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Gläubiger weigert sich

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listche

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Hab mal eine Frage.

Ist es Rechtlich haltbar, wenn ein Gläubiger die Annahme von Ratenzahlungen verweigert, und den Schuldner an das Inkassobüro verweist, dass mit der Beitreibung der Schulden beauftragt wurde? Hier die T.Com

Gruß Listche
 

Inkasso

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wie hoch ist die Hauptforderung (gerunded)

gruß
jürgen
 

Müllemann

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listche schrieb:
Hab mal eine Frage.

Ist es Rechtlich haltbar, wenn ein Gläubiger die Annahme von Ratenzahlungen verweigert, und den Schuldner an das Inkassobüro verweist, dass mit der Beitreibung der Schulden beauftragt wurde? Hier die T.Com

Gruß Listche


Wäre zu überprüfen, ob der Gläubiger hier nicht gegen seine Schadensminderungspflicht verstoßen hat, wenn die T-Com die Forderung sofort einem Inkassobüro übertragen hat.

In der Regel gibt die T-Com die Forderungen an die berühmte Kanzlei in Heidelberg ab und hier ist dann Vorsicht geboten, was Ratenzahlungen betrifft.


Bist du von dem Inkassobüro schon angeschrieben worden?
 

listche

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Es geht hier nicht um mich, sondern um eine Freundin. Die eigentliche Forderung ist soweit ich weiß schon bezahlt. Aber die berühmte Kanzlei will immer noch Geld. Ich wollte meiner Freundin raten, dass sie sich erstmal eine genaue Forderungsaufstellung schicken läßt. Ist das ok?

Gruß Listche
 

Müllemann

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sofern die Forderung nachweislich bezahlt ist und noch immer Forderungen seitens der berühmten Kanzlei geltend gemacht werden, gibt es 2 Möglichkeiten.

1. Strafbewerte Unterlassungserklärung an Seiler schicken, dass im Wiederholungsfalle z.B. 5.000 EURO zu zahlen sind; Kopie dieser Unterlassungserklärung an das Gericht senden mit allen Rechnungen und Quittungen

kommen weitere Forderungsschreiben sofort Klage erheben ....

2. Anzeige wegen Versuch d. Nötigung und versuchten Betruges stellen


vergessen:

explizite Forderungsaufstellung mit Fristsetzung sowie Vollmacht anfordern, dass die berühmte Kanzlei berechtigt ist, "diese Forderung" auch einzuziehen
 

Garfield

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Mal kurz zur Ausgangsfrage:

Zahlungen an den Gläubiger unmittelbar anstatt an dessen Bevollmächtigte bzw. an sein Inkassobüro haben stets schuldbefreiende Wirkung.

Wenn dir der Rosa Riese also erzählen will, das ginge nicht, find ich das schon :party:

Praktisch würde ich dir empfehlen, Zahlungsbereitschaft hinsichtlich berechtigter Forderungen anzukündigen und vorab um Übersendung einer Forderungsaufstellung zu bitten, damit du den Restsaldo und die Berechnung kurz prüfen kannst.
 

Quirie

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Erzähl doch mal, was abgelaufen ist. Dann können wir besser mit Dir zusammen überlegen.

Sind Raten angewiesen worden und sind sie zurückgekommen? Oder habt Ihr das mit denen diskutiert?
 
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Garfield schrieb:
Mal kurz zur Ausgangsfrage:

Zahlungen an den Gläubiger unmittelbar anstatt an dessen Bevollmächtigte bzw. an sein Inkassobüro haben stets schuldbefreiende Wirkung.

Wenn dir der Rosa Riese also erzählen will, das ginge nicht, find ich das schon :party:

Praktisch würde ich dir empfehlen, Zahlungsbereitschaft hinsichtlich berechtigter Forderungen anzukündigen und vorab um Übersendung einer Forderungsaufstellung zu bitten, damit du den Restsaldo und die Berechnung kurz prüfen kannst.
Seh ich genauso... so würd ichs auch machen.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Müllemann

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Garfield schrieb:
Mal kurz zur Ausgangsfrage:

Zahlungen an den Gläubiger unmittelbar anstatt an dessen Bevollmächtigte bzw. an sein Inkassobüro haben stets schuldbefreiende Wirkung.

Wenn dir der Rosa Riese also erzählen will, das ginge nicht, find ich das schon :party:

Praktisch würde ich dir empfehlen, Zahlungsbereitschaft hinsichtlich berechtigter Forderungen anzukündigen und vorab um Übersendung einer Forderungsaufstellung zu bitten, damit du den Restsaldo und die Berechnung kurz prüfen kannst.

da der Rosa-Riese auch Forderungen an diese Super-Kanzlei abgibt,
die längst bezahlt sind, ist eine explizite nachvollziehbare Forderungsaufstellung zwingend notwendig, und zwar unter Fristsetzung

im Bekanntenkreis wurde einem angebl. Schuldner monatelang die Forderungsaufstellung vorenthalten

trotz Ausgleich d. Forderung hat d. Rosa-Riese die Forderung an diese Super-Kanzlei abgetreten und diese haben Mahnbescheid beantragt
 

Garfield

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Am einfachsten ist es sicherlich, wenn man einen Rechtsanwalt zur Hand hat, der mal eben für einen anruft und die Sekretärin etwas anschmeichelnd drum bittet, mal eben eine Forderungsaufstellung rüberzufaxen.

Das geht normal ganz schnell :pfeiff:
 

Müllemann

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Garfield schrieb:
Am einfachsten ist es sicherlich, wenn man einen Rechtsanwalt zur Hand hat, der mal eben für einen anruft und die Sekretärin etwas anschmeichelnd drum bittet, mal eben eine Forderungsaufstellung rüberzufaxen.

Das geht normal ganz schnell :pfeiff:
möglicherweise in jeder anderen Kanzlei, die Realität in der Heidelberger Kanzlei ist aber eine ganze andere !

ein Tipp: schnupper mal im Forum Ärger e.V. rein
 

Quirie

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Ich würde grundsätzlich in so einem Fall einfach schon mal anfangen, Raten an die Gläubigerin zu zahlen. Geld, das sie einmal haben, geben Menschen nur in den seltensten Fällen freiwillig wieder her.

Aber -ganz wichtig- die Verrechnungsweise auf der Zahlungsanweisung bestimmen (also zur Verrechnung auf die Hauptforderung draufschreiben). Sonst bestimmt der Gläubiger die Verrechnung, und der nimmt immer erst Kosten und Zinsen.

In diesem Fall kommen wir vielleicht weiter, wenn Du uns mal den Verfahrensstand etwas genauer erzählst.

Gibt es schon einen Mahnbescheid oder ist bisher nur ein Inkassoschreiben gekommen. ?
 

Müllemann

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BGB § 367 - Anrechnung auf Zinsen und Kosten

1) hat d. Schuldner außer der Hauptleistung Zinsen + Kosten zu entrichten, so wird eine zur Tilgung der ganzen Schuld nicht ausreichende Leistung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung angerechnet.

2) Bestimmt d. Schuldner eine andere Anrechnung, so kann d. Gläubiger die Annahme der Leistung ablehnen.
 

listche

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Ich danke euch erst mal für die Antworten. Ich werde meiner Freundin erst mal raten, sich eine Forderungsaufstellung schicken zu lassen. Ich werde mich dann noch mal melden.

Gruß Listche
 
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listje fragte:
Ist es Rechtlich haltbar, wenn ein Gläubiger die Annahme von Ratenzahlungen verweigert, und den Schuldner an das Inkassobüro verweist, dass mit der Beitreibung der Schulden beauftragt wurde?

Müllemann zitierte das BGB:

BGB § 367 - Anrechnung auf Zinsen und Kosten

1) hat d. Schuldner außer der Hauptleistung Zinsen + Kosten zu entrichten, so wird eine zur Tilgung der ganzen Schuld nicht ausreichende Leistung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung angerechnet.

2) Bestimmt d. Schuldner eine andere Anrechnung, so kann d. Gläubiger die Annahme der Leistung ablehn

Frage 1. Nein! Die Kosten des Inkassobüros brauchst Du nicht zu zahlen.

Siehe Thread: Inkasso bekämpfen

Der § 367 bezieht sich auf einen rechtskräftigen Titel. Gemeint sind die Zinsen auf die Hauptforderung und die Kosten der gewöhnlichen Beitreibung (Gerichtsvollzieher)

Das ist keine Rechtsberatung, den Mist habe ich mir hier zusammengeklaut, entspricht aber auch meiner Meinung
 
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