Griechenland nur die Spitze des Eisberges-wie lange noch?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

wolliohne

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.307
Bewertungen
832
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]US-Haushalt [/FONT]
[FONT=&quot]Rekord-Etat für Pentagon[/FONT]
[FONT=&quot]1,1 Billionen Dollar will US-Präsident Obama in zehn Jahren einsparen, das bedeutet Einschnitte in allen Bereichen. Trotzdem beschloss das Parlament nun den größten Militäretat aller Zeiten: 649 Miliarden Dollar. Doch Obama droht mit Veto: Er hatte noch mehr Geld gefordert. [/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Von Silke Hasselmann, ARD-Hörfunkstudio Washington[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Der politische Kampf um den besten Wege zu weniger Staatsschulden und kleineren Haushaltslöchern könnte kaum härter sein, als er im Moment zwischen Republikanern und Demokraten im US-Kongress und dem Weißen Haus geführt wird. Doch jetzt machte eine überwältigende Parlamentsmehrheit klar: an Militär und Rüstung wird nicht gespart. Im Gegenteil, das Pentagon darf im neuen Etatjahr, das am 1. Oktober beginnt, mehr ausgeben als bisher.[/FONT]
[FONT=&quot]Kriegsmüde Demokraten und ausgabenkritische Republikaner[/FONT]

Auch die Kommentare sehr lesenswert !
US-Haushalt: Rekord-Etat für das Militär | tagesschau.de



Ohne Zukunft?
Serie (1) Großbritannien setzt den Rotstift an

Die Städte müssen sparen - Manchester im Zugzwang
Moderation: Judith Schulte-Loh
Manchester, die nordenglische und ohnehin nicht sehr reiche Industriestadt, muss mehr als 100 Millionen Pfund einsparen. Die Regierung in London hat ihr 25 Prozent der Gelder gestrichen. Die Folgen sind drastisch: 2.000 Stellen werden in der Stadtverwaltung abgebaut, die öffentlichen Toiletten dicht gemacht. Fünf Stadtbüchereien schließen, Jugend- und Freizeitzentren und zwei Schwimmbäder. Die Bürger schäumen vor Wut und gehen auf die Straßen.
Autor/in:
Torsten Huhn
Serie (1) Großbritannien setzt den Rotstift an, 06:05: WDR 5
 
F

FrankyBoy

Gast
Griechenland ist nur ein Eisbergchen - die dicken Brummer kommen noch weil sie der gleichen Ideologie folgen und die Idioten in den verschiedenen Regierungen das Radar falsch eingestellt haben.
 

mercator

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 März 2006
Beiträge
1.231
Bewertungen
56
Jetzt ist Italien ins Visier der Zocker geraten. Mal sehen, was jetzt passiert. Denn selbst die bisher gigantischen Bürgschaften, die zum Schutz Griechenlands und anderer Pleiteländer aufgebracht wurden, werden für die drittgrößte Volkswirtschaft in der EU nicht reichen. Es ist ja im Grunde auch kein Geld mehr da, nichtmal mehr in Form von Bürgschaften. Italien könnte das Fass endgültig zum überlaufen bringen.
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.307
Bewertungen
832
EU-Finanzminister: Italien nicht in Not

Muss Italien unter einen aufgestockten Euro-Rettungsschirm schlüpfen? Finanzminister der Eurozone wiegeln ab. Finanzminister Schäuble bezeichnete Italiens Sparpläne als überzeugend, erhöhte aber den Sanierungsdruck. [tagesschau]



Na dann ?
 

arbeitslos in holland

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 August 2010
Beiträge
9.533
Bewertungen
1.947
wenn berufslügner- und betrüger wie schäuble, die finanzielle notlage italiens bestreiten, gehen bei mir alle rote lampen an :eek:
 

Bambi_69

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2007
Beiträge
680
Bewertungen
43
Eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Gestern war es noch Griechenland, heute ist es Italien und die USA.
Wieviele Rettungsschirme müssen wohl noch aufgespannt werden. Und wer soll dafür aufkommen? :eek:
 
E

ExitUser

Gast
Und wer soll dafür aufkommen? :eek:
Ich kann zwar nicht hellsehen, aber ich stelle mir die Gedanken von Merkel, Schäuble und Co in etwa so vor:

Na und, dann stellen wir halt Hartz IV komplett ein und die dummen Elos bekommen gar nichts mehr. Was das Bundesverfassungsgericht dazu sagt interessiert uns herzlich wenig.

Mag gar nicht daran denken das dies wirklich irgendwann mal eintreten würde oder könnte.:icon_eek: Aber unseren korrupten Politversagern ist alles zuzutrauen.
 

warpcorebreach

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Februar 2009
Beiträge
1.919
Bewertungen
487
irgendwie keimt in mir gerade die erkenntnis das es zwischen kapitalistischen wirtschaftssystemen und schneeballsystemen im grunde überhauptkeinen unterschied gibt.
beides ist früher oder später aus den selben gründen zum scheitern verurteilt.
 

2010

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
20 März 2010
Beiträge
1.399
Bewertungen
214
wenn berufslügner- und betrüger wie schäuble, die finanzielle notlage italiens bestreiten, gehen bei mir alle rote lampen an :eek:


So sehe ich das auch.
Alles Hinhaltetaktik. Es könnte ja sein, daß in D sich wider Erwartung doch mal massiver Widerstand entwickelt, gegen dieses Verbrechertum.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Spekulationen über eine Aufstockung des Euro-Rettungsschirms wegen der Probleme Italiens dementiert. "Davon kann überhaupt keine Rede sein", sagte Schäuble vor Beginn eines Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel. "Das sind die üblichen Gerüchte, die von wem auch immer gestreut werden, sie haben mit der Realität nichts zu tun."

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in Berlin, sie habe am Sonntag mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi telefoniert. Italien werde ein Zeichen setzen, dass es sich der Bekämpfung der Schulden verpflichtet fühle. "Ich habe festes Vertrauen, dass die italienische Regierung genau einen solchen Haushalt auch verabschieden wird." Am Montag forderte Merkel das Parlament in Rom noch einmal auf, dem Sparhaushalt der Regierung zuzustimmen

Die Tageszeitung "Welt" hatte zuvor berichtet, dass die Europäische Zentralbank angeblich von der immensen Verschuldung Italiens höchst alarmiert ist. Laut Bericht halten es die Währungshüter für nötig, den Euro-Rettungsschirm gegebenenfalls auf bis zu 1,5 Billionen Euro zu verdoppeln. Die "Welt" berief sich auf hohe EZB-Kreise. Der bestehende Schirm reiche nicht, eine Schutzmauer um Italien zu bauen, hieß es weiter. Die Euro-Staaten müssten ihr Krisenmanagement grundlegend überdenken.

Das klamme Italien zählt zu den größten Schuldnern deutscher Banken im Euro-Raum. Ende März hatten deutsche Institute - einschließlich der Auslandstöchter - Forderungen an Italien in Höhe von insgesamt rund 116,1 Mrd. Euro. Das geht aus einer Übersicht der Deutschen Bundesbank hervor.

Größerer Rettungsschirm für Italien: Schäuble dementiert Aufstockung - n-tv.de
 

roterhusar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2006
Beiträge
3.327
Bewertungen
35
Nicht vergessen, die Krisen werden dort inszeniert, wo die Leute nicht mehr brav sind. Der Tag, den wir herbeisehnen, an dem sie ihr System von selbst aufgeben, weil wir die bravsten sind, kannst du lange drauf warten. Solange wirst du überredet, andere Völker zu verteufeln.
 

