Großelternzeit / Enkelbetreuung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Berenike1810

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Das kommt heute stündlich im Radio, "es sei quasi schon beschlossene Sache".


.
Familienministerin: Enkelbetreuung


-Prima ! Das freut die eifrigen Sabe's bestimmt !

"...was keinen Betreuungsplatz gefunden ??? - Leben ihre Eltern noch ?.....wo wohnen die denn ??? ....na, aber das ist doch die Lösung...".


Berenike
.
 

DeppvomDienst

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Die macht der anderen Blonden ernsthaft Konkurrenz.
So, nun sollen also die Großeltern eine "Großelternzeit" nehmen.
Soweit so gut.
Moneten gibts dafür keine.

Wen also Obba oder Omma eine "Auszeit" nehmen, steht der Haushalt von Obba oder Omma plötzlich ohne Kohlen da.
Wie finanzieren die sich ihren Lebensunterhalt, Frau Schröder?
Von der Luft und der Liebe?

Oder ist das wieder nur durchgedacht für die finanzielle Oberschicht, die ohnehin eigentlich kein Geld verdienen muss, weil das Vermögen ohnehin für die nächsten 200 Generationen bereits vorhanden ist?

Wie stellt die sich das eigentlich vor?

Oder andere Frage:
Warum schaffen es eigentlich nie intelligente Frauen in die Regierung auf die Ministerposten? Warum muss es immer so eine Trulla wie die von der Leyen oder die Schröder sein?
 

hartz5

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Jaja, alles, um ja keine Krippenplätze schaffen zu müssen.....:icon_daumen:

Kommt demnächst noch die EGV für Großeltern, deren Enkelkinder durch die Eltern von H4 betroffen sind ? Wird den Großeltern dann die Rente gekürzt, wenn die sich weigern, ihren Ruhestand mit Enkelbetreuung zu verbringen? Zuzutrauen wäre denen in Berlin das inzwischen.....
 

DeppvomDienst

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Naja.
Es geht ja wohl eher um berufstätige Großeltern.
Großeltern im Ruhestand brauchen keine "Großelternzeit" in Anspruch zu nehmen, sie gehen ohnehin keiner Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt mehr nach.

Es geht um berufstätige Großeltern.
Wovon diese jedoch leben sollen, wenn sie ihre Tätigkeit zeitweise einstellen, das verrät die Schröder natürlich nicht.
Also auch wieder ein "Vorschlag" erdacht aus der Position der Millionärin heraus, wo Geld ohnehin keine Rolle spielt.

Daran merkt man erneut eindrucksvoll, wie weit Politik weg vom Bürger ist.

Klar, es geht natürlich auch darum, dass nicht genügend Krippen- und Kindergartenplätze vorhanden sind.

Irgendwann wird Oma halt in die EGV bekommen:
"Sie verpflichten sich, das Enkelkind tagsüber in Ihre Obhut zu übernehmen, um Ihrer Tochter Frau Lieschen Müller die Teilnahme an der Maßnahme XY zur Wiedereingliederung in Arbeit zu ermöglichen."
 

Kleeblatt

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Soweit ich das persönlich hier überblicke in meinem Umfeld leben die Großeltern überwiegend gar nicht auch nur ansatzweise in der Nähe um eine solche Betreuung durchführen zu können, - schließlich sollen doch die Arbeitssuchenden bzw. Arbeitsfähigen jederzeit und überall den Arbeitsangeboten hinterher ziehen. Lernt man sich am neuen Einsatzort dann kennen, so bleibt die Familie eben weit weg, überwiegend die beider Partner.

Außerdem, - ganz ehrlich gesagt hätte ich keinen Bock darauf noch einmal Kinder zu erziehen, auch keine Enkel. Bin froh das ich "da durch" bin.:biggrin:

Wenn allerdings Großeltern, sind wir mal ehrlich - es geht immer um die GroßMUTTER dabei - nur eine kleine Wohnung haben, selbst nicht sehr gesund sind, .... tja und nun ?

