• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Größter anzunehmender Unfall im Atommüll-Lager Asse bahnt sich an

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Ich lese wohl nicht richtig - ja sind die denn Wahnsinnig?!
Weil nun laut einem bis heute geheim gehaltenen Gutachten die Sicherheit des Atommülllagers nur noch bis 2014 garantiert werden könne, will der Betreiber der Asse, das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF), das endgültige Absaufen des Atommülls ausgerechnet mit einer Flutung "kontrollieren".
:icon_dampf:
Pressemitteilung vom 05.11.2007 | 12:55
ROBIN WOOD
Größter anzunehmender Unfall im Atommüll-Lager Asse

Remlingen und Hamburg, 05.11.2007

Das Atommülllager Asse II säuft ab. Atomgemeinde diskutiert ab Dienstag in Braunschweig über "sichere Endlagerung".

Heute haben AktivistInnen von ROBIN WOOD und dem Anti-Atom-Plenum Braunschweig auf dem Gelände des Atommülllagers ASSE II den Förderturm besetzt und dort ein 45 m² großes Banner mit der Aufschrift "Auslaufmodell ASSE" befestigt. Damit machen die AktivistInnen darauf aufmerksam, dass sich in der Asse der größte anzunehmende Unfall (GAU) der

Endlagerung von Atommüll anbahnt: Das Absaufen mit anschließender Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Biosphäre.

Von 1967 bis 1978 ist in der Asse II bei Wolfenbüttel, knapp 20 Kilometer südöstlich von Braunschweig, nahezu der gesamte bis dahin angefallene schwach- und mittelradioaktive Atommüll Deutschlands "zu Forschungszwecken" vergraben worden. Heute befinden sich über 120.000 Gebinde Atommüll, darunter 102 Tonnen Uran, 87 Tonnen Thorium und 11,6 Kilo Plutonium in der Asse - Stoffe, die zu den giftigsten auf der ganzen Welt gehören und die zum Teil eine Halbwertszeit von bis zu einer Million Jahre haben.

Seit 1988 strömen täglich ca. 12.000 Liter Wasser in den Salzstock. Weil nun laut einem bis heute geheim gehaltenen Gutachten die Sicherheit des Atommülllagers nur noch bis 2014 garantiert werden könne, will der Betreiber der Asse, das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF), das endgültige Absaufen des Atommülls ausgerechnet mit einer Flutung "kontrollieren". So soll der Salzstock stabilisiert und die Freisetzung der Radioaktivität verzögert werden. In diesem Konzept geht auch der Betreiber davon aus, dass es zu einer Freisetzung der radioaktiven Stoffe kommen wird. "Mit einem für Jahrtausende sicheren Einschluss der gefährlichen radioaktiven Abfälle hat diese Flickschusterei nichts mehr zu tun", sagt Thomas Erbe von ROBIN WOOD.
...
http://www.pressrelations.de/new/st...329&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0&profisuche=1
Förderturm besetzt
Umweltschützer protestieren in Asse gegen das Endlagerbergwerk

Von Reimar Paul

Protest am Förderturm: Der Widerstand nimmt zu
Foto: Thomas Erbe /Robin Wood

Atomkraftgegner haben am Montag den Förderturm auf dem Gelände des Atommüllendlagers Asse II bei Wolfenbüttel besetzt. Sie befestigten dort ein rund 45 Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift »Auslaufmodell Asse«. »Wir wollen darauf aufmerksam machen, daß sich hier der größte anzunehmende Unfall anbahnt«, sagte der Energiereferent von Robin Wood, Dirk Seifert. Außer der Umweltorganisation beteiligten sich auch Mitglieder des Anti-Atom-Plenums Braunschweig an der Aktion.

In das Endlager Asse, in dem etwa 126000 Fässer mit Atommüll liegen, dringen täglich rund zwölf Kubikmeter Wasser ein. Wenn die Fässer rosten und die Radioaktivität ins Grundwasser gelangen, gibt es eine Katastrophe, befürchten Umweltschützer. Unter den eingelagerten Stoffen ist auch das hochgiftige Plutonium. Im Bergwerk Asse wurde früher Salz gefördert. Die Nachbarschächte Asse I und III mußten wegen Wassereinbrüchen aufgegeben werden.
...
http://www.jungewelt.de/2007/11-06/048.php
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten