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Großmutter gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

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evanova

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18 Mrz 2009
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#1
Hallo,
ich wohne seit 1980 bei meiner Großmutter.
Meine Großmutter ist vor einigen Tagen gestorben.
Ich habe jetzt einige Fragen.

1. Zahlt die ARGE jetzt die gesamte Miete von 700 Euro (90qm).
3. Was mache ich wenn die ARGE die Mietzahlung von 700 Euro ablehnt ?
2. Hilft jetzt die Arge mir, bei einer Wohnungsuche.
4. Als ich damals Hartz 4 beantragt habe, habe ich ein schreiben
abgegeben.
Im diesen schreiben war festgehalten, das meine Oma mich nicht
Finanziell Unterstützt und ich Ihr Mietkosten und Heizung bezahle.
Dies wurde akzeptiert, also habe ich keinen Mietvertrag für die
aktuelle Wohnung.
Ich bin aber dort seit 1980 polizeilich gemeldet
Ist das jetzt ein großes Problem ?

Ich hoffe es können ein paar Leute Hier im Forum mir weiterhelfen.

Mfg
Eva
 
E

ExitUser

Gast
#2
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Hallo,
ich wohne seit 1980 bei meiner Großmutter.
Meine Großmutter ist vor einigen Tagen gestorben.
Ich habe jetzt einige Fragen....
Zuerst einmal sollte die Arge per Veränderungsmitteilung informiert werden, dass sich die BG verringert hat.

Daraufhin wird die Arge zur Senkung der Kosten der Unterkunft auffordern. Mittels Anhörung kann man seine Gründe, die für oder gegen die Senkung der Kosten sprechen, schriftlich darlegen.
 
E

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Gast
#3
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Hallo,
ich wohne seit 1980 bei meiner Großmutter.
Meine Großmutter ist vor einigen Tagen gestorben.
Ich habe jetzt einige Fragen.

1. Zahlt die ARGE jetzt die gesamte Miete von 700 Euro (90qm).

Wahrscheinlich vorläufig. Gleichzeitig musst du Dir auch ne andere "angemessene" Wohnung suchen, erst recht, wenn Du alleinstehend bist.

3. Was mache ich wenn die ARGE die Mietzahlung von 700 Euro ablehnt ?

Bis zu 6 Monaten können sie die Miete (vorerst) übernehmen, ansonsten sieht 1.

2. Hilft jetzt die Arge mir, bei einer Wohnungsuche.

Wahrscheinlich nicht.

4. Als ich damals Hartz 4 beantragt habe, habe ich ein schreiben
abgegeben.
Im diesen schreiben war festgehalten, das meine Oma mich nicht
Finanziell Unterstützt und ich Ihr Mietkosten und Heizung bezahle.
Dies wurde akzeptiert, also habe ich keinen Mietvertrag für die
aktuelle Wohnung.
Ich bin aber dort seit 1980 polizeilich gemeldet
Ist das jetzt ein großes Problem ?

Ich hoffe es können ein paar Leute Hier im Forum mir weiterhelfen.

Mfg
Eva
Du bist zwar gemeldet, aber nicht im Mietvertrag als (zweite) Hauptmieterin eingetragen?

Dann kann der Vermieter Dir auch die Wohnung innerhalb der gesetzl. Kündigungsfrist kündigen.

Das musst Du alles der ARGE mitteilen, evtl. bekommst Du dann auch Umzugshilfe oder ähnliches.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hallo,
ich wohne seit 1980 bei meiner Großmutter.
Meine Großmutter ist vor einigen Tagen gestorben.
Ich habe jetzt einige Fragen.

1. Zahlt die ARGE jetzt die gesamte Miete von 700 Euro (90qm).
3. Was mache ich wenn die ARGE die Mietzahlung von 700 Euro ablehnt ?
2. Hilft jetzt die Arge mir, bei einer Wohnungsuche.
4. Als ich damals Hartz 4 beantragt habe, habe ich ein schreiben
abgegeben.
Im diesen schreiben war festgehalten, das meine Oma mich nicht
Finanziell Unterstützt und ich Ihr Mietkosten und Heizung bezahle.
Dies wurde akzeptiert, also habe ich keinen Mietvertrag für die
aktuelle Wohnung.
Ich bin aber dort seit 1980 polizeilich gemeldet
Ist das jetzt ein großes Problem ?

Ich hoffe es können ein paar Leute Hier im Forum mir weiterhelfen.

