundsteuer durch die Anzahl der Mieter geteilt wird und viele Mieter ausgezogen sind dann kann sich das erheblich verteuern.
 

Erika007

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Du bist das doch, wo die gesamten Nebenkosten aller Mieter auf alle Mieter(nach qm) aufgeteilt werden, oder?
Einen eigenen Zähler für Gas, Strom usw hast du nicht?
.

Dass das Gas nach qm aufgeteilt wird, ist mir an der Abrechnung auch aufgefallen.
Dass es das überhaupt noch gibt :eek:

Trotzdem sind die Mietkosten insgesamt angemessen.

Bei drei Personen in Siegburg gilt folgendes als angemessen:

3 Personen 450,-- Netto-kaltmiete
80 qm stehen euch zu (auch wenn hier bei den angemessenen KDU nur 75 qm stehen)
1,81 € / qm Betriebskosten
1,81 x 76 qm = 137,56 €

450,-- Netto-Kaltmiete / Ihr bekommt aber lt. Bescheid nur 380,--
137,56 € Betriebskosten / steht auch im Bescheid
587,56 € Brutto-Kaltmiete (also ohne Heizung (wäre angemessen).

Hier kommt jetzt noch Gas dazu (lt. Abrechnung)
740,29 : 12 = 61,69 (aufgerundet 61,70)
Wobei hier die Abrechnung falsch sein muss, da hier nach qm abgerechnet wird.

587,56 €
61,70 € Gas / hier bekommt ihr 86,02 € für Heizung ??? (ist aber auf jeden Fall angemessen)
649,26 €

Wenn das JC meint, dass ihr unwirtschaftlich heizt, sind die verpflichtet, euch das nachzuweisen.

Also unverzüglich Widerspruch einlegen gegen den Bescheid, den du eingestellt hast.

Dann noch eine Frage: Habt ihr einen Durchlauferhitzer für Warmwasser?

Falls ja, auch unbedingt den Mehrbedarf beantragen.

Diesen ebenfalls im Widerspruch gegen den Bescheid anführen und für das letzte Jahr nochmal Überprüfungsantrag stellen.

Die haben ja nicht mehr alle Latten am Zaun:icon_neutral:
 

renasia

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Du bist das doch, wo die gesamten Nebenkosten aller Mieter auf alle Mieter(nach qm) aufgeteilt werden, oder?
Einen eigenen Zähler für Gas, Strom usw hast du nicht?

Und hat sich die Anzahl der Gesamtmietparteien verringert? Durch vermehrte Auszüge usw.
Wenn die Grundsteuer durch die Anzahl der Mieter geteilt wird und viele Mieter ausgezogen sind dann kann sich das erheblich verteuern.


Ja bin ich.

Nein , hat sich nciht, es wird auf 8 Mietaparteien ( so viele Wohnungen sind auch im Haus ) umgelegt, bzw auf qm, allw Wohnungen sind im Moment belegt. ( wie es jetzt genau 2011 war, ob teilweise mal eine Wohnung freistand weiß ich nicht, aber 76 qm von 76 bleiben es doch, egal ob 10 leute oder 100 im haus wohnen ( ich hoffe ich habe da keinen Denkfehler)
 

renasia

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Könntet ihr mir evtl beim aufstellend es Widersoruchs helfen, denn wenn der ohne Begründung o so ist, da wird der hier eh zurückgewiesen.

Ja, wir haben die am Mi abgegeben ( vorher schon hingeschcikt, kam mal wieder angeblich nicht an, O -Ton: wir sind hier überlastet, es wird auch schon mal was bei den Vermittlern vergessen weiter zu reichen, das wird bestimmt ein paar Wochen dauern) . Und gestern lag schon das schreiben im briefkasten, ich denke nicht ,das man in der zeit iwas überprüfen kann , wenn man sooooo überlastet ist.

Was ich nicht verstehe, warum man nun auch eine neue Mietbescheinigung braucht . Hab die Aufforderung auch mal hochgeladen.

So wie ich es sehe sind alle Angaben aus vorliegenden Unterlagen einsehbar:

Mietvertrag liegt vor, eine Meitbescheinigung leigt vor, Mietkostenabrechnung liegt vor ( der ist auch die Gesamtgröße des Hauses zu entnehmen).

Ich ahbe immer mehr das gefühl hier geht es denen nicht um Ihre Arbeit, sondern darum uns zu schikanieren.
 

