• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Globale Finanzmärkte: Die Welt versinkt in Schulden

wolliohne

VIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.824
Bewertungen
841



Von Henrik Müller
Nichts gelernt aus der Finanzkrise: Immer höher steigen die Schulden der globalen Wirtschaft. Der nächste große Crash ist nur noch eine Frage der Zeit.

DPA
IWF-Chefin Christine Lagarde: Becher halbvoll oder halbleer?
Wer keine Fehler macht, wagt zu wenig. Wer den gleichen Fehler immer wieder macht, dem ist nicht zu helfen. Die Finanzkrise von 2007/08 lässt sich vielleicht noch als Ausrutscher einer überoptimistischen Globalisierungseuphorie verstehen. Dass es seither genauso weitergeht, ist das eigentliche Drama.


Ein paar Zahlen: Die weltweit aufgelaufenen Schulden der Staaten und der Privatwirtschaft betrugen Ende 2007 stolze 107 Billionen Dollar, gut das Doppelte der globalen Wirtschaftsleistung. Seither ist viel von Schuldenabbau, von strenger Finanzmarktregulierung und von Sparen die Rede. Man darf sich davon nicht täuschen lassen. Geschehen ist tatsächlich das Gegenteil: Die Schulden sind weiter gestiegen, in einigen Ländern sogar explodiert, wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich vorgerechnet hat. Bei unglaublichen mehr als 150 Billionen Dollar lagen sie Ende 2013, rund das Zweieinhalbfache des globalen Sozialprodukts. Reichlich Gesprächsstoff für die Spitzen der globalen Finanzpolitik und der Finanzmärkte, die sich ab Mittwoch in Washington anlässlich der Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank treffen und bei dieser Gelegenheit auch noch ein G20-Treffen abhalten. Denn die immer weiter steigenden Schulden
Neue Schulden nach Finanzkrise: Nächster Crash kommt bestimmt - SPIEGEL ONLINE

Ps. ihr dürft raten wer diese Schulden bezahlt und wie lange es noch H4/Sozialhilfe gibt.
 

elo237

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.178
Bewertungen
993
Ps. ihr dürft raten wer diese Schulden bezahlt und wie lange es noch H4/Sozialhilfe gibt.

wenn es kein ALG II mehr gibt
dann gibt es eben nur noch kriminelle auf den straßen

ich nehme mir dann die reichen Rentner vor, da gibt es zuviele :icon_motz:
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
13.763
Bewertungen
7.417
Der Franke hat mal wieder Recht

hab nicht an die Vorbereitung und die Nachbereitung gedacht

dann lieber nicht :icon_hihi:
Mach doch ne Bank auf...... :icon_mrgreen:

Ich bin dafür das eine gemeinsame Weltwährung eingeführt wird, die nicht mehr Ölpreis oder Nationengebunden ist. Sozusagen einen finanziellen Neuanfang für alle...keiner hat schulden, keiner hat Milliarden....alle haben zwölf fünfzig... Oder so....:wink:

Neues Spiel, neues Glück.....
 

alteschachtel

Elo-User*in
Mitglied seit
26 April 2014
Beiträge
381
Bewertungen
281


Nächster Crash kommt bestimmt - SPIEGEL ONLINE[/URL]

Ps. ihr dürft raten wer diese Schulden bezahlt und wie lange es noch H4/Sozialhilfe gibt.
nee, nee......dann zahlt keiner Schulden sondern unsere Landesmutti geht gemeinsam mit uns ELO`S hamstern auf dem Kartoffelfeld!

Wer Lust und Nerven hat, sollte sich mal Sarah Wagenknechts Sachbuch Freiheit statt Kapitalismus 2te. überarbeitete Auflage zu Gemüte führen-für auftretende Übelkeit übernehme ich keine Haftung!!!
 

zunami

Neu hier...
Mitglied seit
8 Oktober 2014
Beiträge
106
Bewertungen
4
“Giftige Mischung” wirtschaftlicher Entwicklungen leitet neue Weltkrise ein

Seit der globalen Finanzkrise von 2008 und der folgenden Großen Rezession hat es von offiziellen Stellen wie dem Internationalen Währungsfond (IWF), der Weltbank und der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), sowie von akademischen Institutionen, zahllose Berichte über die Weltwirtschaft gegeben, die herauszufinden versuchten, wann mit einer „Belebung“ gerechnet werden könne.

Der 16. Geneva Report, ein Jahresbericht, der vom International Centre for Monetary and Banking Studies in Auftrag gegeben und von prominenten Wirtschaftswissenschaftlern verfasst wird, unterscheidet sich von den vorherigen in einer wichtigen Hinsicht.

Bisherige Studien wiesen zwar auch auf die anhaltenden Probleme der kapitalistischen Weltwirtschaft hin, versuchten aber wenigstens, ein “Licht am Ende des Tunnels” zu entdecken. Nicht so dieser Bericht. Seine Grundaussage lautet vielmehr, dass alle möglichen vorstellbaren Szenarien in unterschiedlichen Weltregionen eine neue Finanzkatastrophe auslösen könnten.

Im Zentrum des Berichts steht die von den Autoren so bezeichnete „Schuldendynamik“. Entgegen der weit verbreiteten Annahme, die Verschuldung sei seit der globalen Finanzkrise zurückgegangen, zeigen sie auf, dass die weltweite Gesamtschuldenlast (staatliche und private), gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), weiter zunimmt und einen neuen Höchststand erreicht hat. Wenn man den Finanzsektor ausklammert, ist sie seit 2008 um 38 Prozentpunkte gestiegen und steht jetzt bei 212 Prozent des BIP.

Die Autoren weisen auf eine „giftige Mischung“ aus geringerem weltweitem Wachstum und niedrigerer Inflation hin. Wenn die Inflation relativ hoch ist, dann sind die Schulden leichter zu bedienen, weil der reale Wert des Geldes sinkt. Doch heute, bei niedrigerer Inflation und auch Deflation, wird die Entschuldung schwieriger. Gleichzeitig kostet der Schuldenabbau weiteres Wachstum. Dadurch entsteht ein „Teufelskreis“.

?Giftige Mischung? wirtschaftlicher Entwicklungen leitet neue Weltkrise ein - World Socialist Web Site
 

Nighthawk71

Neu hier...
Mitglied seit
18 Oktober 2014
Beiträge
36
Bewertungen
17
Unser weltweit verfügbares- US-zentrische Schuldgeldsystem, ist hier die Wurzel allen Übels und das dies bis heute anhält, ist eigentlich total pervers, denn es fördert ausschließlich eine unfaire Umverteilung, von fleißig nach reich und zwar mathematisch ableitbar.

Die Summe aller Schulden weltweit, ist immer auf den Cent genau die Summe aller Vermögen auf dem Planeten Erde, jedenfalls solange wir keinen Handel mit Außerirdischen treiben.

Da in allen westlichen Ländern, auch noch ausgerechnet die Vermögen der Vermögenden mit weiteren Schulden der Staaten und anderen- also weniger reichen Menschen gerettet wurden, erhöhten sich so auch die Schulden und die Vermögen entsprechend - die gesamten Bankenrettungen waren also eigentlich nur ein Brandbeschleuniger, was wir seit einiger Zeit an der Realverzinsung in den entsprechenden Ländern festmachen können und daher stimmt das Threadthema auffallend.


Einzig ein Regierungschef in Europa, Präsident Grimson, hat die Bänkster dem Strafrichter überstellt und die Banken einfach pleite gehen lassen - die können nur Papier schmutzig machen und für welch ein asoziales und plutokratisches System unsere Schuldengöttin Merkel steht, hat wohl mittlerweile jeder erkannt.

Innovation
Islands Präsident: „Lasst die Banken pleitegehen, sie sind keine heiligen Kirchen!“
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 30.01.14, 18:02 | 56 Kommentare

In Davos hat der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimson die Europäer aufgefordert, sich nicht vor einem Ende mit Schrecken in der Schuldenkrise zu fürchten. Island habe mit radikalen Maßnahmen gute Erfahrungen gemacht. Interessant: Die Beschneidung der Macht der Banken hat den Technologie-Sektor in Island zum Blühen gebracht.

Islands Präsident Olafur Ragnar Grimson ist der Auffassung, dass man Banken ohne weiteres pleitegehen lassen kann. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Grimon in einem TV-Interview, Banken sollten nicht anders behandelt werden als Fluglinien oder Telekom-Unternehmen. Wenn sie Mist bauen, müssen sie in die Insolvenz geschickt werden. Es sei nicht einzusehen, dass die Bank-Manager in guten Zeiten die Boni einstreifen, und wenn es schlecht läuft, müssten die Steuerzahler bezahlen.

