Gibt es Probleme mit dem Arbeitsamt, wenn ich einen Arbeitsvertrag wegen einer gewünschten und in Aussicht gestellten Umschulung ablehne?

Pentax77

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Ich bin derzeit über eine Zeitarbeitsfirma beschäftigt, diese endet nach 18Monaten maximaler Verleihdauer im September.
Sehr wahrscheinlich werde ich dann das Angebot bekommen, in der Entleihfirma weiter und unbefristet angestellt zu werden. Dies möchte ich aber nicht, da es sich nur um eine - nennen wir es mal nicht besonders anspruchsvolle - Tätigkeit handelt, die eher zum Überbrücken gedacht war.
Beim Arbeitsamt bin ich bereits gemeldet, die Arbeitsvermittlerin stellte bereits eine Umschulung in Aussicht.

Meine Bedenken sind nur, dass dass Arbeitsamt davon erfahren könnte, dass ich eigentlich dort hätte weiterbeschäftigt werden können und dies sowohl Sanktionen als auch die Entscheidung gegen eine Umschulung nach sich ziehen könnte.

Ist es üblich dass das Arbeitsamt von der Entleihfirma erfährt ob und wieso sie mich nicht weiterbeschäftigen? Oder geben die sich damit zufrieden dass der (befristete) Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma automatisch geendet hat?
 


Kerstin_K

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Wie soll denn das Arbeitsamt davon erfahren? Die Arbeitsbescheinigung bekommst du von der ZAF. Was d dabach nit der Entleihfirma besprichst, geht keinen etwas an.
 

Curt The Cat

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BerndB

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Sanktionen, sprich Sperrzeit, erhältst du nur, wenn du eine von der AfA angebotene Stelle ablehnst. Ein Verlängerung des Vertrages ist kein Angebot der AfA.
Außerdem gilt es sogar als wichtiger Grund, wenn du eine Stelle selbst kündigst, um als ungelernter Arbeitnehmer eine von der AfA geförderte Umschulung zu beginnen. Bei einer Kündigung, liegt bei dir aber nicht vor, ist es nur notwendig, vorher von der AfA eine Förderzusage zu erhalten.

Ich geh mal davon aus, dass du ungelernt oder wieder ungelernt bist.
 

Pentax77

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Ich geh mal davon aus, dass du ungelernt oder wieder ungelernt bist.
Nein, ich bin nicht ungelernt. Im Gegenteil. Aber ich kann "aus Gründen" (würde hier den Rahmen sprengen) nicht in meinem gelernten Beruf arbeiten. Insofern bin ich derzeit außer für "Hilfs-Jobs" wie Callcenter etc. in absehbarer Zeit nicht vermittelbar. Ich habe noch über 20 Jahre Berufsleben vor mir, vermutlich wurde deshalb im Vorfeld schon recht bereitwillig über das Thema Umschulung gesprochen.
 

Zeitkind

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Ich geh mal davon aus, dass du ungelernt oder wieder ungelernt bist.
"wieder ungelernt" ... was für ein seltsamer Begriff. Berufsabschlüsse sind nicht einfach aberkennbar.
Auch können "ungelernte Arbeitnehmer" nicht umgeschult werden.
Umschulung setzt zumindest einen Berufsabschluß voraus. Das nur am Rande, weil OT.
Die lösende Antwort auf die Eingangsfrage hat @Kerstin_K bereits beantwortet.
Dem ist nichts hinzuzufügen. :icon_wink:
 

BerndB

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"wieder ungelernt" ... was für ein seltsamer Begriff. Berufsabschlüsse sind nicht einfach aberkennbar.
Ist aber leider Umgangssprache bei der AfA (Merkblatt auf Seite 42). Ist aber sicher bekannt. Obwohl der Begriff bei @Pentax77 nicht zutrifft, da für die "Umschulung/erneute Ausbildung" scheinbar andere Gründe vorliegen.

Dass manch Arbeitgeber ungehalten ist, wenn eine "Verlängerungen" beim Entleiher (und somit vermutlich eine Provision) ausgeschlagen wird, ist zwar schlechter Stil, kommt aber leider vor. Insofern sind die Bedenken, vom @Pentax77 verständlich.

Aber ich bin in meiner ersten Antwort von einer falschen Annahme ausgegangen: Es ist ja keine Verlängerung, sondern eine Neueinstellung bei einem anderen Arbeitgeber.
 

Pentax77

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Nein die Leihe endet ja zwangsläufig weil die höchstmögliche Verleihdauer von 18 Monaten erreicht ist. insofern gibt es für den Entleiher (für den bereits vor der Leihe 2 Jahre sachgrundlos befristet (=natürlich maximale Befristung) gearbeitet wurde) nur noch die Entscheidung unbefristete Übernahme oder Ende. Es handelt sich also quasi wenn dann um einen neuen Arbeitsvertrag bei einem Arbeitgeber, mit dem bereits vor 1,5 Jahren ein direktes Arbeitsverhältnis und zuletzt in Form als Entleihfirma bestand.
 
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