Gibt es Zuschüsse oder ähnliches vom Grundsicherungsamt für FFP2-Masken?

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ExTachelesler

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Hallo zusammen,

ab kommendem Montag, 18.01.2021, gilt in Bayern FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen, im Nahverkehr etc. ...
Was aber eigentlich nicht ganz logisch ist, denn bislang galt bzw. gilt bekanntlich Masken- bzw. Mund-Nasen-Schutzpflicht; wobei bekannt ist, dass die bisherigen, einfachen, weitverbreiteten Masken in erster Linie die Anderen (und nicht einen selber) schützen; und wenn also jeder eine solche einfache (nicht FFP2) Maske trägt bzw. bisher trug, dann war doch der Schutz der Allgemeinheit doch ebenfalls gewährleistet, oder nicht? Warum also jetzt diese Anordnung der FFP2-Maskenpflicht?! ...

Allerdings frage ich mich, wie Söder sich das vorstellt ...

So eine Maske, die übrigens nach spätestens einem(!) Tag des Tragens eigentlich weggeworfen werden soll, kostet in der Apotheke 4 EUR ...

Würde man sich an diese Regel, die Maske nach einem Tag wegzuwerfen, offiziell auch halten (wollen), bräuchte man somit rund 120,00 EUR(!) monatlich zusätzlich für FFP2-Masken ...
Wie soll man aber so was als SGB-XII-Empfänger stemmen?!

Ich hab' mir heute, Mittwochfrüh, im Internet ein paar solche Masken bestellt (1 x 10er-Pack für 11,90 EUR sowie bei einem anderen Händler noch zwei weitere, insgesamt rund 19,00 EUR ausgegeben), um für alle Fälle zumindest schon mal irgendwas dazuhaben, um evtl. am/ab kommenden/m Montag nicht nicht einkaufen zu dürfen ... Vom Kauf der Masken in der Apotheke möchte ich vorerst noch absehen.)

Die bisherigen, einfachen Mund-Nasen-Schutzmasken bekam bzw. bekommt man mittlerweile nachgeschmissen; ich hab' sogar die, die ich habe, meist zufällig irgendwo draußen gefunden, daheim im Backofen mit (früher) 70 Grad, neuerdings mit 80 Grad desinfiziert, war ganz OK. (Einige habe ich sogar auch mal mit 60 Grad gewaschen, die Meisten haben es i. d. R. sehr gut überlebt.)

Es heißt, dass man zur Not auch die FFP2-Masken im Backofen mit 70 Grad desinfizieren kann, was ich vorerst ebenfalls vorhabe.

Trotzdem kann all das eigentlich kein Dauerzustand sein, oder? Gibt es irgendwelche Infos, wie ein SGB-II- bzw. SGB-XII-Bezieher sich jetzt verhalten soll? Wenn es ab kommendem Montag eine staatliche Anordnung gibt, dass man jeden Tag eine neue, frische FFP2-Maske fürs Einkaufen, Fahren etc. braucht, dann müsste es doch eigentlich auch eine entsprechende Regelsatzerhöhung geben, oder?

Liebe Grüße bzw. danke im Voraus für Antworten.
 
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Kerstin_K

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Allerdings frage ich mich, wie Söder sich das vorstellt ...

So eine Maske, die übrigens nach spätestens einem(!) Tag des Tragens eigentlich weggeworfen werden soll, kostet in der Apotheke 4 EUR ...

Würde man sich an diese Regel, die Maske nach einem Tag wegzuwerfen, offiziell auch halten (wollen), bräuchte man somit rund 120,00 EUR(!) monatlich zusätzlich für FFP2-Masken ...
Wie soll man aber so was als SGB-XII-Empfänger stemmen?!
Genau aus diesem Grund hält man in Nieersachsen gar nichts von dieser Regelung. DIe Sprecherin der Niedersächsischen Landesregierung sagte am Dienstag in der Pressekobferenz des Corona Kriesenstabes, dass Niedersachsen das nur dann einführen würde, wenn diese Masken jedermann kostenlos in ausreichender Mwnge zur Verfügung stehen würden. Man könne schliesslich niemandem verbieten, zum Bäcker zuu gehen und sich etwas zu essen zu kaufen. Auch der ÖPNVmuss jederzeit für jedermann nutzbar sein.
 

ExTachelesler

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Langsam macht die gesamte Situation ziemlich krank ...
Fast jeden Tag muss man sich die Frage neu stellen, was man eigentlich noch wo, wie, wann und warum darf und warum nicht ...
Zum Friseur darf man nicht, ins Fitnessstudio nicht, nachts raus auch nicht, vernünftig einkaufen (von Lebensmitteln abgesehen) ebenfalls nicht und Letzteres ohne FFP2-Maske demnächst (jedenfalls in Bayern) auch nicht ...

Und das Ganze bzw. all das auch noch auf eine unabsehbare Zeit! ...

Hab' letztens gelesen, dass es ab dem 18.01.2021 noch eine Woche lang eine "Gnadenfrist" für Leute geben soll, die sich noch keine FFP2-Maske besorgt haben; aber spätestens wohl ab dem 25.01.2021 bekommt also jemand, der Hunger und Durst hat, aber keine FFP2-Maske dabei, keinen Zutritt in einen Lebensmittelladen!? ...

Mittlerweile glaube ich fast, dass diese unsäglichen, gestörten Coronamaßnahmen schlimmer sind als das Virus selbst ...
 

Allimente

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Mittlerweile glaube ich fast, dass diese unsäglichen, gestörten Coronamaßnahmen schlimmer sind als das Virus selbst
Da frag mal meine Mutter! Die ist von 1934 und hat eine Menge erlebt. Meine Mutter wundert sich nur noch, warum so viele Menschen ein Problem damit haben, kurzfristig nicht reisen zu dürfen und (was ganz, ganz schlimm ist), sogar eine Maske tragen müssen, wenn sie für 20 Minuten einkaufen gehen. :D
 

Fabiola

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Mittlerweile glaube ich fast, dass diese unsäglichen, gestörten Coronamaßnahmen schlimmer sind als das Virus selbst ...
Ich unterstelle mal, dass auch Dir klar ist, dass es Sinn macht, sich vor der bisher kaum kontrollierbaren Verbreitung des all zu oft todbringenden Virus zu schützen.
Und: Selbstverständlich darfst Du Zweifel an den "unsäglichen, gestörten Coronamaßnahmen" haben.
Und jetzt?
Was mir bei Beiträgen wie Deinem hier im Forum fehlt, sind konstruktive Vorschläge, wie es besser und effektiver gehen kann. Ich bin auch nicht mit allem glücklich, was da so 'verordnet' wird - ich allerdings tappe für mich da im Dunkeln, welche Maßnahmen für uns alle erträglich und zielführend wären.
Hast Du da Ideen und Vorschläge?
Kritik kann sehr konstruktiv sein - ohne Alternativvorschläge läuft sie aber leicht ins Leere ...
 

Kerstin_K

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Ich habe geradr in einem Newsletter gelesen, dass Bayern Millionen von Masken an Bedürftige verteilen will. Nähere Einzelheiten standen dort aber nicht.
 

ExTachelesler

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Ich habe geradr in einem Newsletter gelesen, dass Bayern Millionen von Masken an Bedürftige verteilen will. Nähere Einzelheiten standen dort aber nicht.

Ja, das habe ich auch irgendwo gelesen; da es aber in der Tat zu schwammig, zu unkonkret ist, bestellte ich mir sicherheitshalber dennoch selber ein paar FFP2-Masken.
 