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biddy

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Hattet ihr auch im gesamten Abrechnungsjahr 2011 schon 86,02 € Heizkosten plus 137,56 € für Mietnebenkosten monatlich vom Jobcenter erhalten? Falls ja, dann verstehe ich Folgendes nicht:

137,56 € + 86,02 € = 223,68 € monatlich vom JC erhalten
223,68 € x 12 Monate = 2.684,16 € im Jahr vom JC erhalten

Laut Nebenkostenabrechnung wurden von euch an den Vermieter aber nur 2.172 € vorausgezahlt im Abrechnungsjahr.

Somit habt ihr
2684,16 € - 2.172 € = 512,16 €/Jahr bzw. 42,68 €/Monat, die ihr vom JC für Nebenkosten und Heizung erhalten habt, nicht an den Vermieter weitergeleitet?

*grübel*
 

Erika007

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Somit habt ihr
2684,16 € - 2.172 € = 512,16 €/Jahr bzw. 42,68 €/Monat, die ihr vom JC für Nebenkosten und Heizung erhalten habt, nicht an den Vermieter weitergeleitet?

*grübel*

Wie ich das rauslese, überweist das JC die Miete und NK direkt an den Vermieter.

Hattest du denn dem JC den Mietvertrag oder Mietbescheinigung vorgelegt?

Dann wäre die Forderung nach einer erneuten Mietbescheinigung eine unzulässige doppelte Datenerhebung.

Hat der Vermieter mit der Abrechnung eine neue Höhe der Abschlagszahlungen für NK und Heizung gefordert ? (Geht aus der Abrechnung nicht hervor.)

Die Abrechnung von 2011 hat das JC vorliegen?

Beantworte mal die Fragen, dann helfe ich dir gern bei der Formulierung des Widerspruchs.
 

renasia

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Wie ich das rauslese, überweist das JC die Miete und NK direkt an den Vermieter.

-Ja, das schon. Nk Nachtzahlungen werden allerdings auf unser Konto überwiesen, wieso auch immer.

Hattest du denn dem JC den Mietvertrag oder Mietbescheinigung vorgelegt?
- beides lag vor, mussten wir ja damals vorlegen zur Zustimmung der Wohnung, sowie zur Kaution etc einreichen, ob iches ejtzt gegen Eingansstempel abgegeben habe , weiß ich leider nciht ( 2009)

Dann wäre die Forderung nach einer erneuten Mietbescheinigung eine unzulässige doppelte Datenerhebung.

Hat der Vermieter mit der Abrechnung eine neue Höhe der Abschlagszahlungen für NK und Heizung gefordert ? (Geht aus der Abrechnung nicht hervor.) Nein, hat er nciht, es kam nur das Blatt Papier ( also NK Abrechnung) das war alles.

Die Abrechnung von 2011 hat das JC vorliegen?

Es handelt sich bei der NK.- Abrechnung um die Abrechnung von 2011. Kam ja Ende 2012.

Sage schon mal Dankeschön.
 

gelibeh

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Ja, das schon. Nk Nachtzahlungen werden allerdings auf unser Konto überwiesen, wieso auch immer.
Wie kommt dann die Differenz zustande, die @biddy da ausgerechnet hat? Hat das JC an den Vermieter zu wenig überwiesen, obwohl sie bei Dir die korrekten Beträge im Bewilligungsbescheid angeben?
 

renasia

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Hattet ihr auch im gesamten Abrechnungsjahr 2011 schon 86,02 € Heizkosten plus 137,56 € für Mietnebenkosten monatlich vom Jobcenter erhalten? Falls ja, dann verstehe ich Folgendes nicht:

137,56 € + 86,02 € = 223,68 € monatlich vom JC erhalten
223,68 € x 12 Monate = 2.684,16 € im Jahr vom JC erhalten

Laut Nebenkostenabrechnung wurden von euch an den Vermieter aber nur 2.172 € vorausgezahlt im Abrechnungsjahr.

Somit habt ihr
2684,16 € - 2.172 € = 512,16 €/Jahr bzw. 42,68 €/Monat, die ihr vom JC für Nebenkosten und Heizung erhalten habt, nicht an den Vermieter weitergeleitet?

*grübel*

Die Neuberechnung der Nk fand 2010 statt (wenn ich mich nciht vertue) und wurde dann auch überwiesen, allerdings immer direkt vom JC an den Vermieter, da der VM da so wollte. Also demnach konnten wir auch nichts einbehalten.

Habe eben mal die Bewilligungsbescheide grob durchgeschaut, demnach wurden seit September 2010 ,603€ von dem JC an den VM überwiesen. ( MIttlerweile ca 10€ mehr), da wir die 10€ nciht seperat überweisen wollten.

Also iwas scheint da auch nciht zustimmen.
 

renasia

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Wie kommt dann die Differenz zustande, die @biddy da ausgerechnet hat? Hat das JC an den Vermieter zu wenig überwiesen, obwohl sie bei Dir die korrekten Beträge im Bewilligungsbescheid angeben?
+

Irgendwie scheint es so etwas zu sein die Frage ist jetzt hat das Amt geschlunzt oder der vermieter??? Und wie bekommen wir das heraus?
 

gizmo

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Habe mir noch nicht alles durchgelesen, man sollte hier aber auf jedenfall ein Ü-Antrag stellen.

Mal zum zeitlichen Ablauf

Entstehende Wartezeiten, Antragstellung bearbeitung bis 6 Monate, dann gegebenfalls Widerspruch noch 3 Monate, kann also 9 Monate dauern.

Habe ich das hier richtig gelesen, KM & HK werden von den JC anden Vermieter gezahlt?
die NK an euch und die habt ihr auch immer weitergereicht?
 

gelibeh

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Ja, das schon. Nk Nachtzahlungen werden allerdings auf unser Konto überwiesen, wieso auch immer.
Die Nachzahlungen an den Vermieter, nicht die monatlichen Beträge.
Der Vermieter muss doch belegen können, was das JC monatlich überwiesen hat. Da würde ich mal Einsicht in die Abrechnungsunterlagen fordern. Wenn ich aber bei meinem Vermieter monatlich zu wenig zahlen würde, dann stände der VM bestimmt auf der Matte.
 

gizmo

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Mein Vorschlag ich würde mir hier eine Ecxel Tabelle ab dem 01.01.2011 erstellen, Monat für Monat bis Heute. Wer was wo hin Überwiesen hat.

Dann abklopfen ob man alle eigenen Überweisungen getätigt hat in dieser Zeit.

Den Rest hat dann das JC zu erlediegen, ist ja auch der Überweiser der KDU Anteile, sollen die sich doch drum kümmern.

Antrag auf Übernahme der 608€ stellen, mit sofortige Begleichung der 608€ mit Ruhestellung der Rückzahlung.
Antrag auf Übernahme der vollen KDU stellen
Ü-Antrag stellen.

Dann mal sehen was kommt.
 

biddy

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Habe eben mal die Bewilligungsbescheide grob durchgeschaut, demnach wurden seit September 2010 ,603€ von dem JC an den VM überwiesen. ( MIttlerweile ca 10€ mehr, da wir die 10€ nciht separat überweisen wollten.
Es waren also immer schon (in 2011) insgesamt 612 €, die der Vermieter zu erhalten hatte und das JC hat auch im kompletten Jahr 2011 (siehe alte Berechnungsbögen) 603,58 € als KdU-Bedarf anerkannt?
Wenn ja, dann kann man davon ausgehen (was aus den alten damaligen Berechnungsbögen ja leider nicht ersichtlich ist), dass auch im kompletten Jahr 2011 86,02 € Heizkosten und 137,56 € Nebenkosten anerkannt wurden.

Wenn das also so ist, dann hat der Vermieter in 2011 auch die 2684,16 € Vorauszahlung vom JC erhalten (plus Deinen Eigenanteil, den das JC für Dich mitüberwiesen hatte) und nicht nur die 2.172 € laut Vermieterabrechnung.

Deshalb schließe ich mich @gelibeh an:
gelibeh meinte:
Der Vermieter muss doch belegen können, was das JC monatlich überwiesen hat.
Wäre schön, wenn da in Kaltmiete und Nebenkosten/Heizkosten unterteilt wäre :/
 

renasia

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Mein Vorschlag ich würde mir hier eine Ecxel Tabelle ab dem 01.01.2011 erstellen, Monat für Monat bis Heute. Wer was wo hin Überwiesen hat.

Dann abklopfen ob man alle eigenen Überweisungen getätigt hat in dieser Zeit.

Den Rest hat dann das JC zu erlediegen, ist ja auch der Überweiser der KDU Anteile, sollen die sich doch drum kümmern.

Antrag auf Übernahme der 608€ stellen, mit sofortige Begleichung der 608€ mit Ruhestellung der Rückzahlung.
Antrag auf Übernahme der vollen KDU stellen
Ü-Antrag stellen.

Dann mal sehen was kommt.

Die Miete, sowie die NK wurden vom Jobcenter überwiesen. also können wir eingentlich nicht vergessen haben was zu überweisen oder so.
 
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