Große Wohnung günstig anmieten erlaubt?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

snoep

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo. Ich hoffe das mir jemand hier einen Tip geben kann der mir bei meinem "Problem" helfen kann.
Zur Zeit bewohne ich mit meiner Tochter eine 50 qm große Wohnung. Jetzt hätte ich die einmalige Gelegenheit eine 70 qm große Wohnung zu bekommen zu dem Preis einer 60 qm großen Wohnung. Die Miete wäre also in der Höhe die die ARGE für 2 Personen max. bezahlt. Jetzt habe ich natürlich die Befürchtung das die ARGE die Wohnung trotzdem ablehnen wird, da sie wie gesagt 10 qm größer ist als erlaubt. Ich habe für einen Umzug wirklich gute Gründe, aber hier in Duisburg sind die Mitarbeiter der ARGE sehr unfreundlich und zeigen wenig Verständnis, daher gehe ich davon aus das die ARGE mir den Umzug nicht erlauben wird. Umzugskosten etc. will ich nicht beantragen. Hat jemand einen Tip wie ich es schaffen könnte die Wohung zu bekommen bzw. die Erlaubnis der ARGE? DANKE!
 

Shearing

Elo-User*in
Mitglied seit
19 Dezember 2007
Beiträge
146
Bewertungen
6
Hi,

Zitat: "Jetzt hätte ich die einmalige Gelegenheit eine 70 qm große Wohnung zu bekommen zu dem Preis einer 60 qm großen Wohnung. "

Kein Problem, nach der sogenannten "Produkttheorie" kommt es hauptsächlich auf die Kosten der Kaltmiete an, solange die nicht überschritten werden, kannst Du auch eine größere Wohnung bewohnen. Nur bei den Neben/Heizkosten kann es sein, dass eine Beschränkung auf die "angemessenen" m2 geschieht, da diese ja bezogen auf die Größe der Wohnung abgerechnet werden.

Zitat: "Ich habe für einen Umzug wirklich gute Gründe"

Dann trage diese vor, evtl. bekommst Du sogar eine Zustimmung, wenn Deine Gründe tragfähig sind.
Für den Anspruch über die üblicherweise angemessene Wohnungsgröße hinaus existieren aber nur ganz begrenzte Argumente (Gesundheit, Behinderung, eigenes Zimmer für Kinder); Gründe aus dem aktuellen Mietverhältnis heraus (zB. schlechte Qualität der Wohnung, Lärm bzw. Ärger mit/von Nachbarn etc) zählen nicht, die sind hausintern bzw. mietrechtlich zu lösen!

Zitat: "aber hier in Duisburg sind die Mitarbeiter der ARGE sehr unfreundlich und zeigen wenig Verständnis, "

Das vergiss mal schnell wieder, hier kommt es nicht auf "Verständnis" oder "Goodwill" an, Du solltest zusehen, Dir klare und eindeutige Fakten zu Deinem Anliegen zurechtzulegen und zur Not Dich auf eine gerichtliche Auseinandersetzung vorbereiten, sollten Deine Gründe nachvollziehbar sein, dafür benötigst Du aber professionelle Beratung.

Zitat: "Hat jemand einen Tip wie ich es schaffen könnte die Wohung zu bekommen bzw. die Erlaubnis der ARGE? "

Bzgl. Arge = siehe oben. Alles andere ist ein Rechenexempel, wie hoch womöglich eine von Dir zu tragende Nebenkosten/Heizkosten Nachzahlung ausfallen würde und ob Du diese tragen könntest.
Auch solltest Du Dir Gründe zurechtlegen und versuchen, Deinen Sachbearbeiter von einer Umzugsnotwendigkeit zu überzeugen, dazu solltest Du auch mehrere Meinungen einholen, um am Ende zu klagen und/oder das Wagnis des Umzuges aus den genannten Gründen auf Dich zu nehmen.
Viel Erfolg dabei wünscht
Shearing
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Kennst Du die Richtlinien der KDU in Duisburg? Die sind nämlich von Stadt zu Stadt verschieden
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.328
Bewertungen
829
evtl.Umzug "vorher immer schriftl. beantragen" sonst bleibst du auf den Kosten sitzen.
 

Emma13

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2007
Beiträge
1.488
Bewertungen
146
Du musst wirklich einen guten nachvollziehbaren Grund angeben, warum du die Wohnung wechseln willst - wenn die Heizkosten auch im Rahmen des angemessenen (also für 50 qm) liegen, sind da sicher keine Probleme zu erwarten, sollten diese aber höher sein, zahlst du diese aus eigener Tasche !

Grüße - Emma
 

snoep

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Danke für die netten Antworten.
Lärm ist tatsächlich einer meiner Gründe. Dieser Lärm läßt sich mitrechtlich auch nicht regeln. Alle Wohnungen in dem Haus sind Eigentumswohnungen, die Wohnung in der ich wohne ist seit langer Zeit in den Händen eines Zwangsverwalters, der kann leider auch nichts gegen die Zustände im Haus unternehmen. Unmittelbar an meine Wohnung grenzt die Einfahrt zum Garagenhof, dort ist ein altes, lautes Rolltor angebracht. Wenn das Rolltor geöffnet ist es unheimlich laut in meiner Wohnung. Ab 4 Uhr geht es auf dem Garagenhof zu wie im Taubenschlag bis ca. 7 Uhr. Meine Nachbar betreiben ein Internetradio, die Wände sind scheinbar sehr dünn, jedenfalls höre ich die Nachbarn bis spät in die Nacht. Es geht in dem Haus insgesamt immer sehr laut zu. Meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt und schläft nachts immer noch nicht durch wegen dem Lärm. Wenn die Nachbarn endlich schlafen und von da Ruhe einkehrt, beginnen die anderen ihre Autos aus den Garagen zu holen... Nach über 2 Jahren Schlafmangel reichts mir wirklich. Spätestens wenn mein Kind in den Kindergarten kommt muss sich was ändern. Dann wäre ich von der ARGE auch nicht mehr abhängig, kann wieder arbeiten, aber leider wartet der Vermieter nicht solange bis ich die Erlaubnis der ARGE nicht mehr brauche.
Der Lärm ist nur ein Grund von mehreren aber wenn dieser Grund schon nicht akzeptiert wird, dann kann ich die Wohnung wohl vergessen. :icon_sad:
 

snoep

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Kennst Du die Richtlinien der KDU in Duisburg? Die sind nämlich von Stadt zu Stadt verschieden
Also ich weiß das mir 60 qm zustehen und ich weiß wie hoch die Miete + Nebenkosten sein dürfen. Die neue Wohnung würde zwar die qm zahl übersteigen aber nicht den Mietpreis.
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.186
Bewertungen
344
Doppelte Gefahr.
Zum einen Duisburg und zum anderen wird gerne nur der Nebenkostenteil der "angemessen" Fläche gewährt. Dass die Kaltmiet (weit) unter der Grenze liegt ist für ARGE uninteressant.
Also wenn es um die "Genehmiugung" so einer Wohnung geht, dann bitte einen zusätzlichen Bescheid über die Übernahme der Kosten der zusatzflächen verlangen. Verweigert ARGE dies, vergiss die Wohnung.
 

snoep

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Die Nebenkosten werden ja pro Person berechnet, bei allen Mietern in diesem Haus und nicht nach Wohnfläche. Oder akzeptiert die ARGE diese Regelung auch nicht? :confused:
In Duisburg werde ich auf keinen Fall irgendwas bekommen was "zusätzlich" ist. Das ich evtl. höhere Heizkosten haben werde leuchtet mir ein, aber ab September ungefähr werde ich wieder arbeiten gehen, sobald mein Kind in den Kindergarten kann, dann muss ich ja eh alle Kosten alleine bestreiten.
 

dilemma

Neu hier...
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
6
Bewertungen
0
Danke für die netten Antworten.
Lärm ist tatsächlich einer meiner Gründe. Dieser Lärm läßt sich mitrechtlich auch nicht regeln. Alle Wohnungen in dem Haus sind Eigentumswohnungen, die Wohnung in der ich wohne ist seit langer Zeit in den Händen eines Zwangsverwalters, der kann leider auch nichts gegen die Zustände im Haus unternehmen. Unmittelbar an meine Wohnung grenzt die Einfahrt zum Garagenhof, dort ist ein altes, lautes Rolltor angebracht. Wenn das Rolltor geöffnet ist es unheimlich laut in meiner Wohnung. Ab 4 Uhr geht es auf dem Garagenhof zu wie im Taubenschlag bis ca. 7 Uhr. Meine Nachbar betreiben ein Internetradio, die Wände sind scheinbar sehr dünn, jedenfalls höre ich die Nachbarn bis spät in die Nacht. Es geht in dem Haus insgesamt immer sehr laut zu. Meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt und schläft nachts immer noch nicht durch wegen dem Lärm. Wenn die Nachbarn endlich schlafen und von da Ruhe einkehrt, beginnen die anderen ihre Autos aus den Garagen zu holen... Nach über 2 Jahren Schlafmangel reichts mir wirklich. Spätestens wenn mein Kind in den Kindergarten kommt muss sich was ändern. Dann wäre ich von der ARGE auch nicht mehr abhängig, kann wieder arbeiten, aber leider wartet der Vermieter nicht solange bis ich die Erlaubnis der ARGE nicht mehr brauche.
Der Lärm ist nur ein Grund von mehreren aber wenn dieser Grund schon nicht akzeptiert wird, dann kann ich die Wohnung wohl vergessen. :icon_sad:

Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem, bei mir ist es ein fast 40 Jahre alter Aufzug.
Meine Wohnung grenzt direkt an den Aufzugschacht, es kracht den ganzen Tag und die halbe Nacht, immer wenn er anhält.
Wenn er fährt, hört es sich an wie Donner.
In dem Haus leben 32 Parteien, fast alles Eigentümer.
Da das Haus terrassenförmig angelegt ist, sind nur 6 Wohnungen davon betroffen, somit hat kaum jemand Interesse, da zu investieren.
Außerdem hab ich Schimmel in der Küche und das nicht zu knapp.
Jetzt hab ich mir eine neue Wohnung gesucht, heute angeschaut.
Diese ist mit 40qm um 5 qm größer als meine jetzige Wohnung und kostet ebenfalls 400€, die ja bis dato bezahlt wurden.
Und nun der Hammer, ich kriege sie nicht bewilligt, da nicht die Endsumme ausschlaggebend ist, sondern 6,90€ pro qm.
Ich bin nervlich am Ende, ohne Beruhigungstabletten geht nichts mehr.:icon_neutral:
Meine Sachbearbeiterin sagte, sie würde das nicht bewilligt bekommen, obwohl sie die Vorschriften auch für nicht nachvollziehbar hält und mir gerne helfen würde, weil kleine Wohnungen schwer zu kriegen sind.

Hat jemand einen Rat?
Ich bin echt am Ende...
 

HajoDF

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
2.562
Bewertungen
1.548
Bei Schimmel in der Wohnung ist der Umzug zwingend notwendig. In diesem Fall darf eine neue angemessene Miete nicht verweigert werden.
Außerdem hab ich Schimmel in der Küche und das nicht zu knapp.
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Aber sagen wir doch mal Schimmel ist Sache des Vermieters, nicht?
 

Kalkulator

Elo-User*in
Mitglied seit
2 August 2008
Beiträge
1.112
Bewertungen
105
Also ich weiß das mir 60 qm zustehen und ich weiß wie hoch die Miete + Nebenkosten sein dürfen. Die neue Wohnung würde zwar die qm zahl übersteigen aber nicht den Mietpreis.
Snoep

Zuerst muss die Notwendigkeit des Umzuges von der ARGE Duisburg anerkannt werden.

Hast du schon mal den SB darauf angesprochen?

Sollten die Kosten der neuen Wohnung nicht höher sein als in der alten, kannst Du auch ohne Zustimmung umziehen.
 

redfly

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Juni 2007
Beiträge
3.565
Bewertungen
209
SB angesprochen?

Alles immer nur schriftlich beantragen!
 

ManjaDD

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Oktober 2010
Beiträge
297
Bewertungen
33
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem, bei mir ist es ein fast 40 Jahre alter Aufzug.
Meine Wohnung grenzt direkt an den Aufzugschacht, es kracht den ganzen Tag und die halbe Nacht, immer wenn er anhält.
Wenn er fährt, hört es sich an wie Donner.
In dem Haus leben 32 Parteien, fast alles Eigentümer.
Da das Haus terrassenförmig angelegt ist, sind nur 6 Wohnungen davon betroffen, somit hat kaum jemand Interesse, da zu investieren.
Außerdem hab ich Schimmel in der Küche und das nicht zu knapp.
Jetzt hab ich mir eine neue Wohnung gesucht, heute angeschaut.
Diese ist mit 40qm um 5 qm größer als meine jetzige Wohnung und kostet ebenfalls 400€, die ja bis dato bezahlt wurden.
Und nun der Hammer, ich kriege sie nicht bewilligt, da nicht die Endsumme ausschlaggebend ist, sondern 6,90€ pro qm.
Ich bin nervlich am Ende, ohne Beruhigungstabletten geht nichts mehr.:icon_neutral:
Meine Sachbearbeiterin sagte, sie würde das nicht bewilligt bekommen, obwohl sie die Vorschriften auch für nicht nachvollziehbar hält und mir gerne helfen würde, weil kleine Wohnungen schwer zu kriegen sind.

Hat jemand einen Rat?
Ich bin echt am Ende...
Wieso würde das deine Sachbearbeiterin nicht bewilligt bekommen? Sie kann es dir auch bewilligen, wenn es angemessen ist.

So ist das zumindest bei uns in Dresden.

Wir sind ja auch aktuell auf Wohnungssuche und gehen mit dem Wohnungsangebot zu unserer Sachbearbeiterin und sie genehmigt uns dann die Wohnung.

Gut, bis jetzt hat es nicht geklappt, das wir ne Wohnung bekommen haben, die sie uns bewilligt haben und uns gefallen hat. Wir haben uns schon einige angeschaut.

Bei uns hier wollen die meisten Eigentümer und Verwalter keine Hartz 4 Empfänger haben. Das haben wir schon sehr oft zu hören bekommen. Die haben auch gesagt, das die Hartz 4 Empfänger eh keine Miete zahlen. Da ist es auch egal, das wir hier in der jetzigen Wohnung keine Mietschulden haben.

Aber wir brauchen eine größere Wohnung, denn wir haben ein Schulpflichtiges Kind, was sein eigenes Zimmer braucht. Moment wohnen wir in einer 2-Raumwohnung.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten