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Globalisierung

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redwitch

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#1
Norbert Blüms neues Buch ist auch eine fundierte Kritik an der CDU Angela Merkels

Wir haben es mit einer Wirtschaft zu tun, die sich anschickt, totalitär zu werden, weil sie alles unter den Befehl einer ökonomischen Ratio zu zwingen sucht. Das jedoch ist eine verkrüppelte Ratio. […] Eine Wirtschaftsordnung, die Entlassungen regelmässig mit Gewinnsteigerung beantwortet, wird nicht überleben. Die Menschen werden es sich nicht gefallen lassen
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird von den Reichen und Mächtigen der Welt hofiert. In Davos, beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum WEF, durfte sie am 24. Januar, nun schon zum zweitenmal hintereinander, die Eröffnungsrede halten. Diese Rede zeigt denn auch, warum Angela Merkel hofiert wird. In gestellter Biederkeit trägt sie vor, dass die Globalisierung eine gute Sache sei, eine Chance und kein Risiko. Das Zusammenwachsen der Welt brauche aber auch richtige politische Rahmenbedingungen. Zum Beispiel «mehr Freiheit». Für Merkel bedeutet dies eine Ausweitung des europäischen Binnenmarktes mit seinen vier Grundsätzen der Globalisierung: ungehemmter Handel mit Gütern und Dienstleistungen, ungehemmtes Hin- und Herschieben von Menschen und vor allem ungehemmter Kapitalverkehr. Und ganz speziell: die «Vertiefung der wirtschaftlichen Verflechtung zwischen der EU und den USA» («Neue Zürcher Zeitung» vom 25. Januar). Merkel «schwebt eine Binnenmarkt-ähnliche Struktur vor». (ebenda)
Merkel steht für die Ideologie des Homo oeconomicus
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/...it-versus-neoliberalismus-und-globalisierung/
 

redwitch

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#2
Auswirkungen der Freihandel-Globalisierung auf die Grundversorung der Menschen

Aus Mais wird Biosprit statt Fladen: Zehntausende demonstrieren gegen die Verteuerung von Grundnahrungsmitteln

Aus Protest gegen die Verteuerung von Grundnahrungsmitteln wie Mais und die daraus hergestellten Tortillas sind Zehntausende Mexikaner auf die Straße gegangen. Hauptgrund für den Preisanstieg: Mais wird immer öfter zur Herstellung von Biosprit verwendet.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1064235
 

redwitch

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#3
Freihandel-Globalisierung fordert den freien Verkehr der "Ware Arbeitskraft": Menschen haben dort ihre Arbeitskraft zu verkaufen, wo es der globalisierte Markt verlangt und nach seinen Bedingungen.

Rumänien ist ein Billiglohnland. Das Durchschnittseinkommen beträgt kaum mehr als 300 Euro im Monat. Trotz des niedrigen Lohnniveaus ist das frisch gebackene EU-Mitgliedsland attraktiv für Wanderarbeiter aus noch ärmeren Ländern wie Moldawien oder China. Doch nun streiken chinesische Näher in einer Fabrik in Bacau erstmals für mehr Lohn.

...

Dass überhaupt Nachfrage nach chinesischen Arbeitskräften in Rumänien besteht, liegt der BBC zufolge daran, dass eine große Zahl rumänischer Textilarbeiter ihrerseits das Land verlassen haben, um in westeuropäischen Staaten höhere Einkommen zu erzielen. Ein Teil des Arbeitskräftemangels wird durch Wanderarbeiter aus dem benachbarten Moldawien gedeckt. Im Gegensatz zu den Chinesen, die meist weder Rumänisch und nur bruchstückhaft Englisch sprächen, haben die Moldawier in Rumänien keine Sprachprobleme, da sich Moldawisch und Rumänisch sehr ähneln.
http://europa.tiscali.de/1105a3c97b2.html
 

annette

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#6
Die Massenkundgebungen gegen die Verteuerung der Tortillas aufgrund der wachsenden Verwendung von Mais für Biotreibstoff (?) gehen weiter.
Ähnliches gilt wohl auch für andere Regionen, in denen der Anbau für Biodiesel den Anbau von Grundnahrungsmitteln verdängt, neben den ökologischen Folgen, die die damit einhergehende Tendenz zur Verstärkung von Monokulturen mitsichbringt.

...Seit 1. Januar müssen in Benzin 1,2 Prozent Bioethanol und in Diesel 4,4 Prozent Biodiesel enthalten sein. Das Ziel der Regierung ist es, den Anteil von Biokraftstoffen bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent zu steigern. Es geht nicht um Umweltschutz, sondern »um knallharte industriepolitische Interessen«, hat es Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) im Streit mit der EU treffend formuliert.

Das gilt auch für Biokraftstoffe. Die Zwangsquote bescherte Herstellern wie Biopetrol, EOP Biodiesel, Verbio und Cropenergies – einem Tochterunternehmen von Südzucker – Kursgewinne an den Börsen. Dabei sind Biokraftstoffe keineswegs unproblematisch. In Malaysia und Indonesien werden für den Bau von Plantagen für Ölpalmen, aus denen Palmöl gewonnen wird, Regenwälder abgeholzt, was sich bekanntlich auf das Klima auswirkt. Das Soja für Biodiesel stammt größtenteils aus Brasilien, wo für den Anbau von Nahrungsmitteln Nutzflächen fehlen. Die Herstellung von Biosprit erfordert einen großflächigen Anbau, was wiederum die Tendenz zu landwirtschaftlichen Monokulturen verstärkt, mitsamt den bekannten Folgen: Erosion der Böden, Vergiftung des Grundwassers durch Dünger und Pestizide. ...

Quelle: http://jungle-world.com/seiten/2007/06/9304.php
 

redwitch

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#8
ich bin unsicher, ob das hier rein gehört, sehe aber u.a. diesen Aspekt: wie verändern bzw verschärfen sich soziale (Klassen-)Unterschiede durch die real existierende Globalisierung?

Der Neoliberalismus machte sich dann die Individualisierungsstrebungen der aufgeregten Bürgerkinder von 1968 zunutze und besetzte die mehr oder weniger feinen Unterschiede wieder positiv. Nach dem Untergang des Ostmodells konnten dann die Verhüllungen im Westen gnadenlos fallen: ICH-SELBST-SEIN galt wieder als schick, reich sein als Tugend. Wer arm ist, ist selber schuld.

Am liebsten sind die reichen Ichlinge unter sich, und wenn das nicht gleich geht, können sie das von der Steuer absetzen – oder »Mietminderung« geltend machen.
die real existierende Globalisierung ist auch Voraussetzung der wachsenden Widersprüche in der Verteilung der globalen Produktivitätsgewinne bzw der 'Gewinne' (wenn man sie so nennen will) aus der Zerstörung natürlicher Ressourcen

Das, was euphemistisch meist »Neoliberalismus« genannt wird, hat weltweit eine soziale und Einkommenspolarisierung mit sich gebracht, wie sie Europa wohl zuletzt in der Zeit des Spätfeudalismus, kurz vor der französischen Revolution kannte. Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes ist bekannt dafür, daß es frech und unverfroren jährlich eine Reichenliste veröffentlicht, so als sei es die Liste der Formel-1-Sieger im Vergleich zum Vorjahr: Die immer Gleichen umrunden sich gegenseitig, und die anderen haben das Nachsehen. Gegenüber 2004 stieg die Zahl der Milliardäre in der Welt im Jahre 2005 um 104 auf 691. Das Vermögen dieser Leute erhöhte sich um dreihundert Milliarden US-Dollar auf nunmehr 2,2 Billionen Dollar. Die reichste Einzelperson war wiederum Bill Gates, der Herr des Softwareunternehmens Microsoft, mit 46,5 Milliarden Dollar. Allerdings bringen es die Eigentümer des US-amerikanischen Einzelhandelsgiganten Wal-Mart, die Familie Walton, insgesamt auf über neunzig Milliarden, nur verteilt sich das auf fünf Personen, die auf den Rängen zehn bis vierzehn der Weltliste zu finden sind. Die Liste ist etwas verzerrt: Diktatoren und Königshäuser kommen nicht vor, also auch nicht jene von Saudiarabien und Brunei. Die größte Gruppe, nach Ländern betrachtet, sind die 277 Milliardäre aus den USA. Auf Platz zwei die Deutschen mit 52 Milliardären. Da versteht man noch besser, daß die Wohlhabenden keine Bettler, Hausierer und Hartz-IV-Empfänger vor der Tür sehen mögen.
http://www.linksnet.de/artikel.php?id=2859
 

annette

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#9
War abzusehen, dass die versuchen sich unter die Proteste gegen den G8-Gipfel zu mischen. Jetzt gilt erst recht, alles zu tun, um das zu verhindern!


heute im Bundestag Nr. 044 - Pressedienst des Deutschen Bundestages

Mi, 21. Februar 2007 Redaktionsschluss: 15:15 Uhr

Neonazis wollen auf bisher vier Veranstaltungen gegen G8-Gipfel
protestieren

Inneres/Antwort
Berlin: (hib/SKE) Als Anwälte ärmerer Deutscher und Hüter nationaler
Identität wollen sich rechtsextreme Gruppen während ihrer Proteste
gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm profilieren. In ihrer Antwort
(16/4319) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/4141)
nennt die Bundesregierung vier derzeit angemeldete Veranstaltungen im
Vorfeld des im Juni stattfindenden Treffens. Drei Demonstrationen
würden von der NPD organisiert. Sie thematisiere unter anderem die
hohen Kosten des G8-Gipfels im Gegensatz zur wirtschaftlich
schlechten Lage einiger Bundesländer. In Internetforen diskutierten
Neonazis zudem mögliche Kooperationen mit Linksextremen sowie
unauffälliges Zustoßen zu deren Kampagnen, heißt es in der Antwort
weiter. Rechtsextremisten aus dem Umfeld gewaltbereiter "Freier
Kameradschaften" arbeiteten zudem unter der Parole "G8 2007 rocken"
an Strategien, mit denen sie den Gipfel zumindest behindern, wenn
nicht zerschlagen, könnten.
 

thor666

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#10
es heisst KLOBALISIERUNG !!
wo der mensch als nacktes produktionsmittel je nach nützlichkeit in den orkus geworfen wird.....
 
E

ExitUser

Gast
#11
Wir müssen wirklich aufpassen das in Heiligendamm nicht schlimmeres passieren wird!
Wir müssen alle aufpassen! Die Stimmung wird ja immer höher gekocht.
Künstlich oder Real ist dabei egal. Bin mal gespannt wann der erste Kontrolleur in
deutschen Zügen oder U-Bahnen platt gemacht wird..

Na - wenn unsere französischen Freunde nach Heiligendamm pilgern werden...

Ich habe ANGST! Angst davor das WIR uns auf ein Niveau lassen,
das wir bisher nur aus dem Fernsehn kennen.
Bisher waren wir ein relativ ruhiges Völkchen, nur man kennt ja den Spruch der deutschen Mühlen. Sie mahlen langsam aber permanent!

Sollte einmal das Chaos in Deutschland einziehen und Freunde - die Zeiten um Chaos zu erzeugen waren nie günstiger, siehe "Links Partei" - dann stehen wir aber mit Sicherheit nach der "Übernahme" vor unlösbaren Problemen, da man wenn man "übernimmt" auch Lösungen haben muss, die bezahlbar sind.
Da manche ja einen "radikalen" System-Umbau ablehnen werden uns eines Tages die Gelder für das schöne "bGe oder Bürgergeld" ausgehen...

Ich lande weiterhin jeden ein im off topic sich mit Lösungen zu beschäftigen.
Ansonsten muß man fast von Propaganda ausgehen, so wie Dopamin es andeutete...
Also was ich von Mr. Cer gelesen habe, und das war gesteren der halbe Tag, das hört sich mal sehr gut an.

In diesem Sinne
sollten wir uns ein Beispiel an Menschen nehmen die nach Lösungen streben,
anstelle der Menschen die nur noch mehr Hass schüren ...
Wer sich angesprochen fühlt kann mir gerne schreiben...
Meinungs Forum... Nicht vergessen...!!!

Nochmals - bitte immer schön mit dem selben Becher alle Beiträge aus redaktioneller Sicht bemessen...

Einen wunschlosen Freitag Morgen mit viel Sonne und Freude
morpheus7771
 

thor666

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#12
Gefährliche Perspektiven
Amerika! Höre auf ... die Signale!
„In der Tat, ich zittere für mein Land, wenn ich bedenke, daß es eine göttliche Gerechtigkeit gibt.“
3. US-Präsident Thomas Jefferson
Wie es scheint, leben heutige US-Präsidenten bedenkenloser und es ist ihnen aus der Erinnerung gekommen, daß „es eine göttliche Gerechtigkeit gibt“! Grund zu zittern gab und gibt es wahrlich genug. Das wieder mehr in das Bewußtsein zu bringen, ist hier Absicht.
Schon der Nestor der amerikanischen Geschichtsschreibung, Charles Beard (und seine Frau Mary), hat in seiner vierbändigen Studie über „The rise of American civilazation“ (1927-42) auf den bei Amerikanern auffallenden Unterschied zwischen Selbsteinschätzung und Wirklichkeiten hingewiesen, den der Kanadier Helmut Gordon in seiner Arbeit über die unbekannte Außenpolitik Amerikas 1789 bis 1975 (Griff zur Weltherrschaft. Leoni 1985) gut verdeutlichen konnte.
Die „warnenden Signale“, die auf die „gefährlichen Perspektiven“ hinweisen sollen, erscheinen in diesem Beitrag in Gestalt von „Literatur“, deren Kenntnis für eine politische Kurskorrektur eigentlich ausreichen müßte. So dachte schon in den Jahren von 1967 bis 1980 der amerikanische „Präsident von Ambassador College“, H.W. Armstrong, (Pasadena/Kalifornien) in seiner Schrift „Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung“ (1980), ausgedruckt im Vorwort mit den Worten: „Die Regierungen der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Südafrikas würden unverzüglich ihre Außenpolitik drastisch ändern und umfassende Sofortprogramme einleiten – wenn sie Bescheid wüßten! Sie könnten es wissen, doch sie wissen es nicht!“. Und doch unternimmt der Autor des hier vorliegenden Aufsatzes den Versuch, den meist geschickt abgelenkten Leser auf den Ernst der Lage in dieser Zeit, für uns alle nachlesbar, aufmerksam zu machen!
Den aktuellen Denkanstoß gab der an der Yale University lehrende britische Historiker und Wahlamerikaner Paul Kennedy (57) in seinem 1987 in New York erschienenen fast tausendseitigen Geschichtswerk: „Aufstieg und Fall der großen Mächte. Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000.“
P. Kennedys Geschichtswerk fand ein weltweit sensationelles Interesse, weil er bei den großen Mächten im Wandel der Jahrhunderte den gleichbleibenden Rhythmus von Aufstieg, Überdehnung, Erschöpfung und Abstieg aufspürte und in wissenschaftlich seriöser Arbeit die geschichtlich untermauerten Prognosen des Abstiegs der UdSSR und der USA sowie den Aufstieg Chinas und Japans und unter bestimmten Bedingungen auch Europas voraussagte. Das war 1987. Zu diesem Ergebnis kamen international weitere Forscher. Da die UdSSR ihrem Schicksal schon erlag und die USA sich gegenwärtig in einen aussichtslos erscheinenden „Krieg gegen den Terrorismus“ verstrickt haben, kann der Ausgang für die Völker und Staaten dieser Welt folgenschwer werden!
 

thor666

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#13
:icon_hihi: ;) Gefährliche Perspektiven
Amerika! Höre auf ... die Signale!
„In der Tat, ich zittere für mein Land, wenn ich bedenke, daß es eine göttliche Gerechtigkeit gibt.“
3. US-Präsident Thomas Jefferson
Wie es scheint, leben heutige US-Präsidenten bedenkenloser und es ist ihnen aus der Erinnerung gekommen, daß „es eine göttliche Gerechtigkeit gibt“! Grund zu zittern gab und gibt es wahrlich genug. Das wieder mehr in das Bewußtsein zu bringen, ist hier Absicht.
Schon der Nestor der amerikanischen Geschichtsschreibung, Charles Beard (und seine Frau Mary), hat in seiner vierbändigen Studie über „The rise of American civilazation“ (1927-42) auf den bei Amerikanern auffallenden Unterschied zwischen Selbsteinschätzung und Wirklichkeiten hingewiesen, den der Kanadier Helmut Gordon in seiner Arbeit über die unbekannte Außenpolitik Amerikas 1789 bis 1975 (Griff zur Weltherrschaft. Leoni 1985) gut verdeutlichen konnte.
Die „warnenden Signale“, die auf die „gefährlichen Perspektiven“ hinweisen sollen, erscheinen in diesem Beitrag in Gestalt von „Literatur“, deren Kenntnis für eine politische Kurskorrektur eigentlich ausreichen müßte. So dachte schon in den Jahren von 1967 bis 1980 der amerikanische „Präsident von Ambassador College“, H.W. Armstrong, (Pasadena/Kalifornien) in seiner Schrift „Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung“ (1980), ausgedruckt im Vorwort mit den Worten: „Die Regierungen der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Südafrikas würden unverzüglich ihre Außenpolitik drastisch ändern und umfassende Sofortprogramme einleiten – wenn sie Bescheid wüßten! Sie könnten es wissen, doch sie wissen es nicht!“. Und doch unternimmt der Autor des hier vorliegenden Aufsatzes den Versuch, den meist geschickt abgelenkten Leser auf den Ernst der Lage in dieser Zeit, für uns alle nachlesbar, aufmerksam zu machen!
Den aktuellen Denkanstoß gab der an der Yale University lehrende britische Historiker und Wahlamerikaner Paul Kennedy (57) in seinem 1987 in New York erschienenen fast tausendseitigen Geschichtswerk: „Aufstieg und Fall der großen Mächte. Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000.“
P. Kennedys Geschichtswerk fand ein weltweit sensationelles Interesse, weil er bei den großen Mächten im Wandel der Jahrhunderte den gleichbleibenden Rhythmus von Aufstieg, Überdehnung, Erschöpfung und Abstieg aufspürte und in wissenschaftlich seriöser Arbeit die geschichtlich untermauerten Prognosen des Abstiegs der UdSSR und der USA sowie den Aufstieg Chinas und Japans und unter bestimmten Bedingungen auch Europas voraussagte. Das war 1987. Zu diesem Ergebnis kamen international weitere Forscher. Da die UdSSR ihrem Schicksal schon erlag und die USA sich gegenwärtig in einen aussichtslos erscheinenden „Krieg gegen den Terrorismus“ verstrickt haben, kann der Ausgang für die Völker und Staaten dieser Welt folgenschwer werden!
 
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