Goldene Zeiten für Pfandleihhäuser «Am Ersten bin ich wieder flüssig»

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In seiner Umgebung nimmt sich das Leihhaus am Westtorgraben eher schlicht aus: ein zweckmäßiger Neubauwürfel, rechts davon ein Ballett-Shop, daneben schon die Pegnitz. Auch drinnen ist alles anders. Keine Spur von der düsteren Atmosphäre, in der Charles Dickens einst seinen geldgierigen Wucherer Nickleby beschrieben hatte. Stattdessen sieht es edel aus: dunkles Platanenholz, Schieferfußböden, die Wände in freundlichem Gelb – dem Warteraum einer Arztpraxis nicht unähnlich.

Entsprechend gemischt ist die Klientel, die sich bei Gernot Zeller die Türklinke in die Hand gibt. Wer alles zu ihm kommt, das ist längst nicht mehr an einem bestimmten Typus festzumachen. «Ganz klar gibt es welche, die den Fuffziger brauchen, um über den Monat zu kommen. Sicher auch Hartz-IV-Empfänger», weiß er und holt aus. «Das hat sich extrem geändert. Früher waren es die sozial Schwächeren. Mittlerweile ist der Mittelstand die größte Kundengruppe – und Firmeninhaber verpfänden Maschinen oder Fahrzeuge, um ihr Unternehmen zu stützen.»
«Am Ersten bin ich wieder flüssig»
 
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