Gilt es als "Vereitelung der Arbeitsaufnahme" wenn man kein Telefon hat?

Indeclinabilis

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[...]

Rhabarber Rhabarber. Da wird sich was aus den Fingern gesaugt.

[...]

Antwort Nein. Punkt
Das ist die geilste Begründung ever. Bitte schreib das doch mal dem JC, wenn du das nächste mal mit denen kommunizierst. :biggrin:

[...]Nachweis für Rechtsmißbrauch?
Wenn man bei normalen AG ständig die Nummer angibt und bei ZAF nicht, kann dies ein Indiz dafür sein. Es ist jedenfalls ein widersprüchliches Verhalten, dass den Verdacht des Rechtsmissbrauchs erweckt.

m.M

:coffee:
 
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Hannes63

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Wenn man bei normalen AG ständig die Nummer angibt und bei ZAF nicht, kann dies ein Indiz dafür sein. Es ist jedenfalls ein widersprüchliches Verhalten, dass den Verdacht des Rechtsmissbrauchs erweckt.
Ach das ist doch, entschuldige bitte, "Mumpitz".

Ich kann sogar dem JC mitteilen, dass ich bei "normalen" Arbeitgebern meine Telefonnummer gerne angebe und bei ZAF'en diese nicht angebe.
Da kann das JC überhaupt nichts, denn ich alleine entscheide wem ich meine private Telefonnummer zur Verfügung stelle.
 

noillusions

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Ich kann sogar dem JC mitteilen, dass ich bei "normalen" Arbeitgebern meine Telefonnummer gerne angebe und bei ZAF'en diese nicht angebe.
Das ist natürlich sehr deutlich...
Da kann das JC überhaupt nichts, denn ich alleine entscheide wem ich meine private Telefonnummer zur Verfügung stelle.
Wenn das stärker gewichtet wird...

In der Praxis dürfte das nicht so oft passieren dass das Problem auftritt, bzw. es würde dauern, da normale AG nicht so viel Rückmeldung machen.

Ich würde bei so einem Vorwurf aber dahingehend argumentieren, dass ZAF so gut wie immer die Fahrtkosten ausschließen und man daher eine schriftliche Einladung als Nachweis braucht.
 

Stauer

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Und ich sage auch, dass man aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme bekommt, solange man dem SB oder dem Richter nicht aufs Brot schmiert, dass man mit seinem Verhalten lästige AG abschrecken will.
Hallo,
meine Tel.-Nr.: rücke ich nicht raus. Mein Recht das zu entscheiden, wird von mir gebraucht. Wo soll denn da eine Abschreckung sein?
Was auch immer da erschreckt, die Frage ist schon mehrfach richtig beantwortet worden.
Nein, keine Vereitelung, keine Erschwerung, kein Mißbrauch!
 

Indeclinabilis

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[...]Nein, keine Vereitelung, keine Erschwerung, kein Mißbrauch!
Auch hier, eine einfache Behauptung und kein Argument dazu.

Und jetzt sag bitte noch, dass du die Herausgabe der Tele.Nr verweigerst, weil du damit das Zustandekommen von AV mit ZAF oder ähnlichen Blutsaugern fördern willst. :biggrin:

m.M

:coffee:
 

noillusions

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Das Problem ist doch, dass es für das JC in diesem Fall nix zu verlieren gibt. Wenn ein JC das Bewerberverhalten so darlegen würde und es auf eine Klage ankommen läßt, würde es spannend. Klar kann man alle VV mit "ohne Tel/Email" abhandeln und es würde nix verdächtig sein. Aber dann müßte man sicherheitshalber auch die Perlen unter den VV so behandeln, das wär dann wieder schade.
 

CanisLupusGray

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Zum JC: "Isch abe keine Telefone"
SB: Aber ich sehe doch da eines aus Ihrer Tasche schauen.
Das ist nicht meines, hat mir eine Bekannte geliehen, damit ich Pozilei rufen kann wenn Sie weiterhin stalkingartig versuchen Daten von mir zu erfahren, die über die für die Leistungsermittlung notwendigen Daten hinausgehen. Können wir jetzt endlich mit dem Kinderkram aufhören und uns Sinvollerem zuwenden.

Es ist i.Ü. eine irrige Annahme: Wenn das JC möchte, das ich tel. erreichbar bin, soll es mir einen Anschluss bezahlen.
Dies liest sich, als ab in den Regelsätzen keine Leistungen für Telekommunikation enthalten wären. Sind die irgendwann gestrichen worden und ich habe es nicht mitbekommen?

Wenn ein pot. AG ausschließlich auf die Kommunikation über Tel. setzt, ist das m.M.n. jemand der mich mitten in der Nacht aus dem Bett klingeln möchte um mal eben schnell ein paar Arbeiten zu erledigen oder jemand, der mich im Falle einer Krankschreibung anruft, um mich zu fragen, wie lange ich noch krank sein werde - es liefe gerade eine Kündigungswelle durch die Firma. Alles schon erlebt und daher: gebranntes Kind.

Wenn eine Telefonische Erreichbarkeit für Alle verpflichtend wäre - würde ein entsprechendes Gesetz erlassen - und ich wäre würde in diesem speziellen Fall ein Gesetzesbrecher.

Es gibt auch Berufs- / Tätigkeitsgruppen, wo eine tel. Erreichbarkeit Bestandteil der Tätigkeit ist. Dieser Umstand ist dann allerdings -hoffentlich- im Arbeitsvertrag und/oder anderen innerbetrieblichen Festlegungen geregelt. Also wohlgemerkt beim Vertragsabschluss wichtig werdend - und erst dann.
Bis dahin muss SB, AG ... damit leben, das ich die Kommunikationsmöglichkeiten in meinem Leben selbst bestimme und auch wem ich welche davon anbiete.

Meine Meinung eben - andere dürfen gerne eine andere Meinung zu diesem Thema haben - dies sei ihnen gegönnt.
 

Stauer

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Und jetzt sag bitte noch, dass du die Herausgabe der Tele.Nr verweigerst, weil du damit das Zustandekommen von AV mit ZAF oder ähnlichen Blutsaugern fördern willst. :biggrin:
Hallo,
damit kann ich Dir leider nicht dienen. Ich lasse mir von niemanden etwas in den Mund legen :icon_twisted:.
Ich rücke die Nr. nicht raus. Was ein AG davon hält, hat keine Bedeutung für mich.
 

Ronald BW

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Gleiches Recht für alle keine Durchwahl zum SB folgerichtig auch kein Anschluss zum Klienten
aus meiner Sicht dürften die gar nicht anrufen um das Geheimhalten ihrer Durchwahlnummern zu rechtfertigen
 

MichaelBelek

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Möchte hier nochmals kurz meine Situation zusammenfassen:
- Ich bin bisher nie von SBs nach einer Tel-Nummer oder einer Email-Adresse gefragt worden (bis auf das eine Mal in der Leistungs-Abteilung).
- Es hat nie ein SB gesagt, er brauche meine Tel-Nummer für seine Tätigkeit der Arbeitsvermittlung. Das lief immer problemlos auf schriftlichem Wege. Auch Einladungen habe ich bisher immer schriftlich erhalten.
- Meine Bewerbungen wurden bisher nie beanstandet (weder äußerlich noch inhaltlich)
- Über die Art und Weise der Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Arbeitgebern wurde auch nie gesprochen oder etwas nachgefragt
- Ich bin bisher mit allen SBs gut klar gekommen. In brenzligen Situationen hat es sich bewährt, Ruhe zu bewahren und nicht - wie manche SBs es tun - laut zu werden.