Island habe sich von der orthodoxen Wirtschaftspolitik der vergangenen 30 Jahre verabschiedet und sich entschlossen, die Krise mit einem Ende mit Schrecken zu beenden.
Islands Präsident: ?Lasst die Banken pleitegehen, sie sind keine heiligen Kirchen!? | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Ohne multimassive Rechtsverstöße in Deutschland (und anderswo), währen wir jetzt nahezu schuldenfrei aber stattdessen, erfüllen wir nun die Schuldenbremse mit ÖPP-Projekten die nach Ansicht des Bundesrechnungshofes, meistens viel viel teurer für die Steuerzahler werden - klasse - ja, die beste Regierung der Welt in den Kategorien Schuldenmachen, Sparen (eigentlich Kürzen denn es wird ja nicht gespart) und Missmanagement , dass sind die Regierungen Murksel I - III, herzlichen Glückwunsch dazu!

24.10.2014
Kolumnen
Ein paar Schnäpse für die Banken
Dierk Hirschel über den Plan der Bundesregierung, Privatkapital in die öffentliche Infrastrukturprojekte zu investieren.....

Die Republik bröckelt. In den Schulen fällt der Putz von den Wänden. Die Straßen sind voller Schlaglöcher. Viele Brücken sind einsturzgefährdet. Und auf dem Land ist das Internet so langsam wie eine Schnecke.

Unternehmen und Staat investieren nicht genug. Besonders drastisch schrumpfen die öffentlichen Investitionen. Seit 2003 sind die staatlichen Nettoinvestitionen im roten Bereich. Der öffentliche Kapitalstock verfällt. Doch jetzt haben Merkel, Gabriel und Seehofer den Ernst der Lage erkannt. Sie wollen wieder in die Zukunft investieren. Die Große Koalition kann aber nicht aus eigener Kraft investieren, da sie weder neue Schulden machen noch die Steuern erhöhen will. Deswegen soll jetzt privates Kapital einspringen. Das aber gibt es nicht zum Nulltarif. Investoren sind keine Altruisten, sie wollen Rendite.

Das führt zu einem Triumph gescheiterter Konzepte. Plötzlich sind öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) wieder in Mode. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit privater Hilfe Straßen und Brücken sanieren. Dank ÖPP braucht er dafür keine Kreditkarte. So gibt es keinen Ärger mit Schuldenbremse und Fiskalpakt. ÖPP sind aber oft teurer als herkömmliche öffentliche Vorhaben. Der Bundesrechnungshof beziffert die Mehrkosten des privat finanzierten Straßenbaus auf bis zu 30 Prozent. Ursächlich dafür sind unter anderem höhere Finanzierungskosten, eine ineffiziente Bauweise und hohe Anwaltskosten. Auf diese Weise wird Steuergeld verbrannt.
24.10.2014: Ein paar Schnäpse für die Banken (neues-deutschland.de)

Und was machen unsere Amerikanischen Freunde, mit der die Merkel gerade den 3. Weltkrieg anzettelt in Zusammenhang mit Argentinien?

Schuldenstreit Amerikanischer Richter will Argentinien bestrafen

Der Streit um Argentiniens Schulden spitzt sich weiter zu: Ein Gericht in New York hat entschieden, dass sich Argentinien seinen Anordnungen widersetzt habe. Argentinien will auch weiterhin nicht einlenken.
30.09.2014

Argentinien hat sich im Schuldenstreit mit Hedgefonds dem zuständige amerikanischen Richter zufolge der Missachtung des Gerichts schuldig gemacht. Thomas Griesa erklärte am Montag in New York, das südamerikanische Land versuche seine Anordnungen zu umgehen. „Die geplanten Schritte sind illegal und dürften nicht ausgeführt werden“, sagte er bei einer Anhörung in Manhattan.

Der Richter hatte dem Land verboten, andere Gläubiger zu bedienen,
solange es Forderungen von Hedgefonds rund 1,2 Milliarden Euro nicht beglichen hat. Argentinien weigert sich aber. Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner bezeichnet die Fonds als „Aasgeier“.
Amerikanischer Richter will Argentinien bestrafen

Wir lassen uns also von Aasgeiern in einen Krieg ziehen - ja, so sehe ich das auch! Die beiden amerikanischen Hedgefonds haben seinerzeit Argentinische Staatsanleihen zum Ramschtarif gekauft und wollen nun etwa 1.500% Rendite und amerikanische Richter setzen die argentinische Präsidenten unter Druck - Vollassis würde ich die nennen!

Ui, ich bin noch gar nicht durch aber länger möchte ich ein einziges Posting auch nicht halten.
 

roterhusar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2006
Beiträge
3.339
Bewertungen
35
Bin zwar kein Verschwörungstheoretiker, aber mit denen, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen, bin ich noch lang nicht fertig.
 
Oben Unten