Oooch nee, mal ehrlich, - so gelegentlich mal die Kleinen ja, aber doch nicht jeden Tag und stundenlang. Das grenzt für mich schon an Strafandrohung. :biggrin:
Gut, ich werde auch nie in diese Situation kommen, hoffe ich jedenfalls. Aber rein theoretisch bereits die reinste Nötigung, - nur damit der Staat und die Firmen sich die Krippenplätze und Rund-um-die-Uhr-Betreunung zb. für Schichtarbeiter u.ä. spart.

Paahh, - jetzt sollen es die bösen Alten richten ? NÖÖÖÖÖ !
 
E

ExitUser

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Jaja, alles, um ja keine Krippenplätze schaffen zu müssen.....:icon_daumen:

Kommt demnächst noch die EGV für Großeltern, deren Enkelkinder durch die Eltern von H4 betroffen sind ? Wird den Großeltern dann die Rente gekürzt, wenn die sich weigern, ihren Ruhestand mit Enkelbetreuung zu verbringen? Zuzutrauen wäre denen in Berlin das inzwischen.....
Wäre das nicht gehupft wie gesprungen? Während der Freistellung werden ja auch keine Rentenbeiträge bezahlt, da fehlen am Ende Punkte.


Jedenfalls eine dämliche Idee von Frau Schröder, meiner Meinung nach.
 

Berenike1810

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:icon_mrgreen: Posting #2 bis Posting #6 :

(Köstlich) -treffend, ehrlich und genau so sehe ich das auch !!!!

- Auch ich habe gedacht: "da spinnt mal wieder eine, komplett, ohne nachzudenken."

...."Omma hat endlich die Plaachen mal los und kann/könnte/plante, sich mit Oppa eine Reise und Ruhezeit zu gönnen, Blumen gießen, spazieren-gehen und so weiter...

tja: die Rente für Arbeitende geht auch erst mit 67 los . Demnächst mit 70.

Omi und Opi schaffen das bis 90, - wo ist das Problem ?

Die hatten ja ein schönes "fettes" Dasein, sie haben den Krieg überlebt und dass man ihre Häuser zerbombt hat, war ja nicht so schlimm, man wollte eh' renovieren, die haben das ja wieder aufgebaut....... u.s.u.s.f.


Berenike
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Merkur

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Naja.
Irgendwann wird Oma halt in die EGV bekommen:
"Sie verpflichten sich, das Enkelkind tagsüber in Ihre Obhut zu übernehmen, um Ihrer Tochter Frau Lieschen Müller die Teilnahme an der Maßnahme XY zur Wiedereingliederung in Arbeit zu ermöglichen."
:biggrin: Das kannst Du wissen ! Das kommt.
Was muss nur in deren Köpfen vor gehen oder was nehmen sie da Oben.
 
E

ExitUser

Gast
Warum wieder im Gleichschritt auf alles eindreschen?

Berufstätige Großeltern, die in Firmen mit mehr als 15 Beschäftigten arbeiten, bekommen das Recht auf unbezahlte Freistellung für eine gewisse Zeit zur "Enkelkindererziehung".
Um mehr geht es nicht.

Großelternzeit ist freiwillig, keine Pflicht! Also wo ist da das Problem?

Ich stelle mir das Gegenbeispiel vor.
Seit Jahrzehnten würde es ein Recht auf Großelternzeit geben und die Uschi würde sie per Gesetzesvorlage abschaffen wollen.

Der Aufschrei wäre riesengroß.
Beschneidung der Arbeitnehmerrechte!
Altersdiskriminierung!
Kinderfeindlich!

Die Opposition, voran die Linke, würden Sturm laufen.
Hier im Board gäbe es nur noch dieses Thema. Posting #198 wäre längst erreicht.
 

ela1953

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Wenn nicht die Kinder so früh wie möglich fremdbetreut werden müssten, würden auch die Kitaplätze reichen.

Von 7 - 17 Uhr sind nun mal 10 Stunden, also 50 Stunden in der Woche. Noch mehr als die bereits angeprangerten 40 Stunden der Schüler.
Diese sollen auf 35 Stunden reduziert werden.

Irgendwie passt doch alles nicht zusammen.
 

alienmic

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Unser Tochter betreut manchmal ihren kleinen Neffen.
Kann sie jetzt Tantenzeit nehmen? :cool:
 
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