Gilt es als "Vereitelung der Arbeitsaufnahme" wenn man kein Telefon hat?

Zermürbt38

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
207
Bewertungen
165
Nö es gibt keinen, du bist weder verpflichtet deinem SB deine Telefonnummer zu geben noch einem (potenziellem) Arbeitgeber.
Es liegt in der freien Entscheidung eines jedem seine Telefonnummer herauszugeben.
Stimme voll zu! Wäre ja noch schöner auch noch dazu gezwungen zu sein!
 

Indeclinabilis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juni 2012
Beiträge
1.449
Bewertungen
446
[...]Ich meine letztes Jahr gab es erst ein Urteil in dieser Richtung. Es ging glaube um Mitarbeiter bei einem Gesundheitsamt und das Thema Rufbereitschaft.[...]
Ich bin begeistert, zum ersten mal nennst du auch ein Argument. :biggrin:

Der springende Punkt ist nur, dass es nicht darum geht, was in einem bestehenden AV gilt. Das thematisierte Problem ist vielmehr im Vorfeld angesiedelt - also konkret gesagt, bei der Anbahnung eines AV. :icon_wink:

m.M

:coffee:
 

Sprotte

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 März 2008
Beiträge
3.353
Bewertungen
1.715
Ich meine letztes Jahr gab es erst ein Urteil........
*klugscheissmodus AN.... :icon_mrgreen:

Ja : LAG Thüringen,16.05.2018 - 6 Sa 444/17 und 6 Sa 442/17 (BAG noch anhängig) .....

*klugscheissmodus PAUSE

....suchsuch....ah ja...das könnte man zwar nicht als Urteil nutzen aber als Argumentationshilfe könnte es brauchbar sein..... (jetzt sei gefälligst begeistert ,Indi...:icon_razz:..)


*klugscheissmodus AN

BAG, Urteil vom 26.1.2017, Az: 8 AZR 848/13 , EuGH........worum gehts ? Rechtsmissbrauch.....

........maybe yes,maybe no....oder so... :icon_kinn:

*klugscheissmodus AUS .....*duck und wechschleich.....
 

Hannes63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
21 März 2015
Beiträge
569
Bewertungen
542
Der springende Punkt ist nur, dass es nicht darum geht, was in einem bestehenden AV gilt. Das thematisierte Problem ist vielmehr im Vorfeld angesiedelt - also konkret gesagt, bei der Anbahnung eines AV. :icon_wink:
Richtig, nun aber mal im ernst, wenn das Gericht schon entscheidet, dass man in einem bestehenden Arbeitsverhältnis seine Rufnummer nicht rausgeben muss,
dann wird man das doch erst recht nicht verlangen können wenn überhaupt noch gar kein Arbeitsverhältnis besteht.
 

Zermürbt38

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
207
Bewertungen
165
Richtig, nun aber mal im ernst, wenn man schon in einem bestehenden Arbeitsverhältnis seine Rufnummer nicht rausgeben muss,
dann doch erst recht nicht wenn (noch) überhaupt gar kein Arbeitsverhältnis besteht.
Eben. Mir war auch letztens auf einer Informationsveranstaltung was passiert. Das war eine Maßnahme wo ich anschließend nicht mehr teilgenommen habe. Geführt wurde diese Maßnahme von Mitarbeiter des Arbeitgeberservices. Dort sollte man auch ein Blatt ausfüllen mit E-Mail und Telefonnummer. Eine Dame vom AG Service fragte warum ich das nicht ausfülle. (Sie saß neben mir) Da habe ich geantwortet das es die nichts angeht und gott weiß was damit getrieben wird. Dann kam nur Ach Frau ..................! Diejenigen die sich so verhalten verdienen es nicht anders als arbeitslos zu sein. Das sind nun mal unsere Wiederholungstäter.

Am liebsten hätte ich ihr eine geknallt. Habe aber nur gedacht: Pass nur auf, dass du nicht selbst arbeitslos bist. Das war so eine Blondine mit Brille. Müssen wir uns das alles bieten lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Januar 2017
Beiträge
2.303
Bewertungen
2.129
Diejenigen die sich so verhalten verdienen es nicht anders als arbeitslos zu sein. Das sind nun mal unsere Wiederholungstäter.
Naja, das mag wenig diplomatisch ausgedrückt sein, evtl. auch nicht angemessen.