Nur der neue SB will - weil es schneller geht und ihm weniger Arbeit macht - alles mündlich durchziehen.
Ich brauche aber Rechtssicherheit und Belege. Daher bleibe ich selbst auch weiterhin bei der Schriftform. Da bin ich immer auf der sicheren Seite. Ich beantworte alles auf dem Postweg per Einschreiben. Ich rufe nicht beim Jobcenter an und schreibe denen auch keine Emails.
Damit bin ich bisher bestens gefahren.
Richtig ist, dass Du dem JC keine Telefonnummer geben musst, das ist freiwillig! Richtig ist auch, dass spiegelverkehrt, die Telefonnummer, vom JC gelöscht werden muss, auf Verlangen des Elo. Hierzu gibt es eindeutige Rechtsvorschriften, zu Gunsten des Elo. Festzustellen ist, dass somit kein Rechtsanspruch Tauf Herausgabe der Telefonnummer, seitens JC besteht und somit auch keine Sanktionierung erfolgen kann.

Situation ist mir persönlich auch bekannt. Gleiches Spiel! Auch wenn Deine Äußerung wenig glaubhaft erscheinen mag, tut das nicht zur Sache! Mein SB weiß, dass ich Handy habe und trotzdem keine Nummer gespeichert oder verwendet werden darf. BASTA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

franzi

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So ist es. Selbst wenn man ein Telefon hat, muss man dies nicht angeben.
Da hat auch die Aussage, dass man "in der heutigen Zeit" ein Telefon haben sollte, völlig irrelevant.
Ich kann 10 Telefone haben, aber ich bin nicht verpflichtet, diese dem SB offenzulegen. Und es ist auch nicht sanktionierbar.
Und wenn ich tatsächlich kein Telefon habe, kann mich erst recht niemand dazu zwingen, eines zu kaufen.
 

Ottokar

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Ich habe dieses Problem in Praxi nie gehabt.
Aber ich gehe aus diversen Gründen nicht immer an das Telefon so es klingelt, sondern nur wenn mir auch so ist.
Oder gibt es in SGB II eine Anordung der Telefondienstpflicht?
 

erwerbsuchend

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Oder gibt es in SGB II eine Anordung der Telefondienstpflicht?
Es gibt keine gesetzliche Pflicht, dass du eintreffende Anrufe umgehend anzunehmen oder direkt zurückzurufen hast. Allerdings könnte sich ein AG, für den du einen VV erhalten hast, beim SB beschweren, wenn du von ihm eintreffende Anrufe nicht direkt annimmst oder umgehend zurückrufst. Daher wäre es sinnvoller, dass man bei Bewerbungen, bei denen man keinen telefonischen Kontakt mit dem AG wünscht, einfach keine Telefonnummer angibt. Damit spart man sich unnötige Debatten mit dem SB.
 

Ottokar

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Wie gesagt ich hatte noch nie so einen AG der so hinter mir her gewesen wäre. Mir erscheint die Debatte sehr an "den Haaren herbeigezogen".
Wo ist der prakische Fall den jemanden mal so passiert ist?
 

erwerbsuchend

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Dies kann dir besonders bei ZAF passieren. Daher sollte man gerade dort, keine Telefonnummer angeben. Du beziehst, wenn ich deine Forenbeiträge richtig deute, bisher nur ALG 1, richtig? Wenn du in ALG 2 fallen solltest, könntest du dieses Problem leider auch bekommen, je nachdem wie hoch die ZAF-Dichte in deiner Gegend ist und wie dein SB im JC drauf wäre, was dieses Thema betrifft.
 

Birt1959

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Dann gebe dem SB doch eine Nummer wenn er denn unbedingt eine haben will, Frank ist immer für dich da! :LOL: Frank geht für dich ran unter (0 163) 1 73 77 43. Das ist eine Telephonnummer, die lästige Anrufer auf Abstand hält. So hört sich Frank geht ran an: https://www.frankgehtran.de/franksansage.mp3
Das ist im Prinzip eine gute Idee, aber Frank verwehrt sich ausdrücklich auf seiner Seite dagegen, in Rechtsgeschäften verwendet zu werden. Da in der Regel eine EGV und somit ein Vertrag gemacht wird, könnte man argumentieren, dass die Angabe der Telefonnummer bei sich auf die EGV beziehende Tätigkeiten Teil eines Rechtsgeschäftes ist.

