Googles Blitz-Browser begeistert mit radikaler Schlichtheit

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Martin Behrsing

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Die Aufregung über Googles überraschend veröffentlichten Browser ist berechtigt. SPIEGEL ONLINE hat das rasend schnelle Internet-Surfbrett getestet und festgestellt: Chrome verspricht nicht nur viel, sondern hält es auch - bei Tempo, Einfachheit und Technik.
Was für eine Dramaturgie. Um 21.02 Uhr deutscher Zeit veröffentlichte Google in der vergangenen Nacht ein Programm, von dem erst Stunden zuvor bekanntgeworden war, dass es überhaupt existiert: Google Chrome - ein Internet-Browser.
Fach- wie Publikumsmedien warteten aufgeregt auf die Veröffentlichung, Google organisierte Pressekonferenzen und informelle Vorführungen - bis endlich der Downloadlink im Web erschien. Wer dann die Installer-Datei (486 kB) herunterlud und den Browser initialisierte, wurde schon schnelle zwei Minuten später überrascht: Das Programm startete fix und ganz ohne Murren.
Chrome im Test: Googles Blitz-Browser begeistert mit radikaler Schlichtheit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
 
N

Nustel

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Ich bin da vorsichtig. Google hat eine grosse Leidenschaft: Das Sammeln von Daten.
 

Sieghelm

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Der Blitz-Browser Chrom könnte sich als "Datenkralle" oder "Big Brother" entpuppen. Die Suchmaschine benutze ich nur noch selten.
 

Donauwelle

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Ja, der wurde beworben als "Gegenbrowser" zum IE von Microsoft.

Ob man da den Teufel nicht versucht mit dem Beelzebub auszutreiben... :frown:

Für was gibt es Firefox und andere Alternativen...
 
E

ExitUser

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Ich bin da vorsichtig. Google hat eine grosse Leidenschaft: Das Sammeln von Daten.
Das mit der Paranoia musste ja kommen.

Aber ich bleibe trotzdem dem Internet-Explorer vom unangefochtenen Weltmarktführer Microsoft treu. Schließlich hat Microsoft auch das Internet erfunden:smile: Aber das muss - wie auch andere Dinge im Leben - jeder für sich selbst entscheiden.
 

Admin2

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Das Teil ist wirklich faszinierend schnell, bleibt noch abzuwarten ob sich die Befürchtungen im Bezug auf die "Datenkrake" bewahrheiten - in den Sourcen der Betaversionen wird man hierzu sicher noch nichts finden. Die Konkurrenz wird aber auch später mit Tests hierzu sicher nicht geizen. :icon_wink:

Ein großen Fehler hat der Browser aber schon jetzt, oder einfach nur "jetzt noch".
Er ist nicht für Linux/Unix verfügbar! :mad:
 

Sonntagsmaja

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< vorsicht Ironie >
Um wirklich 100%ig sicher zu surfen, gibt es nur einen ultimativen Ratschlag:
Hände weg vom Internet und vom PC:icon_wink::icon_twisted:

Und wenn man dann ersatzweise in der City sich bewegt, lautet das Motto: Umkurve sämtliche Überwachungscams, denn auch sie zeichnen dein Bewegungsmuster auf.

Dann noch was Wichtiges: Handy wegschmeissen (wegen Ortung), Festnetz abmelden (wegen Verbindungsnachweisen), nur noch alles Bar bezahlen (wegen der Eintragungen auf dem Kto-Auszug).

Also am besten nur noch bei zugezogenen Vorhängen zu Hause sitzen und ein Buch lesen. Aber bitte keins aus der Bücherei, denn auch da wird festgehalten, was Du so alles gerne liest....:icon_twisted:
 

Arania

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Das mit der Paranoia musste ja kommen.

Aber ich bleibe trotzdem dem Internet-Explorer vom unangefochtenen Weltmarktführer Microsoft treu. Schließlich hat Microsoft auch das Internet erfunden:smile: Aber das muss - wie auch andere Dinge im Leben - jeder für sich selbst entscheiden.

Also ganz sicher hat Microsoft nicht das Internet erfunden, und deren Schrott-Browser bringt nicht nur genauso wenig Datenschutz wie Google sondern seine Sicherheitslücken sind so das man auch gleich jeden auf seinen PC lassen kann, wenn man ihn benutzt
 

Admin2

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Das mit der Paranoia musste ja kommen.

Aber ich bleibe trotzdem dem Internet-Explorer vom unangefochtenen Weltmarktführer Microsoft treu. Schließlich hat Microsoft auch das Internet erfunden:smile: Aber das muss - wie auch andere Dinge im Leben - jeder für sich selbst entscheiden.
Du wirst lachen, dass B.G aka Microsoft das Internet erfunden hat wird sogar in Klausuren verwendet. :icon_lol: (Passt auch zum Thema "das Internet vergisst nichts")

Klausur über das Thema "Internet!" [Archiv] - Babelboard Sprachenforum

When the internet was invented by Bill Gates, nobody could think of the Expansion the internet would make.
Aber was solls, sowohl Billy, wie auch Google gehören doch zu den Illuminaten, oder nicht? :icon_wink:
 

Woodruff

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Der Blitz-Browser Chrom könnte sich als "Datenkralle" oder "Big Brother" entpuppen. Die Suchmaschine benutze ich nur noch selten.
Als Suchmaschine benutze ich fast nur noch Ixquick. Das ist eine Metasuchmaschine, die u.a. auch Google abfragt, aber keine Daten sammelt (IP-Adressen werden nach 48 Stunden gelöscht).

Weitere Infos dazu:

Ixquick schützt Ihre Privatsphäre!

Fragen und Antworten zum Datenschutz

Datenschutzrichtlinie

Und es gibt ein Ixquick-Suchplugin für den Firefox :icon_daumen:

Bei Letzterem werde ich auch bleiben, auch wenn es Chrome demnächst für mein Betriebssystem geben sollte.
 

Woodruff

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Marit Hansen vom Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig Holstein warnt im Gespräch mit unserer Redaktion vor vorschnellen Urteilen. Bisher gibt es nach ihren Angaben keine Anzeichen dafür, dass Chrome anfälliger für Datenklau ist als andere Browser. Zudem biete das Programm einen "Privacy-Modus", der anonymes Surfen ermöglichen soll. Google stellte zudem den Quellcode der Anwendung ins Netz. Kundige Nutzer könnten damit selbst überprüfen, ob Chrome unangenehme Überraschungen bereithält oder nicht, erklärt die Expertin.

Zwei Punkte seien dem Browser jedoch anzukreiden. Zum einen die Funktion der Begriffserkennung, mit der eingegebene Wörter automatisch ergänzt werden. Diese Funktion liesse sich jedoch abstellen. Weitaus gravierender sei die Übersendung einer digitalen ID-Nummer, mit der eine eindeutige Zuordnung zu einem Rechner vorgenommen werden könne. "Diese wird auch bei Updates übermittelt", warnt die Datenschützerin. Es sei nicht klar, was mit dieser Nummer gemacht wird.

Auch warnt Hansen vor einem Google-Monopol. Man stelle sich vor, das Bundesinnenministerium würde ähnliche Anwendungen im Internet anbieten. Mit zahlreichen Downloads sei nicht zu rechnen.
Reaktionen auf den neuen Browser Chrome: "Bald werden wir vielleicht Google-Burger essen" | BBV-Net
 

Hotti

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Google legt auf Datenschutz absolut keinen Wert. Ich werde diesen Glasbrowser auf keinen Fall einsetzen.
 

Martin Behrsing

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Dennoch könnten sich die anderen Browser mal ein Beispiel nehmen. Grade mal 468 kb und trotzdem schneller wie alle anderen Browser. Warum muss Microdooff immer so aufgeblasene Browser herstellen, der dann auch noch alle Ressourcen wegfrist und die Datensicherheit weit aus gefährlicher ist, wie bei google. Microsoft würde in dieser Hinsicht nicht einen Millimeter trauen - gerade weil sie fest im FBI und CAI-Prgramm eingebunden sind.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

ann mich dem nur anschliessen. Google legt auf "privacy" null Wert. Im Gegenteil. Es macht genau das was unser Innenminister so gerne hätte. Daten sammeln um somit ein User-Profil zu erstellen um im Anschluss daran den User mit gezielter Werbung zu bombardieren.

Im Grunde genommen ist das was Google macht das selbe Prinzig wie die Paybackkartenbetreiber. Man bekommt (angebliche) Vergünstigung, in dem Fall der Browser, und im Gegenzug gibt mal alles über sich Preis.

Es soll eine sog. "Incognito" Funktion geben die angeblich diese Sammelwut von dem Browswer abstellen soll aber ich trau dem Braten nicht.

Ne danke. Wer weiss wer noch hinter diesem "Datensammelexperiment" steht in den USA. Würd mich nicht wundern, wenn die Geheimdienste da mitmischen.

Finger davon! Ist meine Meinung.
 

Arania

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Ich habe das Teil 10 Minuten getestet und jede Minute meldete die Firewall das Google etwas updaten wolle, etc, etc
Nein, das Ding ist wieder von der Platte, ich bleibe beim Fuchs:icon_wink:
 

druide65

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Ein wenig von der Mozilla Enigine,etwas vom Safari Browser,ein Prise IE und schwupps haben wir einen neuen Browser.

Fazit:Alles nur geklaut und dank der gewaltigen Medienpräsenz schön in Szene gesetzt.

Die Idee dabei: Der Nutzer soll nie wieder mit einer leeren Seite konfrontiert werden, denn das Öffnen eines neuen Tabs sei eine "Willenserklärung", sich ins Netz zu begeben. Die Auswahl aus dessen riesigem Angebot will Google erleichtern - mit Hilfe einer personalisierten Homepage direkt im Browser.
Quelle

Wenn ich eine leere Seite möchte ,dann möchte ich halt eine.
Und warum soll ich eine "Willenserklärung" abgeben um mich ins Netz zu begeben?:icon_kratz:
Man braucht einen Browser nicht nur zum surfen ,sondern um z.b einen Router zu konfigurieren.

Schneller?Bei der heutigen Grundaustattung von PC´s wird man kaum etwas davon merken.
Abgesehen davon das die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus nicht alleine vom Browser abhängt....
 

Woodruff

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Chrome wird zum "Schäuble-Browser"

Der neue Google-Browser „Chrome” ist nur wenige Stunden nach seiner Veröffentlichung mehrere Millionen Mal heruntergeladen worden. Aber so stark das Interesse, so scharf auch die Kritik. In den Blogs hat das Programm schnell einen neuen Namen verpasst bekommen: "Schäuble-Browser".


Diese bezieht sich hauptsächlich auf die Masse der Informationen, die Google von den Chrome -Nutzern sammelt. So sendet der Browser permanent Daten an die Zentrale des Internet-Konzerns. Übermittelt wird jede aufgerufene Internet-Adresse, zudem bekommt jeder installierte Browser eine eindeutige Nummer, "Unique Application Number" genannt.

„Davon kann Schäuble nur träumen”, kommentiert Internet-Experte Peter Kröner Googles Sammelwut süffisant in seinem Blog .

Deutschlands wohl bekanntester Blogger Robert Basic schaltet den Satiremodus ein und ruft auf: "Zeige Google, wo du surfst." Denn es sei ja schön, dass "man den großen Bruder Google als Beschützer und Helfer neben sich weiß". Ernster kommentiert Rechtsanwalt Udo Vetter in seinem Law-Blog : Dass das Surf-Verhalten der Nutzer lückenlos protokolliert werden könne, sei ein "guter Grund, Chrome sparsam zu benutzen".
Hier geht's weiter: Chrome wird zum "Schäuble-Browser" - WR - DerWesten
 

Sieghelm

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Bundesamt warnt vor Google Chrome
Das Bundesamt für Sicherheit hat davon abgeraten den neuen Google-Browser Chrome zu nutzen.
Google sammelt im großen Stil Daten. Die Anhäufung von Daten ist aus Sicherheitstechnischen Gründen sogar kritisch.
Quelle: ARD text Seite 521 vom 06.09.08
 
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