Mfg
Eva
Hi, evanova!
Willkommen im Forum.
Es ist so,,dass jeder, der in der Wohnung eines Verstorbenen lebt, zunächst einmal den "Dreißigsten" hat. Das bedeutet, dass man ihn auch ohne Mietvertrag nicht so einfach an die Luft setzen könnte, weil er eben 30 Tage Zeit hat, den Haushalt aufzulösen und sich was neues zu suchen.
In deinem Fall ist es so, dass du wie @Gavroche bereits sagte, der Arge mitteilen musst, das deine Oma gestorben ist.
Du solltest dich mit dem Vermieter in Verbindung setzen, und ihn bitten dich erstmal weiter dort wohnen zu lassen - etwaige Abmachungen bitte nur schriftlich - bis du etwas kleineres gefunden hast. Gleichzeitig musst du zum Wohnungsamt und dir einen Wohnberechtigungsschein/Dringlichkeitsschein beschaffen, da dir ja die Obdachlosigkeit droht. Mit der Arge könnte es Nervereien geben, weil du weder Mieterin bist und zudem auch noch die Miete zu hoch ist, andererseits wußte sie ja um deine Situation und hat bisher deinen Mietanteil gezahlt. Von daher könnte es durchaus sein, dass sie dir noc sechs Monate die Miete zahlen, bis du was neues gefunden hast. Aber helfen bei der Wohnungssuche wird sie dir nicht. Sie wird u.U. die Kaution für die neue Wohnung übernehmen, bzw. Renovierungs -und Umzugskosten.

LG
 

desmona

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#5
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Du bist zwar gemeldet, aber nicht im Mietvertrag als (zweite) Hauptmieterin eingetragen?

Dann kann der Vermieter Dir auch die Wohnung innerhalb der gesetzl. Kündigungsfrist kündigen.

...das ist soo nicht richtig: Sie hat mit dem Vermieter keinen Vertrag (weil sie steht nicht drin:icon_smile:) also kann auch ihr nicht gekündigt werden.

Das musst Du alles der ARGE mitteilen, evtl. bekommst Du dann auch Umzugshilfe oder ähnliches.
Der Vermieter kann/muß (evtl) Dich als Hauptmieter übernehmen (Vgl. Ehepaar - und ein Partner stirbt)

Bist Du alleine ist aber die Whg definitiv mit 90 m² zu groß. Und ich würde diesen Mietvertrag nicht unterschreiben. M. E. liegt hier ein erforderlicher Umzug vor.
 
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#6
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Der Mietvertrag über Wohnraum gehört nicht zur Erbmasse.
§ 563 BGB bestimmt den Mitbewohner des gemeinsamen Haushaltes zum neuen Mieter. Mehr ändert sich nicht am Mietvertrag.
Will das der Überlebende nicht, hat er dieses dem Vermieter innerhalb eines Monates nach Kenntnis des Todes des Mieters bekannt zu geben.

Kündigen darf der Vermieter nur aus wichtigem Grund. Wie immer !

Daraus folgt: ARGE hat ersteinmal die volle KdU zu übernehmen. Ist das der ARGE zu teuer, wird ARGE Kostensenkung fordern.

Hilfe bei der Wohnungssuche ist keine Aufgabe der ARGE.
Kostenübernahme für Such- und Beschaffungskosten schon.

Dreißigster ( § 1969 BGB) ist Teil des Erbrechtes. Siehe ganz oben. Passt hier nicht.
Nur wenn der Eintriit in den Mietvertrag nicht erfolgt und das Mietverhältnis als Nachlassverbindlichkeit auf die Erben übergeht, könnte daraus ein Recht abgeleitet werden. Passt aber auch nicht richtig, da ein Mitbewohner einen Monat ab Kenntnis des Todesfalles Zeit für die Entscheidung des Eintriites in das Mietverhältnis hat.( § 563 BGB) Diese Frist ist länger als die nach § 1969 BGB; denn diese beginnt mit dem Erbfall also dem Tod des Erblassers.
 

evanova

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#7
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Hallo !

Das Amt zahlt mir jetzt die Miete bis zum 30.08.09
Der Vermieter hat mir schriftlich zugesagt, wenn ich die Sterbeurkunde nachreiche, werde ich in den Mietvertrag eingetragen.

Gestern habe ich vom Vermieter eine schlechte Nachricht bekommen.

Im Brief steht folgendes:
Da die Wohnung von Ihrer Großmutter öffentich gefördert ist, musste ich bezüglich des Nachtrages zum Mietvertrag erst mit Frau ... von der Stadt ... Rücksprache halten. Ich kann Ihnen leider keinen Nachtrag ausstellen.
Frau ... bat mich Ihnen mit zuteilen, dass Sie sich schnellst möglich bei Ihr melden sollen. Sie kann Ihnen schnellst möglich eine kleinere Wohnung besorgen.

Das kann doch nicht wahr sein erst die Zusage und dann das Dementi.

Habe jetzt zwei fragen:

1. Angehörige die gemeinsam in der Wohnung wohnen, haben das Eintrittsrecht bei Tod des Mieters .

Zählt das auch für öffentlich geförderten Wohnungen ?

2. Das Arbeitsamt zahlt jetzt die Miete für die kommenden Monate, weil ich Ihnen ein Schriftstück gezeigt habe, das der Vermieter zusagt den Mietvertrag auf mein Name umzuschreiben.

Da der Mietvertrag verweigert wird, muß ich jetzt die bezahlte Miete vom Arbeitsamt den Amt zurück zahlen ?

Würde mich auf Antworten freuen.
 

FrankyBoy

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#8
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Da du eine schrifliche Mitteilung deines Vermieters hast und die ARGE zugestimmt hat, sehe ich überhaupt keine Probleme, zumindest bis zum 31.08.09.

§ 563a BGB
Fortsetzung mit überlebenden Mietern (1) Sind mehrere Personen im Sinne des § 563 gemeinsam Mieter, so wird das Mietverhältnis beim Tod eines Mieters mit den überlebenden Mietern fortgesetzt.
(2) Die überlebenden Mieter können das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt haben, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen.
(3) Eine abweichende Vereinbarung zum Nachteil der Mieter ist unwirksam.

§ 563a BGB Fortsetzung mit überlebenden Mietern
§ 563 BGB
Eintrittsrecht bei Tod des Mieters (1) Der Ehegatte, der mit dem Mieter einen gemeinsamen Haushalt führt, tritt mit dem Tod des Mieters in das Mietverhältnis ein. Dasselbe gilt für den Lebenspartner.
(2) Leben in dem gemeinsamen Haushalt Kinder des Mieters, treten diese mit dem Tod des Mieters in das Mietverhältnis ein, wenn nicht der Ehegatte eintritt. Der Eintritt des Lebenspartners bleibt vom Eintritt der Kinder des Mieters unberührt. Andere Familienangehörige, die mit dem Mieter einen gemeinsamen Haushalt führen, treten mit dem Tod des Mieters in das Mietverhältnis ein, wenn nicht der Ehegatte oder der Lebenspartner eintritt. Dasselbe gilt für Personen, die mit dem Mieter einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führen.
(3) Erklären eingetretene Personen im Sinne des Absatzes 1 oder 2 innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt haben, dem Vermieter, dass sie das Mietverhältnis nicht fortsetzen wollen, gilt der Eintritt als nicht erfolgt. Für geschäftsunfähige oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen gilt § 210 entsprechend. Sind mehrere Personen in das Mietverhältnis eingetreten, so kann jeder die Erklärung für sich abgeben.
(4) Der Vermieter kann das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem er von dem endgültigen Eintritt in das Mietverhältnis Kenntnis erlangt hat, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, wenn in der Person des Eingetretenen ein wichtiger Grund vorliegt.
(5) Eine abweichende Vereinbarung zum Nachteil des Mieters oder solcher Personen, die nach Absatz 1 oder 2 eintrittsberechtigt sind, ist unwirksam.
Also dont panik...
 

evanova

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#9
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Da du eine schrifliche Mitteilung deines Vermieters hast und die ARGE zugestimmt hat, sehe ich überhaupt keine Probleme, zumindest bis zum 31.08.09.





Also dont panik...

Wenn ich das richtig verstehe, brauche ich überhaupt kein Nachvertrag (Umschreibung auf meinen Namen), da ich als Familienangehöriger den Mietvertrag meiner Großmutter Automatisch übernehmen kann.
Wohne ja seit 1980 in der Wohnung meiner Großmutter. Und ich kann definitiv bis zu 31.8.2009 in der Wohnung bleiben und das Amt zahlt die Wohnung.

Kann der Vermieter mich auffordern die Wohnung zu verlassen, da das Wohnungsamt die Erlaubnis im Bezug des Nachvertrags verweigert hat, da die Wohnung öffentlich gefördert wird.
Ich habe eigenlich Anspruch auf öffentlich geförderte Wohnungen (Hartz 4 Empfänger), deshalb wundere ich mich warum das Wohnungsamt den Nachvertrag nicht erlaubt.

Aber laut § 563a BGB darf ich in der Wohnung bleiben.
 

Linchen0307

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#10
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Hallo !

Das Amt zahlt mir jetzt die Miete bis zum 30.08.09
Der Vermieter hat mir schriftlich zugesagt, wenn ich die Sterbeurkunde nachreiche, werde ich in den Mietvertrag eingetragen.

Gestern habe ich vom Vermieter eine schlechte Nachricht bekommen.

Im Brief steht folgendes:
Da die Wohnung von Ihrer Großmutter öffentich gefördert ist, musste ich bezüglich des Nachtrages zum Mietvertrag erst mit Frau ... von der Stadt ... Rücksprache halten. Ich kann Ihnen leider keinen Nachtrag ausstellen.
Frau ... bat mich Ihnen mit zuteilen, dass Sie sich schnellst möglich bei Ihr melden sollen. Sie kann Ihnen schnellst möglich eine kleinere Wohnung besorgen.

Das kann doch nicht wahr sein erst die Zusage und dann das Dementi.

Habe jetzt zwei fragen:

1. Angehörige die gemeinsam in der Wohnung wohnen, haben das Eintrittsrecht bei Tod des Mieters .

Zählt das auch für öffentlich geförderten Wohnungen ?

2. Das Arbeitsamt zahlt jetzt die Miete für die kommenden Monate, weil ich Ihnen ein Schriftstück gezeigt habe, das der Vermieter zusagt den Mietvertrag auf mein Name umzuschreiben.

Da der Mietvertrag verweigert wird, muß ich jetzt die bezahlte Miete vom Arbeitsamt den Amt zurück zahlen ?

Würde mich auf Antworten freuen.
Da würde ich trotzdem mal nachhaken, denn es ist nicht einfach eine kleine bezahlbare, vor allem ARGE konforme Wohnung zu finden.
Kleine Wohnungen sind heiß begehrt und in der Regel nicht genügend vorhanden....
 

Arania

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#11
AW: Großvater gestorben, zahlt das amt jetzt die gesamte Miete ?

Richtig und es kommt eh auf sie zu, denn die Wohnung wird nach August definitiv nicht bezahlt
 

evanova

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#12
Danke für die Antworten.

Die Wohnung ist laut Arge 25 zu teuer.
Sie haben haben mich auch darauf hingewiesen ,dass ich ein Untervermieter suchen kann.
Dann können Sie weiterhin in der Wohnung bleiben.
Dies möchte ich aber nicht.
Ich will einfach nur raus aus der Wohnung.

Der Vermieter kann mich jetzt doch nicht einfach kündigen, da ich ja seit 24 Jahren in der Wohnung gewohnt habe.
Stehe aber nicht Mietvertrag, aber nach § 563 BGB Eintrittsrecht bei Tod des Mieters habe ich das Recht in der Wohnung zu bleiben bis zum 31.08.2009.

Ist doch richtig so ?
 
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#13
Untermieter ?? NEIN, danke.
Aus dem und Dir macht ARGE gleich eine BG.

Du brauchst keinen neuen Mietvertrag. Der alte gilt weiterhin.

Bei öffentlich gefördertem Wohnraum kann der Eintritt in den Mietvertrag allerdings zu erhöhten Kosten führen. Z.B. Fehlbelegungsabgabe.

Mit dem Eintritt in den Mietvertrag bist Du der Mieter dieser Wohnung. Mit allen Rechten und Pflichten. Du musst nur den Nichteintritt dem Vermieter erklären.

Wenn ARGE die Wohnung zu teuer ist, kommte eine Kostensenkungsaufforderung und ARGE wird den Umzug zahlen. Hier sollte man ARGE auf die zu erwartenden Kosten hinweisen.

Zurückzahlen musst Du nichts. Du wohnst doch in der Wohnung für die ARGE die KdU überwiesen hat.

Wenn der Vermieter Dich schnell aus der Wohnung haben will, kann man da nicht mit dem einen Deal, Ablöse oder gar andere Unterkunft aushandeln?
 

redfly

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#14
Eine neue Wohnung muss natürlich so schnell wie möglich her. Bedenke bitte auch, dass die alte Wohnung nur mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden kann.
 

Kerstin_K

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#15
Untermieter ?? Bei öffentlich gefördertem Wohnraum kann der Eintritt in den Mietvertrag allerdings zu erhöhten Kosten führen. Z.B. Fehlbelegungsabgabe.
Naja, das dürftewohl bei HartzIV nicht greifen, oder?
 
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