Daher würde ich Frank nicht angeben, sondern mir irgend so eine billige Prepaidkarte besorgen und die Nummer der Agentur/JC geben. Wenn ich es denn mache, um ganz kurz mal meine Ruhe zu haben. Am Besten gibt man die Nummer erst gar nicht an. In dem Fall spart man die Kosten für das Prepaidteil.

Mein SB hat bei den ersten Terminen auch immer gefragt nach einer Telefonnummer, habe ihm immer gesagt das ich die nicht angeben möchte.
Inzwischen sagt er jedes mal nur am Anfang des Gespräches wenn wir die Daten abgleichen,
"Telefonnummer möchten Sie ja nicht angeben" ich antworte dann immer "genau" ;)
...
PS: Nein, es ist keine Vereitlung der Arbeitsaufnahme wenn man seine private Telefonnummer nicht angeben möchte.
Das mache ich auch. Dabei ist mir auch noch nie der Vorwurf der Vereitelung gemacht worden. Auch rufe ich die Agentur oder den JC nicht an, weil Telefongespräche normalerweise nicht justiziabel sind.

Ich halte es für möglich, dass der TB der "Vereitlung" vorliegt, wenn der genannte Umstand gezielt dazu genutzt werden soll, die Anbahnung eines AV mit unliebsamen AG zu erschweren bzw. zu verhindern. In solch einem Fall könnte man sich u.U auch nicht auf seine Grundrechte berufen, da dies rechtsmissbräuchlich wäre.
Wieso soll ich was vereiteln, wenn ich nicht mit Agentur und Jobcenter telefonieren will. Behörden regeln ihre Belange mit den Bürgern doch auch bewußt schriftlich und wenn sie den Bürgern die entsprechenden Schreiben höchstpersönlich noch in der Amtsstube in die Hand drücken.

So, und warum machen die das wohl? Sicher nicht, weil ihnen nichts Besseres einfällt.

Nö, aus Sicht des Gesetzgebers kann man auch ein Recht das aus dem Gesetz resultiert missbräuchlich verwenden (vgl. z.B § 226 BGB).
"Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 226 Schikaneverbot
Die Ausübung eines Rechts ist unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen."
gesetze-im-internet. de

Erklärung dazu findet sich bei Haufe bzw. Wikipedia

Scheinbar ist das vorwiegend eine Frage im Miet- und Immobilienrecht. Insofern verstehe ich die Ausführung hier leider nicht.

Um eine Schikane im zivilrechtlichen Sinn ging es mir nicht. Aus § 226 BGB geht indirekt hervor, dass aus Sicht des Gesetzgebers, auch Rechte missbraucht werden können. Mehr wollte ich nicht sagen.

Die Erschwerung der Kommunikation per Post / E-Mail kommt dadurch zustande, dass sie länger dauert, als ein einfaches Telefonat; zumal die Post / E-Mail auch mal "verloren" gehen oder im Spam-Ordner "verschwinden" kann.
Gut zu wissen, dass es gar nicht um den Schikanebegriff ging. Nur in wieweit ich ein Recht missbrauche, wenn ich mich darauf berufe, erschließt sich mir nicht. Sei's drum.

Weil eben Telefonate missverstanden können und die Mailkommunikation auch mal im Spamordner landen oder versehentlich gelöscht kann, regeln Behörden alle Belange mit den Bürgern per Brief. Den können sie nämlich bei Gericht problemlos vorlegen, wenn's denn nötig sein sollte. Auch die Erwerbslosenverwaltung ist eine Behörde...

Hi :cool:

Was bedeutet eigentlich Rechtsmissbrauch? Kannst Du es ein bisschen erklären?
Na, lieber Oberpfälzer, guckstu hier:

Dem Rechtsmissbrauch ist es natürlich immanent, dass man "recht" hat. Ansonsten könnte man das Recht nicht missbrauchen.
Ein Hoch auf die Philologie! Nur was habe ich im Rechtsstreit mit der Erwerbslosenverwaltung davon?

Um es vereinfacht auszudrücken: Ein Rechtsmissbrauch kommt immer dann in Frage, wenn der Anschein gegeben ist, dass die Geltendmachung eines Rechts nur erfolgt, um damit ein, aus rechtlicher Sicht, unbilligenswertes Ergebnis zu erreichen.
Sorry, aber juristische Proseminare bringen die TE nun auch nicht weiter. Und es ist kein unbilligenswertes Ergebnis, wenn ich nicht von diversen SBen angerufen werden will. Zumal der vor Gericht dann plötzlich Gedächtnislücken haben kann und ich den Inhalt des Telefonats leider nicht handfest beweisen kann.

Gedächtnislücken sind vor Gericht probate Mittel.

Was ist denn deine Meinung wenn "das Amt" Rückmeldungen von Arbeitgebern gesammelt hat zu Bewerbungen und feststellt:
-bei Bewerbungen bei ZAF: nie Tel/Mail angegeben
-sonst immer angegeben
Nachweis für Rechtsmißbrauch?
Wenn ein AG wirklich mal eine Rückmeldung macht, macht er das bestimmt nicht, weil keine Telefonnummer angegeben wurde. Der AG würde sich ja in dem Fall zum Affen machen, denn er kann die Existenz einer Telefonnummer nur nachweisen, wenn Du im Telefonbuch steht. Da stehen aber heute fast nur noch Telekom-Kunden drin und auch die müssen der Veröffentlichung zugestimmt haben. Und die Nummer sagt noch nicht, ob Du ein Telefon hast oder die nur einfach als Netzzugang hast.

Die Mitteilung an die Arbeitvermittlung erfolgt meist, wenn das Bewerberprofil nicht mit dem Stellenprofil übereinstimmt. Die AGs wollen sich damit weitere Arbeit mit unpassenden Bewerbungen ersparen.

Auch hier, eine einfache Behauptung und kein Argument dazu.

Und jetzt sag bitte noch, dass du die Herausgabe der Tele.Nr verweigerst, weil du damit das Zustandekommen von AV mit ZAF oder ähnlichen Blutsaugern fördern willst. :biggrin:
Dass ist doch ein Argument! Ich will nicht für Arbeiten ausersehen werden, die mir nicht liegen. Basta

Zum JC: "Isch abe keine Telefone"
SB: Aber ich sehe doch da eines aus Ihrer Tasche schauen.
Das ist nicht meines, hat mir eine Bekannte geliehen, damit ich Pozilei rufen kann wenn Sie weiterhin stalkingartig versuchen Daten von mir zu erfahren, die über die für die Leistungsermittlung notwendigen Daten hinausgehen. Können wir jetzt endlich mit dem Kinderkram aufhören und uns Sinvollerem zuwenden.
Ich stelle mir gerade einen LB vor, der genau das dem verdutzten SB sagt. Grin

Es ist i.Ü. eine irrige Annahme: Wenn das JC möchte, das ich tel. erreichbar bin, soll es mir einen Anschluss bezahlen.
Dies liest sich, als ab in den Regelsätzen keine Leistungen für Telekommunikation enthalten wären. Sind die irgendwann gestrichen worden und ich habe es nicht mitbekommen?
Man könnte das in die Rubrik Nachrichtenübermittlung packen.

Nur, was ist dann mit Post, Netz und Zeitung? Die sind ja auch Teil der Nachrichtenübermittlung. Und rumms ist wieder eine Rubrik gesprengt, weil die Post ja gerade mal wieder mehr Geld sehen will.


Wenn eine Telefonische Erreichbarkeit für Alle verpflichtend wäre - würde ein entsprechendes Gesetz erlassen - und ich wäre würde in diesem speziellen Fall ein Gesetzesbrecher.

Es gibt auch Berufs- / Tätigkeitsgruppen, wo eine tel. Erreichbarkeit Bestandteil der Tätigkeit ist. Dieser Umstand ist dann allerdings -hoffentlich- im Arbeitsvertrag und/oder anderen innerbetrieblichen Festlegungen geregelt. Also wohlgemerkt beim Vertragsabschluss wichtig werdend - und erst dann.
Du wärest wohl nicht der einzige Gesetzesbrecher und zur Not läuft dann der Vertrag über nette Verwandte, die das Telefon für'n Notfall hinstellen. Wenn das dann auch noch schriftlich fixiert ist, würde sich's Gesetz erübrigen.

Dass man ein Telefon in Berufen oder Jobs hat, wo man telefonisch erreichbar sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit und wird durch den Arbeitsvertrag geregelt.

Jemand hat hier eingewendet - sorry, ich hab's Zitat wohl gelöscht - dass es aber auffallen würde, wenn man die Bewerbungen beim Erstattungsantrag mit Telefonnummer und Emailadresse vorlegt, der Arbeitsvermittlung die aber nicht angab.

Stimmt, aber da kann man ja die Telefonnummer und Emailadresse vor dem Ausdruck im Textverarbeitungssystem löschen. Wenn man wirklich noch die Bewerbungen handschriftlich oder mit Schreibmaschine macht, kann ich das vor dem Kopieren mit Tipp-Ex löschen.

Da kann der SB nichts feststellen.

Dies kann dir besonders bei ZAF passieren. Daher sollte man gerade dort, keine Telefonnummer angeben. Du beziehst, wenn ich deine Forenbeiträge richtig deute, bisher nur ALG 1, richtig? Wenn du in ALG 2 fallen solltest, könntest du dieses Problem leider auch bekommen, je nachdem wie hoch die ZAF-Dichte in deiner Gegend ist und wie dein SB im JC drauf wäre, was dieses Thema betrifft.
Wenn das wirklich mal so ist, hat man den Telefonvertrag gerade auslaufen lassen.

Als Frau kann ich immer noch sagen, dass ich mir fremde Nummern im Display aus bestimmten Gründen nicht zurückrufe. Können Männer natürlich auch sagen... Weiß man, ob die Nummer zu einem potentiellen Arbeitgeber oder zu so einem zweifelhaften Call-Center gehört?
 

Ottokar

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Dies kann dir besonders bei ZAF passieren.
Ja beziehe noch bis etwa Januar ALG1. Ich hatte aber auch schon eine ZAF Runde hinter mir, die wie das "Hornberger Schiessen"ausging.
Die Kommunikation lief brieflich.
ZAF haben wir auch hier sicher mehr als genug. Kurze Websuche eben ergab in unserer kleinen Stadt > 10 Unternehmen.

Dies kann dir besonders bei ZAF passieren.
Gibt s hier im Forum einen Fall dafür?

dass ich mir fremde Nummern im Display
Bei fremden oder unterdrückten Nummern gehe ich niemals ran.
Kontrolliere erst bei Gelegenheit wer es ist und rufe nur zurück wenn
die ermittelte Referenz passt. Wenn ich es nicht ermitteln kann lasse ich es.
Alle Telefonpartner die meinen Check bestanden haben werden namentlich
gespeichert. Wenn die unter der gespeicherten Nummer anrufen ist es denkbar
das ich, wenn es passt und ich es bemerke rangehe. Allerdings ist mein Telefonklingeln auf lautlos
gestellt damit ich meine Ruhe für andere Dinge habe.

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