Jedoch glaube ich kaum, dass die Verweigerer zu den erfolgreichsten im Berufsleben gehören.
Nichts anderes wollte die Dame Dir wahrscheinlich mit auf den Weg geben.

habe ich geantwortet das es die nichts angeht und gott weiß was damit getrieben wird.
Mal daran gedacht, dass es an der Art der Kommunikation von Deiner Seite liegt?

Das war so eine dumme Blondine mit Brille.
So eine Aussage disqualifiziert Deinen gesamten Beitrag.
 

RobbiRob

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Januar 2017
Beiträge
2.303
Bewertungen
2.129
Wenn man es nicht verstehen will, dann sieht man das Problem auch nicht.

Hauptsache „ich wehre mich“, „ich lasse mir nichts gefallen“
Aufwachen und raus in die Realwelt, kann ich da nur raten.

Ich kann Dir versichern, dass die Blondine bestimmt nicht „dumm“ ist.
Wenn man Begriffe raushaut, sollte man die auch kennen.

Aber egal, Forenheldin wirst Du mit solchen Sprüchen bestimmt.
Ob das aus der Unfreiheit der Abhängigkeit führt?
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
2.367
Bewertungen
1.498
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum die meisten hier Schaum vor dem Mund bekommen, wenn man auf ein potenzielles Problem hinweist. Doch mir ist natürlich bewusst, dass getroffene Hunde bellen. :biggrin:

m.M

:coffee:
Weil immer wieder Vergleiche herangezogen werden, die darauf gar nicht passen. Ich hatte bei einer vergleichbaren Diskussion mit der Datenschutzklausel einmal argumentiert, dass man eine ZAF vorverurteilt wenn man dort eine Datenschutzklausel unter die Bewerbung schreibt. Man unterstellt ja implizit dass die es nicht so genau nehmen mit dem Datenschutz. Die Foristin @Kiwi, damals augenscheinlich recht erfahren, schrieb: "ZAF halten sich nie an Datenschutz, also muß man die daran erinnern". Nun ja, aber dem Gesetz nach sind das ganz normale Firmen. Mal davon ab was in eine Bewerbung gehört - bestimmt nicht Belehrungen über Gesetzestexte.
Die Kassiererin sagt "Ich weiß ganz genau das sie ihre Daten an Edeka gegeben haben, also müssen sie mir diese ebenfalls geben, sonst hätten Sie ihr Recht rechtsmißbräuchlich wahrgenommen"
Das ist auch so ein Ding. Welches unbilligenswerte Ziel hat Kunde @Hannes63 hier erreicht/erreichen wollen?
Der Kunde ist König, der darf das.
Der Jobcenter-Kunde ist Untertan.
Für den gibt es das unbilligenswerte Ziel "absichtlicher Verbleib in der Arbeitslosigkeit".
 

Gaestin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
1.678
Bewertungen
777
Am liebsten hätte ich ihr eine geknallt. Habe aber nur gedacht: Pass nur auf, dass du nicht selbst arbeitslos bist. Das war so eine Blondine mit Brille. Müssen wir uns das alles bieten lassen?
was hat die Haarfarbe und die Brille damit zu tun?
Disqualifiziert jede Äußerung.

Moderation:

2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Indeclinabilis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juni 2012
Beiträge
1.449
Bewertungen
446
Richtig, nun aber mal im ernst, wenn das Gericht schon entscheidet, dass man in einem bestehenden Arbeitsverhältnis seine Rufnummer nicht rausgeben muss, dann wird man das doch erst recht nicht verlangen können wenn überhaupt noch gar kein Arbeitsverhältnis besteht.
Ah, ein "Erst-Recht-Schluss", dass ist ein nettes Argument. :icon_wink:

Nur leider geht der von dir bemühte "Erst-Recht-Schluss" fehl. Die Situationen, die deinem "Erst-Recht-Schluss" zugrunde liegen, sind höchst unterschiedlich, weswegen der Schluss von dem einen Sachverhalt auf den anderen Sachverhalt nicht wirklich passt.

Hinsichtlich der Unterschiedlichkeit der Sachverhalte wurde eigentlich bereits alles gesagt:


Hallo, was soll denn das. Mir hätte man für so einen Beitrag mal wieder das Fell gegerbt und du wirst nicht einmal ein bisschen angefeindet. :biggrin:

Wenn man es nicht verstehen will, dann sieht man das Problem auch nicht. [...]
Das ist wahrlich das größte Problem. :icon_daumen:

Naja, ich habe meine Pflicht getan und auf ein mögliches Problem hingewiesen und zur Vorsicht gemahnt - mehr kann ich nicht tun.

m.M

:coffee:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
3.596
Bewertungen
8.837
...maybe yes,maybe no....oder so...
Brauchst dich nicht schleichen. Der war einfach gut.
Weiter führten die Richter aus, es müsse aus einer Reihe objektiver Anhaltspunkte ersichtlich sein,
dass wesentlicher Zweck der fraglichen Handlungen die Erlangung eines ungerechtfertigten Vorteils sei.
Denn das Missbrauchsverbot greife nicht, wenn die fraglichen Handlungen eine andere Erklärung haben können
als nur die Erlangung eines Vorteils. (EuGH, Urteil vom 28. Juli 2016, Rechtssache C-423/15) (Quelle: haufe.de)
Sie können nicht nur, sondern sie haben auch. :icon_wink:
 

Indeclinabilis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juni 2012
Beiträge
1.449
Bewertungen
446
Nicht schlecht, danke für den Einwurf. :icon_daumen:

Diesen verwurste ich gleich mal:

[...]Der EuGH betonte in seiner Entscheidung, dass die Feststellung eines rechtsmissbräuchlichen Verhaltens das Vorliegen eines objektiven und eines subjektiven Tatbestandsmerkmals verlange. [...] (EuGH, Urteil vom 28. Juli 2016, Rechtssache C-423/15)[...]
Quelle: haufe
Daher auch anfangs meine Aussage, man solle vorsichtig sein und dem SB / Richter wenn möglich nicht auf die Nase binden, dass man sein Recht nur geltend macht, weil es das gibt und man es kann. Denn in so einem Fall drängt sich förmlich die Annahme des obj. und subj. Tatbestandes i.S.d zuvor zitierten Urteils auf.

Man sollte sich daher ein oder zwei Argumente zurecht legen, um dem Vorwurf des Rechtsmissbrauchs entgehen zu können - sofern man denn mal damit konfrontiert wird.

Ein gutes Argument wurde jedenfalls schon genannt:

[...]Ich würde bei so einem Vorwurf aber dahingehend argumentieren, dass ZAF so gut wie immer die Fahrtkosten ausschließen und man daher eine schriftliche Einladung als Nachweis braucht.
Vielleicht kommen ja noch ein paar zusammen.

m.M

:coffee:
 

Birt1959

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
420
Bewertungen
698
Da habe ich geantwortet das es die nichts angeht und gott weiß was damit getrieben wird.
Sorry, aber die meisten Mitarbeiter*innen des AG-Services wissen sehr genau, was sie mit deinen Daten machen dürfen. Die meisten halten sich daran, denn auch die haben Interesse daran, nicht außerordentlich gekündigt zu werden. Bei einem Datenmissbrauch bekommen auch die schnell die Papiere. Mit Deiner Äußerung "und Gott weiß, was damit getrieben wird" unterstellst denen einen Amtsmissbrauch. Sei froh, dass Dir die Dame nicht noch wegen Verleumdung angezeigt hat.

Am liebsten hätte ich ihr eine geknallt. Habe aber nur gedacht: Pass nur auf, dass du nicht selbst arbeitslos bist. Das war so eine Blondine mit Brille. Müssen wir uns das alles bieten lassen?
Wir müssen uns nicht alles bieten lassen, aber wir müssen auch darauf achten, dass wir da keine Steilvorlage liefern. Mit deiner Unterstellung der falschen Verwendung hast Du eine 1a-Steilvorlage geliefert.

So nebenbei, ich kenne schon aus der Schulzeit eine Blondine mit Brille, die absolut kein Dummchen ist. Abi mit Durchschnitt 1,5, Konzertreife mit 1 und Staatsexamen I Lehramt am Gymnasium mit den Fächern Mathe/Musik 1,3 Abschluss des Referendariats mit einem 2. Staatsexamen von 1,6. Bis auf das Abi legte sie alle Examina in Bayern ab, das damals die härtesten Prüfungen hatte. Soviel ich weiß, leitet sie heute ein Gymnasium im Voralpenland.

Jedoch glaube ich kaum, dass die Verweigerer zu den erfolgreichsten im Berufsleben gehören.
Nichts anderes wollte die Dame Dir wahrscheinlich mit auf den Weg geben.
Klar, kommen die Speichellecker weiter. Man/frau gucke in die Politik... Wenn man/frau da nicht reinschauen will, weil's einem graust, reicht ein Blick ins nächste Geschichtsbuch.

Nur, was hat man/frau davon, wenn man/frau dann nicht mehr in den Spiegel gucken kann?


Wenn man es nicht verstehen will, dann sieht man das Problem auch nicht.

Hauptsache „ich wehre mich“, „ich lasse mir nichts gefallen“
Aufwachen und raus in die Realwelt, kann ich da nur raten.
Das Problem sehe ich in der Unterstellung, die Zermürbt unterlaufen ist. Nicht daran, dass sie/er, warum auch immer, weder Telefonnummer noch E-Mailadresse rausgeben will. Das Urteil aus Thüringen in allen Ehren, aber es ist nur ein LAG Urteil und nicht ein SG-, LSG- oder BSG-Urteil. Die sind für das SGB relevant.

Ob das jetzt wirklich die Vermittlung erschwert, bezweifele ich. Mich hat in all den Jahren, in der ich mit den Leuten von AfA, Arbeitsamt oder JC zu tun hatte, hat mit einer einzigen Ausnahme kein/e SB/in angerufen und mir eine Stelle angeboten, auf die ich mich bewerben sollte. Die eben angesprochene Ausnahme war deshalb, weil sich die SBin nicht sicher war, ob die Stelle zu meiner Behinderung passte.

Davon ab, meine Stellen habe ich mir, bis auf einen aufgezwungenen 1€-Job, selbst gesucht. Die AGs bekamen die Auskunft, die sie brauchten.

Und die reale Welt findest Du in jeder Amtsstube, jedem Betrieb, jeder Beratungsstelle, jedem Schwimmbad und jedem Discounter. Nur nicht im PC...

Ich kann Dir versichern, dass die Blondine bestimmt nicht „dumm“ ist.
Wenn man Begriffe raushaut, sollte man die auch kennen.
Sorry, Robbi, aber welchen Begriff hat @Zermürbt38 rausgehauen? Blondine oder dumm etwa? Das ist bestenfalls ein Stereotyp und von daher nicht sehr aussagekräftig.

Weil immer wieder Vergleiche herangezogen werden, die darauf gar nicht passen. Ich hatte bei einer vergleichbaren Diskussion mit der Datenschutzklausel einmal argumentiert, dass man eine ZAF vorverurteilt wenn man dort eine Datenschutzklausel unter die Bewerbung schreibt. Man unterstellt ja implizit dass die es nicht so genau nehmen mit dem Datenschutz. Die Foristin @Kiwi, damals augenscheinlich recht erfahren, schrieb: "ZAF halten sich nie an Datenschutz, also muß man die daran erinnern". Nun ja, aber dem Gesetz nach sind das ganz normale Firmen. Mal davon ab was in eine Bewerbung gehört - bestimmt nicht Belehrungen über Gesetzestexte.

Das ist auch so ein Ding. Welches unbilligenswerte Ziel hat Kunde @Hannes63 hier erreicht/erreichen wollen?
Der Kunde ist König, der darf das.
Der Jobcenter-Kunde ist Untertan.
Für den gibt es das unbilligenswerte Ziel "absichtlicher Verbleib in der Arbeitslosigkeit".
Ob man/frau eine Datenschutzklausel als Kleingedrucktes reinschreibt oder nicht, hängt meines Erachtens davon ab, ob man/frau ohne Einwilligung im Bewerber*innenpool der Firma landen will. Außerdem gibt es den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Theoretisch ist es klar, dass eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle auch nur in Hinblick auf diese Stelle verwandt wird. Nur ist das leider bei vielen Zaffen so, sondern man/frau landet ohne großes Zutun in den Bewerber*innenpools. Manchmal sogar ohne das die Disponent*innen sich die Mühe gemacht haben, die Bewerber*innen zu interviewen. Damit wird man/frau in solchen Fällen unbeabsichtigter Weise zum Firmenkapital. Da nutzt es dann auch nicht, dass die Firmen, rein juristisch gesehen, normale Firmen sind. Das werden die durch den Eintrag ins Handelsregister.

Es mag zwar einige geben, die freiwillig und absichtlich arbeitssuchend bleiben. Nur sind das meines Wissens relativ wenige. Warum dann alle anderen von dir mit in Kollektivhaftung genommen werden, entzieht sich meiner Einsicht. Es sei denn, du liest zuviel ein gewisses Hetzblatt mit vier Buchstaben auf rotem Grund.

was hat die Haarfarbe und die Brille damit zu tun?
Disqualifiziert jede Äußerung.
Sehe ich auch so.
 
Zuletzt bearbeitet:

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
2.367
Bewertungen
1.498
Ob man/frau eine Datenschutzklausel als Kleingedrucktes reinschreibt oder nicht, hängt meines Erachtens davon ab, ob man/frau ohne Einwilligung im Bewerber*innenpool der Firma landen will. Außerdem gibt es den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Theoretisch ist es klar, dass eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle auch nur in Hinblick auf diese Stelle verwandt wird. Nur ist das leider bei vielen Zaffen so, sondern man/frau landet ohne großes Zutun in den Bewerber*innenpools. Manchmal sogar ohne das die Disponent*innen sich die Mühe gemacht haben, die Bewerber*innen zu interviewen. Damit wird man/frau in solchen Fällen unbeabsichtigter Weise zum Firmenkapital. Da nutzt es dann auch nicht, dass die Firmen, rein juristisch gesehen, normale Firmen sind. Das werden die durch den Eintrag ins Handelsregister.
Und du gehörst auch zu denen die das nicht verstehen, auch für eine ZAF gilt die Unschuldsvermutung, auch wenn man "in der Praxis" weiß das sie es oft nicht sind. Auch was in eine Bewerbung gehört ist in dem Fall ein Thema.

Es mag zwar einige geben, die freiwillig und absichtlich arbeitssuchend bleiben. Nur sind das meines Wissens relativ wenige. Warum dann alle anderen von dir mit in Kollektivhaftung genommen werden, entzieht sich meiner Einsicht. Es sei denn, du liest zuviel ein gewisses Hetzblatt mit vier Buchstaben auf rotem Grund.
Das verstehst du dann auch nicht - "Der Jobcenter-Kunde ist Untertan" und das setzen von Anführungsstrichen bei
"absichtlicher Verbleib in der Arbeitslosigkeit" sind Sprüche und Schreibweisen bei denen klar sein sollte wie das gemeint ist, aber da bist du ja auch einzige die mir das vorhält.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Sprotte

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 März 2008
Beiträge
3.353
Bewertungen
1.715
Hallo, was soll denn das. Mir hätte man für so einen Beitrag mal wieder das Fell gegerbt und du wirst nicht einmal ein bisschen angefeindet. :biggrin:
Wurum dun blus......unu Rundu buduern,mun Grußur (das war Elchisch).....wart's ab... :icon_hihi:
Brauchst dich nicht schleichen
Doch,doch........du hast dir bestimmt vom Kadder die Sardinenbüchse geliehen,in die ich immer reingesteckt werden soll....
*......
Da nutzt es dann auch nicht, dass die Firmen, rein juristisch gesehen, normale Firmen sind.
Rein "juristisch" gesehen könntest du dagegen vorgehen....auch wenn es -nur- normale Firmen sind.....aber du könntest dich auch an KuSS wenden (möglicherweise hilfreich) und deinen Datenschutzbeauftragten einschalten ( meistens hilfreich...welche Firma freut sich schon über Post,die sich nicht alleine erledigt,eine Stellungnahme erfordert -keine "Konserve"kein "cut-copy-paste" *puhhh- und eventuell teuer werden kann....manchmal) .......:icon_psst:

......* sicher ist sicher : *schnell wegschleich und versteck
 

Birt1959

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
420
Bewertungen
698
Und du gehörst auch zu denen die das nicht verstehen, auch für eine ZAF gilt die Unschuldsvermutung, auch wenn man "in der Praxis" weiß das sie es oft nicht sind. Auch was in eine Bewerbung gehört ist in dem Fall ein Thema.


Das verstehst du dann auch nicht - "Der Jobcenter-Kunde ist Untertan" und das setzen von Anführungsstrichen bei
"absichtlicher Verbleib in der Arbeitslosigkeit" sind Sprüche und Schreibweisen bei denen klar sein sollte wie das gemeint ist, aber da bist du ja auch einzige die mir das vorhält.
Ach danke, dass Du mich für saublöd hälst. (Keine Ironie)

Ich weiß, was ein HGB und ein Handelsregister ist. Von daher ist mir die juristische Definition einer Firma geläufig - aber scheinbar nicht allen. Außerdem war ich schon bei Leiharbeitsfirmen beschäftigt und kenne Menschen, die dort als Disponent*innen gearbeitet haben.

Wenn Du Ironien nicht kennzeichnest, dann wundere dich doch nicht, wenn andere das mißverstehen. Also unterstelle ich Dir mal nicht, dass Du anderen zu Sanktionen verhelfen willst. Es sei denn Du bist SB*in mit Erfolgsprämien, die es im ÖD eigentlich nicht gibt. Dann willst Du das mit dem Tipp natürlich.

Lies Dir mal einen x-beliebigen Aufsatz zum Thema Textgestaltung durch. Wenn etwas aus dem Text hervorsticht, erweckt es besondere Aufmerksamkeit. Das gilt auch für Bewerbungen überfliegende SB*innen. Dann kommt man/frau eventuell ganz fix zum Thema Schlechtbewerbung...
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
2.367
Bewertungen
1.498
Ach danke, dass Du mich für saublöd hälst. (Keine Ironie)
Mittlerweile vermute ich Fantasie ist dein Problem.

Ich weiß, was ein HGB und ein Handelsregister ist. Von daher ist mir die juristische Definition einer Firma geläufig - aber scheinbar nicht allen.
Na das stützt ja meine Argumentation: Da ZAF Firma ist, muß sie wie eine solche behandelt, jedenfalls da wo es nachweisbar ist (z.B. Bewerbung). Also keine Firma in einer Bewerbung belehren mit Gesetzestexten.

Wenn Du Ironien nicht kennzeichnest, dann wundere dich doch nicht, wenn andere das mißverstehen. Also unterstelle ich Dir mal nicht, dass Du anderen zu Sanktionen verhelfen willst. Es sei denn Du bist SB*in mit Erfolgsprämien, die es im ÖD eigentlich nicht gibt. Dann willst Du das mit dem Tipp natürlich.
Hast erstens nur du mißverstanden und zweitens bist du die einzige die mich bisher in die Nähe von Sanktionsgeilheit gerückt hat. Aber wahrscheinlich gibt es auch Leute die Jungfrauen für Schlampen halten.

Lies Dir mal einen x-beliebigen Aufsatz zum Thema Textgestaltung durch. Wenn etwas aus dem Text hervorsticht, erweckt es besondere Aufmerksamkeit. Das gilt auch für Bewerbungen überfliegende SB*innen. Dann kommt man/frau eventuell ganz fix zum Thema Schlechtbewerbung...
Also wenn es kleingedruckt und grau ist, nicht hervorsticht, ist es OK oder wie?
Entweder wirkts und es ist kritisch, oder es wirkt nicht.
Textgestaltung und Bewerbungsgestaltung haben sicher eine Schnittmenge, sind aber nicht gleich.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein (1879 - 1855)
Du solltest also das Zitat von Einstein da in deiner Signatur nicht übertreiben. Das gilt übrigens auch für Einsteins Todesjahr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Birt1959

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
420
Bewertungen
698
@noillusions
1. Erstens ging es mir überhaupt nicht um die Datenschutzklausel an sich, sondern nur darum, wo und wie die in einem Bewerbungsschreiben platziert ist.

