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Gleiche Massnahme nochmal EGV

midnight

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#1
Hallo,
ich hoffe mir kann hier jemand helfen.
Ich bin alleinerziehend mit einem kleinen Kind und hatte vor 1 Woche meinen letzen Tag in der GRONE sinnlos Massnahme: "Förderzentrum alleinerziehende" gehabt (War dort 1 Jahr), gebracht hat es natürlich überhaupt nichts, da wir hauptsächlich nur rumgesessen haben und die Büros der "Chefs" putzen mussten :icon_neutral: .In meiner EGV stand etwas von heranführung an den Arbeitsmarkt und Unterstützung seitens GRONE, tatsächlich hat hier garkeine Hilfe stattgefunden. Es war verschwendete Zeit.
Trotz der laufenden Massnahme wurde ich jeden Monat ins JC eingeladen. Vor 3 Wochen musste ich zum JC und dort wurde mir eine neue EGV ausgehändigt, ich solle nun jeden Monat mindestens 4 Bewerbungen vorweisen.
So, nun war ja letzte Woche endlich meine sinnlose GRONE Massnahme vorbei und heute wurde ich wieder ins JC eingeladen. Mein Sachbearbeiter übergab mir schon wieder eine neue EGV und zwar soll ich nochmal die gleiche Massnahme (nur anderer Name) bei GRONE machen... In der EGV steht genau das gleich wie vor einem Jahr als ich in die erste GRONE Massnahme gesteckt wurde: heranführung an Arbeitsmarkt,Unterstützung ect. Ich unterschrieb die EGV nicht und mein Sachbearbeiter drohte mir mit einem Verwaltungsakt, trotzdem unterschrieb ich nicht, bekam dann die nächste Einladung (nächste Woche) schon gleich in die Hand gedrückt vom Sachbearbeiter, damit ich dann brav meine EGV unterschrieben zurückgebe und die "alte" (von vor 3 Wochen) solle ich doch auch mitbringen und dem Sachbearbeiter zurückgeben.

Ist das wirklich Rechtens, das ich exakt die gleiche sinnlose Massnahme (die in 2 Wochen anfängt) machen muss?

Lieben Gruß!
 

gelibeh

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#2
Du hast eine unterschriebene EGV? Dann ist die gültig solange Du die neue nicht unterschreibst. Das solltest Du auch nicht tun. Mit eiem Verwaltungsakt wird er auch nicht weit kommen, weil Du nämlich schon eine gültige EGV hast. Dazu gibt es auch Gerichtsurteile. Bleib da standhaft und natürlich bekommt der die alte EGV nicht wieder. Was soll denn das für eine linke Nummer werden? Die gültige EGV mal so einfach verschwinden lassen.

Wenn eine gesonderte Zuweisung für die Maßnahme kommt, muss man sehen ob und wie man die abwehren kann. Auf die Begründung wäre ich mal gespannt, warum Du die Maßnahme wieder besuchen sollst. Reine Statistikbeschönigung ist keine Begründung.

Edit: Du hast das Anrecht zu jedem JC-Besuch jemand als Beistand mitzunehmen und solltest das auch tun. Derjenige braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Ablehnen kann der SB den Beistand nach §13 SGBX nur schriftlich. Was stand denn als Meldegrund in der erneuten Einladung?
 

midnight

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#3
Du hast eine unterschriebene EGV? Dann ist die gültig solange Du die neue nicht unterschreibst. Das solltest Du auch nicht tun. Mit eiem Verwaltungsakt wird er auch nicht weit kommen, weil Du nämlich schon eine gültige EGV hast. Dazu gibt es auch Gerichtsurteile. Bleib da standhaft und natürlich bekommt der die alte EGV nicht wieder. Was soll denn das für eine linke Nummer werden? Die gültige EGV mal so einfach verschwinden lassen.

Wenn eine gesonderte Zuweisung für die Maßnahme kommt, muss man sehen ob und wie man die abwehren kann. Auf die Begründung wäre ich mal gespannt, warum Du die Maßnahme wieder besuchen sollst. Reine Statistikbeschönigung ist keine Begründung.

