Gläubiger verlangt Gläubigeraufstellung und Quotenübersicht

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Lightseeker

Elo-User*in
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Hallo.

Ich habe folgendes Problem. Ich war ein Jahr bei der Schuldnerberatung, nichts tat sich in dem Jahr und der Beratungsgutschein lief dann aus. Ich war allgemein nicht zufrieden dort.
Wie dem auch sei. Nun habe ich den paar Gläubigern selber Vergleichsangebote gemacht und ein Gläubiger verlangt nun oben erwähntes.
Ich kenne mich damit ja nun nicht aus. Vllt hat es damit zu tun dass die Schuldnerhilfe vorher ihre Finger drin hatten. Macht es Sinn die Gläubiger aufzulisten mit den Schulden und dem was man geboten hat? Oder kann einem das auch zum Nachteil werden?
Die bestehen da da drauf bevor sie eine Entscheidung treffen...Oder sollte ich schreiben dass ich mich damit nicht auskenne, denen ein gutes Angebot gemacht habe und sie es sich gut überlegen sollten?
Die Situation ist nämlich die, dass ein Verwandter diese Zahlungen leistet. Müsste ich tatsächlich wieder zur Schuldnerberatung, würden die Schuldnerberaterin dann den Gläubigern eben nichts anbieten und ich würde in Insolvenz gehen.

Also wie gehe ich in dem Fall am besten vor? Danke!
 

axellino

Super-Moderation
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Ich habe folgendes Problem. Ich war ein Jahr bei der Schuldnerberatung, nichts tat sich in dem Jahr und der Beratungsgutschein lief dann aus. Ich war allgemein nicht zufrieden dort.

Ich kenne mich damit ja nun nicht aus. Vllt hat es damit zu tun dass die Schuldnerhilfe vorher ihre Finger drin hatten

Es wurde doch wohl wenigstens ein wenig miteinander kommuniziert, was ein mögliches Angehen/Virgehen betreffend deiner bestehenden Schuldenproblematik betreffen könnte und ggfls. wurde ja sogar auch von der Schuldnerberatung schon was in die Wege geleitet, wie z.B. ein außergerichtlicher Schuldenvergleich ausgearbeitet und dieser ggfls. auch sogar an die Gläubiger auf den Weg gebracht:icon_hug:

Wie auch immer, laut deinen Darlegungen und Empfinden warst Du mit der Schuldnerberatung nicht zufrieden und versuchst nun eigenständig unter Mithilfe eines Dritten, eine aussergerichtliche Einigung mit allen deinen ganzen Gläubigern zu erzielen und nun ist einer dabei, der hier gerne ein wenig tiefer in die Materie schauhen möchte, bevor er sich ggfls. auf dein erstellten ausserger. Vergleichsvorschlag einlässt.

Ich kenne hier natürlich im ganzen absolut keine Details, wie z.B., welchen Anteil hat dieser Gläubiger an deinen Gesamtverbindlichkeiten inne etc. usw., aber das jener Gläubiger sich ein Überblick verschaffen möchte, ob Du ihn ggfls. schlechter stellst, wie deine anderen Gläubiger mit deinen ausserger. Vergleichsangebot, wäre erstmal grundlegend nix einzuwenden.

Macht es Sinn die Gläubiger aufzulisten mit den Schulden und dem was man geboten hat? Oder kann einem das auch zum Nachteil werden?
Die bestehen da da drauf bevor sie eine Entscheidung treffen...Oder sollte ich schreiben dass ich mich damit nicht auskenne, denen ein gutes Angebot gemacht habe und sie es sich gut überlegen sollten?

So denn Du seiner Forderung nachkommst, könnte dies ggfls. in der Hinsicht nachteilig werden, wenn Du ihn ggfls. mit einer Quote von rund 10 % seiner Forderung abspeisen möchtest und den anderen Baustellen bietest Du ggfls. eine Quote von rund ca. 25 % der Forderungen an, mal so als mögliches Beispiel, damit wird er dein an ihn gerichtetes Vergleichsangebot wahrscheinlich von vornherein ggfls. gleich erstmal ausschlagen oder ggfls. aber auch nicht:glaskugel:

Du könntest aber sowieso erstmal versuchen auf dessen Forderung nicht einzugehen und teilst ihm ggfls. erstmal mit, das es sich nicht um ein aussergerichtlichen Vergleich nach § 305 InsO geht, sondern um ein einmaliges Vergleichsangebot deinerseits, dessen finanzielle Mittel dafür, von einen Verwandten zur Verfügung gestellt wird und man möge Bitte wohlwollend dein Vergleichsangebot prüfen, daraufhin mal sehen was kommt zurück und ggfls. haben sich in der Zeit ja auch deine anderen Gläubiger auf deine Vergleichsvorschläge zurückgemeldet und dies ggfls. auch in positiver form.
 
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