Bambi_69

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2007
Beiträge
680
Bewertungen
43
Was mir einfach nicht in den Kopf will, ist, dass wenn man doch selber Schulden hat, man doch erstmal sein Geld in die eigenen steckt als es noch an andere Schuldner zu verleihen. Das ist doch Wahnsinn, was die treiben!
 

mercator

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 März 2006
Beiträge
1.231
Bewertungen
56
Was mir einfach nicht in den Kopf will, ist, dass wenn man doch selber Schulden hat, man doch erstmal sein Geld in die eigenen steckt als es noch an andere Schuldner zu verleihen. Das ist doch Wahnsinn, was die treiben!

Sicher. Zur Zeit handelt es sich zwar letztlich nur um Bürgschaften, aber sollten die fällig werden, wovon einige Ökonomen inzwischen ausgehen, dann werden Schulden mit Schulden getilgt. Und zwar in gigantischen Höhe.
 

Avensis

Elo-User*in
Mitglied seit
25 Januar 2006
Beiträge
300
Bewertungen
5
Dieser ganze Euro Humbug hätte damals einfach nie passieren dürfen dann würde es uns allen besser gehen. Wir hätten noch ne gute Mark in der Tasche und die Griechen würden sich die Drachme gegenseitig in den Hals werfen...
 

Feind=Bild

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Januar 2010
Beiträge
3.515
Bewertungen
367
Sicher. Zur Zeit handelt es sich zwar letztlich nur um Bürgschaften, aber sollten die fällig werden, wovon einige Ökonomen inzwischen ausgehen, dann werden Schulden mit Schulden getilgt. Und zwar in gigantischen Höhe.
Was mich daran tierisch nervt: Irgendwo auf der Welt sitzen ein paar nixnutzige Zocker, die selbst daran noch ne Menge Kohle verdienen! Solange solche Leute nicht an Laternen baumeln, wird dieses System sich nur selber weiter in die Sch...e reiten!

USA kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, Europas Währung immer bröckliger - wenns dann mal richtig kracht, stehen die Zeichen irgendwann auf Krieg (war für die oben Erwähnten schon immer ein willkommener Anlass, wieder mal ein wenig Kohle draus zu schlagen).
Wenns soweit kommt - ich weiß in welche Richtung ich schießen würde! :icon_dampf:
 

spin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Dezember 2009
Beiträge
2.436
Bewertungen
749
Schuldenkrise: Europas Schuldenkrise verunsichert Wall Street | Märkte | Reuters
Schuldenkrise? Tatsächlich?
Geldvermögen werden immer durch Schulden gegengebucht, sind also identisch!
Schuldenkrise?
Nein: Vermögenskrise!
Wir haben eine Vermögenskrise. Die Gier nach Geld ist zu groß geworden.
Schulden kann man nur abbauen, wenn man Vermögen abbaut. Alles andere ist Umschichtung. :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
:biggrin::biggrin::biggrin:Ich freue mich schon riesig einst bald wieder die geliebte D-MARK in der Hand halten zu können!:icon_lol::icon_lol::icon_lol:Ich meine meine Aussage ernst auch wenn andere es für unwahrscheinlich halten werden das die DM;-Wieder zurückommen wird!DENN WENN DIE DM WIEDER DA IST WiRD ES DIE STÄRKSTE WÄHRUNG NEBEN DEM ENGLISCHEN PFUND SEIN!Das ist das was die Politiker doch wollen ne starke Währung!
 
S

sogehtsnich

Gast
Es wird wieder so enden, wie vor 2 Jahren, erst ein ganz großes Geschreie: "Ach was haben wir für einen super Aufschwung...geil wa!" und das Gelaber und Gezuckel von Änschi in der Öffentlichkeit und dann kommt der große Knall und der Ausverkauf!
Schicht im Schacht und der Michel darf dann Rinde von den Bäumen knabbern, während sich die Schuldigen in der Karibik die Bäuche voll fressen und sich über die Volkstrottel einen feixen!
 

spin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Dezember 2009
Beiträge
2.436
Bewertungen
749
Irgendwann steckt das gesamte Geldsystem in Problemen. Geld könnte aufhören, zu funktionieren. Dann können die in der Karibik sich um die Kokosnüsse hauen. :biggrin:
 
S

sogehtsnich

Gast
Die dürften gar nicht erst in die Karibik kommen!
In die Wüste geprügelt, da können sie dann Sandkörner horten und mit Förmchen und Schäufelchen Kapitalismus spielen!
 

elgoki

Elo-User*in
Mitglied seit
21 April 2006
Beiträge
240
Bewertungen
14
:biggrin::biggrin::biggrin:Ich freue mich schon riesig einst bald wieder die geliebte D-MARK in der Hand halten zu können!:icon_lol::icon_lol::icon_lol:Ich meine meine Aussage ernst auch wenn andere es für unwahrscheinlich halten werden das die DM;-Wieder zurückommen wird!DENN WENN DIE DM WIEDER DA IST WiRD ES DIE STÄRKSTE WÄHRUNG NEBEN DEM ENGLISCHEN PFUND SEIN!Das ist das was die Politiker doch wollen ne starke Währung!

Tja das könnte wirklich passieren - nennt sich dann Währungsreform und Du kannst bei gleichen Preisen einen Euro gegen 20 Pfennig tauschen. Ob wir das wirklich wollen?
 

Hotti

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 April 2008
Beiträge
2.186
Bewertungen
16
DENN WENN DIE DM WIEDER DA IST WiRD ES DIE STÄRKSTE WÄHRUNG NEBEN DEM ENGLISCHEN PFUND SEIN!Das ist das was die Politiker doch wollen ne starke Währung![/I][/B]
Genau, und wenn die DM dann ordentlich aufgewertet wurde, werden viele Länder nichts mehr aus Deutschland importieren.:rolleyes:
 

spin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Dezember 2009
Beiträge
2.436
Bewertungen
749
E

ExitUser

Gast
Was vollkommen übersehen wird ist, dass selbst Griechenland und Italien im Vergleich zu den USA noch "geradezu vorbildlich" dastehen, was die Staatsverschuldung betrifft.

"Aus diesem Grund führen die USA einen der größten Wirtschafstskriege aller Zeiten. Gegen Europa. Ziel ist die Vernichtung des Euros, bevor der Dollar vollends zusammenbricht. Das ist ein eleganter Krieg, denn den Angegriffene merkt nicht einmal in seiner vasalligen Blödheit, dass er angegriffen wird. Er sieht im Angreifer immer noch 'den Freund'."
Blogger von Telepolis


Das primäre Ziel Brüssels ist es, langfristig die regierende Zentralgewalt für alle Mitgliedsländer zu werden. Frankreich sieht sich hier offiziell in Absprache mit seinen anglo-amerikanischen Partnern in einer führenden Rolle, ebenso wie Deutschland, jedoch sind beide nur Mittel zum Zweck.

Eine "zentrale Wirtschaftsregierung" ist, ebenso wie eine "EU-Mehrwertsteuer", schon vorbereitet. Diese kann aber nur umgesetzt werden, wenn möglichst viele EU-Staaten in wirtschaftliche Turbulenzen geraten und dadurch bedingt von der EZB [Europäische Zentralbank] und durch mehrstaatliche Haftungsverträge unterstützt werden müssen und im Gegenzug dafür dazu bereit sind, Souveränitätsrechte an Brüssel abzugeben. Die Einbeziehung des IWF [Internationaler Währungsfonds] ist lediglich ein politisches Feigenblatt zum einen, und zum anderen ein wirkungsvolles Druckmittel aufgrund der rüden Auflagen.

Der Euro wird während dieses Prozesses zwar mehrmals in Bedrängnis geraten, aber dieses Risiko ist kalkuliert. Ein starker Abfall des Kurses gegenüber Dollar und Pfund zeigt der Welt die "Stärke" des US-Dollars und belebt die europäische Exportwirtschaft. Darüberhinaus muss China dann seine Export-Preise erhöhen oder entsprechende Verluste hinnehmen. Beides ist den anglo-amerikanisch-europäischen Interessen recht.