ExTachelesler

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Ich unterstelle mal, dass auch Dir klar ist, dass es Sinn macht, sich vor der bisher kaum kontrollierbaren Verbreitung des all zu oft todbringenden Virus zu schützen.
Und: Selbstverständlich darfst Du Zweifel an den "unsäglichen, gestörten Coronamaßnahmen" haben.
Und jetzt?
Was mir bei Beiträgen wie Deinem hier im Forum fehlt, sind konstruktive Vorschläge, wie es besser und effektiver gehen kann. Ich bin auch nicht mit allem glücklich, was da so 'verordnet' wird - ich allerdings tappe für mich da im Dunkeln, welche Maßnahmen für uns alle erträglich und zielführend wären.
Hast Du da Ideen und Vorschläge?
Kritik kann sehr konstruktiv sein - ohne Alternativvorschläge läuft sie aber leicht ins Leere ...

Meines Wissens ist Corona schon mal nicht prinzipiell tödlich. Viele Menschen tragen es (auch schon mal unbewusst) in sich, ohne jegliche Symptome zu entwickeln. Unzählige Leute haben die Krankheit zudem auch überstanden, noch dazu binnen relativ kurzer Zeit.
Hauptsächlich sind ältere, kranke Leute betroffen, die in erster Linie geschützt gehören, aber doch nicht ein Lockdown, der das gesamte Land mit 80 Millionen Bürgern betrifft ...

Wir haben pro Jahr in Deutschland rund 1 Million Tote, die an zahlreichen anderen, darunter viel schlimmeren Krankheiten sterben als an Corona. Darunter sind bspw. rund 70.000 Alkohol- sowie rund 120.000 Zigarettentote. Niemals hätte es deswegen Lockdowns o. Ä. gegeben. Stattdessen duldet der Staat nach wie vor den offiziellen und legalen Verkauf dieser todbringenden Produkte ...

Bei Corona hingegen wird geradezu so getan, als sei sozusagen erstmals der Tod persönlich auf der Erde aufgetaucht, und es werden geradezu apokalyptische Zustände bzw. Stimmungen geschaffen ...

Ich bezweifle, dass es verhältnismäßig ist, das Leben von 80 Millionen Menschen zu zerstören, zumindest erheblich zu beeinträchtigen, angesichts von rund 40.000 Coronatoten pro Jahr ...

Wenn es denn wenigstens einen Nachweis dafür gäbe, dass eine auch nur ansatzweise nennenswerte Anzahl von Leuten sich beim Friseur, im Fitnessstudio oder im Restaurant oder beim nächtlichen Joggen angesteckt hat, könnte man einen entsprechenden Lockdown eventuell noch nachvollziehen ...
Aber Millionen von Menschen derart zu schikanieren, ja zu strangulieren und zu quälen, die mit dem Virus absolut nichts zu tun haben, und das Ganze noch dazu viele Monate(!) lang sowie angesichts von mutmaßlich mehreren weiteren erst noch bevorstehenden(!) Monaten, halte ich so für nicht (mehr) vertretbar.
 
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40000 Coronatote sind aber auch eine Nummer, wobei jeder Todesfall eine eigene Lebensgeschichte aufweist und mit vielen anderen anderen Menschen, den Angehörigen, verbunden ist.

Bedenke auch die Mutationen des Virus, welche im Ernstfall schnell aus Millionen unbetroffenen Menschen erkrankte oder gar tote Menschen machen können.

Besonders aber sei dir die Lektüre über den Begriff "Triage" ans Herz gelegt oder willst du, das bestimmte erkrankte Menschen nicht behandelt werden, nur weil die Kapazitäten fehlen und aussichtsreichere Fälle vorgezogen werden?
 

Fusselsieb

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Meines Wissens ist Corona schon mal nicht prinzipiell tödlich. Viele Menschen tragen es (auch schon mal unbewusst) in sich, ohne jegliche Symptome zu entwickeln. Unzählige Leute haben die Krankheit zudem auch überstanden, noch dazu binnen relativ kurzer Zeit.
Sehr viele Menschen haben nach der Erkrankungen mit Langzeitfolgen zu kämpfen.
Hauptsächlich sind ältere, kranke Leute betroffen, die in erster Linie geschützt gehören, aber doch nicht ein Lockdown, der das gesamte Land mit 80 Millionen Bürgern betrifft ...
Und wie soll man sie schützen. Einsperren, damit die Spaßgesellschaft schalten und walten kann wie sie möchte?
Wir haben pro Jahr in Deutschland rund 1 Million Tote, die an zahlreichen anderen, darunter viel schlimmeren Krankheiten sterben als an Corona. Darunter sind bspw. rund 70.000 Alkohol- sowie rund 120.000 Zigarettentote. Niemals hätte es deswegen Lockdowns o. Ä. gegeben. Stattdessen duldet der Staat nach wie vor den offiziellen und legalen Verkauf dieser todbringenden Produkte ...
Mit Alkohol steckt mich keiner an. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Bei Corona hingegen wird geradezu so getan, als sei sozusagen erstmals der Tod persönlich auf der Erde aufgetaucht, und es werden geradezu apokalyptische Zustände bzw. Stimmungen geschaffen ...
Wenn man die Bilder aus alle Ländern sieht, jawoll, dann ist es auch so.
Ich bezweifle, dass es verhältnismäßig ist, das Leben von 80 Millionen Menschen zu zerstören, zumindest erheblich zu beeinträchtigen, angesichts von rund 40.000 Coronatoten pro Jahr ...
OHNE WEITERE WORTE, sonst rege ich mich nur noch mehr auf.
Wenn es denn wenigstens einen Nachweis dafür gäbe, dass eine auch nur ansatzweise nennenswerte Anzahl von Leuten sich beim Friseur, im Fitnessstudio oder im Restaurant oder beim nächtlichen Joggen angesteckt hat, könnte man einen entsprechenden Lockdown eventuell noch nachvollziehen ...
Es ist noch nicht eindeutig nachgewisen, wo die Infektionsherde sich hauptsächlich befinden.
Aber Millionen von Menschen derart zu schikanieren, ja zu strangulieren und zu quälen, die mit dem Virus absolut nichts zu tun haben, und das Ganze noch dazu viele Monate(!) lang sowie angesichts von mutmaßlich mehreren weiteren erst noch bevorstehenden(!) Monaten, halte ich so für nicht (mehr) vertretbar.
So so, für Dich ist es also Schikane Ich schreib jetzt lieber nicht, was ich über Menschen wie DU es bist denke..
 

Sowhat

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Eigentlich war die Frage des Threaderöffners hauptsächlich, ob es Zuschüsse für diese teueren FFP2 Masken für GruSi Empfänger und Hartz 4 Empfänger gibt. Wenn man zur einigermassen gutsituierten Mittelschicht gehört, dann stellt sich diese Frage natürlich nicht. Mit voller Windel ist immer gut stinken.
Aber ich bin auch gespannt, ob das klappt in Bayern mit den 2,5 Mio gratis Masken in Bayern und wie und wann. Denn ich falle ja auch unter die Gru-Si Empfänger.
Werde heute nach der Krankengym mal bei meiner Apotheke mal nach den zweiten drei Masken fragen, meine Freundin bekam sie umsonst (sie ist ü60 und ich bin Risikopatient). Die möchte ich mir schon noch holen, dann habe ich erstmal 6 (weil die anderen noch unbenützt sind, eine habe ich wohl mal probiert) Stück nd da ich nur noch einmal maximal zweimal die Woche einkaufen gehe und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutze reichen die mal für den Augenblick. Vielleicht bringt ja in der Zwischenzeit Herr Söder seine Versprechungen ins Rollen.
 

quinky1950

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Es ist bekannt, das man durch FFP2-Masken weniger Luft bekommt, bzw. das Atmen schwerer fällt. Ich selbst werde weiterhin mit meiner normalen Maske einkaufen gehen. Warum? Ganz einfach, ich habe COPD und bekomme durch eine FFP2-Maske keine Luft, nach kurzer Zeit würde ich ohnmächtig, unter Umständen schlimmer.
Soll ich auf Monate keine Lebensmittel mehr kaufen, das ist Selbstmord. Ist in Deutschland mittlerweile Mord erlaubt, wenn es die Regierung vorschreibt?
Auch eine FFP2-Maske schützt nicht 100%ig.
Hier wird völlig überzogen gehandelt. FFP2-Masken vorschreiben und in Bus und Bahn erzwungenermaßen aufeinanderhängen ohne die Chance zu haben, Mindestabstände einzuhalten?
Inkonsequenz lässt grüßen.
Wenn alle FFP2-Masken tragen gegenüber alle normale Masken tragen (JEDER die Abstandsregeln einhält), gibt es dann einen Corona-Toten mehr? Das ist staatliche Gängelei!

Gruß
Ernie
 

Sowhat

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Du traust dich hier was@Quinky 1950, du würdest die Maske sogar abnehmen, wenn du keine Luft bekämst? Wow ich auch, mir wurde auch schon schlecht damit. Daher trage ich so lange möglich nur die einfachen Einwegmasken, weil es die einzigen sind mit denen ich Luft bekomme. Stoffmasken habe ich auch schon mehrere probiert.
Aber hier im Forum gibt es anscheinend Leute oder deren Partner, die sogar mit Sauerstoffgeräten noch FFP2 Masken drüber tragen, um andere zu schützen, weiss gar nicht wie das geht. Aber Respekt! Sehe eigentlich beim Einkaufen keine Leute mit Sauerstoffmasken mehr seit Corona. Und bei Arzt evtl. mal, aber die werden dann wohl gleich ins Sprechzimmer geführt.

Gerade war ich in der Apotheke und habe unter anderem wegen der zweiten Charge FFP2 Masken gefragt (hatte ja als Risikopatient vor Weihnachten drei bekommen) und mir wurde gesagt, jetzt nur noch mit Berechtigungsschein und da bekäme wir alle 2 Stück von der Krankenkasse geschickt (könne aber mitte Februar werden) und auf diese zwei Scheine bekommen wir dann in der Apotheke zwei 3er Packungen FFP2 Masken für insgesamt 4€. Also drei kosten 2€. Nun sind wir informiert.
 

grün_fink

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Da es ja hier um das Nichttragens von Masken zu gehen scheint, kann ich mir ja das sparen, was ich gerade schreiben wollte.
Es ging in die Richtung: Wer isoliert ist und nicht an Masken dran kommt bis Mitte Februar - soll der inzwischen in gar keinen Laden mehr kommen? Wo soll derjenige seine Sachen her bekommen?
Die Gefühle, die dabei kommen können (nicht mehr wissen, wie zurecht kommen) können dazu führen, dass man nur noch am Rad dreht. Ja ausgerechnet da sollen noch sinnvolle Vorschläge für alle kommen müssen?
 

Sowhat

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Ich habs schon verstand @Hermine, aber ich ersticke nicht um andere zu schützen. Hänge noch ein bisschen an meinem Leben. Und wenn ich schon ein Sauerstoffgerät bräuchte, dann würde ich wohl sowieso zu wenig Luft bekommen. Warum also noch eine Maske wo man sowieso zu viel CO2 einatmet? Habe noch niemanden so gesehen. Aber von mir aus.
Aber ich trage meine Masken schon ganz brav, keine Sorge. ÖVP fahre ich nicht, Einkaufen gehe ich maximal zweimal die Woche und das dauert ca. 30min. und dann halt noch on Ergo und Physiotherapie, aber da kann ich ja weiter die anderen Masken tragen. Nur zum Einkaufen werde ich FFP2 Masken tragen und zum Arzt.
 

Sowhat

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@GrünFink aus dem Internet kannst du dir auf jeden Fall noch FFP2 Masken schicken lassen. Wir schütteln doch das Geld nur so aus den Ärmeln.
 

grün_fink

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@Sowhat
wenn mir google shopping nix mehr meldet, sind die Dinger schon ausverkauft oder völlig überteuert.

Guckst du hier, ähnliche Infos wird es jetzt auf den Homepages der Kommunen und Landkreise geben:
 

HermineL

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Ich habs schon verstand @Hermine, aber ich ersticke nicht um andere zu schützen.
Mit Verlaub du hast es eben auch jetzt noch nicht verstanden. Mit deinem Lappen schützt du andere aber nicht dich selber. Bei der FFP2 Maske schützt du auch dich selber.
Wenn überhaupt dann erstickst du nicht um andere zu schützen sondern dich selber.
Ganz davon abgesehen davon das deine Einstellung dazu schon sehr egoistisch ist und genau diese Haltungen sind mit Schuld daran das sich viele nicht an die Regeln halten.

Hänge noch ein bisschen an meinem Leben.
Genau dabei hilft dir die FFP2 Maske im Gegensatz zu dem Lappen.
 

Sowhat

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Ja habe ich soeben auch gelesen, 1€ die Maske. Na das rechnet sich aber auch auf Dauer. Dann sind drei Masken für 2€ ja schon billig.
Ja wenn google shopping das meldet wirds wohl so sein. Bei A oder Ebä gibts auch nix mehr?
Nun da hättest du halt doch gestern zu Rossmann oder DM sollen, da hat man sich fast erschlagen dafür, wurde mir berichtet.
Mir reichen jetzt erst mal die drei Stück, die ich habe. Und dann warte ich halt auf die Berechtigungsscheine.

Und was nützt es mir , wenn ich mit diesen FFP2 Masken fast ersticke, mir schwindlig und schlecht wird und ich obendrein nichts sehe, weil die Brille beschlägt?

Nicht wirklich jetzt .. es gibt einfach Leute die haben Probleme damit und das muss man auch akzeptieren.
 

Kerstin_K

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Genau dabei hilft dir die FFP2 Maske im Gegensatz zu dem Lappen.
nein Hermine, du hast es nicht verstanden. Es gibt nunmal Menschen nichts, die mit einer FFP2 Maske keine Luft bekommen. Die haben dann nur die Wahl entweder sich nicht selber schutzen oder ersticken.


Eine Arbeitskollegin erzählte de Tage, dass in Ihrer Physiotherapiepraxis jetzt für alle FFP2 MAsken vorgeschrieben sind. Muss man entweder mitbringen oder dort kaufen. Sie lebt in NRW.
 

quinky1950

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Kerstin_K,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich gehöre auch zu den Menschen, die mit einer FFP2-Maske keine Luft bekommen. Daher an andere, was soll ich tun. Über Monate nichts einkaufen und verrecken?
Ich bin bereit, im Rahmen meiner Möglichkeiten andere zu schützen, durch tragen einer normalen Maske. Ich halte die Abstände ein, achte besonders darauf, da ich zu einer Risikogruppe gehören (bin Rentner, 71 Jahre plus COPD). ich desinfiziere jedes mal den Einkaufswagen. Doch es gibt Grenzen, nämlich dort, wo das eigene Leben in Gefahr gerät (Luftnot). Diese Grenzen zu überschreiten kann NIEMAND verlangen, auch keine Regierung. Sollte ein Regierungsmitglied das behaupten, würde ich es wegen versuchten Mordes anzeigen!!
Ich gehe sogar davon aus, das es durchaus viele Menschen gibt, die eine FFP2-Maske ohne sich selbst zu gefährden, nicht tragen können. Ich selbst habe sogar ein Attest meines Arztes (eben wegen COPD), das ich zwischenzeitlich im Notfall sogar die normale Maske abnehmen darf. Trotzdem versuche ich so weit wie es geht, mit der einfachen Maske einkaufen zu gehen und mit dem ÖPNV zu fahren (Gott sei Dank sind die Busse hier auf dem Land wenn ich fahren muss sehr leer, sodass Abstand halten möglich ist).
Die Menschen sind unterschiedlich, daher müssen individuelle Grenzen akzeptiert werden.

Gruß
Ernie
 

Samsara

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Ich selbst habe sogar ein Attest meines Arztes (eben wegen COPD), das ich zwischenzeitlich im Notfall sogar die normale Maske abnehmen darf. Die Menschen sind unterschiedlich, daher müssen individuelle Grenzen akzeptiert werden.
Bevor man andere Menschen auf "Teufel komm raus" in Reih und Glied zwingen will, sollte man ihnen erst einmal zuhören.
Natürlich ist Corona eine schlimme Pandemie, aber COPD ist auch eine furchtbare und schwere Erkrankung, vor der man Respekt haben sollte.

Mein Nachbar leidet daran. Er hat in den 60ger Jahren des letzten Jahrhunderts seinen Familienangehörigen beim Häusle bauen geholfen, in Zeiten wo Asbest "cool" war und massenweise verbaut wurde. Wie oft hat er nun Luftnot! Wie oft muss er zum Pneumologen, um Schleim absaugen zu lassen! Es gibt wirklich Situationen und Umstände, in dem das Tragen einer Maske unzumutbar ist. Und dafür gibt es dann ja auch ärztliche Atteste. Auch das ist zu respektieren.

Komisch, ich meine einmal gelesen zu haben, dass die FFP2-Masken, die Masken sind, die Chirurgen während der OP tragen, um die Patienten zu schützen. Es hieß, sie würden andere besser schützen, als Stoffmasken - nicht aber, den Träger selbst. Das würden nur die FFP3-Masken. Muss mal suchen, wo ich das gelesen habe. Ich glaube, dass es ein Plakat in einer Apotheke war.

Was mir langsam auch Soge macht ist, die unglaubliche Belastung der Umwelt durch den weltweiten massenhaften Gebrauch der Masken. Wohin mit all dem Müll? Hier bei uns liegen die weggeworfenen Dinger haufenweise auf der Straße.
Die kann man kaum noch mit der Kneifzange anfassen. Die Straßenreinigung tut mir leid!

Interessant wäre auch zu wissen, welche Stoffe in den Masken verarbeitet werden. Es gibt jetzt auch schon welche mit Nano-Partikeln. Wurde nicht einmal gesagt, dass Nano-Partikel sogar die Blut-Hirn-Schranke durchdringen? Ein wenig Vorsicht sollte man bei seiner Wahl schon treffen, denke ich.

Und dann fällt mir noch ein, dass die Bundesregierung große Mengen an FFP2-Masken in China bestellt hatte, und die stellten sich dann als nicht zu gebrauchen heraus, und wurden vom Pflegepersonal moniert. Ob das wohl die sind, die jetzt gerade so großzügig kostenlos verteilt werden. Ich weiß es nicht.
 

HermineL

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nein Hermine, du hast es nicht verstanden. Es gibt nunmal Menschen nichts, die mit einer FFP2 Maske keine Luft bekommen. Die haben dann nur die Wahl entweder sich nicht selber schutzen oder ersticken
Bevor du dich hier jetzt wieder reinhängst solltest du vielleicht erst einmal selber richtig verstehen um was es ging. Es ging mir bei meiner Anmerkung einzig und alleine um die Aussage von sowhat das man FFP2 Masken, im Gegensatz zu den Alltagsmasken, deshalb tragen würde um andere zu schützen. Das ist mitnichten so denn der größte Unterschied der FFP2 Masken zu den Alltagsmasken ist eben der das sie auch einen selber schützen. Man trägt diese eben nicht für die anderen sondern in erster Linie für einen selber. Möchtest du das in Abrede stellen?

Ganz davon losgelöst musst du mich nicht darüber belehren das es Menschen gibt die keine Luft bekommen. Ich kann mich aufgrund von Lufnot selber per Attest befreien lassen mache es eben aus Gründen des Selbstschutz nicht. Mit anderen Worten ich bin im Gegensatz zu dir selber betroffen. Aber auch mit Luftnot kann man durchaus über kürzere Zeiträume, wie z.B. ein Einkauf, eine FFP2 Maske tragen um sich selber zu schützen. Probleme bereitet es dies über längere Zeiträume machen zu müssen aber die kann man, wenn man sich geschickt anstellt, auch vermeiden. Das ist, auch wenn es anstrengend ist, allemal besser als sich mit SARS-COV-2 zu infizieren. Wenn einem das natürlich egal ist lässt dann tut es auch der Stofflappen der nur andere schützt.
 
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