Girokonto mit erhöhten Gebühren wegen Privatinsolvenz??

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Chris1

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Januar 2007
Beiträge
3
Bewertungen
0
Hallo ,

Ich bin in der Privatinsolvenz, bekomme ALG2.

Mein altes Konto wurde einfach so gesperrt, mit der lapidaren begründung, das sie solche Konten in Zukunft nicht mehr nehmen.

Ich musste das Konto dann Auflösen, damit ich überhaupt Geld bekommen habe.Gesagt wurde mir da auch, das ich gerne ein Neues Konto eröffnen könnte,das wäre kein Problem.(Das war einige Tage vorher...)

Bei der Kreisparkasse war ich auch, da bekomme ich aber kein normales Girokonto, sondern nur ein "Insolvenzkonto" was im Monat 9 Eu kosten soll, ein normales Girokonto kostet grade mal 3 Eu.

Begründet wird dieses damit, das durch dieses Konto erhöhte Arbeit zur Überwachung anfällt.

So, Ich bin der Meinung , das ist nicht gerechtfertig, das ich eh schon wenig habe, und dann auch noch mehr Kontoführungsgebühren zahlen muss als andere.

Gemeinnützig ist so ein Verhalten auch nicht....

Es geht nur um ein einfaches Girokonto auf Guthabenbasis.

Die Kündigung der 1 Bank ist genauso fraglich, da mir durch diese Sperrung Rücklastschriften angefallen sind, eben weil eine Sperre vorlag , von der ich nichts wusste.Ich also wieder Kosten habe, für die ich nichts kann.

Momentan habe ich kein Konto, muss aber dann wohl oder Übel das 9 Eu Teil nehmen....

Soweit ich das via Inet verstanden habe, gibt es durchaus Urteile, das die Pfändungskosten NICHT auf den Kontoinhaber umgelegt werden darf, wenn es auch so gerne gemacht wird, in diesen Fall würde aber genau das gemacht.

Nur halt umschrieben mit "Überwachung" was ja blödsinn ist, weil wenns Konto leer is,isses leer....

https://www.akademie.de/private-finanzen/ueberschuldung-und-verbra ucherinsolvenz/kurse/girokonto-kuendigung-verweigerung/auf-eine-k ontopfaendung-folgt-die-kontokuendigung.html

Sind diese 9 eu rechtlich ok?


Ich hoffe, ich konnte das verständlich rüberbringen...

Gruss Christian
 

Silvia V

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
2.395
Bewertungen
192
Da es in Deutschland kein gesetzlich verbrieftes Recht auf ein Girokonto gibt,sondern nur eine sogenannte "Selbstverpflichtung" zahlst Du diese unverschämten 9 € oder versuchst ein günstigeres Konto zu bekommen.
Rechtlich kannst Du nichts machen,was Dir zeitnah helfen würde.

Gruß

Silvia
 

Chris1

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Januar 2007
Beiträge
3
Bewertungen
0
Das ist schlecht....

Hab ich ne Chance wenigstens nicht auf den Kosten für die Rücklastschriften sitzen zu bleiben? Eher weniger wa?

Die einzige Bank die mich grade noch so genommen hat, war die Postbank, mit 5 Eu.

Damit kann ich leben......

Es bleibt aber die Frechheit bestehen, das die Kreissparkasse so quasi eine "Monopolstellung" hat, Leute mit Insolvenz zu nehmen, sich damit zu brüsten wie sozial sie doch sind und ohne weiteres die Kosten nochmals erhöhen könnten.... :motz:

Und unsereins hat keine Möglickeit was dagegen zu tun?
 
E

ExitUser

Gast
Chris1 meinte:
Das ist schlecht....

Hab ich ne Chance wenigstens nicht auf den Kosten für die Rücklastschriften sitzen zu bleiben? Eher weniger wa?

Die einzige Bank die mich grade noch so genommen hat, war die Postbank, mit 5 Eu.

Damit kann ich leben......

Es bleibt aber die Frechheit bestehen, das die Kreissparkasse so quasi eine "Monopolstellung" hat, Leute mit Insolvenz zu nehmen, sich damit zu brüsten wie sozial sie doch sind und ohne weiteres die Kosten nochmals erhöhen könnten.... :motz:

Und unsereins hat keine Möglickeit was dagegen zu tun?

Habe vor ein paar Jahren gegen die Sparkasse mal einen Rechtsstreit geführt wegen der Rücklastschriftgebühren. Bei den Sparkassen hat man keine Chance, aufgrund deren AGB's, die man ja mit akzeptiert wenn man ein Konto eröffnet. So war das damals, ich denke da hat sich bis heute nichts geändert. Bei der Hypo z. B. wurden diese Gebühren nach dem Urteil des BGH anstandslos sofort auf das Konto zurückgebucht.
 

Chris1

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Januar 2007
Beiträge
3
Bewertungen
0
Danke erstmal für die Antwort,

Das Spiel beginnt aber offensichtlich erst;-)

Hab heute die Kontoauszüge per post bekommen,Konto ist erst am 4.1 aufgelöst worden,bis dahin wurden sogar nochmal Kontoführungsgebühren abgezoggt.

20 Eu die mir die Bank nicht auszahlen wollte(im alten jahr,bei Auflösung)wegen Kontogebühren bla sind ausgezahlt worden, aber nicht an mich.

Laut den Kontoauszügen ist auch nicht nachzuvollziehen, wo das Geld nun hin ist.

Ich denke , das einzige was hier hilft ist der Ombudsmann, an den ich mich auch wenden werde....

Aber dafür das man jahrelang das Konto hatte,ohne probleme, und dann plötzlich so behandelt wird....das gibt zu Denken.....
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten