Gratis arbeiten - Wieviel ist hinnehmbar? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lilastern

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@Rounddancer

Wer solche Jobs annimmt ist selber Schuld.

Ich kenne diese Ausnutzerei noch von meiner Ausbildung im Einzelhandel. Da wurde der Laden um 18 Uhr geschlossen. Die Angestellten durften aber nach Ladenschluß noch bis 19.15 Uhr putzen und das wurde nicht bezahlt.

Genauso als es noch nicht die verlängerten Ladenöffnungszeiten gab. Samstags war der Laden bis 12.30 Uhr auf und wir durften dann noch solche D.....arbeiten machen (Straße fegen). Flaschen sortieren, Leergut sortieren und bis ich zuhause war, war es oft am Samstag 15.30 Uhr. Es wurden auch nur die Stunden bezahlt, sowie die Ladenöffnungszeiten waren.

Nicht einmal ein Tag frei unter Woche. Also so einen Job würde ich kein zweites Mal mehr machen.
 

arbeitslos in holland

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@lilastern

hätte ich nicht mitgemacht :icon_evil:

einmalig wäre ich länger da gebleiben, wäre es regelmäßig, hätte ich auf die bezahlung/freizeitausgleich gepocht

ich muss beim bäcker oder metzger auch bezahlen und der strom kommt auch nicht unbezahlt aus der steckdose.

würde ich keinen mm davon abweichen ! :icon_evil:
 

Lilastern

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@lilastern

hätte ich nicht mitgemacht :icon_evil:

einmalig wäre ich länger da gebleiben, wäre es regelmäßig, hätte ich auf die bezahlung/freizeitausgleich gepocht

ich muss beim bäcker oder metzger auch bezahlen und der strom kommt auch nicht unbezahlt aus der steckdose.

würde ich keinen mm davon abweichen ! :icon_evil:
Früher hat es halt geheißen, Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Aber als ich mich dann mit der Wurstschneidemaschine in der Firma in den Finger hineingeschnitten habe, da hätten die noch verlangt ich müsse zum Arbeiten kommen. Aber das habe ich dann nicht gemacht.
 

arbeitslos in holland

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daran siehst du es ja: du gibst ihnen den kleinen finger und die reißen dir beim nächsten mal den arm heraus.

und nochwas verstehst du jetzt: das ist der grund, wieso man junge leute will und keine erfahrenen.
denen kann man mit so einem bullshit nicht kommen :icon_evil:
 
R

Rounddancer

Gast
Wer solche Jobs annimmt ist selber Schuld.
das kann man nur sagen, wenn man Arbeitsplätze zur Auswahl hat.
Hat heute fast niemand mehr.
Heute können sich die Arbeitgeber die Leute aussuchen.
Gerade der Chef der Discount-Back-Kette hatte davor eine Kette mit normalpreisigen Filialen. Echten Filialen. Dann war der Markt damit gesättigt,- und der besagte Chef setzte den Mitarbeitern seiner bisherigen Filialen die Pistole auf die Brust: "Entweder Ihr übernehmt Eure Filiale als Franchise,- oder Ihr fliegt!". Viele übernahmen ihre Filiale dann in eigene Rechnung, müssen aber nun alles weiter beim großen Backbetrieb kaufen. Der Chef des großen Backbetriebs nahm dann das Geld, und zog die Discount-Back-Kette auf, so ist es ihm egal, ob die Leute bei seiner Billig-Kette, oder bei den Franchisern kaufen: Er kriegt seine Backwaren los.

Ganz schlimm.
Kein Wunder, daß unsere ehemaligen Mitarbeiter, so sie noch leben, immer noch froh an die Zeit bei uns zurückdenken. Bei uns stempelten sie, wenn sie kamen, angezogen, und wenn sie gingen,- angezogen. Und alles wurde bezahlt.


Im Übrigen: Verglichen mit früher hat sich da immerhin einiges verbessert. Denn vor ewiger Zeit, da war es üblich, daß kaufmännische Angestellte von Montag bis Sonntag arbeiteten,- und nur für die Zeit des Kirchgangs am Sonntag morgen mal ne Stunde freibekamen. Tatsache.

