Großes Problem... Sparbuch

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Icke09

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Hallo,

ich habe folgendes Problem.

Ich bekam heute von meiner ARGE ein Schreiben, in dem mir mitgeteilt wurde das ich in 2007 Kapitalerträge aus Vermögen erzielt habe und ich doch bitte für 07/08 Kontoauszüge etc. vorlegen soll.

Ich war ziemlich geschockt da mir nicht bekannt war das ich über ein anderes Konto verfüge.

Nach ein wenig Recherche teilte mir meine Oma mit, dass sie vor einigen Jahren ein Sparbuch für mich angelegt hatte. Mir war das nicht bekannt.
Auf diesem Sparbuch befindet sich heute KEIN Geld mehr. Allerdings ging 07(ein Monat nach dem ich Arbeitslos wurde) ein größerer Betrag darauf ein. Es befanden sich dann ca. 8000 Euro auf diesem Sparbuch. Das Geld hob meine Oma dann in den nächsten Monaten ab(jeweils 2000) weil wohl mehr auf einmal nicht ging.

Ich muss dazu sagen das ich seit Jahren kein gutes Verhältnis mehr zu meiner Oma habe und das Geld nachdem sie es abhob nicht mehr auf meinen Namen angelegt war.

Kann denn die ARGE nun das Geld von mir einfordern? Sparbuch wurde von meiner Oma eingerichtet(auf meinen Namen). Es wurde mir aber nie ausgehändigt.
 

physicus

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öhm, die erziehlten kapitalverträge machen die wohl an einer selbständigkeit fest, warst du mal selbständig?
ich kann mir nicht vorstellen das die überhaupt kenntniss von dem sparbuch haben.
selbst wenn gibt es eine art ansparvermögen was sie dir nicht wegnehmen können.
die genaue summe weis ich jetzt nicht, aber da schreibt viell. noch ein anderer was dazu.

geld in höhe von 150 euro pro monat und arbeitsjahr wird somit nicht angerechnet und bildet dein ansparvermögen, also 1800 euro im jahr.
dort gibt es dann eine maximalsumme aber da liegst du mit 8000 euro drunter wenn du minimum 4 jahre 4 monate gearbeitet hast.

ich glaube so in der art wurde das formuliert.

mfg physicus
 

ethos07

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Ee könnte sein, dass die ARGE das versucht, aber wenn du das Geld nie hattest, wird sie damit m.E. spätestens bei GEricht nicht durchkommen.

Deine Kontoauszüge würde ich vorzeigen, damit die dann Ruhe geben - die Kontoauszüge vom Sparbuch hast du nie erhalten, da immer in den Händen der Oma und inzhwischen, da Sparbuch leergeräumt , sind die Auszüge von ihr vernichtet worden, nicht?
 

Icke09

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Danke erstmal für die Antworten.

Es befinden sich wohl noch 4 Euro auf dem Sparbuch. Kontoauszüge gibt es ja bei einem Sparbuch nicht?! Es wird ja alles im Sparbuch vermerkt. Aussage meiner Oma.

Was natürlich nun sehr "eklig" aussieht, ist das das Geld ca. 1 Monat nach meiner Arbeitslosigkeit eingezahlt und dann auch wieder ausgezahlt wurde. Laut Aussage meiner Oma, lief wohl ein Sparbrief aus und sie wollte das Geld ersteinmal irgendwo "parken".
 

Icke09

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öhm, die erziehlten kapitalverträge machen die wohl an einer selbständigkeit fest, warst du mal selbständig?
ich kann mir nicht vorstellen das die überhaupt kenntniss von dem sparbuch haben.
selbst wenn gibt es eine art ansparvermögen was sie dir nicht wegnehmen können.
die genaue summe weis ich jetzt nicht, aber da schreibt viell. noch ein anderer was dazu.

geld in höhe von 150 euro pro monat und arbeitsjahr wird somit nicht angerechnet und bildet dein ansparvermögen, also 1800 euro im jahr.
dort gibt es dann eine maximalsumme aber da liegst du mit 8000 euro drunter wenn du minimum 4 jahre 4 monate gearbeitet hast.

ich glaube so in der art wurde das formuliert.

mfg physicus


Nein, ich war nie Selbstständig. War sofort nach meiner Aubildung Arbeitslos. Bin jetzt 24. Kenntnis haben Sie wohl über einen Datenabgleich mit dem Bundesministerium für Finanzen(laut schreiben). Und es wird natürlich irgendwelche Zinserträge gegeben haben
 

Icke09

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Sie schickt mir das Sparbuch zu. Und ich kopiere es dann und schicke es zur ARGE. Weitere Unterlagen vom Sparbuch gibts wohl nicht.