Edit: Du hast das Anrecht zu jedem JC-Besuch jemand als Beistand mitzunehmen und solltest das auch tun. Derjenige braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Ablehnen kann der SB den Beistand nach §13 SGBX nur schriftlich. Was stand denn als Meldegrund in der erneuten Einladung?
In der Einladung für heute stand, das mein Sachbearbeiter mit mir den Abschlussbericht der Massnahme GRONE besprechen möchte und in der Einladung für nächste Woche steht, das mein Sachbearbeiter die Rückgabe der von mir heute nicht unterschriebenen EGV und den von GRONE ausgefüllten Vermittlungsgutschein (für die neue Massnahme) erwartet.
 

gelibeh

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#4
Weder das eine noch das Andere bekommt der SB und auch nicht die alte EGV. Fraglich, ob die Meldeaufforderung überhaupt so rechtmäßig ist. Denn es gibt nur ganz bestimmte Gründe, warum man da hin muss. Das Abgeben eine EGV und des Gutscheins gehört nicht dazu.

Was für ein Vermittlungsgutschein? Wenn das ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein sein sollte, muss man den nicht einlösen. Den kann man einlösen, muss das aber nicht.
 

midnight

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#5
Weder das eine noch das Andere bekommt der SB und auch nicht die alte EGV. Fraglich, ob die Meldeaufforderung überhaupt so rechtmäßig ist. Denn es gibt nur ganz bestimmte Gründe, warum man da hin muss. Das Abgeben eine EGV und des Gutscheins gehört nicht dazu.

Was für ein Vermittlungsgutschein? Wenn das ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein sein sollte, muss man den nicht einlösen. Den kann man einlösen, muss das aber nicht.
Ja, genau so ein Aktivierungs-und Vermittlungsgutschein ist das...
Also lasse ich den nicht von GRONE ausfüllen! Wie soll ich mich weiter verhalten? Die heute ausgestellte EGV nicht unterschreiben und nächste Woche einfach nicht zum Termin beim JC gehen?
 

swavolt

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#6
Zum Termin kannste hingehen. Ich hoffe du beantragst jedes mal deine Fahrtkosten am Beginn des Meldetermins.

Und beim Meldetermin nichts unterschreiben, höchstens zum prüfen mit nach Hause nehmen. Keine EGV oder sonstwas von zu Hause mitnehmen. Dort sagen das du die neue EGV nicht unterschreibst. Punkt. Aus. Du hast eine gültige EGV und an der hälts du dich. Eine neue EGV kann zwar zu jedem Zeitpunkt verhandelt werden, aber solange nicht beide Parteien damit einverstanden sind und unterschreiben, bleibst bei der alten EGV. Und ein EGV/VA kann dein SB erst nach Gültigkeitsende deiner EGV erlassen.
 

Charlot

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#7
Zum Termin kannste hingehen. Ich hoffe du beantragst jedes mal deine Fahrtkosten am Beginn des Meldetermins.

Und beim Meldetermin nichts unterschreiben, höchstens zum prüfen mit nach Hause nehmen. Keine EGV oder sonstwas von zu Hause mitnehmen. Dort sagen das du die neue EGV nicht unterschreibst. Punkt. Aus. Du hast eine gültige EGV und an der hälts du dich. Eine neue EGV kann zwar zu jedem Zeitpunkt verhandelt werden, aber solange nicht beide Parteien damit einverstanden sind und unterschreiben, bleibst bei der alten EGV. Und ein EGV/VA kann dein SB erst nach Gültigkeitsende deiner EGV erlassen.
Und gaaanz wichtig:
Nicht auf eine Diskussion einlassen !!!

Gern verwickeln die dann in Gespräche und überreden dann doch irgendwie.
Droht man Dir mit einer Sanktion, dann bitte den SB, Dir dies schriftlich zu geben.

Lasse Dich nicht einschüchtern.
Und keine Angst, es kann Dir nichts passieren.
 
E

ExitUser

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#8
Wie erwähnt, du musst gar nichts unterschreiben. Nicht beim Jobcenter, nicht bei eventuellen Maßnahmeträgern (Teilnehmerverträge, Hausordnungen, Datenwischschreiben).

Du könntest und solltest auch detailliert einen entsprechend negativen Bericht über die letzte Sinnlosmaßnahme verfassen und diesen an deinen Sachbearbeiter, die Teamleitung und Geschäftsführung deines Jobcenters sowie nach Nürnberg schicken.

Dabei fragen, inwiefern gerade eine erneut geplante Teilnahme deine Arbeitslosigkeit beenden soll, da ja die erste Maßnahme schon ein Griff ins Klo war. Dazu eine schriftliche Stellungnahme mit ausführlicher Begründung verlangen.
 

midnight

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#9
Hallo ihr,
war nun heute wieder bei dem besagten Termin im JC bei meinem SB (auf dem Schild vorm Büro steht Fallmanager) und habe der klipp und klar gesagt das ich die neue EGV (von letzter Woche) mit der erneuten gleichen Massnahme NICHT unterschreibe und sagte ihr dazu noch, das die EGV von vor ca. 3 Wochen gültig ist. Darauf hin wurde diese schon wieder patzig und sagte mir, das Sie die EGV (die von vor ca. 3 Wochen) kündigen wird. Geht das???Und wie soll ich mich dann verhalten???
Sie brabbelte mir auch schon wieder was von einem Verwaltungsakt ans Ohr.
Dann erzählte Sie mir noch, das Sie gestern bei GRONE nachgefragt habe, ob ich da gewesen wäre um den Vermittlungsgutschein ausfüllen zu lassen (war ich natürlich nicht).
Ich fragte meinen SB, warum ich nochmal haargenau dieselbe Massnahme, die schon ein Jahr meines da seins in dieser Sklavenanstalt (die aus rumsitzen, Chefbüros putzen, Basteln u. Schimmel entfernen Bestand) nichts gebracht hat und mir keine Arbeit gebracht hat, machen soll...-Diese sagte mir es wäre ja nicht dieselbe Massnahme!!! nur komisch das es alles haargenau gleich in der EGV von vor einem Jahr (wo ich die Massnahme für alleinerziehende bei GRONE angetreten habe) und der von mir jetzt nicht unterschriebenen EGV für die erneute gleiche Massnahme steht. Auch der Flyer für die "neue" Massnahme die ich wieder bei GRONE antreten soll, ist der selbe wie vor einem Jahr, lediglich der Name der Massnahme wurde geändert :icon_motz:
Sie erzählte mir dann noch, das der "Dozent" von GRONE ihr gesagt hätte, das immer, wenn er mir Vermittlungsvorschläge geben wollte, ich krank gewesen wäre :icon_motz: so eine gemeine,dreiste Lüge, er hatte ein Jahr Zeit mir Vorschläge zu geben und mich zu Unterstützen (so wie es in der EGV und dem Flyer stand) ,was leider nie passiert ist. Die paar male wo ich "leider" nicht zu GRONE konnte da mein Kind krank war, braucht der nicht als Ausrede zu nehmen...einfach unglaublich :-(
Mein SB drohte mir wieder mit Sanktionen...Bin gespannt, wann ich Post vom JC erhalte...

Viele Grüße!!!
 

HansHubert

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#10
*Was heißt "kleines Kind"? Ist dein Kind unter drei Jahre alt?

*EGVs sind nicht so einfach kündbar, steht in deiner EGV, die du unterschrieben hast, dass die EGV kündbar ist, wenn sich etwas in der persönlichen Situation von dir verändert hat?

*Was für einen Vermittlungsgutschein solltest du bei Grone ausfüllen? Einen für die neue Maßnahme? Bist du schriftlich aufgefordert worden dort einen Termin wahrzunehmen?

