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"Größere" Kontobewegungen bei ALG 2 ?

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bert62

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#1
Ich habe in den letzten 2 Wochen ca. 3 bis 4 mal Beträge zw. 1000 und 2000 € von meinem Girokonto am Automaten abgehoben, um private Schulden zu bezahlen.
Meinen ALG 2 Antrag hatte ich vor ca. 5 Wochen gestellt (Girokonto war zu diesem Zeitpunkt im gesetzlich zugelassenen Vermögensbereich) und heute kam die Bewilligung für 6 Monate.
Also die Kontobewegungen erfolgten nach der Antragstellung.

Wenn die Arge jetzt in meine Konto schauen sollte bzw. beim Folgeantrag Auszüge verlangt, kann da mit den Abhebungen irgend ein falscher Eindruck entstehen ?

Ich möchte betonen, das es wirklich so ist, wie beschrieben und ich nicht nur "Luft" im Konto machen wollte, um etwa den Weg für andere Einzahlungen frei zu machen.
Ich habe einfach überall alle meine privaten Schulden gezahlt, denn sonst hätte ich Ärger bekommen, weil die jenigen wissen, das ich jetzt ALG 2 bekomme und hätten gedacht sie bekommen ihr Geld nicht mehr.

Gruß und Danke Bert
 
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#2
Ich habe in den letzten 2 Wochen ca. 3 bis 4 mal Beträge zw. 1000 und 2000 € von meinem Girokonto am Automaten abgehoben, um private Schulden zu bezahlen.
Meinen ALG 2 Antrag hatte ich vor ca. 5 Wochen gestellt (Girokonto war zu diesem Zeitpunkt im gesetzlich zugelassenen Vermögensbereich) und heute kam die Bewilligung für 6 Monate.
Also die Kontobewegungen erfolgten nach der Antragstellung.

Wenn die Arge jetzt in meine Konto schauen sollte bzw. beim Folgeantrag Auszüge verlangt, kann da mit den Abhebungen irgend ein falscher Eindruck entstehen ?

Ich möchte betonen, das es wirklich so ist, wie beschrieben und ich nicht nur "Luft" im Konto machen wollte, um etwa den Weg für andere Einzahlungen frei zu machen.
Ich habe einfach überall alle meine privaten Schulden gezahlt, denn sonst hätte ich Ärger bekommen, weil die jenigen wissen, das ich jetzt ALG 2 bekomme und hätten gedacht sie bekommen ihr Geld nicht mehr.

Gruß und Danke Bert
Ich denke mal, das könnte unter Vermögensumwandlung fallen.
Ich würde die Belege die Quittungen für den Schuldenabbau an einem sicheren Ort aufbewahren.

Änderungen müssten eventuell beim nächsten Antrag (Fortzahlung) angegeben werden?

Schöne Grüße Heike
 

bert62

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#3
Danke für die Antwort.

Da ich selbst betroffen bin weiß ich, daß die ganze Sache viel zu ernst ist um hier zu spinnen, aber was wäre wenn ich aus lauter Verzweiflung das Geld einfach in einem Kasino ohne Gewinn verzockt hätte ?

Das kann ja dann keine "Vermögensumwandlung" sein und Quittungen hat man da ja auch nicht!

Spaß muß sein !!! (lieber ADMIN)
Schließt nicht gleich den Thread !
 
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#4
Danke für die Antwort.
Da ich selbst betroffen bin weiß ich, daß die ganze Sache viel zu ernst ist um hier zu spinnen, aber was wäre wenn ich aus lauter Verzweiflung das Geld einfach in einem Kasino ohne Gewinn verzockt hätte ?
Das kann ja dann keine "Vermögensumwandlung" sein und Quittungen hat man da ja auch nicht!
Spaß muß sein !!! (lieber ADMIN)
Dann solltest du dich vielleicht ganz schnell zum Psychologen, Neurologen, Psychiater begeben und eine ambulante bzw. stationäre Therapie für "Spielsüchtige" beantragen ???

