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@ destina !
Ja, gut, das kann ich nachvollziehen....

Kampfansage- ja.

Aber gewiß nicht gegen Menschen , die aus DieLi ausgetreten sind, weil sie enttäuscht wurden......

Eher im Gegenteil !

Das wird die Zeit bringen, ob wir in 1 oder 2 Jahren alle noch genauso denken wie heute.
 

raumb244

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Nimm es locker die Argumente der andern sind mehr als voreingenommen und scheinheilig. Niemand hier von den Kritikern will die Erfolge anerkennen weil, sie dann ja zugeben müssten das die Linke in unserer Gesellschaft in 5 Jahren mehr erreicht hat wie es den meisten lieb ist.

Ohne die Linke gebe es keine Mindestlohndebatte!
Ohne die Linke gebe es kein verlängertes ALG1!
Ohne die Linke gebe es keine Überlegungen Schuldendeckung durch Verstaatlichungen zu betreiben.
Ohne die Linke gebe es auch keine Friedenslok in dem ausmaß weil, wir diese letztes als auch dieses Jahr vorfinanziert haben oder ist einer der Meinung die Deutsche Bahn stellt Lok und Wagen umsonst

Ohne die Linke würde keiner im Bundestag danach fragen warum 1 Tag nach Ablauf der Haftungsfrist der Mutter BHB die IKB Insolvenz meldet.

mir fallen noch zich Sachen ein aber die will hier wirklich keiner hören weil dann ja die Argumente sich hier von denn Nörglern an absurdum führen.

Und liebe Altgenossen:icon_laber: vom rezitieren der Internationalen änder sich auch nix singen könnt ihr seid Jahren gut aber ändern tut sich erst was seid die WASG zu euch gekommen ist :icon_wink:
 
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  Th.Starter/in  
Nimm es locker die Argumente der andern sind mehr als voreingenommen und scheinheilig. Niemand hier von den Kritikern will die Erfolge anerkennen weil, sie dann ja zugeben müssten das die Linke in unserer Gesellschaft in 5 Jahren mehr erreicht hat wie es den meisten lieb ist.

Ohne die Linke gebe es keine Mindestlohndebatte!
Ohne die Linke gebe es kein verlängertes ALG1!
Ohne die Linke gebe es keine Überlegungen Schuldendeckung durch Verstaatlichungen zu betreiben.
Ohne die Linke gebe es auch keine Friedenslok in dem ausmaß weil, wir diese letztes als auch dieses Jahr vorfinanziert haben oder ist einer der Meinung die Deutsche Bahn stellt Lok und Wagen umsonst

Ohne die Linke würde keiner im Bundestag danach fragen warum 1 Tag nach Ablauf der Haftungsfrist der Mutter BHB die IKB Insolvenz meldet.

mir fallen noch zich Sachen ein aber die will hier wirklich keiner hören weil dann ja die Argumente sich hier von denn Nörglern an absurdum führen.

Und liebe Altgenossen:icon_laber: vom rezitieren der Nationalen änder sich auch nix singen könnt ihr seid Jahren gut aber ändern tut sich erst was seid die WASG zu euch gekommen ist :icon_wink:

Man kann auch jede Änderung als "Erfolg" nehmen, nur weil man davor auch irgendwas gesagt hat.

Es gibt auch genügend Parteilose, die die Gesetze der Regierung kritisiert haben. Ebenso kann man durchaus davon ausgehen, das solche "Veränderung" gekommen wären, wenn eine andere Partei in die Landtage gekommen wären, das alles allein der Linken zuzuschreiben ist auch absurd, nur die haben eben eher zugegriffen und sich das einverleibt.

Das die "bürgerlichen Parteien" plötzlich solche Vorschläge machen, liegt auch an der immer weniger werdenden Wahlbeteiligung, der immer größer werdende Politikverdruß und auch daran, das immer mehr Menschen den Lügen nicht mehr glauben.

Wenn die "ach so tolle Linke" doch so viel erreicht hat, warum hat sie dann eine "Westerweiterung" gebraucht, die sich Hauptsächlich mit Politikern aus der zweiten Reihe zusammen setzt?

Warum waren sie nicht seit der Wiedervereinigung ständig in allen 5 neuen BL an der Regierung, stattdessen wurden auch die "so tollen Vertreter des kleinen Mannes" dort abgewählt?

Propaganda oder weil die Leute gemerkt haben, das die PDS auch nur eine Partei wie die Anderen ist?

Diese Partei nutzt die Menschen und ihre Mitglieder genauso aus, wie die anderen Parteien auch, sie gibt vor, etwas zu sein, was sie aber auch nicht ist und wenn sie wirklich so Sozial wäre, dann würden die Menschen/Wähler diese Partei trotz "Hetze" wählen.
 
E

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Und WER hört in der Öffentlichkeit auf Dich was Du sagst?
Gehört wird auch ein Parteiloser, nur dauert es eben viel länger.


Mal ne andere Frage:

Bist Du oder Andere sich zu 150% sicher, das es dieses "Umdenken" nicht gegeben hätte, wenn (als Extrembeispiel) eine der rechten Parteien es mit den gleichen Argumenten in die Landtage und den Bundestag geschafft hätten?

Sich die Stimmung der Bevölkerung zunutze zu machen, um damit die eigene Karriere zu fördern, machen die anderen Parteien ja auch.
 

raumb244

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Gehört wird auch ein Parteiloser, nur dauert es eben viel länger.


Mal ne andere Frage:

Bist Du oder Andere sich zu 150% sicher, das es dieses "Umdenken" nicht gegeben hätte, wenn (als Extrembeispiel) eine der rechten Parteien es mit den gleichen Argumenten in die Landtage und den Bundestag geschafft hätten?

Sich die Stimmung der Bevölkerung zunutze zu machen, um damit die eigene Karriere zu fördern, machen die anderen Parteien ja auch.
Denke das wir uns hier alle einig sind das wir froh sind das wir diese Frage nur hypotetisch beantworten können!
Wenn überhaupt

Und nun zu deiner Frage ja ich bin mir zu 150% sicher da die Parolen der rechten gleich erscheinen würden aber die Inhalte doch erheblich und auch die Argumente sich unterscheiden.

zu der Karrierenthese es sind Menschen und jeder verhält sich unter einfluß von Macht anders einige lassen sich korumpieren ander missbrauchen sie wieder andere wachsen an den Anforderungen die mit dieser Macht einher geht. Entscheident ist nicht was sie daraus machen sondern das wir die Leute unterstützen die sich nicht negativ haben davon beeinflussen lassen!

Nehmen wir das Beispiel von Klaus Ernst ich bin der festen Überzeugung das viele so wie ich seine Rolle und die von Aydin,Hüseyin nicht vergessen haben wie sie mit der WASG Gegenkandidatur PDS in Berlin verfahren sind.
Ich glaube fest das wir diese Karriere bezogenen Menschen innerhalb der Partei das Wasser abgraben das sie nicht wiedergewählt werden.
Die Zukunft liegt so weit nicht wech so das wir beide bestimmt da noch mal uns drüber Unterhalten können wer Recht hatte :icon_wink:
 
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  Th.Starter/in  
Denke das wir uns hier alle einig sind das wir froh sind das wir diese Frage nur hypotetisch beantworten können!
Wenn überhaupt

Ich habe dieses Extrembeispiel bewusst genommen, weil bei einer anderen Partei würde eher abgewunken.

Und nun zu deiner Frage ja ich bin mir zu 150% sicher da die Parolen der rechten gleich erscheinen würden aber die Inhalte doch erheblich und auch die Argumente sich unterscheiden.

Das Problem ist, die lernen anscheinend dazu, was man bei anderen Parteien nicht oder sehr wenig merkt. (Zu diesem Austritt der Aktivistin aus der Linken (LISA) gab es auch von der N... ein Statement, das sogar bei den "Güüüchl-Nius" erschienen ist)

zu der Karrierenthese es sind Menschen und jeder verhält sich unter einfluß von Macht anders einige lassen sich korumpieren ander missbrauchen sie wieder andere wachsen an den Anforderungen die mit dieser Macht einher geht.

Damit würdest Du dann auch Mißfelder, Clement und andere entschuldigen, denn ich habe mich auf die Politik allgemein bezogen.:icon_wink:

Entscheident ist nicht was sie daraus machen sondern das wir die Leute unterstützen die sich nicht negativ haben davon beeinflussen lassen!

Es gibt nur noch sehr wenige, die sich nicht beeinflussen lassen. Also wären gerade auch Parteilose nicht beeinflusst.

Nehmen wir das Beispiel von Klaus Ernst ich bin der festen Überzeugung das viele so wie ich seine Rolle und die von Aydin,Hüseyin nicht vergessen haben wie sie mit der WASG Gegenkandidatur PDS in Berlin verfahren sind.
Ich glaube fest das wir diese Karriere bezogenen Menschen innerhalb der Partei das Wasser abgraben das sie nicht wiedergewählt werden.
Die Zukunft liegt so weit nicht wech so das wir beide bestimmt da noch mal uns drüber Unterhalten können wer Recht hatte :icon_wink:
Klaus Ernst, der Blender

Hüseyin Kenan Aydin, Mr. "Ich schei.. auf die Satzung"

Selbst wenn die nicht mehr gewählt würden, ihre Nachfolger sind schon in den Startlöchern und die labern genauso wie ihre Vorgänger auch wieder Blödsinn.

Ich verfolge diese "Partei" schon seit 2005 und habe ne Menge gelesen, aber eine gewisse Glaubwürdigkeit hat auch diese Partei nicht.

Gäbe es nicht einzelne Mitglieder, denen ich ohne weiteres abnehme, das sie es ernst und ehrlich meinen und auch dazu stehen, wäre ich schon lange nicht mehr so "Gemäßigt" wie bisher. Alleine diese "einfachen Mitglieder" lassen zumindest noch hoffen, das Politik noch glaubwürdig sein kann.

trotzdem noch Kritik:
Auch wenn sie noch seehr viel lernen müssen.
 
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Ich lernte im vergangenen Jahr im schönen Wessiland (für uns als Westberliner gabs Ossis und Wessis, wir fühlten uns zu keinem zugehörig, daher ist das völlig ohne Wertung) eine Deligierte von DieLi kennen.
Diese Frau sagte zu mir wörtlich: " Hartz IV ist ja in Ordnung, aber nur für Leute, die auch wirklich arbeiten wollen!"
Hallo ? ? ?
Wer mich kennt, kann sich meine Antwort vorstellen.:icon_twisted:
Aus diesem Grund bin ich in DieLi eingetreten, weil solche Leute haben in der Partei nix zu suchen !
Ja, ich weiß, wir haben noch viel Arbeit vor uns :icon_exclaim:
 
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  Th.Starter/in  
Ich lernte im vergangenen Jahr im schönen Wessiland (für uns als Westberliner gabs Ossis und Wessis, wir fühlten uns zu keinem zugehörig, daher ist das völlig ohne Wertung) eine Deligierte von DieLi kennen.
Diese Frau sagte zu mir wörtlich: " Hartz IV ist ja in Ordnung, aber nur für Leute, die auch wirklich arbeiten wollen!"
Hallo ? ? ?
Wer mich kennt, kann sich meine Antwort vorstellen.:icon_twisted:
Aus diesem Grund bin ich in DieLi eingetreten, weil solche Leute haben in der Partei nix zu suchen !
Ja, ich weiß, wir haben noch viel Arbeit vor uns :icon_exclaim:
dann achtet mal darauf bei den Berichten zur BAG, was und wie lange K. E. labert und wie lange die Sprecher reden.

Er benutzt Euch nicht nur für seinen Wahlkampf, Ihr merkt es nur nicht.

Die Mails, die auch hier ereingestellt werden, beziehen sich nur auf die "Ausweitung der Macht/Einflusses innerhalb der Partei" und weniger auf eine Gegenströmung zu Hartz IV. Das vergrault nicht nur die Parteilosen, sondern auch einige Interessierten.

Also habt gerade Ihr auch noch sehr viel zu lernen. :icon_smile:
 
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Er benutzt Euch nicht nur für seinen Wahlkampf, Ihr merkt es nur nicht.
Sei sicher, wir wissen es ! !:icon_twisted:
Die hier eingestellten mails sind nur ein Bruchteil. Es kann nicht alles öffentlich ausgetragen werden.
Was mich betrifft, ich lerne jeden Tag was Neues, und das ist auch gut so !
 
E

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Sei sicher, wir wissen es ! !:icon_twisted:

und das soll ich Dir/Euch abnehmen? :icon_wink:

Die hier eingestellten mails sind nur ein Bruchteil. Es kann nicht alles öffentlich ausgetragen werden.
Was mich betrifft, ich lerne jeden Tag was Neues, und das ist auch gut so !

dann stellt nur die Mails ein, die weniger mit dem "Einfluss auf die Partei" zu tun haben. Wäre hilfreicher.

Wozu mithelfen sollen, wenn es nur um den Einfluss auf eine Partei geht, die vielleicht in 12 bis 20 Jahren irgendwie mal an die Regierung kommt?

Wenn wirklich etwas gegen Hartz IV gemacht werden soll, dann müssten sich diese Gruppen in weitaus größerem Umfang damit beschäftigen, z. B. auch mit dem Zusatz, das sich Erwerblsoe aus anderen Parteien auch beteiligen können.

So würden die Entscheidungen dieser BAG auch in die anderen Parteien getragen und auch dort würde langsam der Druck wachsen.

So wurschtelt jeder irgendwie herum, ohne etwas besseres zu erreichen.

Das alle macht nur noch unglaubwürdig.
 

destina

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Ich hatte und hätte mir das auch so sehr gewünscht, dass diese BAG Hartz IV für alle, die etwas verändern wollen, offen gewesen wäre. So wäre es vielleicht einfach gewesen, dass man z.B. die Arbeitslosenzentren vor Ort mit nutzen kann, um auf Mißstände aufmerksam zu machen und um vor allem diese Menschen zu erreichen. Denn wie ich schon mehrfach anmerkte, sind hier im Forum nur sehr wenige aktiv, genau wie in ähnlichen Foren. Viele haben sicherlich kein Internet, viele haben sich zurückgezogen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wieviele hilflos den Sanktionen und der Willkür von ARGEN ausgesetzt sind. Das erfahren wir hier nämlich bestimmt nicht. Viele wissen vielleicht gar nicht, wo man Hilfe findet, was man tun kann. Viele erkennen gar nicht, was an Bescheiden oder EGV's falsch sein kann. Wer findet sich allein schon in diesen Gesetzeswust zurecht?
 

Arania

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Sie bekommen Hartz IV auch nicht weg, das wissen sie, ausserdem wollen sie jetzt die bürgerlichen Wähler erreichen, nach was klingt das wohl?
 

destina

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Ich sehe das als Erkennen oder Anerkennen der Tatsachen an. Nämlich die Tatsachen:

1. Dass die Hartz IV - Empfänger nicht in Scharen angelaufen gekommen sind.
2. Um eine breitere Wählerschaft zu gewinnen.
3. Aus der Erkenntnis, dass ein BGE nicht möglich ist, wenn die Bedingungen nicht
vorhanden sind.
4. Dass sie nicht oder noch nicht in der Lage sind, Bedingungen zu ändern.
 

elgoki

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Ich sehe das als Erkennen oder Anerkennen der Tatsachen an. Nämlich die Tatsachen:

1. Dass die Hartz IV - Empfänger nicht in Scharen angelaufen gekommen sind.
2. Um eine breitere Wählerschaft zu gewinnen.
3. Aus der Erkenntnis, dass ein BGE nicht möglich ist, wenn die Bedingungen nicht
vorhanden sind.
4. Dass sie nicht oder noch nicht in der Lage sind, Bedingungen zu ändern.
Im geheimen dachte ich schon immer - wo Lafontaine draufsteht, ist bestimmt SPD drin.
 
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Danke für den Hinweis !
Hier der Artikel aus dem zitiert wurde.
http://http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,614712,00.html
Das liest sich für mich ziemlich verwaschen, ich werd dem trotzdem nachgehen.
Sowohl im Entwurf des Wahlprogramms als auch im Auftreten bemüht sich die Partei nun um "konsequenten Realismus", wie es Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch formuliert.
Es gab mehrere Entwürfe.
Die endgültige Fassung, die mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, ist das jedenfalls nicht.
 
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Nein, weiß ich.
Der Artikel den Du zitiert hattest, war aus dem Spiegel-Artikel zitiert. :icon_smile:

Die Parteichefs Oskar Lafontaine und Lothar Bisky sagten dem Nachrichtenmagazin «Spiegel», die Partei solle die Pose des «schadenfrohen Besserwissers» aufgeben und «vernünftige Alternativen» anbieten.
http://http://www.dernewsticker.de/news.php?id=96755


:Sowohl im Entwurf des Wahlprogramms als auch im Auftreten bemüht sich die Partei nun um "konsequenten Realismus", wie es Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch formuliert.
Es gab mehrere Entwürfe.
Die endgültige Fassung, die mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, ist das jedenfalls nicht.
Ich bin trotzdem dranne.
__________________
 

dr.byrd

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Danke für den Hinweis !
Hier der Artikel aus dem zitiert wurde.
http://http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,614712,00.html
Das liest sich für mich ziemlich verwaschen, ich werd dem trotzdem nachgehen.
Alles, was im Bundesnachrichtendienstblatt (Der Spiegel) steht, verfolgt das Ziel zu desinformieren. Das sollte man nicht allzu ernst nehmen. Auch was von Umfragen zu halten ist, wissen wir doch alle längst.

Übrigens: Das komplette Wahlprogramm wird der Vorstand am 9. Mai beschließen. Endgültig verabschiedet wird es vom Parteitag am 20. Juni.

Ich finde da eher diesen Artikel eines ELO-Mitstreiters erfreulich und aufbauend:

Die LINKE: Damit gehen wir in den Wahlkampf

Dank der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV schärft DIE LINKE ihr soziales Profil für den Wahlkampf Die Linkspartei will mit der Forderung nach der Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 500 Euro und nach einem Mindestlohn von 10 Euro in den Bundestagswahlkampf ziehen. Dies beschloss der Parteivorstand am Wochenende - ohne Gegenstimme und bei nur wenigen Enthaltungen.
Frischer Wind weht durch die Partei und weht so manche Halbheit aus dem Wahlprogramm. 500 Euro soll ALG II nach dem Willen der BAG H IV bald den politisch verarmten Arbeitslosen in Zukunft zustehen. Wohl auch den Grundsicherungsbeziehern und Sozialhilfeverurteilten, auch wenn das nicht explizit erwähnt wird.
Weiterlesen auf: Infopartner
 

Dora

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Sie bekommen Hartz IV auch nicht weg, das wissen sie, ausserdem wollen sie jetzt die bürgerlichen Wähler erreichen, nach was klingt das wohl?
Das klingt nach Mittelmäßigkeit. Im Französischen wird "mittelmäßig" (mediocre) als Schimpfwort benutzt.

Naja, Ronddancer hat ja schon dafür plädiert anlässlich der Diskussion um die Hessenwahl bzw. den Wahlkampf der DiLi. Wahlen, meinte er, würden nach Aussage von Fachleuten in der Mitte gewonnen. Und auch der DiLi geht es nur um Wahlerfolge, Wahlversprechen sind nur das Mittel zum Zweck. Da werden also viele den Wahlen abermals fern bleiben.
.
 

Arania

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Es ist korrekt die Wahlen werden meistens in der Mitte gewonnen ,aber man sollte doch zumindest versuchen es anders zu formulieren oder eventuell die Ränder in die Mitte zu bekommen, das wäre doch auch eine Möglichkeit
 
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  Th.Starter/in  
Das klingt nach Mittelmäßigkeit. Im Französischen wird "mittelmäßig" (mediocre) als Schimpfwort benutzt.

Naja, Ronddancer hat ja schon dafür plädiert anlässlich der Diskussion um die Hessenwahl bzw. den Wahlkampf der DiLi. Wahlen, meinte er, würden nach Aussage von Fachleuten in der Mitte gewonnen. Und auch der DiLi geht es nur um Wahlerfolge, Wahlversprechen sind nur das Mittel zum Zweck. Da werden also viele den Wahlen abermals fern bleiben.
.
da aber die Mitte immer mehr schmilzt, an wen werden die sich dann wenden? :icon_wink:

da, wo es mehr zu holen gibt.
 

Dora

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Es ist korrekt die Wahlen werden meistens in der Mitte gewonnen ,aber man sollte doch zumindest versuchen es anders zu formulieren oder eventuell die Ränder in die Mitte zu bekommen, das wäre doch auch eine Möglichkeit
Mir ist wurscht wo angeblich Wahlen gewonnen werden.

Wenn die Partei in der politischen Landschaft "links" sein will, muss sie "links" zur Mitte machen und nicht umgekehrt! Aber umgekehrt ist der bequeme Weg zum Erhalt des Besitzstandes. Klaus Ernst & Co. und die ganze BT-Fraktion wollen in erster Linie auch in der nächsten Legislaturperiode wieder dabei sein. Jetzt haben sie was zu verlieren! Und Pensionen wollen sie später ja auch mal.
.
 

animas

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Mir ist wurscht wo angeblich Wahlen gewonnen werden.

Wenn die Partei in der politischen Landschaft "links" sein will, muss sie "links" zur Mitte machen und nicht umgekehrt! Aber umgekehrt ist der bequeme Weg zum Erhalt des Besitzstandes. Klaus Ernst & Co. und die ganze BT-Fraktion wollen in erster Linie auch in der nächsten Legislaturperiode wieder dabei sein. Jetzt haben sie was zu verlieren! Und Pensionen wollen sie später ja auch mal.
.
Das dumme ist nur, am 28 findet die Aufstellungsversammlung für die Liste statt und die Schnarchnase Ernst und seine Schlosserinkolegin werden wieder auf die oberen Plätze gewählt.
Warum?
Weil die Deligierten zu unkritisch sind. Da ist dieses "Nibelungengetue". Man will nicht sehen, dass es MDB gibt, die nichts wirklich links sind und sich für den Dystemwechsel in der Wirtschaft einsetzen wollen. Sie denken nur an sich.
Hartz IV ist solchen Leuten egal.
Darum wählt diese Leute nicht auf die oberen Listenplätze!
 