*Hast du für die neue Maßnahme eine Zweisung erhalten?
 

midnight

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#11
*Was heißt "kleines Kind"? Ist dein Kind unter drei Jahre alt?

*EGVs sind nicht so einfach kündbar, steht in deiner EGV, die du unterschrieben hast, dass die EGV kündbar ist, wenn sich etwas in der persönlichen Situation von dir verändert hat?

*Was für einen Vermittlungsgutschein solltest du bei Grone ausfüllen? Einen für die neue Maßnahme? Bist du schriftlich aufgefordert worden dort einen Termin wahrzunehmen?

*Hast du für die neue Maßnahme eine Zweisung erhalten?

-Das Kind ist 6,nein ich habe nichts in der EGV gefunden, das diese kündbar ist.
-Das ist ein Aktivierungs u. Vermittlungsgutschein den ich vom JC bekam damit ich diesen bei GRONE ausfüllen lasse u. dem JC zurückgebe u. ich somit die nochmalige Massnahme antrete.
-Nein schriftlich wurde ich nicht dazu aufgefordert bei GRONE einen Termin wahrzunehmen.
-Ich habe nur die EGV (die ich nicht unterschrieben habe) wo drin steht das ich die Sinnlos-Massnahme bei GRONE ab September bis März antreten muss.
 

Fluoxetina

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#12
Das ist richtig fies, was das JC mit Dir macht. Ich weiß, was Du durchmachst.

Wenn dir das Jobcenter einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein aushändigt, damit Du ihn bei einem bestimmten Träger einlösen sollst, ist das nicht rechtens. Zum einen obliegt Dir keine Pflicht der Einlösung überhaupt, und zum anderen hast Du das Recht, Dir einen Anbieter, der Dir zusagt, auszusuchen.

Und das kann auch bedeuten, daß Du dir mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein einen zweimonatigen Englischkurs belegen kannst, wenn Du möchtest und keine Sinnlosmaßnahme. (Ist zumindest in meiner Stadt so) Es sind die gleichen Kurse, die mit Bildungsgutschein gefördert werden.
 

gelibeh

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#13
das Sie die EGV (die von vor ca. 3 Wochen) kündigen wird. Geht das???
Nein, denn dazu müsste sich bei Dir maßgebend etwas geändert haben. Also abwarten und dann dagegen an gehen.
-Ich habe nur die EGV (die ich nicht unterschrieben habe) wo drin steht das ich die Sinnlos-Massnahme bei GRONE ab September bis März antreten muss.
An eine Nichtunterschriebene EGV musst DU DIch nicht halten und gegen einen EGV-VA, den sie Dir eventuell schicken wird, erhebst Du Widerspruch und beantragst eine EA beim Sozialgericht. Details dazu, wenn der Verwaltungsakt kommt.
 

swavolt

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#14
Halt dich an deine unterschriebene EGV. Unterlagen unbedingt aufbewahren - alter und neuer Flyer - alte und neue Maßnahmebeschreibung.

Wenn was vom JC kommen sollte, kannste dann ja einstellen.
 

swavolt

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#16
Ui, da ist ja mal jemand schlau. Kündigung der EGV.

Erstmal setzt du ein Schreiben auf.
So etwa:
Widerspruch gegen die Kündigung der EGV vom 27.08.2014
Hiermit lehne ich die Kündigung der EGV vom 15. Juli 2014 ab. Es sind keine wesentlichen Änderungen eingetreten, die dies erfordern würde.

Dann ist der VA auch ohne Rechtsbehelfsbelehrung und mit der Rechtsfolgenbelehrung einer EGV. Und er soll am 27.08. anfangen wo doch die EGV erst zum 02.09. gekündigt wird, falls den die Kündigung wirksam wäre, so das hier so oder so auf jeden Fall beim Erlass des VA noch eine EGV besteht. Der VA wird also 100% gekippt. Deshalb kann man ihn ignorieren und abwarten.
Den Vermittlungsgutschein schön bei dir zu Hause vergammeln lassen.
 

Blurry

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#17
Die Aufforderung, dass du deine alte EGV zurück geben sollst ist eine maßlose Frechheit und zeigt meines Erachtens, dass da irgendein Schmu getrieben wird, der nicht korrekt ist. Soweit ich weiß, behält eine EGV grundsätzlich ihre Gültigkeit, solange keine wesentliche Änderung vorhanden und diese noch nicht abgelaufen ist.

Da deine Sachbearbeiterin scheinbar der Meinung ist, dass die Maßnahme eine andere ist, als die Letzte, soll sie dir dies auch bestätigen mit Erläuterung der Unterschiede - schriftlich.

Ich selbst würde dieses Thema generell versuchen schriftlich zu klären (grundsätzlich per Einschreiben oder mit Eingangsbestätigung), damit du sämtliche Aussagen nachweisen kannst. Alternativ mit Beistand zu den Terminen, wenn sie sich gegen den Schriftverkehr wehrt.

Wenn der letzte Einsatz in der Maßnahme schon keinen sichtbaren Erfolg erbracht hat, um auf den Arbeitsmarkt wieder zu gelangen oder zumindest diesem näher zu kommen, dann gibt es, meiner Meinung nach, keine sinnvolle Begründung dich erneut in die gleiche Maßnahme zu stecken. Damit hast du ja auch schon ein sehr gutes Argument, warum du nicht wieder in diese brauchst.

Gruß
Blurry
 

midnight

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#18
Hallo ihr,
ich wollte euch mitteilen, was es neues gibt:
Ich habe doch Widerspruch gegen den Verwaltungsakt und die EGV beim Jobcenter eingelegt und nun kam heute die "Entscheidung" per Einschreiben.
Mein Widerspruch wurde abgelehnt.

Ich habe den Widerspruch (in dem ich auch nochmals auf die respektlose umgehensweise bei GRONE hinwies) und die beiden für das Jobcenter "verschiedenen" Flyer der Maßnahme "Alleinerziehende" und "Cafe Steig ein", wie auch das Entscheidungsschreiben vom JC beigefügt...

Finde es so unfassbar.... :icon_neutral:
ich hoffe ihr könnt mir helfen...


Liebe Grüße!
 

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silka

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#19
Hallo ihr,
ich wollte euch mitteilen, was es neues gibt:
Finde es so unfassbar.... :icon_neutral:
ich hoffe ihr könnt mir helfen...
Ich würde mal sagen: Der nächste Schritt ist die Klage.

Ansonsten wird dir @swavolt sicher wieder schreiben, was garantiert klappt.
So wie am 5.9. schon...:icon_frown:
 

gelibeh

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#20
Mach Dir keinen Kopf. Für das JC ist natürlich alles rechtmäßig.
 
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#21
Ich würde mal sagen: Der nächste Schritt ist die Klage.

Gegen was willst Du denn hier klagen?? Von einer Sanktion ist doch noch lange keine Rede, besser gesagt, keine Schreibe (Anhörung)

Ich vermute, dass ist alles nur ein Bluff vom SB, um zu testen, wie weit er mit ihr gehen kann, was sie sich alles bieten lässt.

Solange noch keine schriftliche Anhörung eingetrudelt ist, locker bleiben !
Eine Sanktionsandrohung ist hier relativ einfach abzuschmettern und das dürfte der SB auch wissen.

Ansonsten wie gehabt: Massnahme nicht antreten, nichts (gar nichts!) unterschreiben und auch nicht mit SB in Diskussionen verwickeln lassen (bringt eh nichts und ist rechtlich bedeutungslos)
Das Argument, Du hättest die selbe Maßnahme schon mal, zieht eh beim SB nicht! Allerdings ist es hilfreich, schon jetzt alles schriftliche zu sammeln !

Abwarten und :icon_cool: bleiben und nur noch mit Beistand zum JC (und falls Du es vor hast zum Maßnahmenträger zu gehen, da am besten auch nur mit Beistand)

Grüße!
 

swavolt

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#22
Erstmal die Docs durchschauen und mit deinen Daten anpassen. Es fehlt hier und da das genaue Datum oder Stadt, die xxxx also ersetzen. Also genau überprüfen.