Meine Bedenken sind halt nur das mir die ARGE nicht glaubt das ich das Sparbuch niemals in meiner Hand hatte und nicht über das Geld verfügt habe.

Mir stellt sich halt die Frage ob das Geld auf dem Sparbuch mein Vermögen war(rein rechtlich gesehen).
 
E

ExitUser

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Ich halte es ev. für gefährlich, das Sparbuch anzufassen. Wenn Du jetzt Zugriff darauf besitzt, dann hattest Du es damals auch gehabt haben können, könnte man argumentieren.

Es sei denn, bei den Ein- und Auszahlungen wird der Einzahler und Empfänger namentlich angegeben. Dann wäre es ein Beweis zu Deinen Gunsten.
 

Icke09

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Nun ist es aber ein Unerschied ob auf einem Sparbuch noch 4 Euro oder 8000 sind.

Aber ich verstehe schon was du meinst.

Aber was sollte ich nun am besten machen?
 
E

ExitUser

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Die Frage nach den Kapitalerträgen könnten ein Trick sein, Dein Eingeständnis, daß es Dein Geld war, zu erlangen. Dann bekommst Du ev. noch richtige Probleme. Sei vorsichtig! Du hast mit dem Sparbuch doch nichts zu tun.

Versuch die Bestätigung von Deiner Oma zu bekommen, daß sie ausschließlich über das Sparbuch verfügt hat (wie mein lieber Freund canigou schon sagte).
 

Icke09

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Klingt logisch.

Werde mir von meiner Oma bestätigen lassen das ich nicht über das Sparbuch verfügt habe und ich auch nichts davon wusste.

dieses Schreiben werde der ARGE schicken... Mit der Bemerkung das ich erst mit dem Schreiben der ARGE darauf aufmerksam gemacht wurde das es ein Sparbuch auf meinen Namen gibt. So wie es ja auch der fall ist.


Vielen Dank an Euch...
 

Icke09

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Ich bins nochmal.

Nachdem ich einen Brief ans JC geschickt habe in der ich erklärt habe das mir nicht bekannt war das noch ein SB auf meinen Namen existiert und dies auch ein Schreiben von meiner Großmutter beigelegt habe, welches die Aussage bestätigt hat, bekam ich heute ein Schreiben mit der Aufforderung Nachweise(Kopien usw.) beizufügen.

Sollte ich dieser Aufforderung nicht nachkommen wird mir die Leistung komplett gestrichen.

Ist das rechtens?`Wie gesagt, es ist nicht in meinem Besitz, war nie in meinem Besitz und meine Großmutter sieht nicht wirklich ein irgendwelche Nachweise über Ihr Sprabuch zu erbringen.
 

Kleeblatt

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Ich bins nochmal.

Nachdem ich einen Brief ans JC geschickt habe in der ich erklärt habe das mir nicht bekannt war das noch ein SB auf meinen Namen existiert und dies auch ein Schreiben von meiner Großmutter beigelegt habe, welches die Aussage bestätigt hat, bekam ich heute ein Schreiben mit der Aufforderung Nachweise(Kopien usw.) beizufügen.

Sollte ich dieser Aufforderung nicht nachkommen wird mir die Leistung komplett gestrichen.

Ist das rechtens?`Wie gesagt, es ist nicht in meinem Besitz, war nie in meinem Besitz und meine Großmutter sieht nicht wirklich ein irgendwelche Nachweise über Ihr Sprabuch zu erbringen.

Soweit mir bekannt ist kann eigentlich Jeder ein Sparbuch auf einen fremden Namen anlegen. Damit ist nicht die Verpflichtung verbunden dieses Sparbuch an den Namensträger weiterzugeben oder demjenigen überhaupt diese Tatsache mitzuteilen.

Die Aufforderung, irgendwelche abstrusen nachweise vorzulegen, ist m.E. eine typische Falle. Wer weder Kenntnis noch Zugriff auf etwas hat, kann de iure auch keinerlei Nachweise erbringen.

Nebenbei bemerkt scheint Omi hier etwas vor dem Blick des Finanzamtes versteckt zu haben und hat deinen Namen dafür mißbraucht, die nicht vorhandenen Bestimmungen dafür nutzend.