Und ärztliches Attest, dass du nicht anders konntest. ;)

Schöne Grüße Heike
 

Rounddancer

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#5
Geht Amt nix an

@bert,

das Amt will zum Zeitpunkt der Antragsstellung Kontoauszüge sehen,- um festzustellen:
a) ob mehr Vermögen da ist, als als Schonvermögen des Antragsstellers zulässig,
b) ob zeitnah (in den letzten drei Monaten vor Antragsstellung) vorhandenes Vermögen irgendwohin verschwand, verschenkt oder versteckt wurde, z.B. um bei Antragsstellung nur noch Schonvermögen zu besitzen.

Ab Antragsstellung ist der Bedürftige verpflichtet, alle Zuflüsse (also Habenbuchungen) auf den Konten dem Amt zu melden,- Abflüsse, also Sollbuchungen, interessieren das Amt dann nicht mehr.

Nach Antragsstellung sollte das Amt Kontoauszüge nur dann verlangen, wenn es Grund zu der Annahme hat, daß der Bedürftige Zuflüsse hat, die jedoch dem Amte ganz oder teilweise zu verschweigen scheint.

Das bedeutet: Wenn vom Schonvermögen nach Antragsstellung was abfließt, ist das weder meldepflichtig (eben weil kein Zufluß), noch von Interesse für das Amt.
 
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#7
Das bedeutet: Wenn vom Schonvermögen nach Antragsstellung was abfließt, ist das weder meldepflichtig (eben weil kein Zufluß), noch von Interesse für das Amt.
Das stimmt schon alles, aber wenn er ein Darlehen (einmalige Hilfe) braucht bzw. beantragen möchte, dann könnte er leider Pech haben, dass er von vornherein nichts mehr bekommt. :icon_pic:

In solche Situationen kann man manchmal schneller kommen wie man denkt. Das ist ja in den meisten Fällen eh schon eine "Kann-Bestimmung", aber wenn das Schonvermögen von heut auf morgen alle und nicht mehr vorhanden war, dann wird das sicherlich noch schwieriger etwas zu bekommen. Deswegen sagte ich, vorsichtshalber Belege Quittungen aufheben. ;)

Schöne Grüße Heike
 

Blackdragon

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#8
@bert,
Ab Antragsstellung ist der Bedürftige verpflichtet, alle Zuflüsse (also Habenbuchungen) auf den Konten dem Amt zu melden.
Das ist schlicht und ergreifend *völliger Unfug* ohne jegliche Rechtsgrundlage. Dann müsste ja jedesmal z.B. "EGay"verkäufe, Stromguthaben usw. usw. angegeben werden.
 

Arania

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#9
das ist ja auch so, ausser Stromguthaben, das hat man nicht aus dem Regelsatz bezahlt, für ibäh gilt nur Vermögensumwandlung ist okay, regelmässige Verkäufe nicht
 

Rounddancer

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#10
Setzen! Sechs!

Das ist schlicht und ergreifend *völliger Unfug* ohne jegliche Rechtsgrundlage. Dann müsste ja jedesmal z.B. "EGay"verkäufe, Stromguthaben usw. usw. angegeben werden.
Schwarzer Drache,- dann setz Dich auf Deine fünf Buchstaben und lies Dir die REchtsgrundlage und die Ausführungsbestimmungen dazu durch,- es müssen ALLE Zuflüsse angegeben werden,- die Stromabbuchung kennt das Jobcenter ja, und zahlt das, was nicht im Regelsatz enthalten ist, kriegt also auch alles zurück, was in der Endabrechnung überzahlt wurde.
Und natürlich müssen auch alle Ebay-Zuflüsse gemeldet werden,- sinnvollerweise aufgeschlüsselt nach Wert, Versandkosten, und ob Gewinnverkauf oder Vermögensumwandlung.