Die Klage ans Sozialgericht schicken oder hinbringen. 2 mal Klage, 2 mal den EGV/VA, 2 mal die vorherigen EGV, 2 Widerspruchskopien und 2 Kopien des Widerspruchsbescheides.

Quittungen, Bons usw. aufbewahren wegen späterer Kostenerstattung(Porto, Papier, Druckertinte(Ich empfehle vorm abschicken eine Druckerpatrone zu kaufen) usw.).
 

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midnight

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#23
Hallo,
wollte euch nur kurz erzählen wie es jetzt weitergeht mit dem Jobcenter:

Ich habe dann vor Monaten Klage beim Sozialgericht eingereicht und nun habe ich gestern erfahren, dass das Jobcenter den Verwaltungsakt aufhebt...
Ich habe jetzt in ein paar Tagen einen Termin beim JC um eine neue EGV zu unterschreiben,
bin gespannt...

Viele Grüße!!
 

#HIV#

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#24
Hallo,
wollte euch nur kurz erzählen wie es jetzt weitergeht mit dem Jobcenter:

Ich habe dann vor Monaten Klage beim Sozialgericht eingereicht und nun habe ich gestern erfahren, dass das Jobcenter den Verwaltungsakt aufhebt...
Das heißt eindeutig ein Sieg für dich, Glückwunsch dazu :wink:

Ich habe jetzt in ein paar Tagen einen Termin beim JC um eine neue EGV zu unterschreiben,
bin gespannt...

Viele Grüße!!
Nein hast du nicht, bei diesem Termin wird lediglich der Abschluss einer EGV geprüft. Selbstverständlich musst du diesen Vertrag erst einmal mit nach Hause nehmen und ausführlich Prüfen. Unterschrift vor Ort gibt es unter keinen Umständen :icon_evil:
 

Hamburgeryn1

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#25
Nein hast du nicht, bei diesem Termin wird lediglich der Abschluss einer EGV geprüft. Selbstverständlich musst du diesen Vertrag erst einmal mit nach Hause nehmen und ausführlich Prüfen. Unterschrift vor Ort gibt es unter keinen Umständen :icon_evil:
Genau!

Sicher zählt sich der SB auch zu den seriösen Vertragspartnern, die zur Prüfung eines Vertrages eine Frist von 14 Tagen als Selbstverständnis betrachten. :icon_wink:
 

Onkel Tom

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#26
Hmm.. Interesannt, wie sich das JC auf die ehemals gültige EGV bezieht. Auf Seite 2 der letzte Absatz machte
den Weg in Schikane frei, von daher taucht dieser Absatz in EGV-VA nicht auf, weil schlichtweg nach dem BGB
sittenwidrig.

Dein SB hat doch ganz schön Mut aufgebracht, Dich mit Dingen aus den juristisch rechtsfreien Raum zu nerven.
Und sie war schneller und damit kaum noch für ihren Mist haftbar zu machen.
Es sei denn, das tatsächlich noch eine Sanktion käme.. Das ganze vergangene EGV-Konstrukt und Deine
Erfahrungen bei GRONE geben beim SG nichts her, was zu gunsten des JC bejaht werden könnte.

Ich vermute, das die nächste EGV im Anflug ist und damit geht die Mürbemach- Taktik weiter.
Abhilfe könnte sein, wenn Betroffene sich selbst damit befassen, was das beste für sie sei und damit dem SB Paroli bieten.

Weiter, wenn wieder sone Unsinnigkeitsmaßnahme kommmt, sofort nachweislich ein Verbot der Übermittlung von Daten
nach Erfüllung des § 61 SGB-II erteilen. 1x ans JC und 1x an Maßnahmenträger.
Damit haben Erwerbslosenindustrielle Probleme und ein Maßnahmen-Vortänzer kann dir so schnell nicht die Akten versauen.

