Gratis arbeiten - Wieviel ist hinnehmbar? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dagegen72

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
Hallo zusammen,

Ein derzeitiger Job ist so, dass min. 1 Stunde umsonst gearbeitet werden muss! Das heißt: den Arbeitsplatz vorbereiten, die - bezahlten - Stunden abarbeiten und dann wird wieder aufgeräumt, alles verstaut, geputzt .. Das dann wieder umsonst.

Von einer Kassiererin weiß ich, dass sie immer eine gewisse Zeit schon im Betrieb und dann an ihrem Arbeitsplatz sein musste und diese Zeit wurde auch schon nicht bezahlt.

Wieviel an umsonst-Arbeit ist hinnehmbar? Was ist von täglich 1 Stunde umsonst arbeiten zu halten, noch dazu in einer 6 - Tage - Woche?

Allerdings - zu ändern ist es auch nicht, wenn der Arbeitsvertrag aufrecht gehalten bleiben soll.

Grüße
 

Steinschleuder

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 September 2012
Beiträge
573
Bewertungen
512
Das muss jeder für sich entscheiden, was er mit sich machen lässt.

Ich denke, Vorbereitung und Aufräumen gehört selbstverständlich zur Arbeitszeit und sollte auch dementsprechend bezahlt werden.

Aus einer Stunde werden auch schnell mal zwei, irgendwann arbeitest Du dann völlig umsonst und fällst jeden Abend nur noch total kaputt ins Bett.

Privatleben, Freunde etc. bleiben auf der Strecke.

Man sollte im Arbeitsvertrag regeln, ob man nur mal ausnahmsweise ne Überstunde machen muss oder ob es der Regelfall ist.

Beim Regelfall nur gegen Bezahlung, denn Du gehst ja bestimmt nicht aus Langeweile arbeiten, sondern weil Du Geld verdienen willst.

Leider nutzen heutzutage viele Chefs ihre Angestellten aus. Gerade aus dem Discounter-Bereich kenne ich einige, von denen das auch so verlangt wird. Morgens eher, abends später, alles unbezahlt.

Kippt einer um oder zieht nicht mit, kommt eben einer von den Millionen die schon draußen auf den Job warten und es mit sich machen lassen.
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.329
Bewertungen
4.038
Ein derzeitiger Job ist so, dass min. 1 Stunde umsonst gearbeitet werden muss!
Umsonst arbeiten gibt es so nicht. Es ist richtig, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten werden. Allerdings müssen Überstunden als Freizeit gewährt werden.

Bei 1h am Tag zu 6T Woche sind das schnell mal ~230 Überstunden. Wenn man die durch 8h Arbeitstag teilt, dann sind das umgerechnet. 28.75T Überstunden, die du nebst deinem regulären Urlaub abfeiern darfst und sogar musst.

Es gibt sogar arbeitsrechtliche Urteile darüber. Überstunden JA. Schenken NEIN. zeitnah Abfeiern JA. Erkundige dich aber genau, bevor du dort verbrannte Erde hinterlässt.
 

Dagegen72

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
Hallo Steinschleuder,

ist leider der Regelfall. Jeden Tag eine Stunde umsonst und dass es eine Stunde bleibt hängt von der eigenen Schnelligkeit ab, ansonsten länger ..Ein Mitarbeiter meinte, was das umsonst arbeiten, also die Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten betrifft: es müsse ja auch schließlich erst einmal Geld hereinkommen. :icon_question:Dabei befindet sich der Arbeitsplatz in einem großen Konzern.

Ja, stimmt schon .. das muss jede,r für sich selbst entscheiden ... oder den Job als Sprungbrett in einen anderen Job benutzen, der dann hoffentlich arbeitnehmerfreundlichere Konditionen hat.


Danke, hartzverdient! :)

lg
 

Steinschleuder

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 September 2012
Beiträge
573
Bewertungen
512
Jau, genau deshalb sind manche Konzerne so groß.

Sie bauen ihr Imperium auf den Knochen ihrer schlecht bezahlten und ausgenutzten Mitarbeiter.:mad:

Dann wünsche ich Dir, dass Du von diesem Sprungbrett möglichst schnell und natürlich möglichst hoch springst.
 