Wenn ich mich an das erinnere, was mir meine Lehrer*innen und Professor*innen bezüglich Text und Textdarstellung erzählt haben, so wird der Inhalt eines Textes auch dadurch geprägt, wie er gestaltet und dargestellt ist. Oder um es als Beispiel mit dem Kabarettisten Herr Schröder - der nennt sich wirklich so - zu sagen: Die Rechtschreibung und Interpunktion (auch das ist Textgestaltung) kann Beziehungen prägen. Wie schreiben Sie Ihrer Schwiegermutter: Schwiegermama, ich hab dich ungeheuer lieb oder Schwiegermama, ich hab dich Ungeheuer lieb? Wenn das nicht reicht als weiterer Hinweis mit dem uralten Germanistenkalauer: Interpunktion kann Leben retten. Wieso? Weil es ein Unterschied ist, ob ich schreibe: Komm wir essen, Opa oder Komm, wir essen Opa. Im ersten Satz fordern wir Opa auf, zum Essen zu kommen, im zweiten fordern wir dazu auf, Opa zu essen.

Somit macht es einen Unterschied, ob ich etwas grafisch betone und dann noch in die Fußnote setze oder ob das Ganze im Fließtext erscheint. Wenn ich also am Ende des eigentlichen Bewerbungsschreiben in genau dergleichen Schrift und Schriftgröße schreibe, dass ich darum bitte, die Bewerbung und die überlassenen Unterlagen nur für die Bewerbung als XYZ zu verwenden hat das eine andere Wirkung und Bedeutung als wenn ich den gleichen Satz kleingedruckt als Fußnote verwende.

Das hat nichts damit zu tun, ob ich irgendeine Firma, sei es Daimler-Benz oder Randstad z.B. belehren will. Es geht darum, dass man bei Daimler-Benz in der Regel davon ausgehen kann, dass eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle auch erst einmal nur für diese verwertet wird. Bei Randstad und manch anderen großen ZAF-Ketten ist es tatsächlich so, dass gefragt wird, ob die Bewebung für andere Stellen auch verwandt werden darf und man/frau so im Bewerber*innenpool landet. Es gibt aber, die Erfahrung habe nicht nur ich gemacht, kleine ZAFs, die nicht fragen und die Bewerber*innen für eine bestimmte Zeit im Bewerberpool ohne deren Wissen führen. Wer das nicht will, dem/der bleibt nur die Datenschutzklausel und wer geschickt ist, formuliert das auch so, dass sich die Disponent*innen nicht belehrt fühlen. Somit kann man/frau dazu nichts Allgemeingültiges sagen. Rein rechtlich ist ein ZAF ein Unternehmen. Wenn es von der Umwelt auch so wahrgenommen werden will, muss es sich nicht nur im Wirtschaftlichen unternehmerisch verhalten und dazu gehört, dass ich persönliche Informationen nur dafür anwende, wofür sie gedacht sind. Sprich man/frau verwendet eine Bewerbung auf eine konkret ausgeschriebene Stelle auch nur dafür und nicht ungefragt zur Erweiterung des Bewerber*innenpools und der Geschäftgrundlage.

2. Wieviel oder wie wenig Fantasie ich habe, geht dich nun wirklich einen feuchten Kehrricht an. Dass Du dich erblödest, mir noch mal zu beweisen, dass Du mich für saublöd hälst, wundert mich. Diesmal bedanke ich mich nicht und beim nächsten Mal wende ich mich an die Mods. Beleidigen gibt's nicht.

3. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - wer Grammatik beherrscht, auch. Ich habe dich nicht sanktionsgeil genannt. Das war im Konjunktiv - der Möglichkeitsform und dem Irrealis - geschrieben. Für meinen Teil denke ich mir jetzt was...

4. Sorry, aber der letzte Satz ist eine absolute Frechheit!
Gegen die Unterstellungen, die schon im Post waren und die hier mitschwingen, verwehre ich mich und von nun an werde ich Deine ach so schlauen Ergüsse mir ersparen. Deine Weisheit kann ich googlen und zur Not wühl ich mich durch die Kommentare zu den Sozialgesetzen in der Unibibliothek. . Vermutlich sind die Kommentare in der Bibliothek verwendbarer, wenn es um rechtliche Fragen geht. Es sei denn, sie behandeln die Sozialgesetze eines anderen Landes.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oben Unten