Wird Dir dadurch Querolanz unterstellt, kannst ja mit Deinen Erfahrungen und abschließender negativen Beurteilung begründen
und kontern.

Du weißt doch, wie es bei den H-a-r-t-z-4-N-u-t-t-e-n so funktioniert..

"Wir machen alles richtig und bestens und bei Misserfolgen ist grundsätzlich der Erwerbslose schuld.."

PS. Das informationelle Selbstbestimmungsrecht ist nur dann beschnitten, wenn Erwerbslose sich zur Freiwilligkeit
(z.B. Unterschrift auf EGV oder Teilnahmevereinbarungen) verleiten lassen.

Fragebögen, die persönliche Daten wissen wollen, sind genau so tabu..
 

gelibeh

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#27
Und dann, wie gehabt, hier wieder melden.

Dass man Dir die zweite Maßnahme per AVGS unterjubeln wollte, hat den Grund gehabt, dass normalerweise die AVGS dafür gedacht sind, sich einen passenden Träger auszusuchen. Wenn man dann einen gefunden hat, löst man den ein. Hättest Du den eingelöst, dann hätte es geheißen, die hat sich doch den Träger ausgesucht. Da hätte der/die SB nicht begründen müssen, warum er Dich nun nochmal in die Maßnahme steckt.
Also AVGS kann man einlösen, muss es aber nicht. Wenn man die einlöst, dann nur bei einem Träger, den man vorher ganz genau geprüft hat.
 

Onkel Tom

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#28
Jo, dazu habe ich Betroffene dazu geraten, erst nach einer "Hospitation", z.B. nach einer Woche sich dazu entscheiden, ob eine Maßnahme
absolviert wird.

Ich finde es dann immer ganz lustig, wie das JC und die Maßnahmenträger darauf reagieren..

" Waas, Sie wollen das erstmal auf Probe machen und dann entscheiden, ob es Sinn macht ??"

Unter dem Motto "Probelauf" müssten Maßnahmenträger ihre Angebote mächtig umkrempeln, damit sie überhaupt noch Teilnehmer
bekommen und es würde viel weniger an "aktiven Leistungen" in den Gulli versacken.

Stattdessen hält sich die Erwerbslosenindustrie nur an die Töne der BA um sich ihre "arbeitsuchende Opfer" halten zu können..

Mitbestimmung ist anbei unerwünscht und wird systematisch verhindert.
 

midnight

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#29
Hallo ihr,
hatte heute den besagten Termin beim JC.
Erst habe ich ihr die Absagen von Bewerbungen gereicht, dann kam das übliche blabla sie hätte das Recht dazu mich einer erneuten Maßnahme zuzuweisen und das sie das auch machen wird, da es mich in den Arbeitsmarkt bringt und um zu sehen als was ich Arbeiten will...wers glaubt, hat man ja bei der Grone sinnlos Maßnahme gesehen...und außerdem habe ich ihr schon zig mal gesagt als was ich arbeiten möchte. Es geht nur darum mich in Maßnamen zu stecken, andere Hilfe bekommt man bei der nicht...
Ich fragte sie, ob es denn keine Möglichkeit gibt Teilzeit Stellen für Alleinerziehnde zu finden.
Darauf hieß es, das es einige freie Stellen Kilometer entfernt von mir gibt. Ich fragte sie ob es nicht möglich wäre, dass das JC etwas zum Führerschein dazu gibt, damit ich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe und entfernte Stellen annehmen kann, dies wäre nicht möglich meinte sie.Aber hauptsache das Geld für Sinnlosmaßnahmen Ausgeben...
Ich habe die neue EGV wieder mit Nachhause genommen, bitte schaut einmal drüber...
Kommenden Montag soll ich die EGV unterschrieben zurückgeben.


Viele Grüße!
 

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Pichilemu

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#30
Hihi, "Das Jobcenter behält sich vor Sie in eine Maßnahme einzubuchen." Da versucht man noch nicht einmal das ganze zu beschönigen, sondern sagt gleich dass das keine "Unterstützung" ist sondern man nur abgeschoben werden soll. Das beste ist ja, dass die Kosten für die Maßnahme nur übernommen werden sollen, "soweit dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist". Ein heimliches Geständnis, dass es auch Maßnahmen gibt, die nicht für die berufliche Eingliederung notwendig sind (und ein super Grund für das JC, die Kosten dem Elo aufzubrummen)...

Diese EGV ist wirklich so schwammig formuliert, dass man sie einfach nur ablehnen kann. Da verpflichtet sich das JC zu nichts, gibt aber zu den Elo in eine Sinnlosmaßnahme zu schieben wenn es lustig ist und dann noch keine Fahrtkosten dafür zu übernehmen.
 

gelibeh

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Du warst alleine da, oder?
sie hätte das Recht dazu mich einer erneuten Maßnahme zuzuweisen und das sie das auch machen wird, da es mich in den Arbeitsmarkt bringt und um zu sehen als was ich Arbeiten will
Sie muss aber begründen könne, warum sie denn meint, dass Du eine solche Maßnahme noch mal machen musst, wenn schon die erste, warum wohl, nichts gebracht hat. Spätestens das Sozialgericht wird danach fragen. Und Maßnahmen sind nicht dazu da um die Arbeitswilligkeit zu prüfen.
 

Piro

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#32
Die Option das die sich " vorbehalten den HE in eine Maßnahme einzubuchen ", der Teilnehmer aber nicht verpflichtet wird daran teilzunehmen ist doch interessant ;-)
Ob die das auch so als VA schicken ?
 

Onkel Tom

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#33
Hmm..

Aus der EGV geht hervor, das die SB sich vorbehält, Dich in einer Masnahme ein zu lochen, die "Zur Heranführung in Arbeit oder Ausbildung" dienen soll.

Die Frage stellt sich nun, in welchem Alter Du bist, um zu sehen ob und wie Mensch aus solchen Zwängen eine anerkannte
Ausbildung machen könnte. ?

In erster Linie geht es jedoch bei den meisten Trägern die "Heranführung .." - Masnahmen anbieten, ihre Teilnehmer auf den Arbeitsmarkt zu bringen.
Je nach dem, wo die "Einweisung" hingeht, können Betroffene die seltsamsten Blüten begegnen..

Ich hoffe, Du hast die EGV nicht unterzeichnet eingereicht.
Weiter wäre eine Bedenkzeit von 4 Tagen "zu knapp, innerhalb der Zeit noch ein Beratungstermin bei einer
Erwerbslosenberatung zu bekommen". 14 Tage sind da völlig legitim.

Hast Du Beistand dabei gehabt ? Darüber Protokoll angelegt ?
 

swavolt

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#34
Erstmal, hast du was schriftliches das der alte EGV/VA aufgehoben wurde?
Nachricht vom SG was mit der Klage ist?

Neue EGV kannste ignorieren und warten was dein SB als nächstes macht.
 

midnight

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#35
Hallo und vielen dank für die Antworten.
ich war leider allein beim JC, niemanden der Zeit hatte mitzukommen...
Ich hatte vergangene Woche den Termin beim JC damit ich die EGV dann brav unterschrieben zurückgebe. Dies tat ich natürlich nicht, da ich mit dieser nicht einverstanden bin und meine Sachbearbeiterin hielt mir dann wiedereinmal vor was sie alles dürfte, da ich die EGV schon wieder nicht unterschrieben habe und fühlte sich wieder total machtgeil, einfach schrecklich wie die einen runtermachen :(
Sie sagte dann nach langer diskussion, das sie dann wieder einen VA machen wird...

Der alte schriftliche EGV/VA wurde durch das Jobcenter aufgehoben, dies habe ich schriftlich vom SG erhalten, bzw. die Kopie vom Jobcenter. Ich denke das ich bald wieder Post vom SG erhalte wegen der Klage.

Viele Grüße!
 
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