Ich würde mich in dieser Situation von Omi mißbraucht fühlen und verarscht.
Verweise doch einfach die Sachbearbeiter der ARGE an die Omi. Soll die doch mal erklären was sie da getrieben hat. Du hast schließlich nichts mit dem zu tun was hinter deinem Rücken unter Nutzung deines Namens getrieben wird.
Möchtest du gemein sein, dann melde Omi mal ihrem zuständigen Finanzamt.
 

Icke09

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Nein, nein... Omi hat nichts verschleiert und hat für das teil auch ein "befreiungsantrag" oder wie sich das nennt.

das sparbuch wurde damals auf meinen namen anlegt und irgendwann sollte ich es auch mal bekommen.

da ich aber seit jahren kein gutes verhältnis mehr zu ihr habe, hat sie das geld vom sparbuch abgeholt es aber nicht geschlossen.
 

Arania

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Da das Sparbuch aber nun mal auf Deinen Namen läuft muss die Oma zumindest schriftlich bestätigen das Du auf das Geld keinen Zugriff hast
 

Icke09

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Das hat sie ja.

würde halt nur gerne wissen ob es eine rechtliche grundlage gibt eine kopie zu fordern.

bei einem sparbuch ist es wohl so das der jenige der es anlegt auch bis´zu seinem tod darüber verfügen kann
 

PetraW

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irgendwie ist was faul an der Sache. Die Omi dürfte für den Enkel keinen Zinsfreistellungsauftrag stellen. Denn den muss der jenige, auf dessen Namen das Sparbuch läuft, nämlich selber unterschreiben sofern er das 18. Lebensjahr erreicht hat. So einfach ist diese ganze Geschichte nicht.

Übrigens kann sich jeder, der in den Besitz eines Sparbuches gelangt, das Geld auszahlen lassen. Es wird nicht kontrolliert, ob der, der das Sparbuch vorlegt, auch mit Namen in diesem eingetragen wurde. Deswegen sollte man beim Anlegen eines Sparbuches ein Kennwort angeben, das der Anleger nur selber kennt.
 

Kerstin_K

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ALso ich finde sdas sehr sletsam. Kann man wirklich sogar einen Freistellungsauftrag für ein Konto auf einen anderen Namen abgeben?

Ich habe Vollmacht über die Konten meiner Mutter. Als am Freistellungsauftrag was geändert werden musste, konnte ich das nicht unterschreiben, das durfte nur sie selber.

Ich verstehe ja noch, dass Eltern Koneten für ihre minderjährigen Kinder eröffnen und auch über das Geld verfügen können, aber ein Konto für eine andere vollljährige Person? man muss doch bei der Kontoeröffnung meiste den Ausweis vorlegen und unterschreiben, dass man auf eigene Rechnung handelt oder so. Das wäre doch die perfekte Geldwäsche, wenn jeder beliebig für irgendwen Konten eröffnen könnte. Und wenn man für diese auch noch Freistellungsaufträge erteilen kann, wie bitte soll ich delber dann meine eigenen Freistellungsaufträge überwachen können, wenn da jeder Dodl reinfummeln kann?

Irgendwas stimmt hier nicht. Oder Oma war auf ner Dorfbank, wo keiner eine Ahnung hat.
 

Icke09

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Meine Oma hat das Sparbuch angelegt als ich 16 war. Irgendwann musste wohld afür mal was unterschrieben werden. Das hatte damals meine Mutter gemacht.

Jetzt mit Geldwäsche oder ähnlichem zu kommen finde ich schon sehr frech.

Meine Oma ist ihr ganzes Leben lang bei der Sparkasse und zahlt auch brav Steuern usw. Das Jobcenter ist ja auch erst darauf gekommen weil wohl irgendwelche Aukünfte beim Finanzamt geholt wurden. Und dort gesehn wurde das es irgendwelche Zinserträge gab.

EDIT: Gerade mit meiner Oma telefoniert. Meine Mutter unterschrieb für mich einen Freistellungsantrag als ich noch 17 war. also nicht volljährig.
 

PetraW

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dann hätte aber ein Erziehungsberechtigter den Zinsfreistellungsauftrag unterschreiben müssen und Dich sicher darüber informiert.

Mit Volljährigkeit hättest Du den Zinsfr. st. auftrag dann selber unterschreiben müssen, damit er wirksam wird.
 

Icke09

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Warum sollte meiner Mutter mich informieren, wenn ich "noch" nicht wissen soll das ein sparbuch für mich existiert.

wenn meine oma gewollt hätte das ich das dann schon weiß hätte sie es mir ja selbst gesagt
 
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