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Das dumme ist nur, am 28 findet die Aufstellungsversammlung für die Liste statt und die Schnarchnase Ernst und seine Schlosserinkolegin werden wieder auf die oberen Plätze gewählt.
Warum?
Weil die Deligierten zu unkritisch sind. Da ist dieses "Nibelungengetue". Man will nicht sehen, dass es MDB gibt, die nichts wirklich links sind und sich für den Dystemwechsel in der Wirtschaft einsetzen wollen. Sie denken nur an sich.
Hartz IV ist solchen Leuten egal.
Darum wählt diese Leute nicht auf die oberen Listenplätze!

dann macht mehr Werbung für die unteren Plätze und setzt auf Personenwahl.
 
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Ich hab's schon einmal gesagt. Die Schnarchnasen aus den Gewerkschaften tragen an der Misere in Deutschland erheblich an Schuld. Ich hab Klaus Ernst jetzt noch in Berlin auf der Wirtschaftskonferenz als Moderator erlebt. Mir wurde echt übel.

Bitte liebe Delegierte: Stellt ihn nicht auf!!!

Nur mal so zur Kenntnisnahme. Die gesamte Zeit für Diskussionen in den Foren zur Wirtschaftskonferenz am 21.03.2009 betrug 45 Minuten! Es wurde ein Redezeit von 3 Minuten zugestanden.

Wie soll man den da einen vernünftigen Beitrag leisten? Nun ja, ich hab's versucht. Die Linke sollte allerdings einmal ein Forum zur Wirtschaftskrise mit Unterthemen wie z. B. Ursache und Lösungsansätze einrichten. Sinnvoll in der Homepage wäre auch eine Möglichkeit für Bürgerbeschwerden und -anregungen.
 

FrankyBoy

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Ich sehe das als Erkennen oder Anerkennen der Tatsachen an. Nämlich die Tatsachen:

1. Dass die Hartz IV - Empfänger nicht in Scharen angelaufen gekommen sind.
2. Um eine breitere Wählerschaft zu gewinnen.
3. Aus der Erkenntnis, dass ein BGE nicht möglich ist, wenn die Bedingungen nicht
vorhanden sind.
4. Dass sie nicht oder noch nicht in der Lage sind, Bedingungen zu ändern.
Deutschland erwache kann ich da nur sagen - derzeit ist die FDP stark im Aufwind, weil die ja angeblich die Partei der Wirtschaftspolitik sein sollen, nur das Gegenteil ist der Fall - die wollen Steueroasen und die möchten Heuschreken wie den Flowers und andere auch noch unter die Arme greifen, weil die dann noch besser geschmiert werden!

5. Dezember 2008 um 10:34 Uhr
Die Finanzindustrie lässt sich seit 1998 die Pflege von Parteien etwas über 10 Millionen kosten.

Verantwortlich: Albrecht Müller | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück Bedacht wurden die CDU mit 5,2 Millionen €, die FDP mit gut 2 Mio., die SPD mit 1,4 Mio., die CSU mit knapp 1 Mio. und Die Grünen mit 0,6 Mio. Euro. Die Partei Die Linke ging leer aus.
NachDenkSeiten - Die kritische Website » Die Finanzindustrie lässt sich seit 1998 die Pflege von Parteien etwas über 10 Millionen kosten.
Das ist für mich ein klarer Beweis dafür, dass die FDP zu den Volksverrätern gehört - noch klarer wird es, wenn man sich die viertel Stunde nimmt, und sich die beiden Video-Links einmal antut - jeweils die Reden vom 20.03.09 - 212. Sitzung:
Deutscher Bundestag: Suche im Videoarchiv
Deutscher Bundestag: Suche im Videoarchiv

Zitat elgoki: Im geheimen dachte ich schon immer - wo Lafontaine draufsteht, ist bestimmt SPD drin.
Ich finde deine Analyse falsch - die richtige Frage müsste lauten: Was ist an der SPD noch sozialdemokratisch? Oscar Lafontaine hat seine Linie immer gehalten und hat sich nicht verbiegen lassen und weil die SPD seit Schröder nuneinmal so ist wie sie ist, konnte weder er noch ich und hundertausende weiterer Exmitglieder einfach nicht mehr weiter machen.

Gucke dir doch mal die Videos aus 1998 und 1999 an und vergleiche die mit denen neueren Datums - eine größere Kontinuität konnte ich bisher noch bei keinem einzigen anderen Politiker ausmachen.
Deutscher Bundestag: Suche im Videoarchiv

P. S. Die SPD ist schon lange nicht mehr das, was sie mal war und ausgezeichnet hat - heute ist sie zum 3. Sprachrohr der Lobbyisten verkommen!
 
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Oscar Lafontaine hat seine Linie immer gehalten und hat sich nicht verbiegen lassen
Er hat früher gelogen, er lügt heute.
Er hat seine Linie gehalten.

Stichwort: Angela Merkel hat in Moskau studiert.

Stichwort: Er behauptet, die FARC wurde von der EU von der Liste der terroristischen Vereinigungen gestrichen und kann deshalb von den LINKEN unterstützt werden.

Stichwort: Er behauptet, die Gründung der SED war keine Zwangsvereinigung.

Und nicht zu vergessen, im Jahre 1994 hat er als Ministerpräsident des Saarlandes zu seinem persönlichen Vorteil das Presserecht eingeschränkt.

Aber ein paar Prozent der Leute werden ihm glauben. das reicht, um in den Bundestag zu kommen.
 

FrankyBoy

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Er hat früher gelogen, er lügt heute.
Er hat seine Linie gehalten.

Stichwort: Angela Merkel hat in Moskau studiert.

Gucke doch mal hier rein - auch da gibt es Leute, die denken (dachten) so wie du. wer-weiss-was | "Angela Merkel -> Studium in Moskau? Stimmt nich" | aus Forum Inlandspolitik allgemein

Stichwort: Er behauptet, die FARC wurde von der EU von der Liste der terroristischen Vereinigungen gestrichen und kann deshalb von den LINKEN unterstützt werden.
Fühle mich nicht kompetent genug, hierzu eine fundierte Meinungsäußerung zu schreiben - Columbien bzw. dessen Politik - davon verstehe ich zu wenig.

Stichwort: Er behauptet, die Gründung der SED war keine Zwangsvereinigung.

Hierzu findet man widersprüchliche Angaben, daher kann ich hier zu auch wenig schreiben.

Und nicht zu vergessen, im Jahre 1994 hat er als Ministerpräsident des Saarlandes zu seinem persönlichen Vorteil das Presserecht eingeschränkt.

Also für mich hat er es ausgeweitet und zwar im Sinne der Personen, die sich Angriffen ausgesetzt gesehen haben -
Ungeachtet heftiger Kritik hat der saarländische Landtag mit den Stimmen der SPD-Mehrheitsfraktion das umstrittene Landespressegesetz verabschiedet.
Künftig dürfen Zeitungen, die im Saarland erscheinen, auf Gegendarstellungen keine Erwiderung auf derselben Seite mehr bringen. Zusätze sind nicht mehr statthaft. Die Zeitung muß die Gegendarstellung "an gleichwertiger Stelle" und "mit gleicher Schrift und Aufmachung" wie die Meldung abdrucken, auf die sie sich bezieht. Wenn der Gegendarsteiler ein "berechtigtes Interesse" hat, kann er außerdem verlangen, daß "gleichwertige grafische und fotografische Bestandteile" verwandt werden.


Umstrittenes Pressegesetz passiert den Saar-Landtag : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv
Es war also keineswegs nur zu seinem Vorteil!

Aber ein paar Prozent der Leute werden ihm glauben. das reicht, um in den Bundestag zu kommen.
Also viele deiner Einwände stimmen aus meiner Sicht nicht und zu den anderen müsste ich jetzt länger recherchiren und das geht jetzt nicht weil ich gleich ins Bett muss.
 
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  Th.Starter/in  
Merkel hat NICHT in Moskau studiert, das ist Fakt. Also lügt Lafontaine.

Die Farc ist eine terroristische Vereinigung, die sich durch Drogenverkäufe finanziert. Zur Zeit hält sie etwa 700 Geiseln. Sie selbst bezeichnet sich als marxistisch. Einige in der Linken unterstützen sie und Lafontaine findet das nicht falsch. Hier kommt die Lüge: die EU hätte sie schließlich von der Liste der terroristischen Vereinigungen gestrichen.

Das mit der (Nicht-)Zwangsvereinigung hat er wirklich so gesagt.

Die erste Person, die durch das durch Lafontaine modifizierte Pressegesetz profitierte, war Lafontaine selbst.
 

Dora

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Das dumme ist nur, am 28 findet die Aufstellungsversammlung für die Liste statt und die Schnarchnase Ernst und seine Schlosserinkolegin werden wieder auf die oberen Plätze gewählt.
Warum?
Weil die Deligierten zu unkritisch sind. Da ist dieses "Nibelungengetue". Man will nicht sehen, dass es MDB gibt, die nichts wirklich links sind und sich für den Dystemwechsel in der Wirtschaft einsetzen wollen. Sie denken nur an sich.
Hartz IV ist solchen Leuten egal.
Darum wählt diese Leute nicht auf die oberen Listenplätze!
Die Wahl der Delegierten ist eimn ganz wichtiger, zentraler Punkt in jeder Partei. In dieser Frage werden von den Seilschaften und Interssengruppen in der Partei und von den "Oberen" vor und hinter den Kulissen harte Kämpfe ausgefochten. Das geht über Intrigen, Verleumdung, Mobbing, Tricks mit Satzungsbestimmungen und Geschäftsordnung usw.

Während diejenigen, denen es um Inhalte und Veränderungen geht gerade als Neulinge oft ihr Augenmerk nicht auf solche Abläufe richten, werden hinter den Kulissen oft, ohne dass sie es wirklich oder noch rechtzeitig bemerken, bereits im Vorfeld Weichen gestellt, Strippen gezogen und Entscheidungen getroffen, um die "richtigen" Delegierten auf einen Bundesparteitag schicken zu können. Dabei heiligt der Zweck jedes Mittel und selbst die eigene Satzung und das Parteiegesetz werden ausser Acht gelassen. Es sei denn, ein ordentliches Gericht zwingt die Partei oder ihre Gliederung dazu.

Der größte Teil ihrer Energie und Aufmerksamkeit wird von den Vorständen und Fraktionsmitgliedern (MdB, MdL), Seilschaften und Karrieristen in der Partei also für die Delegiertenfrage und das Antragsverfahhren und die Zusammensetzung der Antragskomission zur Vorbereitung der Parteitage aufgebracht, um ihre persönliche Karriere voranzubringen, Macht und Strukturen und Einfluss auf- und auszubauen, zu erhalten. Die Inhalte und politische Ausrichtung ist da nicht entscheidend, sondern eben die - wie du es treffend nennst - "Nibelungentreue"! Klar hast du recht: Diese Leute denken nur an sich und Hartz IV oder Inhalte sind denen erst mal völlig egal. Und das findet sich alles auch in der Politik wieder. Politik ist ein halt "dreckiges Geschäft". In der Partei und insgesamt.

Dieser ganze Stress und Scheiß entfällt bei außerparteilicher Betätigung. Da stehen die Inhalte und Forderungen im Vordergrund.
.
 
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Ich hab's schon einmal gesagt. Die Schnarchnasen aus den Gewerkschaften tragen an der Misere in Deutschland erheblich an Schuld. Ich hab Klaus Ernst jetzt noch in Berlin auf der Wirtschaftskonferenz als Moderator erlebt. Mir wurde echt übel.

Bitte liebe Delegierte: Stellt ihn nicht auf!!!

Nur mal so zur Kenntnisnahme. Die gesamte Zeit für Diskussionen in den Foren zur Wirtschaftskonferenz am 21.03.2009 betrug 45 Minuten! Es wurde ein Redezeit von 3 Minuten zugestanden.

Wie soll man den da einen vernünftigen Beitrag leisten? Nun ja, ich hab's versucht. Die Linke sollte allerdings einmal ein Forum zur Wirtschaftskrise mit Unterthemen wie z. B. Ursache und Lösungsansätze einrichten. Sinnvoll in der Homepage wäre auch eine Möglichkeit für Bürgerbeschwerden und -anregungen.
Und wat fürn Zufall, daß das ausgerechnet am 28. ist, wo die engagierten Deligierten zur Demo wollen......:icon_motz:
Aber da um 15.00 h Schluß sein soll, wirds wenigstens noch für die Kundgebung reichen. :icon_neutral:
 

dr.byrd

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Dieser ganze Stress und Scheiß entfällt bei außerparteilicher Betätigung. Da stehen die Inhalte und Forderungen im Vordergrund.
.
Das wäre neu für mich, und ich bin schon seit ein paar Jahrzehnten auf der Szene. :icon_eek: Die Selbstdarsteller sind überall weit verbreitet.
 

ethos07

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Die Wahl der Delegierten ist eimn ganz wichtiger, zentraler Punkt in jeder Partei. In dieser Frage werden von den Seilschaften und Interssengruppen in der Partei und von den "Oberen" vor und hinter den Kulissen harte Kämpfe ausgefochten. Das geht über Intrigen, Verleumdung, Mobbing, Tricks mit Satzungsbestimmungen und Geschäftsordnung usw.

Während diejenigen, denen es um Inhalte und Veränderungen geht gerade als Neulinge oft ihr Augenmerk nicht auf solche Abläufe richten, werden hinter den Kulissen oft, ohne dass sie es wirklich oder noch rechtzeitig bemerken, bereits im Vorfeld Weichen gestellt, Strippen gezogen und Entscheidungen getroffen, um die "richtigen" Delegierten auf einen Bundesparteitag schicken zu können. Dabei heiligt der Zweck jedes Mittel und selbst die eigene Satzung und das Parteiegesetz werden ausser Acht gelassen. Es sei denn, ein ordentliches Gericht zwingt die Partei oder ihre Gliederung dazu.

Der größte Teil ihrer Energie und Aufmerksamkeit wird von den Vorständen und Fraktionsmitgliedern (MdB, MdL), Seilschaften und Karrieristen in der Partei also für die Delegiertenfrage und das Antragsverfahhren und die Zusammensetzung der Antragskomission zur Vorbereitung der Parteitage aufgebracht, um ihre persönliche Karriere voranzubringen, Macht und Strukturen und Einfluss auf- und auszubauen, zu erhalten. Die Inhalte und politische Ausrichtung ist da nicht entscheidend, sondern eben die - wie du es treffend nennst - "Nibelungentreue"! Klar hast du recht: Diese Leute denken nur an sich und Hartz IV oder Inhalte sind denen erst mal völlig egal. Und das findet sich alles auch in der Politik wieder. Politik ist ein halt "dreckiges Geschäft". In der Partei und insgesamt.

Dieser ganze Stress und Scheiß entfällt bei außerparteilicher Betätigung. Da stehen die Inhalte und Forderungen im Vordergrund.
.
Wirklich exzellent auf den Punkt gebracht, wie hier und heute Politik gemacht wird. :icon_daumen:
Das sollten wir mal separat festhalten , für künftige Klärungen!

Um mittelfristige Visionen entwickeln zu können, ist jedoch noch anzufügen:Das war nicht in ganz allen bisherigen Gesellschaften der Menschheit so schmutzig - und wird , wenn wir Glück haben, auch nicht immer so bleiben müssen.



Das wäre neu für mich, und ich bin schon seit ein paar Jahrzehnten auf der Szene. :icon_eek: Die Selbstdarsteller sind überall weit verbreitet.
... aber doch wesentlich besser korrigierbar, da sich Einzelne (Gruppen/Parteien/Institutionen/...) nicht ganz so riesige Machtapparate zusammenschustern können, weil sich die Einzelnen eben - wie es die von dir negativ eingeschätzte Vielfalt der Redner bei der Abschlusskundgebung bei der Berliner Demo am 28. z.B. wieder mal zeigt - gegenseitig den Rang ablaufen.
Und man kann in der aussenparlamentarischen Linken auch ohne dieses Selbstdarstellergetöse ganz leidlich poltisich überleben. Was man unter vielen anderen Beispielen z.B. an unseren beiden politischen Lebensabläufen, so unterschiedlich die auch immer sind, m.E. exemplarisch ganz gut studieren könnte :)).
 

Rote Socke

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Also einige legen sich hier wieder mächtig ins Zeug um das Merkel-Regime am Laufen zu halten.
:icon_kotz:
 
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Ich bin (politisch) nicht blind genug, um an etwas anderes zu glauben als an dieses Zitat:

Dora: sagte :
Die Wahl der Delegierten ist eimn ganz wichtiger, zentraler Punkt in jeder Partei. In dieser Frage werden von den Seilschaften und Interssengruppen in der Partei und von den "Oberen" vor und hinter den Kulissen harte Kämpfe ausgefochten. Das geht über Intrigen, Verleumdung, Mobbing, Tricks mit Satzungsbestimmungen und Geschäftsordnung usw.

Während diejenigen, denen es um Inhalte und Veränderungen geht gerade als Neulinge oft ihr Augenmerk nicht auf solche Abläufe richten, werden hinter den Kulissen oft, ohne dass sie es wirklich oder noch rechtzeitig bemerken, bereits im Vorfeld Weichen gestellt, Strippen gezogen und Entscheidungen getroffen, um die "richtigen" Delegierten auf einen Bundesparteitag schicken zu können. Dabei heiligt der Zweck jedes Mittel und selbst die eigene Satzung und das Parteiegesetz werden ausser Acht gelassen. Es sei denn, ein ordentliches Gericht zwingt die Partei oder ihre Gliederung dazu.

Der größte Teil ihrer Energie und Aufmerksamkeit wird von den Vorständen und Fraktionsmitgliedern (MdB, MdL), Seilschaften und Karrieristen in der Partei also für die Delegiertenfrage und das Antragsverfahhren und die Zusammensetzung der Antragskomission zur Vorbereitung der Parteitage aufgebracht, um ihre persönliche Karriere voranzubringen, Macht und Strukturen und Einfluss auf- und auszubauen, zu erhalten. Die Inhalte und politische Ausrichtung ist da nicht entscheidend, sondern eben die - wie du es treffend nennst - "Nibelungentreue"! Klar hast du recht: Diese Leute denken nur an sich und Hartz IV oder Inhalte sind denen erst mal völlig egal. Und das findet sich alles auch in der Politik wieder. Politik ist ein halt "dreckiges Geschäft". In der Partei und insgesamt.

Dieser ganze Stress und Scheiß entfällt bei außerparteilicher Betätigung. Da stehen die Inhalte und Forderungen im Vordergrund.
 

Arania

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Also einige legen sich hier wieder mächtig ins Zeug um das Merkel-Regime am Laufen zu halten.
:icon_kotz:
Das wird sicher nicht dadurch weiterlaufen, indem man das Parteienprinzip erklärt, das wird meiner Meinung nach durch die Wahl im September weiterlaufen
 

dr.byrd

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Und man kann in der aussenparlamentarischen Linken auch ohne dieses Selbstdarstellergetöse ganz leidlich poltisich überleben. Was man unter vielen anderen Beispielen z.B. an unseren beiden politischen Lebensabläufen, so unterschiedlich die auch immer sind, m.E. exemplarisch ganz gut studieren könnte :)).
Überleben kann man fast überall. Aber reicht das?
 

Dora

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Das wäre neu für mich, und ich bin schon seit ein paar Jahrzehnten auf der Szene. :icon_eek: Die Selbstdarsteller sind überall weit verbreitet.
"Selbstdarsteller" ist aber jetzt eine ziemliche Verharmlosung für die egomanen Karrieristen die in den Parteien ihres persönlichen Vorteils wegen Strippen ziehen, Seilschaften bilden, tricksen, hintergehen, mobben usw. und das dann als "Realpolitik" oder "Politik der Mitte" verkaufen wollen, damit ihr Platz im Bundestag oder Landtag sicher bleibt und / oder weil es ihrer persönlichen Karriere nützt.

Und außerhalb eines Apparates wie es Parteien sind, machen sich eitle Fatzken und von sich eigenommene SelbstdarstellerInnen meist schnell lächerlich und haben dann nichts mehr zu melden.
.
 

dr.byrd

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Und außerhalb eines Apparates wie es Parteien sind, machen sich eitle Fatzken und von sich eigenommene SelbstdarstellerInnen meist schnell lächerlich und haben dann nichts mehr zu melden.
.
....ziehen weiter, gründen noch ein Grüppchen usw. usw. - Wirksamkeit tendiert gegen null. Aber was soll´s, Jeder wie er´s mag.

Um es mal mit dem Bremer Stadtmusikanten zu sagen: "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.
 

destina

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Tolle Aussichten. Wie soll es zu einer Umgestaltung in der Gesellschaft kommen, wenn es nicht einmal in einer Partei dazu reicht. Warum zeigt die Basis solchen Handeln und Tun nicht die rote Karte und verweigert sich? Das kann es doch nicht sein. Ich hoffe inständig, dass so etwas aufhört, weil es niemand braucht. Und damit meine ich alle Parteien.
Ein geschlossener Austritt der Basis wäre mal ein Signal. Dabei könnten auch die ganzen Altlasten auf die Müllhalde der Parteiengeschichte entsorgt werden und ein Neuanfang wäre möglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Basis keine fähigen Leute dazu hätte. Ein Signal wäre auch, das bei der Demo in 4 Tagen zu zeigen. Eben das man sich mit den anderen verbündet.
Die LINKE ist gerade dabei sich selbst zu demontieren und das macht sie unglaubwürdig beim Wähler. Dora hat das Parteiprinzip richtig geschildert. Und es ist ein trauriges Bild und ein Spiegel der jetzigen Gesellschaft. Köhler hat einige dieser Dinge in seiner Rede beschrieben. Von Moral, Anstand, Solidarität, Mitmenschlichkeit und Streben nach anderen Werten, als Macht und Reichtum, war da die Rede. Parteien sollten Vorreiter sein, für eine bessere Zukunft. Sonst gibt es keinen Grund für den Wähler, seine Stimme zu vergeben. Sie wollen eine Perspektive, für sich und ihren Platz in einer Gesellschaft, die solche Werte vertritt.
 

Arania

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Warum zeigt die Basis solchen Handeln und Tun nicht die rote Karte und verweigert sich?
Weil auch die Basis der Partei angehört und ihren Gesetzen unterworfen ist
 

Arania

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Nun sie können schlicht nichts dagegen machen, ausser austreten natürlich
 

Dora

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....ziehen weiter,
Ja, das kommt vor.
...gründen noch ein Grüppchen usw.
Hab ich ausserhalb von Parteien noch nicht erlebt. Wer sich lächerlich gemacht hat (als eitler Fatzke oder selbstverliebter Selbstdarsteller) findet keine Anhänger. Und Pöstchen oder andere Privilegien gibt es keine zu ergattern.
- Wirksamkeit tendiert gegen null.
Ja - ganz im Gegensatz zu Parteien bleiben lächerliche Figuren ohne nennenswerte Wirkung auf die Bewegung. Das ist auch gut so! :icon_smile:
.
 

Dora

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Nun sie können schlicht nichts dagegen machen, ausser austreten natürlich
...und beim Brechen von Recht und Satzung können sie vor ein Gericht ziehen. Da muss dann aber vorher in der Regel das innerparteiliche Schiedsverfahren durchlaufen werden. Zwar gibt es auch Wege dieses in bestimmten Fällen und Situationen abzukürzen (z. B. bevorstehende Termine von Parteitagen) um schneller vor ein ordentliches Gericht zu kommen, aber die Hürden sind da und oft auch hoch. Nach 6 Jahrzehnten haben die Abgeordneten im Bundestag schon einiges getan, um die Souverenität der Basis und der Untergliederungen in ihren Parteien zu behindern um auch dort von oben nach unten regieren zu können.
.
 
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Nun sie können schlicht nichts dagegen machen, ausser austreten natürlich
Davon bin ich nicht überzeugt ! !

Vielleicht erinnert Ihr Euch, daß in unserem Ladenbüro das Schloß ausgewechselt und wir ausgesperrt wurden? Angeblich hat unser Vorstand die hauptamtliche Geschäftsführerin gemobbt, sodaß sie sich weigerte mit uns weiterhin zusammenzuarbeiten.

Am 3. April findet nun ein Schlichtungsgespräch statt, in dem unser Vorstand ganz klar unsere Linie vertreten und unsere Forderungen noch mal eindeutig vortragen wird.
Wir haben uns gefragt, ob der LaVo dann wohl unseren Bezirksvorstand absetzt, den Bezirksverband auflöst und sich einen neuen Vorstand und neue Mitglieder sucht. :icon_twisted:

Wir machen Einiges in der Basis, aber wenn wir hier ständig darüber berichten sollten, hätten wir keine Zeit mehr es zu tun :icon_smile:

In dem Sinne, bis Samstag !
 
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  Th.Starter/in  
Hab ich ausserhalb von Parteien noch nicht erlebt. Wer sich lächerlich gemacht hat (als eitler Fatzke oder selbstverliebter Selbstdarsteller) findet keine Anhänger. Und Pöstchen oder andere Privilegien gibt es keine zu ergattern.

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Da kennst Du anscheinend keine Gruppen, sogar Parteien die nach dem Austritt aus der WASG auch schon Parteien gegründet haben. Da sind es auch Hauptsächlich "ehem. Vorstände".
 

Dora

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Da kennst Du anscheinend keine Gruppen, sogar Parteien die nach dem Austritt aus der WASG auch schon Parteien gegründet haben. Da sind es auch Hauptsächlich "ehem. Vorstände".
Doch, da hast du recht. Aber die waren zuvor in der WASG, also in einer Partei. Und bevor sie in die WASG gingen oft sogar auch schon in einer anderen, wie z. B. der SPD, DKP oder den Grünen, usw. Die können anscheinend gar nicht ohne eine Partei, ohne Pöstchen und Wichtigtuerei und diesen ganzen Gedöns. So Leute meinte ich allerdings nicht.

Selbst war ich nur ein einzigstes Mal in einer Partei, der WASG. Das politische System und das Parteiensystem taugt nicht um Veränderungen zu bewirken.

Seit meiner Jugend bin ich aktiv in Gruppen, Bürger-Inis, usw. Und da hab ich es so erlebt wie von mir beschrieben. Und viele von denen würden auch nie wieder in eine Partei eintreten bzw. haben es sich gleich gespart und waren noch nie in einer Partei und wollten und wollen da auch nicht hin.
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  Th.Starter/in  
Doch, da hast du recht. Aber die waren zuvor in der WASG, also in einer Partei. Und bevor sie in die WASG gingen oft sogar auch schon in einer anderen, wie z. B. der SPD, DKP oder den Grünen, usw. Die können anscheinend gar nicht ohne eine Partei, ohne Pöstchen und Wichtigtuerei und diesen ganzen Gedöns. So Leute meinte ich allerdings nicht.

Selbst war ich nur ein einzigstes Mal in einer Partei, der WASG. Das politische System und das Parteiensystem taugt nicht um Veränderungen zu bewirken.

Seit meiner Jugend bin ich aktiv in Gruppen, Bürger-Inis, usw. Und da hab ich es so erlebt wie von mir beschrieben. Und viele von denen würden auch nie wieder in eine Partei eintreten bzw. haben es sich gleich gespart und waren noch nie in einer Partei und wollten und wollen da auch nicht hin.
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mittlerweile hatte ich sogar Parteien gefunden, die als "Satzung" die Grundsatzerklärung der WASG 1 : 1 übernommen haben.
 
E

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  Th.Starter/in  
Genossinnen und Genossen, bei so viel Empörung bin ich doch wirklich empört. Da hat der Parteivorstand richtungsweisend gefordert, die Hartz-IV-Eckregelsätze auf 500 € zu erhöhen und die Mehrheit der Bundestagsfraktion weigert sich und verbleibt weiterhin auf den 435 €. Während DIE LINKE seit Jahren fordert, Hartz-IV müsse weg, rudert die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten, die u. a. dafür gute Plätze auf den Landeslisten 2005 ergattert haben, offenbar zurück. Ihnen muss man unterstellen, dass sie offenbar andere Ziele verfolgen als die Beseitigung von Hartz-IV. Man möchte sich gegenüber der SPD als bündnisfähig erweisen und rein in die Verwaltung der Mangelwirtschaft, die ja bereits in landespolitischer Verantwortung in Berlin erfolgreich praktiziert wird. Nach Bericht des Tagesspiegel leben in Berlin fast 40 Prozent aller Kinder unter 8 Jahren und 57 Prozent der Eltern und sogar 88 Prozent aller Alleinerziehenden mit mehr als zwei Kindern von Hartz-IV. Einige linke Berliner Senatsangehörige sind sich dabei nicht zu schade, öffentlich zu erklären, unter linker Regierungsbeteiligung sei man besonders erfolgreich gegen soziale Ungleichheit und Armut. Der Kabarettist Dieter Nuhr hat einmal gesagt, man sage heute nicht mehr, dass jemand doof oder bekloppt sei. Heute sage man, dass jemand kognitiv suboptimiert sei. Kann man das von unseren Berliner Genossen behaupten? Oder müsste man das ganze nicht einmal in einer amtsärztlichen Untersuchung klären?

......

Für meine Belange hat DIE LINKE. das Thema Hartz-IV zu lang auf die lange Bank geschoben. Das Thema wurde zwar besetzt, man hat dafür einen fulminanten Einzug in den Bundestag erlebt und weiß jetzt offenbar nicht weiter. Dazu passt ganz gut eine Erinnerung aus meinem bisherigen Kreisverband Paderborn-Höxter. Auf einer Mitgliederversammlung wurde das ehemalige Landesvorstandsmitglied Reinhard Borgmeier gefragt, was seiner Meinung nach an die Stelle von Hartz-IV treten solle. Etwa die bedarfsorientierte Grundsicherung oder das bedingungslose Grundeinkommen etc. Die Frage ist von Borgmeier nicht beantwortet worden. Zu unserem Erstauen hat er die Mitgliederversammlung frühzeitig verlassen! Am 20. März war anlässlich der Stadtverbandsgründung Paderborn und der Kürung des Paderborner Bundestagskandidaten der Bundestagsabgeordnete Hüseyin Aydin geladen, der vor der Presse erklärte, DIELINKE. sei keine Hartz-IV-Partei. Während von 95 Mitgliedern aus dem Kreisverband nur 13 die Veranstaltung besucht haben, muss insbesondere die Aussage Aydin`s vor der Neuen Westfälischen als peinlich und im Grunde auch als parteischädigend bewertet werden.
Taktische Spielchen, die niemand mehr versteht[tt_news]=4469&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=b1da97b856


"Basisdemokratie" sieht aber trotzdem anders aus.

Einfach nur noch lächerlich.
 
E

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  Th.Starter/in  
Hartz IV ist weg!
Von Linken, die auszogen, den Käse zu suchen


Ein modisches Märchen von Horst Bruns

Es war einmal ein Häuflein Aufrichtiger, die sich „Die Linken“ zu nennen pflegten. Das wäre nicht weiter aufregend gewesen, denn alle Menschen tragen ihr Herz ja links in der Brust. Doch diese Auserwählten zeichneten sich durch eine Mutation ihrer Gene aus, die ihre Herzen noch weiter links, beinahe schon unter der Achselhöhle, schlagen ließ.

Diese hehren Geschöpfe mit der veränderten Natur unter der Achselhöhle schufen sich denn ob ihrer Besonderheit auch einen Kreisverband, damit dieser sie im Kreise verband. Und alldieweil sich dieser Kreisverband in teutsch-bajuwarischen Gefilden befand, mußte denn auch aus dessen Mitte ein Kreisvorstand erkoren werden, der den holden Verband miteinander verband und ihm vorstand. Ach, war das ein brüder- und schwesterliches Miteinander in einträchtiger Harmonie! Alles war so friedlich und unschuldig, wie in den Gärten, in denen die Kinder wachsen und schon frühzeitig windschlüpfig eingewachst werden.

....


Lassen wir das Märchen Märchen sein, obwohl es keines ist. Denn: So geschehen im Kreisverband Bamberg/Forchheim der LINKEN. Da wollte einer endlich anfangen, etwas für Hartz-IV-Betroffene zu tun, und mit einem ersten Schritt - Aufbau eines Begleitdienstes für Hartz IVler - beginnen. Und das wollte er auch noch auf die Hompage des Kreisverbandes setzen (lassen) plus ein paar „unwichtige“ Termine (Konstituierung der BAG Hartz IV, Arbeitssitzung der LAG Hartz IV).

Er hat eine Woche gewartet, zwei Wochen gewartet und auch noch eine verärgerte Email an den Kreisverbandsvorstand geschrieben. Dessen Reaktion, ganz anders als im Märchen: Null-Komma-Nichts. Kein Anruf, keine Email, keine Veröffentlichung! Nichts! Frau/man befand diesen aufmüpfigen Stänkerer, der „kein Amt“ innehatte, einer Antwort der Kreisvorsteher (nicht mal mehr richtig pinkeln können sie) für unwürdig.

Die Hartz-IV-Problematik gibt es für diesen Vorstand nicht, nur das große Schweigen. Zumindest solange wird geschwiegen und verschwiegen, wie sich einer engagiert, der dem Vorstand oder, besser, dem De-facto-Vorsitzenden dieser Minipartei in der Partei nicht in den Kram paßt. Fragt sich nur, wer sich um die Betroffenen kümmert. Aber das ist völlig wurscht! Hauptsache, „so einer“ wird ignoriert. Es ist doch viel, viel wichtiger, Berge von Papier vollzuschreiben und das dermaßen Abgesonderte selbstgefällig einer nicht einmal mehr zuhörenden (Partei-)Öffentlichkeit als das Nonplusultra unterzujubeln.

Nun ja, der soeben erwähnte „Quertreiber“ will ja auch nicht mehr an den „Mitgliederversammlungen“ (bisher maximal fünf bis sechs Leutchen, kein Wunder) teilnehmen, solange die in einem ihrer teuren Bamberger Etablissement namens Rathausschänke mitten im Touristenzentrum stattfinden. Man kann doch nicht in so billigen Kaschemmen tagen, wo so komische Hartz-IV-Typen und anderes gesellschaftliches Gesocks rumlungern. Die Zeche in einem solchen Saftladen könnten sich nämlich gelegentlich auch solche (nicht willkommenen) Mitglieder leisten, die mit Hartz IV beglückt werden oder sich einer Rente unterhalb des Existenzminimums erfreuen dürfen. Die sollen doch bleiben, wo sie wollen und wo sie hingehören, zu uns jedenfalls nicht! Man muß doch auch als „Linke“ „Stil“ bewahren! Und das nicht nur in Bamberg! Tss, tss!
Detail TopNews[tt_news]=4318&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=792eb160e2

:icon_pfeiff:
 
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  Th.Starter/in  
Warum ich aus der Partei DIE LINKE ausgetreten bin
von Bernd Irmler

Links oder pseudo-links?

In Berlin wurde letzte Woche die BAG Hartz IV offiziell gegründet. Angeblich soll diese Arbeitsgemeinschaft bundesweit die Interessen der von Hartz IV- Betroffenen in der Partei DIE LINKE vertreten. Allerdings war weder vor der Veranstaltung noch nachher ein Bericht auf der bundesweiten Webseite der Partei zu sehen. Warum ist das so?

An der Gründungsveranstaltung waren ca. 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland anwesend,
auch einige Bundestagsabgeordnete der Linken, sogar Klaus Ernst, der im Auftrag der Fraktion und des Parteivorstands die von der bürgerlichen Presse als „Hartz light" beurteilte Linie der minimalsten Forderungen für Arme vertritt und im Moment offenbar bei seinen schärfsten Kritikern um etwas Zustimmung für sich wirbt. Schliesslich steht ja die Aufstellung der Listenplätze in Bayern für die Bundestagswahl noch bevor.

Da dürfte einigen jetzt noch im Bundestag sitzenden Abgeordneten doch etwas die Muffe gehen, angesichts der möglicherweise nicht mehr ausreichenden Zustimmung für einen aussichtsreichen Listenplatz. Wer „Hartz light" propagiert, wer linke Genossen aus der Partei ausschliessen will und andere Linke wie z.B. Lucie Redler erst gar nicht in die Partei aufnehmen will und darauf auch noch stolz ist, dass das bei Lucie gelungen ist, der muss sich schon fragen lassen, wie links er eigentlich ist.

....

Unser Stimmkreis Regen-Grafenau-Freyung im tiefschwärzesten Bayerwald entlang der tschechischen Grenze, in dem ich als Kandidat aufrat, erzielte 5,6%, das war das 12-beste Ergebnis von 91 Stimmkreisen bei der Landtagswahl 2008 in Bayern. Wir haben aber auch richtig geackert. Das fing schon an beim Sammeln der Unterschriften. Wir hatten 6 Wahlversammlungen (dadurch 8 grosse Zeitungsberichte), hatten mehrere Infostände und hängten 550 Plakate auf. In Zwiesel wurde ich zu einer Podiumsdiskussion mit allen anderen Landtagskandidaten eingeladen. Ich habe über 2.000 Hausbesuche gemacht, Vereine besucht und bin während dieser Zeit über 6.000 km mit meinem Auto gefahren. Nicht ein Wort der Anerkennung oder gar des Dankes kam von oben in der Partei.

In Straubing sind jetzt auch zwei Genossen aus der Partei ausgetreten. Der Frust geht um in der Partei. Während die für den Essener Parteitag 350 000 Euro ausgegeben hat und für die beiden Wahlkämpfe dieses Jahr 10 Millionen Euro ausgeben will, wovon die parteinahe (um es vorsichtig zu sagen) Werbeagentur TRIALON fast den ganzen Betrag bekommt und weit überteuerte Plakate liefert, die von anderen Agenturen sehr viel günstiger in mindestens gleicher Qualität geliefert werden könnten, bekommt die Parteibasis überhaupt nichts von dem vielen Geld.

Ein Antrag der „LAG Bayern Arbeit und Soziales, Hartz IV muß weg", bei der ich Sprecher für Niederbayern war, für eine Verbesserung der Situation der Hartz IV-Empfänger, wurde von der Antragskommission nicht zum Parteitag in Essen zugelassen, obwohl der Antrag bereits im Antragsheft abgedruckt war. Klaus Ernst warnte kürzlich bei einer Veranstaltung in Cham davor, zu weitreichende soziale Forderungen zu stellen, „das wäre abträglich für die Partei". Mein Eindruck ist der, dass in der Partei oben eher die Angleichung an die SPD gewünscht wird, als dass man wirklich linke Forderungen erhebt.

Ich bin zutiefst enttäuscht von dieser Partei. DIE LINKE ist leider nicht die Partei geworden, die sehr viele Menschen dringend bräuchten, damit tatsächlich eine gerechte und soziale Gesellschaft angestrebt werden kann. DIE LINKE ist keinesfalls „nach links" gerückt, wie einige bürgerliche Medien meinten, sondern auf dem besten Wege, von der SPD links überholt zu werden. Deshalb habe ich jetzt meine Posten niedergelegt und die Partei verlassen.
LINKEZEITUNG.DE - Warum ich aus der Partei DIE LINKE ausgetreten bin
 
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Für eine starke bayerische LINKE im Bundestag – Für Klaus Ernst als Spitzenkandidat
der bayerischen LINKEN zur Bundestagswahl 2009
Aufruf an die Delegierten der Vertreter/innenversammlung zur Aufstellung der bayerischen Landesliste der LINKEN zur Bundestagswahl am 29.3.2009
Wir, die Unterzeichner/innen dieses Aufrufs, sprechen uns ausdrücklich dafür aus, dass Klaus Ernst den bayerischen Landesverband auf Platz Eins der Landesliste in den Bundestagswahlkampf 2009 führen soll. Wir wollen, dass Klaus Ernst gemeinsam mit Eva Bulling-Schröter, für deren Wahl auf Platz Zwei der Landesliste wir werben, das bayerische Spitzenteam für die Bundestagswahl bildet.

• Es gibt keine/n bayerische/n Politiker/in der LINKEN, der oder die in den letzten vier Jahren mehr öffentliche Wirksamkeit entfaltet hat, als Klaus Ernst. Er war über drei Jahre faktisch das bekannteste Gesicht der LINKEN in Bayern und weit darüber hinaus. Er gehört zu den bundesweit profilierten Politiker/innen der LINKEN. Einer anderen Spitzenkandidatin oder einem
anderen Spitzenkandidaten wäre es kaum möglich, bis zur Wahl eine ähnlich positive Popularität zu erreichen.

• Klaus Ernst steht für ein gewerkschaftlich geprägtes Profil der LINKEN. Er streitet in der LINKEN für Positionen, die den Interessen von Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen und Arbeitslosen gerecht werden. In den Gewerkschaften kämpft er für fortschrittliche Positionen und eine kämpferische Haltung der Gewerkschaften. Klaus Ernst steht an der Spitze der LINKEN in den Gewerkschaften.

• Klaus Ernst ist einer der wichtigsten Vertreter auf dem Kernfeld LINKER Politik: dem Kampf für soziale Gerechtigkeit. Es ist auch ihm zu verdanken, dass DIE LINKE mit ihren renten-, gesundheits- und sozialpolitischen Initiativen die Debatten beeinflusst hat. Hierzu zählen auch
seine Initiativen für eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitswelt, für eine soziale Besserstellung von Alleinerziehenden und für eine kostenlose vorschulische Bildung und Betreuung von Kindern
http://www.dielinke-sw-kg.de/texte/aufruf_fuer_EK.pdf

und was macht die "mächtige" LAG?

Sie schweigt,

die heiße Luft und leere Worthülsen produzierende "noch mächtigere" BAG klopft sich lieber selbst auf die Schultern, bringt aber nichts zustande, außer das sie doch immer wieder Verar... wird und "sie es ja schon wissen".

Mach Eueren Laden zu!
 

Dora

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http://www.dielinke-sw-kg.de/texte/aufruf_fuer_EK.pdf

und was macht die "mächtige" LAG?

Sie schweigt,

die heiße Luft und leere Worthülsen produzierende "noch mächtigere" BAG klopft sich lieber selbst auf die Schultern, bringt aber nichts zustande, außer das sie doch immer wieder Verar... wird und "sie es ja schon wissen".

Mach Eueren Laden zu!
Es war der LV Bayern der WASG zusammen mit dem LV Hessen und LV von RLP, die satzungswidrig und trickreich eine zweite Urabstimmung zur Beschleunigung der Turbofusion durchdrückten, um schnellstmöglich in den Bundestag zu kommen.

Und die Liste der ErstunterzeicherInnen spricht ja schon für sich. Natürlich darf der Spezi Thomas Händel nicht fehlen!

Wie sagten schon die alten Römer? "Manus manum lavat!"

Und wer glaubt Händel, Dreibus, Vetter, Schaus, Ernst und der Rest der Gewerkschafter-Clique würde sich wirkich und mehr für die Interessen von Erwerbslosen oder Rentnern einsetzen, als es für die persönliche Karriere unbedingt erforderlich ist, der träumt!!

Was LAG und BAG angeht: Da ist vielleicht noch zu wenig Zeit gewesen für eine Reaktion und es kommt noch was....?
.
 
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Bernd Irmler: sagte :
...Die ParteigenossInnen, die ihre gutbezahlten Posten in Berlin haben, in der Partei und in der Fraktion, lassen Hartz IV-Empfänger, Rentner, die von Armutsrenten leben müssen, Geringverdiener und Einkommenslose für sie die Dreckarbeit vor Ort machen.

Die Ärmsten der Armen, die in DIE LINKE eingetreten sind, weil sie eine gerechtere und sozialere Gesellschaft erkämpfen wollen, arbeiten in den Wahlkämpfen auf ihre Kosten, damit die wieder gewählt werden, die gutbezahlte Posten innehaben.

Nicht einmal die Spritkosten will DIE LINKE den Wahlkämpfern erstatten. In Bayern hat Landesgeschäftsführer Niels Schmidt kürzlich mitgeteilt, dass die Kreisverbände jetzt auch die Pappen, auf denen die Plakate aufgezogen werden müssen, selbst bezahlen sollen...

Was wir schon immer geahnt haben:

Zustände wie in der Deutschen Demokratischen Republik:icon_twisted::icon_twisted:
 

desmona

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Was wir schon immer geahnt haben:

Zustände wie in der Deutschen Demokratischen Republik:icon_twisted::icon_twisted:
Also ich will dir ja nicht zunahe treten, aber diese Aussage in diesem Zusammehang ist blanker Unsinn.

Es gab zu DDR-Zeiten keinen Wahlkampf dieser Art. Es gab überhaupt keinen Wahlkampf !!
 
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Also ich will dir ja nicht zunahe treten, aber diese Aussage in diesem Zusammehang ist blanker Unsinn.

Es gab zu DDR-Zeiten keinen Wahlkampf dieser Art. Es gab überhaupt keinen Wahlkampf !!
Wahlkampf in der jetzigen Form war auch gar nicht nötig, aber Wahlwerbung für die 'einzig wahre' Partei gab es auch in der DDR. "Alles für das Wohl des Volkes, wählt die Kandidaten der Nationalen Front" usw. usf.

Und das Geld wurde auch damals schon von unten nach oben geschaufelt.
 
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Bayerische Linke


Linke Possen

In den Bundestagsausschüssen glänzte der Linken-Landeschef Klaus Ernst vor allem durch Abwesenheit. Ausgerechnet seine Parteifreunde machen das publik.
Für Klaus Ernst ist die Sache so gut wie ausgemacht, und so verschickte er dieser Tage auch gleich eine Autogrammkarte und ein Profilfoto von sich an Journalisten. Er werde wieder für Platz 1 der Kandidatenliste der bayerischen Linken antreten, kündigte der stellvertretende Partei- und Fraktionschef im Bundestag in der beigefügten Presseerklärung an.
Deren Unterton ließ keinen Zweifel daran zu, dass er davon überzeugt ist, von der Landesvertreterversammlung seiner Partei am Sonntag in München auch tatsächlich zum bayerischen Spitzenkandidaten gekürt zu werden. Er könnte sich täuschen.
Denn seine innerparteilichen Gegner haben recherchiert, wie oft Ernst in der laufenden Legislaturperiode bei Sitzungen jener Bundestagsausschüsse anwesend war, deren Mitglied er ist.
Das Ergebnis liest sich katastrophal. Ernst sei nur bei drei, maximal vier der insgesamt 104 Sitzungen des Gesundheitsausschusses anwesend gewesen, hieß es. Bei den 118 Zusammenkünften des Ausschusses für Arbeit und Soziales sei er nur zehn Mal aufgetaucht.
Ein Volksvertreter also, der das Volk gar nicht vertritt und lieber den politischen Überflieger gibt als parlamentarische Kärrnerarbeit zu leisten?



Altkommunisten, Trotzkisten, Maoisten, Sektierer, Pragmatiker und Gewerkschafter - zu heterogen ist der Haufen. Untereinander sind die Grüppchen wenig zimperlich und überziehen sich schon mal mit Parteiausschlussverfahren. Zuletzt gab es mehrere Austritte von Aktiven, die beim Landtagswahlkampf in ihren Kreisverbänden vorne mitgemischt hatten. Viel gestritten wird auch um Geld. Orts- und Kreisverbände werfen Landes- und Bundespartei vor, zu viel Geld auszugeben. Bei einem Parteitag im Dezember traten die massiven Konflikte offen zu tage.
Obwohl einzige Kandidatin, wurde die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter mit kläglichen 54 Prozent als Landessprecherin bestätigt. Zur anderen Hälfte der Doppelspitze wählte die Basis nicht den favorisierten Wolfgang Ziller, einen langjähriger Spezi von Klaus Ernst aus gemeinsamen Schweinfurter Gewerkschaftszeiten, sondern den unbekannten Aschaffenburger Franc Zega. Am Sonntag droht der Partei nun die nächste Zerreißprobe. Denn Ernst ist als Spitzenkandidat alles andere als unumstritten.
Bayerische Linke - Linke Possen - Bayern - sueddeutsche.de
 

dr.byrd

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Klaus Ernst, vom Saulus zum Paulus? Auf sein Statement in der Mainpost muss er festgenagelt werden.

„Geld ist vorhanden – nur in falschen Händen“, glaubt Ernst. Die Linke möchte es den Wohlhabenden nehmen und Arbeitnehmern und Arbeitslosen geben. Seine Vorschläge: fünf Prozent Vermögenssteuer für Reiche, ein Mindestlohn von zehn Euro, 500 Euro Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger, eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche und weniger.
Weiterlesen auf: Mainpost
 

animas

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Demokratie

In einer lebendigen Demokratie ist es nicht ausreichend, wenn der Bürger nur an seltenen Wahltagen sein Kreuz macht.
Bei der Bundestagswahl hat man zwei Stimmen. Die können aus verschiedenen Parteien stammen.
Die Erststimme bekommt der Direktkandidat. Die Zweitstimme eine Partei.
Die meisten Wahlberechtigten machen sich nicht viel Mühe mit der Wahl. Sie bleiben ihr sogar aus diversen Gründen fern oder wählen doch wie immer, "denn die anderen machen es ja eh nicht besser".
Es sollte jedem Wähler klar sein, dass Parlamente für 4 bzw. 5 Jahre gewählt werden und die Personen in den Parteien in dieser Zeit tun und lassen können, was sie wollen. Wer einmal oben steht, vergisst leicht wer ihn dahin gebracht hat.

Wählen ist ein Recht, das einst mit dem Blut der Arbeiter erkämpft wurde und daraus resultiert eine Pflicht, die so eine Verantwortung für sich und andere ausdrückt.
Wenn nun demokratisch aktive und kritische Bürger in einer Partei einen Kandidaten nicht wieder auf einen vorderen Listenplatz haben wollen, weil der oder die KandidatInn es an entsprechenden Leistungen hat fehlen lassen, dann ist das ein ganz gewöhnlicher demokratischer Vorgang.

Politiker, die sich nicht um des Volkes Wahlauftrag kümmern, haben wir in den etablierten "Volks- und Lobbyparteien zu genüge.
Solche Leute braucht DIE LINKE nicht.
DIE LINKE hat den Anspruch den Wählern die bestmöglichen Kandidaten aus ihren Reihen zur Wahl zur stellen

Warum die SZ eine gute demokratische Tugend so runter macht ist uns nicht ersichtlich.
Sicherlich trauen sich auch in anderen Parteien die Bürger vermehrt ihren überheblichen Politakteuren die rote Karte zu zeigen, wenn die SZ solche demokratischen Vorgänge nicht negativ berichtet.

Die Aufgabe des gewählten Politikers ist es, dem Wähler zu dienen und nicht dem Kapital, um seine egoistische Politik durch zu setzen. Wir sehen wohin das führte.
 
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AW: Demokratie

In einer lebendigen Demokratie ist es nicht ausreichend, wenn der Bürger nur an seltenen Wahltagen sein Kreuz macht.
Bei der Bundestagswahl hat man zwei Stimmen. Die können aus verschiedenen Parteien stammen.
Die Erststimme bekommt der Direktkandidat. Die Zweitstimme eine Partei.
Die meisten Wahlberechtigten machen sich nicht viel Mühe mit der Wahl. Sie bleiben ihr sogar aus diversen Gründen fern oder wählen doch wie immer, "denn die anderen machen es ja eh nicht besser".
Es sollte jedem Wähler klar sein, dass Parlamente für 4 bzw. 5 Jahre gewählt werden und die Personen in den Parteien in dieser Zeit tun und lassen können, was sie wollen. Wer einmal oben steht, vergisst leicht wer ihn dahin gebracht hat.

Wählen ist ein Recht, das einst mit dem Blut der Arbeiter erkämpft wurde und daraus resultiert eine Pflicht, die so eine Verantwortung für sich und andere ausdrückt.
Wenn nun demokratisch aktive und kritische Bürger in einer Partei einen Kandidaten nicht wieder auf einen vorderen Listenplatz haben wollen, weil der oder die KandidatInn es an entsprechenden Leistungen hat fehlen lassen, dann ist das ein ganz gewöhnlicher demokratischer Vorgang.

Politiker, die sich nicht um des Volkes Wahlauftrag kümmern, haben wir in den etablierten "Volks- und Lobbyparteien zu genüge.
Solche Leute braucht DIE LINKE nicht.
DIE LINKE hat den Anspruch den Wählern die bestmöglichen Kandidaten aus ihren Reihen zur Wahl zur stellen

Warum die SZ eine gute demokratische Tugend so runter macht ist uns nicht ersichtlich.
Sicherlich trauen sich auch in anderen Parteien die Bürger vermehrt ihren überheblichen Politakteuren die rote Karte zu zeigen, wenn die SZ solche demokratischen Vorgänge nicht negativ berichtet.

Die Aufgabe des gewählten Politikers ist es, dem Wähler zu dienen und nicht dem Kapital, um seine egoistische Politik durch zu setzen. Wir sehen wohin das führte.
toll, ein Pro Ernst Statement. :icon_party: :icon_twisted:
 

Dora

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Klaus Ernst, vom Saulus zum Paulus? Auf sein Statement in der Mainpost muss er festgenagelt werden.
Zitat:
„Geld ist vorhanden – nur in falschen Händen“, glaubt Ernst. Die Linke möchte es den Wohlhabenden nehmen und Arbeitnehmern und Arbeitslosen geben. Seine Vorschläge: fünf Prozent Vermögenssteuer für Reiche, ein Mindestlohn von zehn Euro, 500 Euro Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger, eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche und weniger.
Weiterlesen auf: Mainpost
Falls du noch Nägel brauchst - ich helfe gerne mit ein paar 200-ern aus. :cool: :icon_smile:

Allerdings halte ich es auch für Wahltaktik von ihm - so wioe Sancho. Dem Klaus Ernst glaube ich nichts! ("Wer einmal lügt....")
.
 

Dora

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Rund 20 Zuhörer kommen ins Hotel „Zur schönen Aussicht“, um einen der führenden Köpfe der Partei Die Linke zu hören. Klaus Ernst, stellvertretender Bundes- und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag sowie IG-Metall-Bevollmächtigter in Schweinfurt, spricht zwar oberbayerischen Akzent, aber die Sprache seines Publikums. Die wenigsten im Saal sind Parteimitglieder, aber einige gehören zu den Frustrierten in der Gesellschaft.
.....
Quelle: Main-Post
Nur ca. 20 Zuhörer? Und das in Schweinfurt!!

Die kennen ihn und wissen woran Sie mit ihm sind! :cool:
.
 
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Nur ca. 20 Zuhörer? Und das in Schweinfurt!!

Die kennen ihn und wissen woran Sie mit ihm sind! :cool:
.

Marktheidenfeld und das ist etwa 90 km weiter westlich von SW.

Aber selbst in SW mussten die schon in kleinere Räume umziehen, weil immer weniger kommen.
 
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und was macht die "mächtige" LAG?
Sie schweigt,
die heiße Luft und leere Worthülsen produzierende "noch mächtigere" BAG klopft sich lieber selbst auf die Schultern, bringt aber nichts zustande, außer das sie doch immer wieder Verar... wird und "sie es ja schon wissen".
Mach Eueren Laden zu!
Du weißt weder was die BAG noch was die LAG tut oder nicht tut....
Das sind nur Vermutungen von Dir, und die magst Du doch gar nicht....:icon_knutsch:
 

Dora

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Marktheidenfeld und das ist etwa 90 km weiter westlich von SW.

Aber selbst in SW mussten die schon in kleinere Räume umziehen, weil immer weniger kommen.
Uuuups, da hab ich mich mit der Stadt vertan! Da ich ursprünglich aus Franken komme, kenne ich auch Marktheidenfeld. Ist zwar deutlich kleiner als Schweinfurt, aber gut 10 bis 11 Tausend Einwohner hat es wohl. Da sind 20 Besucher auch nicht viel....
.
 
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Du weißt weder was die BAG noch was die LAG tut oder nicht tut....
Das sind nur Vermutungen von Dir, und die magst Du doch gar nicht....:icon_knutsch:

Ich schreibe das, was ich sehe bzw. nicht sehe und das ist eine Aktivität.
Wenn sich die Aktivität nur auf Pressemitteilungen beruft, dann ist das auch keine Aktivität. Sich selbst auf die Schultern klopfen ist auch keine Aktivität im Sinne der Erwerbslosen. Sich um mehr Macht in einer sich selbst überflüssig machenden Partei stark zu machen, ist erst Rechte keine Aktivität, besonders weil sich trotzdem nichts ändert.

Gleiches gilt auch für die Ausrede "wir haben ja erst angefangen".

Nur schreiben/sagen, das "etwas gemacht" wird, ist auch kein Beweis.

Ihr wollt nicht gegen Hartz IV angehen, Ihr wollt nur Stimmen und Mitglieder fangen und das ist schäbig, denn gerade die Parteilosen und die, die Mitglied dieser Partei sind, wollen eben etwas zum Besseren ändern und haben sich deswegen auch angemeldet.

"Forderungen" das etwas in ein Parteiprogramm geschrieben werden soll, wird auch nichts verändern bzw etwas bringen, da gerade DiLi weiterhin in der Opposition bleiben wird, also ist das ganze Blabla und die LAGs und die BAG nur Augenwischerei, denn etwas anderes macht Ihr nicht.
 
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Ihr wollt nicht gegen Hartz IV angehen,
Nö, warum sollten wir als Hartz IV- Empfänger gegen Hartz IV angehen......mit dem üppigen Regelsatz läßt sichs doch prima leben, und für Waschmaschine, Kühlschrank und Bekleidung kann ich jede Menge ansparen........
Wirklich, sancho, das war jetzt aber echter Schwachfug.......
NIcht nur Liebe macht blind, Haß offenbar auch...
 
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Nö, warum sollten wir als Hartz IV- Empfänger gegen Hartz IV angehen......mit dem üppigen Regelsatz läßt sichs doch prima leben, und für Waschmaschine, Kühlschrank und Bekleidung kann ich jede Menge ansparen........
Wirklich, sancho, das war jetzt aber echter Schwachfug.......
NIcht nur Liebe macht blind, Haß offenbar auch...
war keine Antwort, eher ein herausreden.
 
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Gut, ich fahr morgen zum Reichstag und verhau die alle.....
Sonnabend ist die gesamte LAG und etliche BAG-Mitglieder auf der Demo...

Du kannst ja leider nicht kommen, weil Du die 5 € für die Straßenbahn zum kostenlosen Bus nicht aufbringen kannst....

Wir tun also nix, weil Du nix siehst.....

Nun, ich kann es zwar auch nicht sehen, aber nach Deinen Kommentaren hier, nehme ich an, daß DU gaaaaanz viel tust :icon_knutsch:
 
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Gut, ich fahr morgen zum Reichstag und verhau die alle.....
Sonnabend ist die gesamte LAG und etliche BAG-Mitglieder auf der Demo...

Du kannst ja leider nicht kommen, weil Du die 5 € für die Straßenbahn zum kostenlosen Bus nicht aufbringen kannst....

Wir tun also nix, weil Du nix siehst.....

Nun, ich kann es zwar auch nicht sehen, aber nach Deinen Kommentaren hier, nehme ich an, daß DU gaaaaanz viel tust :icon_knutsch:
ich bin in Ffm.

Ich bin weder eine LAG, noch BAG und schon gar keine Partei, die mit irgendwelchen leeren Versprechungen in den BT will.

Ich mache einiges, aber da ich kein Parteisoldat bin, muss ich es auch nicht beweisen.

Deine Vergleiche hinken mächtig, denn Du vergleichst mich mit euren (angeblichen) 500 Mitgliedern.
 

Dora

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ich bin in Ffm.
.....
Nach einigen Hin und Her, ob nach Berlin oder Frankfurt, haben wir uns gestern entschieden, mal nach Frankfurt zu fahren. Diesmal können leider nur 7 Leute vom Verein mitfahren. Selbst werde ich so ab 11:30 Uhr am Hauptbahnhof, Kaiserstraße Ecke Moselstraße sein (Da trifft sich ab 11 Uhr auch das Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne.)

Wenn du Lust hast auf ein Kennenlernen, würde ich mich freuen.
.
 
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Nach einigen Hin und Her, ob nach Berlin oder Frankfurt, haben wir uns gestern entschieden, mal nach Frankfurt zu fahren. Diesmal können leider nur 7 Leute vom Verein mitfahren. Selbst werde ich so ab 11:30 Uhr am Hauptbahnhof, Kaiserstraße Ecke Moselstraße sein (Da trifft sich ab 11 Uhr auch das Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne.)

Wenn du Lust hast auf ein Kennenlernen, würde ich mich freuen.
.
zum Hbf wollten wir auch, aber da treffen sich anscheinend tausende.

Ich werde aber die Augen offen halten. :icon_smile:
 

Dora

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mit dem Auto, meine Bekannte kennt sich da besser aus, weil sie aus der Nähe ist.
Meines Wissens gibt es hauptsächlich diese zwei Sammelpunkte: Bockenheimer ind Hauptbahnhof. Aber Näheres können wir auch per PN machen.
.
 
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Bielefeld (ots) - Im Leitantrag ihres Parteivorstands und in der Rede ihres Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine bekamen die Delegierten des Parteitags der NRW-Linken in Essen all das serviert, was das linke Herz begehrt und an die Zeit erinnert, als die Arbeiter noch Ballonmützen trugen und die Gewerkschaften zum Generalstreik aufriefen. Die Banken sollen verstaatlicht, den Reichen vier Fünftel ihres Einkommens weggesteuert und den armen Hartz-IV-Empfängern gegeben werden. Das verbreitete Unbehagen und die Unsicherheit in einer weltweiten Wirtschaftskrise, Ärger und Unverständnis in der Bevölkerung über milliardenschwere staatliche Schutzschirme für Banken, die sich in ihrer Geldgier verzockt haben, nutzt Lafontaine für seine radikalen Forderungen, von denen er selbst weiß, dass sie niemals realisiert werden können. Auf ihrem Kongress in Essen hat sich die NRW-Linke als reine Protestpartei präsentiert, der es wichtiger ist, die Erwartungen ihrer Klientel zu erfüllen als realistische Politikkonzepte vorzulegen. Lafontaine versicherte, man sei bereit, Sozialdemokraten zu Regierungschefs zu wählen und sich an SPD-Regierungen zu beteiligen.
Presseportal: Neue Westfälische - Neue Westfälische: Parteitag der NRW-Linken in Essen Was das Herz begehrt PETER JANSEN

:cool:
 
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Wie gefährlich diese Linke ist, kann man hier nachlesen.

Erwin Sellering: „DDR war kein totaler Unrechtsstaat“ - Deutschland - FOCUS Online

Das ist eine Ohrfeige für alle SED-Opfer!!!
Diesem Herrn Sellering sollte man mal die Kinder mit der Begründung wegnehmen, er könne sie nicht zu sozialistischen Persönlichkeiten erziehen und diese zur Zwangsadoption freigeben.
Vielleicht sollte man ihn (auf heutige Zeiten bezogen) für einige Jahre in den Knast stecken, weil er sich hartnäckig weigert einen Ein-Euro-Job anzunehmen (§ 249 StGB-DDR).

Kleiner Auszug, der es auf den Punkt bringt:
Der FDP-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Michael Roolf, empfahl Sellering einen Besuch der Stasihaftanstalt Hohenschönhausen, wo politisch Verfolgte ohne Anklageerhebung und Prozess eingesessen hätten und psychisch wie physisch gefoltert worden seien.
Nachtrag:
Oh sorry, Sellering ist ja SPD-Mann. Falscher Thread, trotzdem schlimm.
 
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Nachtrag:
Oh sorry, Sellering ist ja SPD-Mann. Falscher Thread, trotzdem schlimm.
In einem am 23. November 2003 veröffentlichten Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel sprach er sich für eine flächendeckende Ausweitung der Erfassung genetischer Fingerabdrücke aller Bundesbürger und die Speicherung der DNA-Merkmale schon aller Neugeborenen aus[4].

Sellering äußerte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 22. März 2009 über die Deutsche Demokratische Republik (DDR) unter anderem: „Sie war gewiss kein Rechtsstaat. Ich verwahre mich aber dagegen, die DDR als den totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab.“[5]. Diese Äußerungen führten zu Kritik von früheren Bürgerrechtlern und von Politikern aus allen Parteien mit Ausnahme der Linkspartei.[6]
Erwin Sellering – Wikipedia

:icon_pause:
 

maniac

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So sehr ich die SED-Verbrechen verurteile, gab es sicherlich auch in der DDR was gutes... wer das gegenteil behauptet ist ein verblendeter Ignorant.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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