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Globalisierungskritik von Rechts

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annette

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#1
Längst ist Globalisierungskritik nicht mehr nur eine Domäne der Linken. NPD und Neonazis treten immer offensiver mit ihrer kruden nationalistischen Variante von Globalisierungskritik auf, manchmal so geschickt verpackt, dass sie auf den ersten Blick nur schwer unterscheidbar ist von linker Globalisierungskritik. :frown:

Ein Globus, viele Völker
Auch Rechtsextreme wollen gegen den G 8-Gipfel protestieren. Die Propaganda gegen die Globalisierung ist längst ein zentrales Motiv ihrer Ideologie. von jan langehein
...
Bereits für den 2. Juni, vier Tage bevor es in Heiligendamm richtig los geht, hat die NPD eine Demonstration in Schwerin angemeldet, und zwar unter dem Motto: »Nein zum G8-Gipfel! Für eine Welt freier Völker«. Die Veranstalter rechnen mit 1 500 Teilnehmern. Die Jungen Nationaldemokraten (JN) haben angekündigt, »ihren Protest zum G 8-Gipfel in Mecklenburg-Vorpommen durch gezielte Aktionen zum Ausdruck bringen« zu wollen. Insgesamt sollen Neonazis bisher vier Veranstaltungen gegen den Gipfel planen. Das teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei mit. Drei der Demonstrationen sollen von der NPD angemeldet worden sein, außerdem wollen Freie Kameradschafter den »G 8 2007 rocken«.

Die Propaganda gegen die G8 und die Globalisierung ist spätestens seit dem Irak-Krieg ein zentrales Moment der Nazi-Ideologie. Für die Rechtsextremen befindet sich der »judäo-amerikanische« Westen im Kampf mit den unterdrückten »autochthonen Völkern«. Linken Antiimperialisten nicht unähnlich, sprechen sich die Neonazis für die »Freiheit der Völker« und gegen eine Globalisierung aus, die sie als Ergebnis einer imperialistischen Außenpolitik der USA betrachten.
...
Quelle: http://jungle-world.com/seiten/2007/09/9454.php
 

a f a

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#2
Linken Antiimperialisten nicht unähnlich, sprechen sich die Neonazis für die »Freiheit der Völker« und gegen eine Globalisierung aus, die sie als Ergebnis einer imperialistischen Außenpolitik der USA betrachten.
Soso, entlarvende Formulierung,:icon_kotz: Antideutschland lässt grüssen !

Gruss
Norbert
 

annette

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#3
Soso, entlarvende Formulierung,:icon_kotz: Antideutschland lässt grüssen !

Gruss
Norbert
Ist aber so, das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" schloss für viele linke Antiimps die Solidarität mit der ETA, der PFLP und anderen nationalistischen Terrorgruppen mit ein.

Und auch heute gibt es noch einige Unverbesserliche, wie das österreichische Querfrontprojekt "Antiimperialistische Koordination" (AIK), die offen Sympathie für den islamistischen Terror des sogenannten "irakischen Widerstands" zeigen. :icon_eek:
 

a f a

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#4
Das Wochenblatt Jungle World meinte:


Klar würdigte in seinem Schreiben die »Inspiration, die seit einiger Zeit von verschiedenen Ländern Lateinamerikas ausgeht«, und kritisierte das »imperiale Bündnis« in Europa, »das sich ermächtigt, jedes Land der Erde, das sich seiner Zurichtung für die aktuelle Neuverteilung der Profite widersetzt, aus dem Himmel herab zu züchtigen«. Die Aufgabe bestehe darin, die »abstürzenden großen Gesellschaftsbereiche den chauvinistischen ›Rettern‹« zu entreißen, um »die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden«. Der übliche Antiimp-Quatsch also, vorgetragen in einem Stilmix aus Botho Strauß und Robert Kurz.
Hier, Jungle World zum Fall Christian Klar :icon_laber:

Gruss
Norbert
 

annette

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#5
...aus dem Himmel herab zu züchtigen
Das ist ja auch eine mords aufgeblasene Formulierung, kann man die wirklich ernst nehmen? Eine rhetorische Meisterleistung wars jedenfalls nicht, was Herr Klar hier abgeliefert hatte, weder inhaltlich noch stilistisch. :icon_neutral:
 

a f a

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#6
Eine rhetorische Meisterleistung wars jedenfalls nicht, was Herr Klar hier abgeliefert hatte, weder inhaltlich noch stilistisch.
Ja, da muß ich Dir zustimmen.:wink:


Gruss
Norbert
 
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