Heinz
 

unicorn

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#12
Schwarzer Drache,- dann setz Dich auf Deine fünf Buchstaben und lies Dir die REchtsgrundlage und die Ausführungsbestimmungen dazu durch,- es müssen ALLE Zuflüsse angegeben werden,- die Stromabbuchung kennt das Jobcenter ja, und zahlt das, was nicht im Regelsatz enthalten ist, kriegt also auch alles zurück, was in der Endabrechnung überzahlt wurde.
Und natürlich müssen auch alle ibääh-Zuflüsse gemeldet werden,- sinnvollerweise aufgeschlüsselt nach Wert, Versandkosten, und ob Gewinnverkauf oder Vermögensumwandlung.

Heinz
Moment! Rounddancer, dazu solltest Du aber bitte auch nochmal nachlesen.

Es muss alles angegeben werden, was Leistungsrelevant ist!

Ihr verunsichert immer wieder, finde ich.
 

Blackdragon

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#13
...voller Spannung erwarte ich immer noch die Quellenangabe von Rounddancer....ob da noch was kommt?
 

SF44angel

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#14
Schwarzer Drache,- dann setz Dich auf Deine fünf Buchstaben und lies Dir die REchtsgrundlage und die Ausführungsbestimmungen dazu durch,- es müssen ALLE Zuflüsse angegeben werden,- die Stromabbuchung kennt das Jobcenter ja, und zahlt das, was nicht im Regelsatz enthalten ist, kriegt also auch alles zurück, was in der Endabrechnung überzahlt wurde.
Und natürlich müssen auch alle ibääh-Zuflüsse gemeldet werden,- sinnvollerweise aufgeschlüsselt nach Wert, Versandkosten, und ob Gewinnverkauf oder Vermögensumwandlung.

Heinz

seit wann muß man stromrückzahlungen an die arge zurückzahlen? meine arge kennt nicht unseren stromverbrauch, mal abgesehen, das der regelsatz da garnicht langen würde! ich kenne keinen, der das was nicht im regelsatz enthalten ist, von der arge bezahlt bekommt! wenn er einen höheren verbrauch hat, interessiert das doch nicht die arge, dann muß man selber sehen, wie man dies bezahlt!
 

Rounddancer

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#15
Nein

Nö, zumindestens bei wenn wer mit Strom auch heizt, und sei es teilweise (hier z.B. haben wir einen Gasofen im Wohnzimmer, und einen Elektro-Ofen hier im Schlafzimmer), dann wird die Strom- und die Gas-Abschlagszahlung zusammengerechnet,- davon dann die im Regelsatz enthaltene Haushaltsenergie abgezogen,- das waren anfangs ja ca. 28 EUR, sind nun irgendwas um 21 EUR,-
und den Rest kriegt man mit der KdU ausbezahlt, elfmal im Jahr. Und da man im Abrechnungsmonat ja statt der Abschlagszahlung die Jahresabrechnungszahlung belastet (oder gutgeschrieben) bekommt, da reicht man dann eben die Jahresabrechnung(en) als Kopie vor,- und dann kriegt man das bei der nächsten AlgII-Zahlung verrechnet, plus oder auch minus.

Heinz

da
 

Blackdragon

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#16
...voller Spannung erwarte ich immer noch die Quellenangabe von Rounddancer....ob da noch was kommt?
 
E

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#18
Junge, Junge (oder auch nicht), zu Deiner Häme lasse ich mich erst einmal nicht weiter aus, aber ich kann bestätigen dass die von Heinz beschriebene Vorgehensweise in Stuttgart so Fakt ist und ich habe auch schon Urteile(e) gelesen in denen Tenor war dass vom Kunden nur die im Regelsatz vorhandene Pauschale für Energie selbst zu tragen ist und weiterer Verbrauch -- soweit im Einzelfall "angemessen" -- von der ArGe zu tragen ist!

Gruß, Anselm

PS.

Hast Du auch Konstruktives beizutragen, oder willst Du wie in Deinen anderen "Beiträgen" die ich heute von Dir las, nur stänkern?
 

SF44angel

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#21
Bei uns wurde es angewandt, wie im SGB II beschrieben!

(2) In § 20 Absatz 1 wird nun auch die Haushaltsenergie ausdrücklich mit aufgeführt. Die Ergänzung der Vorschrift hat klarstellenden Charakter. Im Rahmen der KdU nach §22 sollen nur die Heizkosten übernommen werden. Die übrigen Kosten für Haushaltsenergie ( z. B. Kochfeuerung, Warmwasseraufbereitung, Beleuchtung, etc. ) sind aus der Regelleistung zu bestreiten )

aber ich muß auch nicht mit strom heizen, wer das muß , dann kann ich das verstehen, der braucht auch eine zahlung dafür! da kann der betrag von um die 20 euro ja auch nicht reichen, der reicht bei uns nicht einmal für den ganz normalen haushaltsstrom!
bei mir ist es ja so, für das , was auch aufgeführt wird!
ansonsten sind urteile bei unserer arge , einzelfallentscheidungen und schwer zu erkämpfen!
Ich habe 2 urteile hinter mir und was bei anderen rechtens war, wurde bei uns abgelehnt! na, ja der versuch war es wert!
 
E

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#22
Bei uns wurde es angewandt, wie im SGB II beschrieben!

(2) In § 20 Absatz 1 wird nun auch die Haushaltsenergie ausdrücklich mit aufgeführt. Die Ergänzung der Vorschrift hat klarstellenden Charakter. Im Rahmen der KdU nach §22 sollen nur die Heizkosten übernommen werden. Die übrigen Kosten für Haushaltsenergie ( z. B. Kochfeuerung, Warmwasseraufbereitung, Beleuchtung, etc. ) sind aus der Regelleistung zu bestreiten )

aber ich muß auch nicht mit strom heizen, wer das muß , dann kann ich das verstehen, der braucht auch eine zahlung dafür! da kann der betrag von um die 20 euro ja auch nicht reichen, der reicht bei uns nicht einmal für den ganz normalen haushaltsstrom!
bei mir ist es ja so, für das , was auch aufgeführt wird!
ansonsten sind urteile bei unserer arge , einzelfallentscheidungen und schwer zu erkämpfen!
Ich habe 2 urteile hinter mir und was bei anderen rechtens war, wurde bei uns abgelehnt! na, ja der versuch war es wert!
2 Urteile in dieser Sache?
Wenn ja, warum nicht durch die Instanzen bis hin zum BVerfG?
Erst kürzlich hat ein Mannheimer Gericht seine Ansicht wiederholt dass zu den untrennbaren KDU auch Strom als Haushaltsenergie gehört.

Eine Pauschalisierung verstösst imho gegen die Würde der betroffenen Menschen, weil ihnen damit die Konsequenzen aus steigenden Preisen auferlegt werden und ein Strombedarf schon alleine deshalb nicht pauschalisierbar ist, weil man a) einmal öfter, einmal weniger oft Duschen muss (Warmwasserboiler dazu Gäste siehe soziokulturell...) einmal mehr , einmal weniger Kochenergie braucht (Gäste, unterschiedliche Zubereitung, Teilnahme am...), ja selbst der Kühlschrank muss in einem heißen Sommer mehr leisten, als in einem "kalten", dazu sind noch die Verbrauche der Geräte unterschiedlich, die Geräte meist Alt und es gibt keine Leistung für teure neue ÖKO-Gräte, die "Ansparleistung ist eine Farce und was soll denn noch alles angespart werden (Liste...), und und und.

Nur so zur Anregung der Denk- und Argumentationsweise ;)

Grusz, Anselm

EDIT, ganz vergessen.
http://www.sozialticker.com/sozialg...-mit-dem-fortentwicklungsgesetz_20070411.html

"Mit dem Urteil SG Mannheim S 9 AS 3880/06 vom 15.03.2007 zeigt sich das Sozialgericht Mannheim unbeeindruckt von der Gesetzesänderung vom 20.07.2006,..."
...
"In diesem Zusammenhang misst das Gericht der Aussage des Bundessozialgerichts, dass im Bereich der Mietnebenkosten Pauschalierungen unzulässig sind, besondere Bedeutung bei. Das Bundessozialgericht hat in seinen Urteilen vom 07.11.2006 das Problem der Warmwasserpauschale ausdrücklich angesprochen, ohne hierauf jedoch im Detail einzugehen, da diese Frage nicht entscheidungserheblich war (Urteil vom 07.11.2006 – B 7b AS 8/06 R, vgl. auch die Andeutungen in dem Urteil B 7b AS 18/06 R). Daher geht das Gericht nach wie vor davon aus, dass die Aufgeworfene Frage höchstrichterlicher Klärung bedarf und bekräftigt somit nochmals seine bereits mit Urteil vom 03.05.2005 geäußerte Auffassung."
 

