Gibt es Probleme, wenn man selber Geld auf sein Konto einzahlt?

Leser in diesem Thema...

Allimente

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Hallo zusammen,

hoffe ich bin hier in der Rubrik richtig.

Folgendes, wenn man zu viel von seinem Konto abgeholt hat, dann aber feststellt, dass man wieder was einzahlen muß um die anstehende Überweisung zu decken. Kann es da Probleme geben? Einzahlungsbelege sind vorhanden.

Danke sehr.

LG Allimente
 

arbeitsloskr

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Hallo Allimente,

das kommt darauf an, wie dein JC drauf ist. Letztlich könnte es bspw. schon eine Einzahlung von 20,00 EUR als "Einkommen" sehen.

Am einfachsten zu argumentieren wäre der Fall, wenn du einen Betrag X abgehoben und kurze Zeit später den gleichen Betrag wieder auf dein Konto eingezahlt hättest.

Die Einzahlungsbelege belegen leider nur, dass du etwas auf dein Konto eingezahlt hast, aber leider nicht woher jener Geldbetrag tatsächlich stammt.

Hast du jene Einzahlung bereits vorgenommen?
Wenn nein, dann frage bitte den Zahlungsempfänger, sofern nicht schon geschehen, ob er dir jene Zahlung bis zum nächsten ALG 2-Eingang stunden kann, bzw. du in Raten zahlen kannst. Das wäre aus Sicht JC die einfachste Option, da du dich damit nicht mit dem Thema Anhörung wg. "Einkommen" befassen musst.

Wenn noch genügend Zeit bis zur Überweisung jener Zahlung ist, könntest du auch beim JC eine schriftliche Auskunft anfordern, ob eine Wiedereinzahlung von bereits abgehobenen ALG 2-Geldern ohne weitere Erklärungen möglich ist, bzw. wie du abgehobenes Geld wieder einzahlen kannst, um Rechnungen zu bezahlen, ohne dich dem Verdacht von weiteren "Einkommen" auszusetzen.
 

Allimente

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@arbeitsloskr

Eins werde ich ganz sicher nicht tun und das ist bei JC nachfragen. Ich werde einen Teufel tun und schlafende Hunde wecken. :) Bisher haben wir in all den Jahren noch nie irgendwelche Kontoauszüge vorlegen müssen, beim Antrag nicht und bei den WBA 's auch nicht.

Ich werde das jetzt einfach aussitzen und das in Zukunft vermeiden. Meine Nachfrage war auch mehr prophylaktischer Natur, ich bin gerne vorbereitet. Zudem ich auch der Meinung bin, dass der Einzahlungsbeleg ausreichend sein sollte.

Eventuell meldet sich hier ja noch jemand, der einen ähnlichen Fall hatte und gegebenenfalls mehr dazu schreiben kann.


Trotzdem vielen Dank für Deine Ausführungen.

LG Allimente
 

Seepferdchen 2010

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@Allimente ist schon richtig, schaffe dir keine Probleme wo keine sind.

Du hast Barmittel abgehoben und zahlst Geld wieder ein was du nicht berücksichtigt hast bei deiner monatlichen Ausgaben, Punkt!

Genauso könntest du Geld sparen über die Monate bzw. hast nicht alles jeden Monat verbraucht und somit zahlst du diesen Betrag X wieder ein.
 

qwertz123

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Solltest du unerwartet Kontoauszüge abgeben müssen erklärst du denen einfach schriftlich was Sache ist und das sollte eigentlich keine Probleme geben. Nichts wird passieren, die sehen ja dann das du Geld abgehoben hast und dann wieder was eingezahlt hast, ist doch alles schlüssig und ersichtlich. Alles logisch und nachvollziehbar also kein Streß.

Ich selbst musste übrigens auch noch niemals Kontoauszüge abgeben auser bei der Anmeldung, wenn die einfach so Kontoauszüge haben wollen müssen die das wenn ich richtig informiert bin sowieso rechtfertigen, einfach so aus Lust und Laune Kontoauszüge verlangen wird nicht so funktionieren.


@arbeitsloskr
Das was du schreibst ist ziemlich kompliziert und unterwürfig. :doh:
 
E

ExUser 2606

Gast
Das kommt sicher auch auf die Hoehe des Betrages an, ob da nachgeforscht wird. Man koennte ja zum Beispiel auch mal ein Sparschwein schlachten.
 

DonOs

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Ich kann doch mit meinem Geld anstellen was ich möchte. Wenn ich heute den ganzen Regelsatz abhebe und morgen wieder einzahle um den Tag darauf das ganze wieder abzuheben und dann von vorne, dann ist das so. Da bekommst du eher mecker von der Bank oder das Geld schwindet rasant, nach der Einführung von einigen Banken für Geldabhebungen Kosten zu verlangen.
 

arbeitsloskr

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Genauso könntest du Geld sparen über die Monate bzw. hast nicht alles jeden Monat verbraucht und somit zahlst du diesen Betrag X wieder ein.

Dann stelle ich mal die theoretische Frage:

Wie beweist man, dass jener eingezahlte Betrag tatsächlich aus Ersparnissen aus Abhebungen des Regelsatzes besteht?

Denn der Einzahlungsbeleg besagt ja nur, dass ein Betrag X auf das eigene Konto eingezahlt wurde, aber nicht aus welcher Quelle diese Mittel stammen. Wenn jetzt JC gegenteiliger Meinung ist, dass jener Betrag "Einkommen" darstellt, dann steht es letztlich Aussage gegen Aussage. Wem glaubt man am Ende mehr und vorallem welchen Aufwand muss man als eLB betreiben, damit jener selbst eingezahlte Betrag nicht als Einkommen gewertet wird?
 

arbeitsloskr

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Auf deine Frage, eine ganz einfache Antwort, wenn du dir die "Aufstellung vom Regelsatz" ansiehst, dann wird davon ausgegangen vom Regelsatz anzusparen,siehe die einzelnen Postionen.

Hallo Seepferdchen,

vielleicht denke ich zu kompliziert, bzw. vielleicht mache ich etwas "falsch", denn ich hebe nicht den kompletten Regelsatz, abzüglich der Überweisungen auf einmal ab und zahle den "Sparanteil" wieder auf das Bankkonto ein, sondern ich hebe immer nur bspw. 50 oder 100 EUR ab, so dass ein etwaiger "Sparanteil", also nicht verbrauchter Regelsatz direkt auf dem Konto verbleibt.

Wenn ich nun dagegen den kompletten Regelsatz, abzüglich der Überweisungen in einem Betrag abhebe und nach "Monatsabschluss" den nicht verbrauchten Anteil wieder auf das Konto einzahle, wie beweise ich dann, dass dieser eingezahlte Betrag auch tatsächlich aus dem Regelsatz übrig ist? Der einzige rechtssichere Weg wäre, wenn ich jeden einzelnen Einkauf per Kassenzettel/Rechnung/Quittung belege und so dem JC Rechenschaft über mein Ausgabenverhalten ablege. Aber will man das? (Vielleicht ist das eine sehr theoretische Frage, aber wenn wir schon dabei sind, könnte man diese vielleicht auch gleich JC-sicher klären.)
 

Admin2

Administration
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Dann stelle ich mal die theoretische Frage:

Wie beweist man, dass jener eingezahlte Betrag tatsächlich aus Ersparnissen aus Abhebungen des Regelsatzes besteht?

Denn der Einzahlungsbeleg besagt ja nur, dass ein Betrag X auf das eigene Konto eingezahlt wurde, aber nicht aus welcher Quelle diese Mittel stammen. Wenn jetzt JC gegenteiliger Meinung ist, dass jener Betrag "Einkommen" darstellt, dann steht es letztlich Aussage gegen Aussage. Wem glaubt man am Ende mehr und vorallem welchen Aufwand muss man als eLB betreiben, damit jener selbst eingezahlte Betrag nicht als Einkommen gewertet wird?

Boah, bitte jetzt nicht wieder so eine Endlosdiskussion bei der sich nacher alle fetzen weil einen (hier du) vom Hunderdsten ins Tausendste abdriftet.

Im Fall diesen Threads ist die Sache eindeutig und kann kausal dadurch bewiesen werden dass Abhebung, Einzahlung und nachfolgende Abbuchung(en) mit der Aussage des Startpostings übereinstimmen. Solange derlei nicht wiederholt vorkommt kann und wird auch der böswilligste SB daraus noch kein Einkommen im Sinne von Einkommen als Zugewinn unterstellen. Erst im Wiederholungsfall könnte man einem Leistungsbezieher einen Strick aus derlei Vorkommnissen drehen.

Damit und um eine sinnentstellende EndlosDiskussion zu vermeiden schliesse ich hier.
 
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