Grenzt das nicht fast an Willkür?

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sauberfee

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Hallo zusammen,
eigentlich mach ich meine Probleme, die ich mit der ARGE hab, meistens mit mir selber aus. Ich lese zwar viel in den diversen Foren (besonders in diesem) darüber, aber selber hab ich bisher noch keinen Beitrag verfasst. Aber was mir heut passiert ist, muss ich jetzt einfach loswerden.
Am 26.02.2010 hab ich den Folgeantrag gestellt, der Bewilligungszeitraum lief zum 31.03.2010 aus. Ich habe sämtliche Unterlagen aus meiner Selbständigkeit, die ich vor zwei Jahren begonnen habe, mitsamt des Antrags und Anlagen, den Formularen, die meine beiden Söhne (Bedarfsgemeinschaft) betreffen, per Übergabeeinschreiben losgeschickt, da mein SB eine persönliche Übergabe nicht will. Am 30. 03. 2010 hab ich dann die abschließende Erklärung samt den Geschäftsunterlagen für März ebenfalls per Einschreiben nachgereicht.
Dass der Antrag zum 01.04.2010 war mir schon klar, schließlich war das in den letzten beiden Bewilligungszeiträumen schon so. Da ich bei der ersten verspäteten Bearbeitung sehr schnell begriff, dass mein SB so gut wie telefonisch zu erreichen ist, hab ich´s bei der zweiten Verspätung gar nicht mehr probiert. Nach zwei bis vier Wochen hatte ich dann auch den Bescheid, samt "Entschuldigungsschreiben" des SB . "Wegen des größeren Umfangs meiner Unterlagen... bla bla bla ... dauerte die Bearbeitung länger". Aber diesmal hat sich das Ganze sehr viel länger gezogen und seit den letzten Wochen wurde es auch finanziell sehr, sehr knapp. Ich hab dann seit letzten Montag mindestens 5 x tgl. auf seinen AB gesprochen und um Rückruf gebeten, einen richtigen Menschen hab ich während der ganzen Woche nicht ans Telefon bekommen. Heute früh hatte ich dann einen Kollegen von meinem SB dran. Er selber war noch nicht im Hause, der Kollege versprach mir aber, ihm eine Mail mit meiner dringenden Rückrufbitte zu schicken. Was er auch getan hat, allerdings kam der Rückruf nicht. Vielmehr hab ich heut nachmittag wieder angerufen, und siehe da - plötzlich hatte ich meinen SB am Telefon. Mit der erfreulichen Nachricht, mein Antrag sei bereits bearbeitet, der Bewilligungsbescheid und meine Unterlagen in dem von mir beigelegten, frankierten Rückumschlag bereits zu mir auf dem Weg. Was sagt man dazu? Kaum kaut man 8 Wochen auf den Nägeln bis so weh tut dass man schreit, schon wird der Antrag ratz-fatz bearbeitet. Nach welchen Prinzip werden die Anträge da bearbeitet? Das hab ich ihn zwar gefragt, aber er hat diese Frage geflissentlich überhört. Kann mir das jemand von Euch beantworten? Nach dem Posteingang ja wohl nicht, oder? Und wohl auch nicht nach dem Bewilligungszeitraum.
Irgendwie komm ich mir so richtig veräppelt vor... das grenzt doch schon fast an Willkür, was die Bearbeitungszeit angeht, oder? Ich glaub, ich bin einfach zu "dumm" und sollte wohl viel eher auf den Tisch hau´n, würd mir damit wohl viele schlaflose Nächte, in denen ich grübel wie ich die anfallenden Zahlungen meistern soll, ersparen. Vielleicht kann mir jemand von Euch verraten, wie ich mich verhalten soll, damit mir sowas wie in den letzten Wochen nicht mehr passiert?

Liebe Grüße und Danke im Voraus für Eure Antworten
sauberfee
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich kenne die Abläufe zwar nicht, aber nach dem was Du geschrieben hast, könnte er sich so verhalten.

Du gibts Antrag ab, er kommt ganz oben auf den Stapel, dann werden Sachen nach gefordert, die kommen dann auch rein, man zieht die Akte aus einem anderen Stapel ("noch offene Anträge") und wird dann wieder auf den Bearbeitungsstapel gelegt, natürlich ganz oben und so verhält es sich bei jeder Nachforderung bzw Nachreichung von Unterlagen.

So kommt es zumindest mir vor, wenn ich Deine Erfahrung heute lese.

:icon_smile:
 

Pinta 12

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Hallo,
mit den verwaltungstechnischen Feinheiten kenn ich mich nicht so aus, aber ich gebe meine Anträge IMMER persönlich gegen Stempel an der Kundentheke ab (seit mal meine sämtlichen Unterlagen verloren gegangen sind). Wenn am 1. kein Geld überwiesen wurde, stehe ich persönlich vor der Kundentheke und frag nach einem Vorschuss. Da rufe ich nicht lang an. Da verlasse ich das Etablissement nicht, bevor ich zumindest etwas Geld fürs Nötigste erhalten habe.
Gruß P. 12
 

TMN4

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Niemals mit der Arge telefonieren, was die einem am Telefon erzählen muss nicht stimmen und man kann es nicht beweisen. Immer hingehen, wenns seien muss, täglich!
 

DieDa

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Kann verstehen, dass du sauer bist! 8 Wochen ohne ALG II (auch wenn es 'nur' ergänzend ist), sind hart!

Eine Nachricht auf dem AB ist immer so' ne Sache. Vielleicht hatte er Urlaub, war krank und keiner hört das Ding ab bzw die Vertretung fühlt sich nicht zuständig.

Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass alle nach dem gleichen Muster arbeiten, also zB alle nach Posteingang sortieren, sondern dass das jeder so macht, wie er denkt. :icon_kinn:

Beim nächsten Mal also besser persönlich abgeben und darauf drängen, dass es schnell bearbeitet wird. Das bleibt bestimmt besser in Erinnerung als nur ein Telefonat! Ein Termin muss doch da mal machbar sein???

Warum legst du einen Rückumschlag bei? Zahlst du doch selbst?! Die Kosten würde ich mir sparen!
 
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