Dagegen72

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
Danke, ja, ich versuchs, Steinschleuder :)
Werde mich bis es dazu kommt aber auch einmal erkundigen, was die potentiellen Überstunden betrifft, die im Arbeitsvertrag schon nicht vorkommen, heißt 25h-Stunden-Woche im Vertrag, die ja eigentlich dann eine 31 - Stunden - Woche ist ...hm .. wäre das dann noch Teilzeit? Wohl ja, Vollzeit ist wohl ab 37,5 h - 40 h - Woche.

lg
 

sgtNico

Elo-User*in
Mitglied seit
11 September 2012
Beiträge
19
Bewertungen
0
Wenn kostenlos, dann nur ehrenamtlich. Aber auch da ist nicht alles Gold was glänzt. Zuletzt habe ich in einer Tafel ehrenamtlich mitgeholfen. Da laufen Dinge ab, die kann man keinem erzählen. Die meisten halten den Mund und machen mit solange Sie selber davon profitieren (Stichwort: Volle Beutel für die Angestellten).
 

Dagegen72

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
ja, sgtNico, das ist mir auch nicht unbekannt. :(
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.871
Bewertungen
2.315
An deiner Stelle würde ich mir einen anderen Job suchen. Das kann es nicht sein, viele Stunden unbezahlt zuarbeiten.
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.582
Bewertungen
6.408
Hallo Dagegen72,

… Ein Mitarbeiter meinte, was das umsonst arbeiten, ... betrifft: müsse ja auch schließlich erst einmal Geld hereinkommen. …
wieder mal so ein Arbeitnehmer: Hauptsache Arbeit.
Der hat auch noch nicht kapiert, dass sein Chef die Aufräumarbeiten und Rüstzeiten schon längst in seiner Kalkulation berücksichtigt hat.

Dürfen wir uns darauf vorbereiten, dass z. B. Maschineneinrichter in Zukunft die Rüstzeiten nicht mehr bezahlt bekommen? Während dieser Zeit kommt ja auch kein Geld herein!!!

Müssen die Mitarbeiter aus der Instandhaltung in Zukunft Geld bringen? Es kommt kein Geld herein, im Gegenteil es entsteht ja ein Verlust solange die Anlage stillsteht! :icon_neutral:

Oder wenn in Sindelfingen ein Modellwechsel stattfindet zahlt die Firma mit Stern den Mitarbeitern am Band auch kein Gehalt?

Aber wenn z. B. @Rounddancer sich eine neue C-Klasse ab Werk holt (er kann fast runter/rüber spucken) wurde/(wird immer noch?) trotzdem eine Überführungsgebühr berechnet!!

Ich warte darauf dass der Einzelhandel ebenfalls eine Überführungsgebühr einführt; Zitronen aus Italien, Klamotten aus Bangladesch, Fleisch aus Argentinien, Tomaten aus Ägypten, …, müssen schließlich auch nach Deutschland überführt werden!!

Und weil für die C-Klasse in Sindelfingen eine Überführungsgebühr berechnet werden kann, kann auch für die Brötchen beim Bäcker eine verlangt werden!



Allgemein und nicht persönlich gemeinte
[IRONIE]
DEN (diesen) …
… Job als Sprungbrett …
benutzen???
Versuch ruhig weiterhin zu einem besseren Job zu springen solange du mit allen Vieren am Sprungbrett festgemacht bist.

:icon_kinn: Warum ist an meinem Sprungbrett eine Stange befestigt die mit einem Dynamo verbunden ist?

=> Damit die Firma durch meine nutzlosen Bemühungen zu springen Strom erzeugen kann!
[/IRONIE]

AnonNemo
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.329
Bewertungen
4.038
Nochmal!

Bitte unterscheidet:
  • Überstunden die mit dem Gehalt abgegolten sind und
  • Überstunden die gesetzlich abgefeiert werden müssen.
Der Arbeitgeber kann Überstunden anordnen. Das ist vollkommen legitim und ist überall in jeder Branche üblich. Allerdings müssen die anfallenden Überstunden in Form von Freizeit gewährt werden. Also, wer täglich 1h "umsonst" Mehrarbeit leistet, bekommt diese Mehrarbeit in Form von "Freizeit" zurück. Dies gilt es im Vorfeld zu klären, bevor hier der Rat zum Jobwechsel gegeben werden sollte.
 

arbeitslos in holland

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 August 2010
Beiträge
9.562
Bewertungen
1.945
also, als lagerlogistiker hatte ich fast nie feste arbeitszeiten, weil man abhängt von den fahrern.

bisher bei jedem(!)arbeitgeber(in den NL)bekam ich anstandslos einen ausgleich dafür.
in den NL ist es sogar so"verrückt", dass ab einer bestimmten anzahl überstunden, vom arbeitgeber verpflegung organisiert werden muß :icon_question:

das haben die gewerkschaften in den NL gegen die AG durchgesetzt

in D herrscht dagegen "wildwest" :icon_confused:
 
K

Kuhle Wampe

Gast
also, als lagerlogistiker hatte ich fast nie feste arbeitszeiten, weil man abhängt von den fahrern.

bisher bei jedem(!)arbeitgeber(in den NL)bekam ich anstandslos einen ausgleich dafür.
in den NL ist es sogar so"verrückt", dass ab einer bestimmten anzahl überstunden, vom arbeitgeber verpflegung organisiert werden muß :icon_question:

das haben die gewerkschaften in den NL gegen die AG durchgesetzt

in D herrscht dagegen "wildwest" :icon_confused:
Alles das, was diese "Aufschwünge" ausmacht, waren Wildwestmethoden. Nur nicht so romantisch....
 
R

Rounddancer

Gast
Ein derzeitiger Job ist so, dass min. 1 Stunde umsonst gearbeitet werden muss! Das heißt: den Arbeitsplatz vorbereiten, die - bezahlten - Stunden abarbeiten und dann wird wieder aufgeräumt, alles verstaut, geputzt .. Das dann wieder umsonst.

Von einer Kassiererin weiß ich, dass sie immer eine gewisse Zeit schon im Betrieb und dann an ihrem Arbeitsplatz sein musste und diese Zeit wurde auch schon nicht bezahlt.
Im Einzelhandel ist es vielerorts üblich, daß nur die Zeit bezahlt wird, in der der Laden auf hat. D.h. weder Vor-, noch Nacharbeit. Weder Kasse übernehmen (und Nachzählen), noch Kasse übergeben, und Vorzählen).

Meine letzte Lieblingstanzpartnerin arbeitete bei einem Discountbäcker. Da hatte sie entweder Früh-, oder Spätschicht.
Hatte sie Frühschicht, so mußte 1 1/2 Stunden täglich vor Ladenöffnung da sein, sie die ganzen im Gärschrank bereitgestellten Brote, Brötchen, süßen Stückle, etc. da rausholen, backen, und in die Regale einräumen, die Kasse einzählen, Brötchen belegen, etc.

Hatte sie Spätschicht, dann mußte sie nach Ladenschluß bleiben, nie weniger als eine Stunde. Denn sie mußte die Regale ausräumen, die Restware zur Abholung am nä. Morgen bereitstellen, die Ware für den nächsten Morgen aus dem Tiefkühl in den Gärschrank stellen, die Kasse abrechnen, etc.

All diese Vor- und Nacharbeit wurde ihr nicht bezahlt. Immerhin: Hatte sie Spätschicht, so konnte sie die Restware selbst gratis mitnehmen. Und für ihre Arbeit während der Öffnungszeit bekam sie 7,50 Euro/Stunde brutto, das war damals sogar im gehobeneren Bereich für Backshop-Verkäuferinnen.

Das Schlimme: Solche Sitten rissen leider ein, weil beim DGB, der ja damals selbst die Lebensmittelkette "Konsum", bzw. später "Co-Op" betrieb und dessen zuständiger Teilgewerkschaft HBV niemand daran interessiert war, für die Einzelhandelsmitarbeiter ordentliche Tarife zu erreichen,- der DGB war da ja selbst auch Arbeitgeber ... Und so schloß die HBV eigentlich immer auch viel zu schnell die Verträge mit den Arbeitgebern ab. Gewerkschaftsalternative gabs zwar in der DAG,- allerdings nicht für Konsum/Co Op-Mitarbeiter: Wenn ein neuer Mitarbeiter nicht innert kurzer Zeit HBV-Mitglied wurde, überlebte er die Probezeit nicht, er flog.

Dieser Zwang, vor und nach der Arbeitszeit kostenlos (und ohne Freizeitausgleich!) arbeiten zu müssen, ist auch dafür verantwortlich, daß in Bedienungsabteilungen gegen Ladenschluß oft schon alles aufgeräumt und geputzt ist, die Mitarbeiter wollen da einfach möglichst schnell aus der Bude raus, wenn sie schon kein Geld dafür kriegen.

Wieviel an umsonst-Arbeit ist hinnehmbar? Was ist von täglich 1 Stunde umsonst arbeiten zu halten, noch dazu in einer 6 - Tage - Woche?
Da die Löhne/Gehälter ja eher niedrig sind,- und gerade im Einzelhandel die Arbeitgeber sogar die Manteltarife kündigten, um die Arbeitsbedingungen noch mehr verschlechtern zu können,
sollte sich die Gewerkschaft (jetzt heißt die ja ver.di) da deutlich kraftvoller heraustrauen,- aktuell macht sie ja immer wieder Warnstreiks. Die jedoch fallen die Kunden nur auf, weil z.B. eine Bedienungsabteilung nicht besetzt ist,- Lautsprecheransagen darauf hinweisen, sich doch bitte beim SB-Sortiment zu bedienen. Und sie fallen auf, weil dann Führungskräfte, Rentnerinnen, Schüler, etc. an den Kassen als Streikbrecher arbeiten, sodaß die Läden nicht schließen müssen wegen des Streiks.

Aber da ja der DGB keine Lebensmittelkette mehr besitzt, ist die Chance nun besser, von ver.di Auskunft über Deine Frage zu kriegen.
Allerdings - zu ändern ist es auch nicht, wenn der Arbeitsvertrag aufrecht gehalten bleiben soll.
 

Dagegen72

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
Danke allen für die Antworten.

@hartzVerdient: da im Arbeitsvertrag die mehr-Zeit nicht vermerkt ist, sondern lediglich die Arbeitszeit, die auch bezahlt ist, wird das mit Überstunden auch gesetzlicherseits kaum möglich sein, fällt mir gerade auf.

@ Rounddancer: danke für die Infos. Ja, in diese Richtung geht meine Frage, des umsonst arbeitens.

ist auch dafür verantwortlich, daß in Bedienungsabteilungen gegen Ladenschluß oft schon alles aufgeräumt und geputzt ist, die Mitarbeiter wollen da einfach möglichst schnell aus der Bude raus, wenn sie schon kein Geld dafür kriegen.
jupp :icon_pfeiff:;)

Es würde sich für mich ungünstig auswirken (Lebenslauf :rolleyes:), wenn ich den Job schon so schnell wechseln würde, - aber zu wechseln ist schon ein Thema für mich. Ich befürchte nur, sehr viel Besseres wird wenig möglich sein.

lg
 
R

Rounddancer

Gast
da im Arbeitsvertrag die mehr-Zeit nicht vermerkt ist, sondern lediglich die Arbeitszeit, die auch bezahlt ist, wird das mit Überstunden auch gesetzlicherseits kaum möglich sein, fällt mir gerade auf.
Im Gegenteil. Das Vertragsrecht ist Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB),-
und eherner Rechtsgrundsatz des BGB ist, daß dort, wo nicht ein Vertrag etwas anderes festschreibt, das BGB gilt.

Und das BGB besagt, daß für erbrachte Leistung, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart, der branchen-, bzw. ortsübliche Lohn, das branchen-, bzw. ortsübliche, bzw. gewöhnliche Entgelt zu zahlen ist.
 

Steinschleuder

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 September 2012
Beiträge
573
Bewertungen
512
Es würde sich für mich ungünstig auswirken (Lebenslauf :rolleyes:), wenn ich den Job schon so schnell wechseln würde
Na und ???

Du willst doch beruflich nach oben und Dich verbessern.

Du hast nur dieses eine kurze Leben und da solltest Du versuchen für Dich das Beste draus zu machen und zwar so schnell wie möglich.

Es gibt doch keine Garantie, dass Dein nächster Arbeitgeber sagt: "Boah ey, die hat 6 Monate, 2 Jahre oder 32 Jahre in ihrem letzten Job ausgehalten, die nehme ich."

Manche AG denken genau anders; wer lange nur einen Job gemacht und nie gewechselt hat, ist in ihren Augen unfähig oder zumindest schwerfällig neue Aufgaben zu übernehmen, weil er immer nur eine Schiene gefahren ist.

Denke nur an Dich und Deinen Vorteil, dann klappt das schon.:icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Bei vielen Arbeitsverträgen sind Überstunden bereits mit dem Grundgehalt beglichen.

Der max. Umfang muss dann aber genau geregelt sein und 1 Stunde am Tag ist sicher nicht zulässig. Wenn das ohnehin die Regel ist, müsste die Wochenarbeitszeit entsprechende angeglichen werden.

In der Praxis wird es so aussehen: Entweder ihr macht unbezahlte Überstunden, oder der Job ist weg. So nutzen die AG halt die hohe Arbeitslosigkeit aus.
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Bei vielen Arbeitsverträgen sind Überstunden bereits mit dem Grundgehalt beglichen.

Der max. Umfang muss dann aber genau geregelt sein und 1 Stunde am Tag ist sicher nicht zulässig. Wenn das ohnehin die Regel ist, müsste die Wochenarbeitszeit entsprechende angeglichen werden.

In der Praxis wird es so aussehen: Entweder ihr macht unbezahlte Überstunden, oder der Job ist weg. So nutzen die AG halt die hohe Arbeitslosigkeit aus.
Solange das von so vielen Arbeitnehmern so demütig mitgemacht wird, wird sich das nicht ändern.
Im Gegenteil:Wie oft kann man in Betrieben sowas hören wie "Was, der Meier ist schon um 5 nach hause, dieser Faulpelz", während man sich selbst in unbezahlten Überstunden sonnt.
 
Oben Unten