Ich kenne diese Ausnutzerei noch von meiner Ausbildung im Einzelhandel. Da wurde der Laden um 18 Uhr geschlossen. Die Angestellten durften aber nach Ladenschluß noch bis 19.15 Uhr putzen und das wurde nicht bezahlt.
Ich hatte mal ne Freundin in Besigheim. Die hatte irgendwo Einzelhandel gelernt,- war dann einem finanziell besser aussehenden Angebot von Norma gefolgt. War dann Filialleiterin dort.
Was sich aber darin ausdrückte, daß sie an sechs Tagen der Woche im Laden war, nur für drei Tage pro Woche bekam sie eine Teilzeitkraft. Zweimal wöchentlich kam Ware morgens um sechs. Ware abnehmen, Einräumen, putzen, etc, war alles ihrs.
Das war so viel Arbeit, daß sogar ihre Mutter regelmäßig viele Stunden mithalf. Unbezahlt.

Als dann im Januar naturgemäß die Umsätze zurückgingen, nahm man ihr auch noch die Aushilfskraft weg. Schrecklich.
 

Lilastern

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@Rounddancer

Sowie du argumentierst sagst du deine Meinung. Also und ich weiß sehr wohl, was ich da mitgemacht habe.

Ja, und es hat sich wohl herumgesprochen, dass dieser Laden nämlich weder neue Azubis geschweige denn neue Verkäuferinnen zu diesen Bedingungen bekommen.

Und wenn man selber als Mitarbeiter geht, dann wird man schlecht gemacht. Man hätte nicht schnell genug und nichts gearbeitet.

Aber das ist mir egal, so ein Theater mache ich nicht mehr mit.
 
F

FrankyBoy

Gast
Die Abzocke, die hier beschrieben wird, klingt nach dem Discounter Netto - die Mitarbeiterbehandlung in dem Saftladen ist echt unterste Schublade - obwohl der am nächsten bei mir dran liegt, laufe ich sehr sehr oft ein oder zwei Läden weiter, denn dieser Brettolohn ist volkswirtschaftlicher Sondermüll obersten Ranges.

Und unsere regierenden Volkszertreter bekommen einen Tritt in den Hintern und 450 Ermittlungsbeamte werden abgezogen damit die Lohnsklaven weiterhin abgezogen werden.....
  1. Verdacht auf Sozialbetrug: Großrazzia bei Kaufland und Netto ...

    SPIEGEL ONLINE - NachrichtenWirtschaftUnternehmen & MärkteKaufland
    24.01.2012 - Schweinfurt - Es war eine großangelegte Razzia: Mehr als 450 ... Kaufland gehört ebenso wie Lidl zur Schwarz-Gruppe, Netto ist eine Tochter ...

  2. Razzien bei Netto und Kaufland - Nachrichten Print - DIE WELT ...

    www.welt.de/print/die_welt/.../Razzien-bei-Netto-und-Kaufland.html‎
    26.01.2012 - Diesmal sind die Einzelhandelsketten Netto und Kaufland in den ... Unternehmen der Schwarz-Gruppe, zu der auch der Discounter Lidl gehört.

  3. Razzia: Zoll durchsucht Warenzentren von Kaufland und Netto

    Nachrichten - Service - Shopping bei t-online.deWirtschaft
    Großrazzia bei den Einzelhandelskonzernen Kaufland und Netto: Mehr als 450 .... bei uns sind das die aktuellsten läden.na ja, lidl gibt es ja auch noch. aber ob ...

  4. Großrazzia bei Kaufland und Netto - News.de

    news.de - mehr als Nachrichten | news.deAktuellesWirtschaft
    25.01.2012 - Mehr als 450 Zollfahnder waren bei Netto und Kaufland im Einsatz. ... Die größten Skandale bei Lidl ... Großrazzia bei Kaufland und Netto.

  5. Discounter: Razzia bei Netto und Kaufland - Handel + Dienstleister ...

    Handelsblatt.com - Nachrichten aus Wirtschaft, Finanzen, Politik, Unternehmen und MärktenUnternehmenHandel + Dienstleister
    24.01.2012 - Bei der bundesweiten Razzia kontrollierten über 450 Ermittlungsbeamte mehr als 60 ... Ich kaufe nie bei Netto oder Lidl oder auch bei Penny.

Merkel ist die SchuldenQueen³ und das asozialste, was Deutschland bisher regiert hat - die ganzen Pleitebanken, die jetzt ihr Zinsen in Rechnung stellen, haben wir schon mehrfach bezahlt asberr dank dieser Volksverräterin, haben die jetzt Forderungen gegen uns, die in mit diesem systemrelevanten Schuldgeld sowieso nie wieder rückzahlbar sind - die Murksel und die ganzen Penner, die sie umgeben, sind er reinste Sondermüll fürs Volk.

So eine Drecksarbeit wie bei Disountern, im Tiefbau, im Steinbruch usw. da gehören diese Volksverräter hin aber doch nicht auf die Regierungsbank.
 
E

ExitUser

Gast
@Rounddancer

Sowie du argumentierst sagst du deine Meinung. Also und ich weiß sehr wohl, was ich da mitgemacht habe.

Ja, und es hat sich wohl herumgesprochen, dass dieser Laden nämlich weder neue Azubis geschweige denn neue Verkäuferinnen zu diesen Bedingungen bekommen.

Und wenn man selber als Mitarbeiter geht, dann wird man schlecht gemacht. Man hätte nicht schnell genug und nichts gearbeitet.

Aber das ist mir egal, so ein Theater mache ich nicht mehr mit.
Das ist dir richtig Entscheidung. Da sind sonst auf Dauer ernste psychosomatische Beschwerden garantiert.
 

jockel

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Hallo zusammen,

Ein derzeitiger Job ist so, dass min. 1 Stunde umsonst gearbeitet werden muss! Das heißt: den Arbeitsplatz vorbereiten, die - bezahlten - Stunden abarbeiten und dann wird wieder aufgeräumt, alles verstaut, geputzt .. Das dann wieder umsonst.

Von einer Kassiererin weiß ich, dass sie immer eine gewisse Zeit schon im Betrieb und dann an ihrem Arbeitsplatz sein musste und diese Zeit wurde auch schon nicht bezahlt.

Wieviel an umsonst-Arbeit ist hinnehmbar? Was ist von täglich 1 Stunde umsonst arbeiten zu halten, noch dazu in einer 6 - Tage - Woche?

Allerdings - zu ändern ist es auch nicht, wenn der Arbeitsvertrag aufrecht gehalten bleiben soll.

Grüße
Keine unbezahlte Minute - alles anderes ist Diebstahl und Raub durch den Unternehmer!!!!

Oder teilt der Unternehmer ohne Gegenleistungen seine eingestrichenen Profite mit der Belegschaft?
 

jockel

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Umsonst arbeiten gibt es so nicht. Es ist richtig, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten werden. Allerdings müssen Überstunden als Freizeit gewährt werden.

Bei 1h am Tag zu 6T Woche sind das schnell mal ~230 Überstunden. Wenn man die durch 8h Arbeitstag teilt, dann sind das umgerechnet. 28.75T Überstunden, die du nebst deinem regulären Urlaub abfeiern darfst und sogar musst.

Es gibt sogar arbeitsrechtliche Urteile darüber. Überstunden JA. Schenken NEIN. zeitnah Abfeiern JA. Erkundige dich aber genau, bevor du dort verbrannte Erde hinterlässt.
Nur bei Leitungspersonal ist ein gewisses Pensum an Mehrarbeit und Überstunden zu erbringen,

Ansonsten haben wir das Arbeitszeitgesetz, was das Arbeitszeitregime inklusive der Ausgleichsleistungen regelt.
 
E

ExitUser

Gast
Keine unbezahlte Minute - alles anderes ist Diebstahl und Raub durch den Unternehmer!!!!

Oder teilt der Unternehmer ohne Gegenleistungen seine eingestrichenen Profite mit der Belegschaft?
Liberalisierung der Arbeitsmärkte bedeutet eben auch wieder mehr Willkür.

Es muss einfach vertraglich geregelt sein, dass man auch den effektiven Stundenlohn kennt. Sonst kann man ja z.Bsp. Mindest- oder Tariflöhne beliebig umgehen.
 

jockel

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Hallo Dagegen72,



wieder mal so ein Arbeitnehmer: Hauptsache Arbeit.
Der hat auch noch nicht kapiert, dass sein Chef die Aufräumarbeiten und Rüstzeiten schon längst in seiner Kalkulation berücksichtigt hat.

Dürfen wir uns darauf vorbereiten, dass z. B. Maschineneinrichter in Zukunft die Rüstzeiten nicht mehr bezahlt bekommen? Während dieser Zeit kommt ja auch kein Geld herein!!!

Müssen die Mitarbeiter aus der Instandhaltung in Zukunft Geld bringen? Es kommt kein Geld herein, im Gegenteil es entsteht ja ein Verlust solange die Anlage stillsteht! :icon_neutral:

Oder wenn in Sindelfingen ein Modellwechsel stattfindet zahlt die Firma mit Stern den Mitarbeitern am Band auch kein Gehalt?

Aber wenn z. B. @Rounddancer sich eine neue C-Klasse ab Werk holt (er kann fast runter/rüber spucken) wurde/(wird immer noch?) trotzdem eine Überführungsgebühr berechnet!!

Ich warte darauf dass der Einzelhandel ebenfalls eine Überführungsgebühr einführt; Zitronen aus Italien, Klamotten aus Bangladesch, Fleisch aus Argentinien, Tomaten aus Ägypten, …, müssen schließlich auch nach Deutschland überführt werden!!

Und weil für die C-Klasse in Sindelfingen eine Überführungsgebühr berechnet werden kann, kann auch für die Brötchen beim Bäcker eine verlangt werden!



Allgemein und nicht persönlich gemeinte
[IRONIE]
DEN (diesen) …

benutzen???
Versuch ruhig weiterhin zu einem besseren Job zu springen solange du mit allen Vieren am Sprungbrett festgemacht bist.

:icon_kinn: Warum ist an meinem Sprungbrett eine Stange befestigt die mit einem Dynamo verbunden ist?

=> Damit die Firma durch meine nutzlosen Bemühungen zu springen Strom erzeugen kann!
[/IRONIE]

AnonNemo
Bei einer Arbeitszeitnorm gehören Vorbereitungs- und Abschlußarbeiten und Rüstzeiten grundsätzlich mit in die Norm - also in die bezahlte Arbeitszeit.

siehe z.B. die Schematas zur Bestimmung der Bestandteile einer Arbeitszeitnorm: Vorgabezeit

Arbeitsnormen können nach dem

ermittelt werden.

Unbezahlte Zeiten werden nicht normiert, also nicht kalkuliert.

Es gibt auch Arbeitsbereiche, wo man keine Stück- oder Zeitnormen anwenden kann, weil es nicht auf Mengen- und/oder Qualitätsleistung an kommt, sondern auf Aufmerksamkeit und Konzentration, z.B. in Schaltwarten. Da wendet man Besetzungsnormen an.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn kostenlos, dann nur ehrenamtlich. Aber auch da ist nicht alles Gold was glänzt. Zuletzt habe ich in einer Tafel ehrenamtlich mitgeholfen. Da laufen Dinge ab, die kann man keinem erzählen. Die meisten halten den Mund und machen mit solange Sie selber davon profitieren (Stichwort: Volle Beutel für die Angestellten).
Laß mal hören
 

amho

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wieder mal so ein Arbeitnehmer: Hauptsache Arbeit.
Der hat auch noch nicht kapiert, dass sein Chef die Aufräumarbeiten und Rüstzeiten schon längst in seiner Kalkulation berücksichtigt hat.
Ich habe auch mal "kostenlos" für viele Betriebe gearbeitet. War damals wie jetzt auf ausbildungsplatzsuche und die Kosten hat das Amt getragen. Die Betriebe mussten nichts zahlen. Also war ich für sie kostenlos.

Ich muss sagen, es war und ist eine sauerrei, was in dem Land hier abgeht.

Wer ordentlich arbeitet sollte auch bezahlt werden, selbst Praktikanten sollten zumindest einen kleinen Lohn erhalten, weil sie auch etwas arbeiten.
Ist ja nicht so als ob man da nur Däumchen drehen würde.

Habe früher selber so gedacht, hauptsache Arbeit, weil ich es so gelernt hatte. Mittlerweile denke ich, besser keine Arbeit, als meinen Arbeitgeber auch noch "Geld zu schenken", indem ich ihm kostenlose Arbeit biete.
Zudem ist das für die gesamte Gesellschaft schlecht, wenn alle so denken, weil es andere Arbeitsplätze (Reinigungspersonal etc.) gefährden könnte und uns auch psychisch kaputt macht.

Der Mensch lebt nicht um zu arbeiten, er arbeitet um zu leben.

Keine unbezahlte Minute - alles anderes ist Diebstahl und Raub durch den Unternehmer!!!!
:icon_daumen:

Aber zurück zum Thema.

Ich finde auch das vorbereiten des Arbeitsplatzes und nachbereiten bezahlt werden sollte.
Z.B. bezahlt man ja auch Leute fürs putzen, warum also die Vorbereitung nicht bezahlen.
Dann könnte man auch sagen, man bezahlt keine Putzfrau, weil sie hält ja nur den Laden sauber.

Wo es leider immer gang und gebe ist, ist in der Pflege die Übergabe, die nicht bezahlt wird. Festgelegt sind 8 h meistens, aber man muss für die Übergabe eine Stunde früher oder später da sein. Ist von der Station abhängig.
Finde auch die Übergabe sollte bezahlt werden, weil sie genauso zur Arbeit zählt wie alles andere.

Ich würde max. eine Woche unbezahlt arbeiten, sozusagen als Probearbeiten und Anstellungshöflichkeit für meinen Arbeitgeber, aber ich würde mich nicht fürs putzen oder Kaffee kochen ausnutzen lassen.
 

Dagegen72

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habe leider noch keinen besseren Job gefunden ...

im Vertrag steht, dass ich als "Kassiererin" angestellt bin. Aber ich bin ja nicht nur Kassiererin, ich bereite den ganzen Shop für den Verkauf vor und verkaufe die Sachen dann auch und räume hinterher dann auf und muss auch alles putzen dann anschließend usw.

Müsste dann nicht auch noch Verkäuferin oder sowas im Vertrag stehen?

lg

PS: selbst wenn im Vertrag dann Tarif-Lohn steht, wird mit solcher Gratis-Arbeit dieser dann umgangen - so ein Gedanke aus meinem Bekanntenkreis, ich denke, da ist was dran
 

arbeitslos in holland

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das wird versucht, funktioniert aber nicht-wenn sich der AN auskennt :icon_cool:

zum tariflohn gehört nämlich auch die tarifliche arbeitszeit. die ist idr. 40h/woche oder 160h/monat.

es macht nämlich einen unterschied, ob ich 160h für mein geld arbeite, 180h oder 240h
 
E

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Gast
Umsonst in einem Arbeitsverhältnis zu arbeiten, ist nicht. Die Zeit für Vorbereitung und Aufräumen ist normale Arbeitszeit, die nach Tarif zu bezahlen ist. Wenn man nicht alle Stunden ordnungsgemäß erfasst, dann reduziert sich dadurch der Stundenlohn. Bei Branchen, in denen es eine Lohnuntergrenze gibt (z.B. Bau), wird das durch den Zoll auf jeden Fall kontrolliert und bei Verstößen drohen rechtliche Konsequenzen:

Zoll online - Folgen bei Nichtbeachtung

Zoll online - Mindestlohn, Lohnuntergrenze
 
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