SF44angel

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#23
nein, die urteile gingen unter anderem wegen steuerrückerstattung! wegen strom habe ich nicht geklagt ! vielleicht hätte ich da mehr glück gehabt!
 

Blackdragon

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#24
Schwarzer Drache,- dann setz Dich auf Deine fünf Buchstaben und lies Dir die REchtsgrundlage und die Ausführungsbestimmungen dazu durch,- es müssen ALLE Zuflüsse angegeben werden,- die Stromabbuchung kennt das Jobcenter ja, und zahlt das, was nicht im Regelsatz enthalten ist, kriegt also auch alles zurück, was in der Endabrechnung überzahlt wurde.
Und natürlich müssen auch alle ibääh-Zuflüsse gemeldet werden,- sinnvollerweise aufgeschlüsselt nach Wert, Versandkosten, und ob Gewinnverkauf oder Vermögensumwandlung.

Heinz
Irgendwie ärgerlich ... ich frage mich, was die Moderatoren hier eigentlich sollen? Anstatt mal einzugreifen und solchen Unsinn richtigzustellen wird wohl lieber weiter "unten" im Forum "blahgefaselt". Scheint ja wichtiger zu sein(;-(
 

Unwichtig

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#26
Ich habe in den letzten 2 Wochen ca. 3 bis 4 mal Beträge zw. 1000 und 2000 € von meinem Girokonto am Automaten abgehoben, um private Schulden zu bezahlen.
Meinen ALG 2 Antrag hatte ich vor ca. 5 Wochen gestellt (Girokonto war zu diesem Zeitpunkt im gesetzlich zugelassenen Vermögensbereich) und heute kam die Bewilligung für 6 Monate.
Also die Kontobewegungen erfolgten nach der Antragstellung.

Wenn die Arge jetzt in meine Konto schauen sollte bzw. beim Folgeantrag Auszüge verlangt, kann da mit den Abhebungen irgend ein falscher Eindruck entstehen ?

Ich möchte betonen, das es wirklich so ist, wie beschrieben und ich nicht nur "Luft" im Konto machen wollte, um etwa den Weg für andere Einzahlungen frei zu machen.
Ich habe einfach überall alle meine privaten Schulden gezahlt, denn sonst hätte ich Ärger bekommen, weil die jenigen wissen, das ich jetzt ALG 2 bekomme und hätten gedacht sie bekommen ihr Geld nicht mehr.

Gruß und Danke Bert

Auf diesen Trick sind schon andere gekommen, ich glaube die hießen Neanderthaler.

Für Deine privaten Schulden interessiert sich niemand. Deine angeblichen Gläubiger können ja auch einen SGBII Antrag stellen, wenn sie Geld brauchen.

Wenn das Amt die verschobenen 8000 Euro spitz bekommt werden Dir ca. 6800 Euro weggekürzt.
 

Rounddancer

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#27
Nun, hier in Stuttgart wird man darauf vergattert, JEGLICHE Zugänge (außer denen vom Amt natürlich) unverzüglich der Arge zu melden,- "nicht daß erst nach drei Monaten herauskommt, daß da war zufloß, aber nicht gemeldet wurde!", sagte meine für die Finanzen zuständige Jobcenter-Mitarbeiterin.

Das ist Realität, kein Blödsinn.

Heinz D. Trost
u.a. ehrenamtl. Strafrichter a.D.
DH 8 SAH
 
E

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#28
Nun, hier in Stuttgart wird man darauf vergattert, JEGLICHE Zugänge (außer denen vom Amt natürlich) unverzüglich der Arge zu melden,- "nicht daß erst nach drei Monaten herauskommt, daß da war zufloß, aber nicht gemeldet wurde!", sagte meine für die Finanzen zuständige Jobcenter-Mitarbeiterin.

Das ist Realität, kein Blödsinn.

Heinz D. Trost
u.a. ehrenamtl. Strafrichter a.D.
DH 8 SAH
Exakt, und das hat auch durchaus seinen Vorteil!

Ein Beispiel.

Geht nun der fiktive Betrag von €200.- auf dem Konto ein und wird dieser Zufluß der Arge umgehend mitgeteilt und reagiert die Arge dann nicht mit Neuberechnung für den Monat indem der Zufluss einging, kann sie später nicht mit Argumenten aus SGB X zurückfordern, oder dem "Begünstigten" (grobe) Fahrlässigkeit vorwerfen und dann Leistungen rückwirkend zurückfordern. Siehe dazu Urteil vom BSG und SG Koblenz.
http://www.sozialticker.com/forum/viewtopic.php?t=5360

Hier die "Interpretation".
http://www.anwalt-suchservice.de/rechtsprechung/neuzugaenge/neuzugaenge_8680.htm

Ich teile sogar Beträge wie Zinsgutschriften (um die €1,80.- :icon_lol: ) umgehend (~3 Tage) per Fax mit, somit kann mir später keiner einen Verstoß gegen die Mitwirkungs- oder Sorgfaltspflicht unterstellen.

Gruß, Anselm.
 
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#29
Ich habe in den letzten 2 Wochen ca. 3 bis 4 mal Beträge zw. 1000 und 2000 € von meinem Girokonto am Automaten abgehoben, um private Schulden zu bezahlen.
Meinen ALG 2 Antrag hatte ich vor ca. 5 Wochen gestellt (Girokonto war zu diesem Zeitpunkt im gesetzlich zugelassenen Vermögensbereich) und heute kam die Bewilligung für 6 Monate.
Also die Kontobewegungen erfolgten nach der Antragstellung.

Wenn die Arge jetzt in meine Konto schauen sollte bzw. beim Folgeantrag Auszüge verlangt, kann da mit den Abhebungen irgend ein falscher Eindruck entstehen ?
...

Gruß und Danke Bert
Welcher falsche Eindruck sollte denn entstehen? Der Kontostand vor dem Abheben war der Arge bekannt, eventuelle spätere Zuflüsse hast Du mitgeteilt, also alles im Grünen Bereich. Was Du mit Deinem zuerkannten freien Vermögen machst ist solange Deine Sache, wie es nicht strafrechtlich relevant wird. ;)

Gruß, Anselm
 

gregorc

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#30
(Girokonto war zu diesem Zeitpunkt im gesetzlich zugelassenen Vermögensbereich) und heute kam die Bewilligung für 6 Monate.
Also die Kontobewegungen erfolgten nach der Antragstellung.

Ich habe einfach überall alle meine privaten Schulden gezahlt, denn sonst hätte ich Ärger bekommen, weil die jenigen wissen, das ich jetzt ALG 2 bekomme und hätten gedacht sie bekommen ihr Geld nicht mehr. Gruß und Danke Bert
Wenn Konto im zugelassenen Vermögensbereich war erübrigt sich doch die Frage nach den Ausgaben. Kann man auch aufessen oder wegschmeissen.
Die Aussage ist so zu verstehen, die Schulden hast Du nur deshalb bezahlt weil die jenigen wissen das Du ALG 2 bekommst. Ansonsten hätten die ihr Geld nicht bekommen?. Da haben die aber Glück gehabt das Du ALG 2 bekommst. Ich werde meine Geld jetzt nur noch an Leute anvertrauen die in Kürze ALG 2 beziehen. Der Sicherheit wegen. Von den gut dastehenden habe ich bisher nichts zurückbekommen . Meine Anerkennung für Deine Einstellung
 
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