Die Schulden der USA und Englands gegenüber dem Euro-Raum werden dadurch deutlich verringert. In Summe wird der Euro also keinesfalls aufgegeben werden, gleich was es kostet, da er die einzige Zuchtrute ist, mit der die EU-Mitgliedsländer unter die Zentralgewalt von Brüssel getrieben werden können.

Generell gesehen wird der Euro also vorerst nicht untergehen, sondern solange bestehen bleiben, bis er sich in einer weltweiten Verrechnungswährung zusammen mit dem Dollar langsam auflösen wird.

Unruhen und Aufstände - sowie deren Niederschlagung - sind im "Brüsseler Masterplan" dabei berücksichtigt und die Regierungen haben schon vor Jahren die Rechtsgrundlage für wechselseitig abrufbare Eingreiftruppen geschaffen.

Desweiteren wird die Panik unter Anlegern, ihr Geld durch verschiedene Transaktionen in Sicherheit zu bringen, dazu genutzt, unbekannte Vermögen für die EU überhaupt erst sichtbar zu machen. Es ist zu beobachten, dass die Zielbanken dadurch zweifach profitieren: zum einen durch ungünstige Konditionen, zum anderen durch den Mittelzufluß, der bei vielen Instituten dringend gebraucht wird.

So herzlos es klingt, aber die bevorstehenden Privatisierungen aller staatlichen und kommunalen Einrichtungen zu Verkehr, Energie, Wasser und Kommunikation etc. in den betroffenen Ländern, bedeuten nur ---> den Verkauf zu Schnäppchenpreisen an internationale Konzerne.

Für alle diejenigen, die über Geldwerte verfügen: ---> Investitionen sind also in kaufende Unternehmen sinnvoll, oder in Gesellschaften die gekauft werden. Wobei unter Investitionen auch Wetten auf fallende Kurse gemeint sind.

Die "diskrete Branche" der Überwachungs- und Repressionstechnologie hat sich in den letzten Jahren aufgrund guter Auftragslage durch öffentlichen Hände jedenfalls gut entwickelt, was ein weiteres Indiz für die kommende Entwicklung ist.

Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass auch das "strukturelle Beben Europas" nicht zum Zusammenbruch führen wird, sondern lediglich die Aktien in den betroffenen Ländern abschmieren lässt, was gerade bei Versorgern zu hervorragenden Kaufgelegenheiten führt.

Es geht nicht um Moral, oder Ideale, bei der Verwaltung von Vermögen. Die Verwaltung soll einfach nur Vermögen erhalten oder vermehren, je nach Neigung und Risikobereitschaft des Kunden.
Der alte Spruch, "des einen Freud des anderen Leid", gehört eben zum Geschäft. Die Katastrophe in Japan hat beispielsweise sofort [3 Stunden nach Bekanntwerden] für satte Gewinne bei ausgewählten Werten für erneuerbare Energien gesorgt [auch jap. Bauunternehmen].

Privatisierungen gibt es meistens nur einmal. Rückverstaatlichungen sind selten.

Nach dem klassischen Modell, gehörte zur Regierungsarbeit eine ständige Mittlerrolle zwischen den sozialen, national-volkswirtschaftlichen Belangen und der nach zügel- und grenzenloser Entfaltung strebenden Wirtschaft. Da die Regierungen aus diesem Modell in wesentlichen Bereichen zugunsten der Großunternehmen seit 20 Jahren zunehmend ausgestiegen sind, ist die derzeitige Entwicklung nur logisch.

Alles nur ein bereits lange zuvor professionell geplantes Theaterstück - und wir alle gehören zu den davon betroffenen Statisten. Nun wisst Ihr, wohin die Reise geht.
 

roterhusar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2006
Beiträge
3.327
Bewertungen
35
Och nöö. Wenn ich also gegen Euro bin, spiele ich den Amis in die Hände. Ich gebs auf!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten