Gibts auch halbwegs akzeptable ZAFs/Vermittler? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Aras

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Hallo,

das Dilemma ist, dass ich arbeiten will.
Nicht, dass ich mich freiwillig bei ZAFs bewerben will, gibts denn trotzdem welche, die noch so einigermaßen ok sind? Gibts einen Unterschied zwischen eher lokalen Minidingern und den großen Firmen?

Dann gibts ja auch so Unternehmen, die nur zur Direkteinstellung vermitteln . Jedenfalls steht das oft in den Anzeigen. Wie seriös ist das ganze denn?
 

Baerbel2012

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ich war mal bei einer sehr kleinen ZAF
und da fühlte ich mich nicht verarscht :icon_pause:
 
G

gast_

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was verstehst du unter halbwegs?

Randstad z.B.: wenn du nicht auf deinen Rechten bestehst kann man da arbeiten...krank werden darfst aber auch nicht.

Ich kenne jemanden der hat da jetzt den 3. Vertrag in Folge... fühlt sich da, wo er eingesetzt ist, wohl...nimmt aber was Randstad angeht alles in Kauf, was ich mir nicht gefallen lassen würde.
 
S

Steamhammer

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Hallo,

das Dilemma ist, dass ich arbeiten will.
Nicht, dass ich mich freiwillig bei ZAFs bewerben will, gibts denn trotzdem welche, die noch so einigermaßen ok sind? Gibts einen Unterschied zwischen eher lokalen Minidingern und den großen Firmen?

Dann gibts ja auch so Unternehmen, die nur zur Direkteinstellung vermitteln . Jedenfalls steht das oft in den Anzeigen. Wie seriös ist das ganze denn?
Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es von den 15.000 Leihbuden BRD-weit auch nur mehr als 1 oder 2 gibt, die fair sind. Der genze Wirtschaftszeig beruht auf Ausbeutung, Druck und Menschenfeindlichkeit. Probier gar nicht erst, sowas zu suchen.

Bei den ARBITSVERMITTLERN schliesse ich nicht aus, dass eine Minderheit auch fair handelt. Das sind aber fast immer die, deren befristetes Verträge nicht verlängert werden.
 

Daddel

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Bei ZAFs+PAVs muss das weiße Schaf gesucht werden und nicht die Schwarzen.
 
E

ExitUser

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Zeitarbeitsfirmen sind Nachkommen der SS-Totenkopfverbände.

Die Hartz-Gesetze sind die Vorstufe zum KZ-System.
 
E

ExitUser

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Diese Woche hatte ich Kontakt mit einer ZAF.
Das Gespräch war erstaunlicher Weise recht angenehm und (in Grenzen) offen.
Ob und inwieweit dies bei einem freundlichen Gespräch blieb oder ob nicht doch noch etwas über das JC nachkommt (Sanktion), wird sich zeigen.

Ohne wirklich belastbare Beweise zu haben, könnte man vermuten, dass es bei kleineren ZAF fairer zugehen könnte(!).
Nach meinen Erfahrungen mit ZAF und entgegen der sonstigen Lebenserfahrung :biggrin:, scheinen ZAF mit überwiegend weiblichem (jungen:biggrin:) Personal irgendwie angenehmer im Ungang zu sein :icon_twisted:

Aber machen wir uns nichts vor, abzocken und den dicken Reibach an uns machen wollen sie alle.
 

Robin01

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Zeitarbeitsfirmen sind meisstens alle gleich Halsabschneider leben von deinem geld das geld was du da verdienst ist ein witz reden von karriere sprungbrett märchen u.s.w
 

Lilastern

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Kleine Zeitfirmen sind schneller pleite im Vergleich zu den größeren.
 

Robin01

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Am schlimmsten ist es wenn man krank wird bei einer zaf da wirst du durch jemanden anderen ersetzt wenn du wieder gesund bist ist stelle schon weg und danach schicken die dich am ********** welt oder bekommst eine tätigkeit in die hand gedrückt was mit deinem beruf gar zu tun hat.:icon_neutral::icon_neutral:
 

Aras

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Mal so generell, wenn man nicht mobil ist außer den ÖPNV und die ZAF im Wohnort sitzt und die Stelle, auf die man sich beworben hat ebenfalls. Wenn die Stelle nun irgendwann weg ist. (egal wie, das soll jetzt keine Rolle spielen) und man bei der ZAF bleibt. Muss man denn dann zu einem neuen Entleiher durch die Weltgeschichte fahren oder gibts da irgendwelche Regeln?
 

gelibeh

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Muss man denn dann zu einem neuen Entleiher durch die Weltgeschichte fahren oder gibts da irgendwelche Regeln?
Muss man. Ich wär von 1986 bis 1991 bei einer ZAF und ich musste nicht nur in Hamburg, sondern auch in Lüneburg(ca. 50km) und anderen weit entfernten Stellen arbeiten. Und das auch nur mit Öffis. Kannst Dir ja denken, wie lange man unterwegs war.
 

Jürgen3

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Nach Sozialgesetzbuch III, §140 gilt bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden eine Pendelzeit von insgesamt 2,5 Stunden als zumutbar.
Es gibt allerdings noch eine Einschränkung: Wenn in der Region längere Pendelzeiten üblich sind (z.B. weil der Betrieb irgendwo am Ende der Welt liegt), gelten diese Pendelzeiten als Maßstab. Dann können auch mehr als 2,5 Stunden zumutbar sein.
 

Bananenbieger

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Guten Morgen,

Vor ca. einer Woche wär ich bei einer kleinen ZAF. Wir quatschten über Fahrten zun Arbeitsplatz. Überspitzt sagte er zu mir, wie man dahin kommt, ist mir Egal.Hauptsache in kann mir von Deinem Einsatz, einen Porsche kaufen. Wenn das einer nicht will, der kann ja kündigen.

schönen Tag
 
E

ExitUser

Gast
"Vor allem in den unteren Lohngruppen liegen die Löhne von
Zeitarbeitern und Stammbelegschaft weit auseinander, so dass vor
allem die unqualifizierten Zeitarbeiter teurer werden."


Und, dann ersetzt man Leiharbeiter unterer Lohngruppen zeitnah wieder.
Es ist doch geradezu lächerlich, dass man das als großen Fortschritt
verkaufen möchte. Haben sich die Gewerkschaften wieder einmal
gepflegt penetrieren lassen?

"Eine Übernahme des Stufenmodells könnte laut Ver.di aber bald
auch in der Speditions- und Logistikbranche, der Papier
verarbeitenden Industrie und im Luftverkehr verhandelt werden."
:icon_daumen: :icon_klatsch: (Ironie)
 
P

Pony und Kleid

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Gibts auch halbwegs akzeptable ZAFs/Vermittler?
Wie dehnbar ist denn bei dir der Begriff "halbwegs"? Was nimmst du in Kauf?




Hallo,

das Dilemma ist, dass ich arbeiten will.
Nicht, dass ich mich freiwillig bei ZAFs bewerben will, gibts denn trotzdem welche, die noch so einigermaßen ok sind?
Auch hier die selbige Frage. Bist du denn bereit, dich selbst aufzugeben, dich mit Hungerlöhnen abspeisen zu lassen? Bist du bereit, statt equal pay für ein paar Münzen das Bückstück zu spielen, damit du dann am Monatsende dennoch zum Amt hinrennen kannst, um dein klägliches Einkommen aufstocken zu lassen? Von zusätzlich anfallenden Kosten wie Mobilität und der Gleichen möchte ich jetzt erst gar nicht anfangen.

Deiner Fragestellung entnehme ich persönlich jetzt mal ganz nüchtern betrachtet, dass du gerne arbeiten willst - wogegen jetzt auch nichts spricht - du aber erhebliche Abstriche in Kauf nehmen würdest, nur, um halt arbeiten zu können.

Und da verstehe ich deine Ideologie ganz und gar nicht, was du dir von derart Arbeitsaufnahme versprichst. https://smiles.kolobok.us/artists/cherna/Cherna-🤦.gif
 

Robin01

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die vermittler sind auch nicht sauber die versuchen dich als erstens in zeitarbeitsfirmen zu vermitteln, weil es einfacher ist die 2000 euro von euch abzukassieren. Trotz beruf und erfahrung konnte bis jetzt kein vermitter bei mir direkt zu den firmen vermitteln.
 
R

Rounddancer

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das Dilemma ist, dass ich arbeiten will.
nein, das sollte der Normalzustand für uns alle sein.

Nicht, dass ich mich freiwillig bei ZAFs bewerben will, gibts denn trotzdem welche, die noch so einigermaßen ok sind? Gibts einen Unterschied zwischen eher lokalen Minidingern und den großen Firmen?
es gibt viele. Das Problem ist nur: Die vielen Mitarbeiter, die bei ihrer ZAF zufrieden sind, die arbeiten und leben, und sie kommen nicht oder nur selten dorthin, wo fast nur gemeckert wird.
Gleichzeitig hört man hat die, die -was leider durchaus vorkommt- mit einer ZAF nicht zufrieden waren, oder die meinen, jemanden zu kennen, der nicht zufrieden war, hundert-, ja tausendmal lauter.
Also am Besten informiert (über die eigenen Rechte und Pflichten), aber unvoreingenommen und offen selbst eigene Erfahrungen machen.

Dann gibts ja auch so Unternehmen, die nur zur Direkteinstellung vermitteln . Jedenfalls steht das oft in den Anzeigen. Wie seriös ist das ganze denn?
Nun, das sind private Arbeitsvermittler und private Personalvermittler.
Sie helfen Menschen in Arbeit zu kommen, bzw. Arbeitgebern, Stellen mit guten, passenden Mitarbeitern zu besetzen.

Sinnvollerweise in gut bezahlte, dauerhafte Arbeitsplätze, denn von der Gehaltshöhe hängt auch der Rechnungsbetrag ab, den sie bei erfolgreicher Vermittlung dem Arbeitgeber berechnet können.

Arbeitsplätze direkt bei Arbeitgebern, denn für Zeitabeitsfirmen zu arbeiten, macht wenig Sinn und Umsatz,- da die erstens den Vermittlern immer öfter selbst Konkurrenz machen,

und zweitens die Vermittler fast gar nicht brauchen, da sie ihre eingeben Außendienstler haben, um Einsatzbetriebe, und ihre eigenen Disponnenten haben, um Mitarbeiter zu finden.

Vermittler streben eine win-win -Situation für alle Beteiligten an,- schließlich wollen sie zufriedene Kunden und kontinuierliche Geschäftsbeziehungen.

Also: Einfach offen hingehen,- und eigene Erfahrungen machen.

Übrigens: Vermittlungsgutscheine sind meist ein schlechtes Geschäft für Vermittler,- der Aufwand und die Bürokratie sind hoch,- und in den seltensten Fällen kann ein Vermittlungsgutschein überhaupt eingelöst werden, denn Arbeitgeber wollen am Liebsten Mitarbeiter, die wo in Arbeit sind.
In ZAF vermittelte sind meist höchstens für mehr als sechs Monate dort, damit bringt ein dafür eingelöster Vermittlungsgutschein entweder nur 1000 Euro, oder -oft- gar nichts. Wobei ja dem Vermittler vom Vermittlungsgutschen eh immer knapp 16 Prozent für Umsatzsteuer abgezogen werden, da die das Fi-Amt bekommt.
Außerdem ist ab Beginn 2013 Einlösen von Vermittlungsgutscheinen nur noch den Vermittlern möglich, die zertifiziert sind. Aber das kostet 6000-8000 Euro und muß alle drei Jahre erneuert werden.
 

chromsucht

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Hallo,
ich kann das sehr gut nachvollziehen, das Du möglichst schnell wieder arbeiten willst und dafür offensichtlich einiges in Kauf nimmst...
Als ich wegen der Krise Anfang 2010 für knapp 5 Monate arbeitslos war, gings mir echt dreckig: Über 40 und Angst davor wie`s weitergeht, `nen SB der mich mit Sklaven-VVs überschüttet und mich herablassend wie den letzten Dreck behandelt hat. Habe dann doch selbst wieder `ne Stelle in meiner Branche(Metallguß) gefunden und das für 11,50 EUR/Std, gut 5 EUR weniger für die gleiche Arbeit! Keine Überstundenzulage, keine Schicht-oder Feiertagszulage- garnix. Dafür `n riesen Zeitkonto und schwerste körperliche Arbeit:icon_kotz:! Und das war KEINE LEIHFIRMA!!!
Nach ein paar Monaten konnte ich da kündigen,weil mich meine alte Firma wieder eingestellt hat. Jetzt hab ich zwar wieder Tariflohn aber die Arbeitsbedingungen haben sich dort drastisch verschlechtert: Ein neuer Vorgesetzter, der Gewinnbeteiligung erhält und deshalb extremen Druck und auch Mobbing betreibt macht den sowieso schon harten Job unerträglich! Nach Feierabend kann ich nicht abschalten und nachts kaum noch schlafen wg. ständigem Kopfkino. Doch was soll ich machen?? Die Angst vorm Arbeitsamt und damit vor allem auch vor LEIHARBEIT führt mich in eine Sackgasse!!!:eek: Ich bewerbe mich hier und da mal, aber mit Ü 40 ist das schon fast aussichtslos...
 

Aras

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Ich wurde jetzt über eine Stellenbörse angeschrieben, dass eine Stelle zu besetzen wäre und ich mich dort melden kann. Die Person, die mich angeschrieben hat und die Seite, die da verlinkt war hatte nichts mit Zeitarbeit zu tun. Aber ist wohl auch nur Vermittler. Aber in meinem Profil hab ich nicht stehen, dass ich nur Teilzeit machen will. Damit dürfte das wieder gegessen sein, wenn es denn seriös war :eek:

edit:
Das Problem ist, dass man sich in "Festanstellung" ja auch inzwischen alles gefallen lassen muss, man könnte ja jederzeit durch einen Leiharbeiter ersetzt werden. Der man im schlimmsten Fall auch noch selbst ist.

edit2:
Dieser lächerliche Propagandamist mit den Lohnzuschlägen. Ganz toll. Für mich im Dienstleistungsbereich ist das eh nicht von Bedeutung. Und abgesehen davon: Kommt einer an die Grenze, an der der Aufschlag gezahlt werden muss, dann ersetzen wir ihn doch. Oder kicken ihn für eine Woche und dann wieder rein mit ihm.

Ich war letzte Woche bei der Ehrung für die besten IHK Abschlüsse des Jahres. Und die beiden anderen aus meinem Kurs sitzen genauso mit Hartz zu Hause. Da ist der gute Abschluss dann das "Vermittlungshemmnis". Wer gut ist, der kann denken, wer denken kann, kann feststellen, dass das ganze nur für eine Seite gut läuft. Und solche Leute will ich nicht im Betrieb. Die könnten ja einen BR gründen wollen oder sonstwas noch viel schlimmeres-
 

Lilastern

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Dir sollte bewußt sein, je größer die Entfernung ist, und du keine Fahrtkosten bezahlt bekommt, umso mehr musst du das Fahrgeld von deinem Lohn finanzieren.

Weil du die Pendlerpauschale teilweise nicht beanspruchen kannst, weil dein Lohnsteuerabzug vom Lohn so gering ist.

Und wie willst du mit so einem Hungerlohn ein Auto verhalten. Es ist ja nicht nur Benzin, sondern du hast auch Verschleiß, brauchst Reifen. Kundendienst muss gemacht werden.

Das würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen.
 

Chrissel85

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War schon bei einigen ZAF und nur bei EINER würde ich wieder arbeiten.
Diese ZAF nennt sich AVJS-Gruppe und hat Niederlassungen im gesamt Deutschland. Die Fahrten vom Wohnort zum Hauptsitz und Verteilzentrum erfolgt in Fahrgemeinschaften mit Firmenfahrzeugen. Unterkunft sind entweder direkt von der ZAF oder wenn man in ner Pension pennen muss, bekommt man das Geld von der ZAF wieder. Lohn war ok, Auslöse gabs auch. Die Mitarbeiter, die kein Führerschein hatten wurden von kollegen oder Disponeten von Unterkunft zum Einsatz und wieder zurück gefahren.
Einziger Nachteil, man gurkt Sonntags und Freitags ziemlich rum.
 
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