Gleich 2 mal innerhalb von 14 Tagen beim "klauen" erwischt worden !

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Pummelbacke

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Ich beziehe Hartz 4, 29 Jahre jung (Regelsatz + Wohnung)

Und wurde einmal in einem Heimwerker Markt erwischt (Wert 22,- EUR)

Und dann 2 Wochen später in einem Lebensmittel Discounter (Wert 25,- EUR)

Ich bin auch schon vorbestraft habe vor 2 1/2 Jahren schon mal einen
Gegenstand in einen Lebensmittel Discounter entwendet (4,96 EUR)
Und habe einen Strafbefehl erhalten (150,- EUR).

Und vor über 3 Jahren habe ich eine Strafbefehl bekommen weil ich beim
Jobcenter einen falschen Bewerbungskostenantrag eingereicht habe,
es folgte ein Strafbefehl, der belief sich auch auf 150,- EUR)

Würdet Ihr jetzt einen Anwalt einschalten, oder würdet Ihr alleine zum
Gericht gehen ? Wenn ja was kostet sowas ungefähr !

Noch habe ich keine Post bekommen da die Fälle erst ein paar Tage
zurückliegen.

Ich habe die Waren bei den Ladendetektiven herausgeholt und war
geständig musste also keine Polizei hinzugezogen werden und wenn
ich die Anhörung von der Polizei bekomme dann werde ich natürlich dort
auch nochmal alles gestehen !

Kann es trotzdem sein das z.B. Mitarbeiter zum Gericht hinzugezogen
werden, eine Mitarbeiterin davon kenne ich nämlich und das ist natürlich
nicht gerade so toll. Meinen Rucksack habe ich jetzt "an den Nagel gehängt".

Der Detektiv meinte beim Lebensmittel Discounter das ich das hier ja
regelmäßig mache usw. Ich habe das verneint und auch wenn es so
wäre dann würde ich mich ja nicht selbst belasten !

Er meinte außerdem das gestern eine Frau dabei gewesen wäre die mir
nicht von der Seite gewichen ist, ich fragte Ihm wenn Sie mich gestern
schon beim "Diebstahl" gesehen haben/hätten dann hätten Sie mich
ja bestimmt nicht gehen lassen, jedenfalls meinte er das die Frau auch
Ladenverbot bekommt.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo...

Würdet Ihr jetzt einen Anwalt einschalten, oder würdet Ihr alleine zum
Gericht gehen ? Wenn ja was kostet sowas ungefähr !
Geh zum Amtsgericht,nimm dir einen Beratungshilfeschein,wenn du den hast ab zum FA...kostet im Höchstfall 10€..manchmal auch gar nix...
 
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habe gerade hier nachgelesen..stimmt.. sorry:icon_kratz:..wusste ich nicht...


Strafverfahren - in Koblenz und anderswo: Beratungshilfe und Strafrecht

Ja was denn nun:icon_cool:

Nachtrag: wie ich aus den Kommentaren zu diesem Post gerade erfahren habe, kann man sehr wohl für einen Beratungshilfeschein in Strafsachen beraten, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Verteidigung im Vorverfahren, Vertretung in der Hauptverhandlung etc..

Aus deinen Link:icon_confused:
 
E

ExitUser

Gast
Ja was denn nun:icon_cool:

Nachtrag: wie ich aus den Kommentaren zu diesem Post gerade erfahren habe, kann man sehr wohl für einen Beratungshilfeschein in Strafsachen beraten, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Verteidigung im Vorverfahren, Vertretung in der Hauptverhandlung etc..

Aus deinen Link:icon_confused:

lies mal obendrüber...davon ab..


Würdet Ihr jetzt einen Anwalt einschalten, oder würdet Ihr alleine zum
Gericht gehen ?



In Strafsachen ist über BerH-Schein Beratung (aber keine Vertretung) möglich, § 2 Abs. 2 BerHG.

Nachtrag: wie ich aus den Kommentaren zu diesem Post gerade erfahren habe, kann man sehr wohl für einen Beratungshilfeschein in Strafsachen beraten, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Verteidigung im Vorverfahren, Vertretung in der Hauptverhandlung etc..
Ja,Beratung ja,Vertretung nein..
 
E

ExitUser

Gast
Also ist ein Beratungsschein möglich aber keine Vertretung vor Gericht ?

BerH ist aber möglich..
hier steht wenn er doch vertritt,
wirds anscheinend teuer...


BerH-Rpfl hat gesagt…
Nicht ganz richtig: Beratungshilfe gibt es auch für Strafsachen - allerdings nur, solange noch keine Anklage erhoben/zugestellt wurde. Im Ermittlungsverfahren besteht z.B. weiterhin die Möglichkeit, BerH zu beantragen. Der Anwalt ist jedoch nur zur Beratung im Rahmen der BerH befugt, nicht aber zur Vertretung. Wenn er doch vertritt, kostet das den Mandanten mehr als nur die 10,- € "Schutzgebühr".

sorry,hier bin ich nicht so bewandert....iss wohl komplizierter als ich dachte...
 
E

ExitUser

Gast
Nicht klauen ist billiger.

Hättest Du ihm das nicht vorher sagen können? :icon_rolleyes:

Schätze, als Wiederholungstäter kann man irgendwann nicht mehr auf verhältnismäßig "milde" Geldstrafen hoffen. Fragt sich, was dahinter steckt - nackte Not, bloße Dummheit gepaart mit Faulheit oder ein psychisches Problem...


Es fällt mir jedenfalls schwer, mich in die Situation hineinzuversetzen, aber ich denke, ich würde mir einen Anwalt nehmen.
 
E

ExitUser

Gast
Zitat von Harte Sau
Nachtrag: wie ich aus den Kommentaren zu diesem Post gerade erfahren habe, kann man sehr wohl für einen Beratungshilfeschein in Strafsachen beraten, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Verteidigung im Vorverfahren, Vertretung in der Hauptverhandlung etc..


anscheinend doch Vertretung,wird dann halt teuer..
 

FerAlNo

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Anwalt wird teuer. Strafbefehl wird diesmal evtl. höher ausfallen.
Widerspruch, also Gerichtsverhandlung, kommen die Gerichtskosten dazu, so an die hundert €.
Bei der Polizei auszusagen würd ich mir gut überlegen...
Ebenfalls überlegungswert, Therapie eiinzuleiten, könnte vor Gericht eine Einstellung bringen...
Hast Du die Strafbefehle bezahlt, oder als gemeinnützige Arbeit abgeleistet?
Wäre also auch möglich.
 

hartaber4

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Also ist ein Beratungsschein möglich aber keine Vertretung vor Gericht ?


§ 1 BerHG

(1) Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens und im obligatorischen Güteverfahren nach § 15a des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung (Beratungshilfe) wird auf Antrag gewährt, wenn 1.der Rechtsuchende die erforderlichen Mittel nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen kann,
2.nicht andere Möglichkeiten für eine Hilfe zur Verfügung stehen, deren Inanspruchnahme dem Rechtsuchenden zuzumuten ist,
3.die Wahrnehmung der Rechte nicht mutwillig ist.

(2) Die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 1 sind gegeben, wenn dem Rechtsuchenden Prozeßkostenhilfe nach den Vorschriften der Zivilprozeßordnung ohne einen eigenen Beitrag zu den Kosten zu gewähren wäre.
 
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