Gibt es hier im Forum Tipps, Hinweise etc. für das Ausfüllen der Anträge für die Erwerbminderungsrente?

Insomnia

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Guten Morgen zusammen,

ich bin neu hier und wollte mal wissen, ob es hier vielleicht einen Beitrag mit Tipps zum Ausfüllen der Anträge für die Erwerbminderungsrente gibt, weil mich diese Wucht an Dokumenten komplett überfordert und ich irgendwie Angst davor habe, etwas falsch auszufüllen. Ich habe dem einen oder anderen Beitrag schon entnehmen können, dass Schweigepflichtsentbindungen mit Vorsicht zu unterzeichnen sind. Deswegen habe ich mich hier im Forum auf die Suche gemacht, um vielleicht einen Thread mit allen möglichen Tipps, Hinweisen usw. zu finden (leider ohne Erfolg).

Falls es so etwas gibt und es sehr einfach zu finden ist, dann entschuldigt mich bitte >.<

Danke im Voraus für eure Unterstützung.

Viele Grüße
 

TazD

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Hallo @Insomnia und herzlich willkommen im Forum,

überlege dir bitte noch eine aussagekräftigere Überschrift. Du kannst deinen Thementitel noch gut 30 Minuten bearbeiten.

Ein ganzer Satz verbunden mit einer vollständigen Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte auch sein - ergänzend führe ich die Forenregel #11 nochmal an:
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder "Erwerbsminderungsantrag - Tipps, Hinweise?" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/B]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passen deutlich mehr als drei Worte rein ... und im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu auch den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:
 

Krautkopf

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Die Beratungsstellen der DRV vor Ort und Versichertenberater helfen beim Ausfüllen, derzeit wohl telefonisch.
 

Insomnia

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@Krautkopf: Danke für den Tipp/Hinweis :) Ich bin um ehrlich zu sein etwas skeptisch, ob die Berater der DRV auch einem "unparteiisch" weiterhelfen.

PS: Nur um eventuelle Verwirrungen zu vermeiden. Ich habe schon mit dem Ausfüllen der Anträge angefangen und meine Fragen dazu notiert. Mir geht es im ersten Schritt darum, ob es vielleicht so etwas wie einen "Guide" gibt, oder "best practices", wo allgemein beschrieben wird, worauf geachtet werden sollte. Im Netz habe ich nichts konkretes dazu finden können.

Danke im Voraus für eure Unterstützung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fabiola

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Im folgenden mal ein LINK, der Dir weiter helfen könnte:
Nachbarschaftshilfe
Ehrenamtliche Versichertenälteste helfen bei Rentenfragen

Formulare sind nicht jedermanns Sache, und wer sich bei einem Rentenantrag lieber von einem Profi helfen lassen möchte, kann sich an einen Versichertenältesten in seiner Nähe wenden. Die Rentenspezialisten kennen sich mit den Vordrucken aus, helfen beim Ausfüllen der Unterlagen und leiten diese anschließend komplett weiter.
 

Krautkopf

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Nur für den Antrag gibt es eigentlich keine "Guide" oder "best practices". Der Antrag muss wahrheitsgemäss und vollständig ausgefüllt werden. Die Hürden kommen später, bei der Beurteilung durch die DRV oder ggf. Gutachten.
 

saurbier

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Die DRV stellt auf ihrer Homepage eine ausführliche Ausfüllhilfe zu diversen Anträgen zur Verfügung, das ist Standart.

Sofern dir das nicht reicht, kannst du auch auf die hier bereits per Link verwiesene Hilfe zurück greifen.

Wenn es nur ums ausfüllen des Antrages geht, da sind die Versichertenältesten schon eine gute Hilfe, wissen sie doch worauf es ankommt.

Nur für den Antrag gibt es eigentlich keine "Guide" oder "best practices".

Wozu auch, solche Anträge sind stets wahrheitsgemäß auszufüllen da es sich hier um Leistungsanträge handelt. Fehler die du da machst gehen zu deinen Lasten und bewußt falsche Angaben können dir im Nachhinein negativ ausgelegt werden.

Da gibt es auch kein großartiges "best practices" denn im Grunde sind alle deine Angaben mehr oder weniger schlüssig und nachprüfbar, als auch die medizinischen Angaben ja anhand der ebenfalls - am besten dem Antrag gleich beizufügenden medizinischen Befunde - überprüfbar sind. Spätestens wenn die DRV den Antrag bearbeitet werden ja medizinische Auskünfte mit den ggf. bereits vorliegenden Befunden verglichen oder notfalls durch weitere Gutachten überprüft.

Wie schon gesagt, fülle den Antrag schlicht nach besten Wissen und Gewissen aus und gut ist.

Für einen EMR-Antrag sollte man aus eigenem Interesse eher direkt alle aktuelle medizinischen Befunde beifügen, da die DRV von sich aus eher selten auf die ärztlichen Schweigepflichtentbindungen zurück greift und dann damit wohlmöglich nicht alle Befunde einer Prüfung zur EMR zugrunde gelegt werden, womit man sich dann ggf. ein Eigentor schießen könnte.

Im übrigen sollte man bei einer Schweigepflichtentbindung immer darauf achten, daß man deren Anwendungsdauer auf max. 3 Monate begrenzt, da die meisten mit der Standartzeit von 3 Jahren vorgefertigt sind.

Auch sollte man den EMR-Antrag im ureigenen Interesse immer per Einschreiben (am besten mit Rückschein) an die DRV versenden, sofern man den Antrag nicht persönlich gegen Empfangsbestätigung abgeben kann/möchte, denn nur so hat man tatsächlich die Gewähr das der Antrag auch nachweislich bei der DRV eingetroffen ist. Häufig nehmen Behörden bei einfachen Briefsendungen zum Anlaß diese als a) nicht Termingerecht bzw. b) nicht erhalten zu haben - später anzugeben, was dann im nachhinein erhebliche Auswirkungen haben kann, also VORSICHT.
 

AsbachUralt

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Jede Gemeinde hat ein Versicherungsamt, oder entsprechend geschulte Mitarbeiter. Dort wird Dir geholfen. Ruf an und vereinbare einen Termin.
Die leiten Deinen Antrag auch an die DRV weiter.
 

Fabiola

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Da gibt es auch kein großartiges "best practices" denn im Grunde sind alle deine Angaben mehr oder weniger schlüssig und nachprüfbar ...
Allerdings unterscheiden sich die Geister bzgl. des Ausfüllens des Selbstauskunftsformulares. Da wären "best- practices"-Tipps von Betroffenen hier mal gefragt.
Neuerdings ist dort scheinbar nicht mal mehr vermerkt, dass das Ausfüllen des Selbstauskunftsformulares freiwillig ist.
 

Krautkopf

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Ich habe dieses Formular noch nie ausgefüllt. Ich glaube kaum dass die DRV meine eigene Einschätzung berücksichtigt. Eher drehen sie mir einen Strick wegen meiner Angaben.
Besser Befundbericht vom Arzt schicken.
 

Lucky Luke

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Jede Gemeinde hat ein Versicherungsamt, oder entsprechend geschulte Mitarbeiter. Dort wird Dir geholfen....
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dem leider nicht so ist. Es wird zwar (auch von den DRV-Geschäftsstellen) so kommuniziert, aber was EM-Rentenanträge angeht sind die zuständigen Gemeindemitarbeiter heillos überfordert. Mir gegenüber erwähnte die Dame auf dem Rathaus, dass sie zwar einen "normalen" Rentenantrag auf Altersrente am PC mit mir ausfüllen könne, mehr aber auch nicht... Evtl. mag das in Großstädten anders aussehen.
Allerdings war man auf dem Rathaus so nett und hat mir kostenlos den gesamten EM-Rentenanträge samt Anlagen kopiert.

..Die leiten Deinen Antrag auch an die DRV weiter.

Das stimmt. Ich habe seinerzeit dem Antrag ein Anschreiben beigefügt auf dem ich sämtliche Formulare und Anlagen aufführte. Die Gemeindeangestellte war dann so nett und hat auf einer Kopie dieses Schreibens (mit Gemeindestempel und Unterschrift) den Erhalt des Antrages bestätigt und dass er von der Gemeinde xyz an die DRV weitergeleitet wird.
Spart Porto- und Einschreibegebührkosten und wurde von der AfA problemlos als Beleg akzeptiert.

Alles Gute - LG Lucky Luke
 

Larsson

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Allerdings unterscheiden sich die Geister bzgl. des Ausfüllens des Selbstauskunftsformulares. Da wären "best- practices"-Tipps von Betroffenen hier mal gefragt.
Neuerdings ist dort scheinbar nicht mal mehr vermerkt, dass das Ausfüllen des Selbstauskunftsformulares freiwillig ist.
Ich für mich habe nie einen Nachteil gesehen, warum ich den nicht ausfüllen sollte. Im Gegenteil.
Was sind denn da die Ängste? Das der SB sich das durchliest? zum einen bin ich für den eine Nummer, der kennt mich nicht. Und ich glaube auch nicht, dass ein SB die Zeit hat, sich diesen Bogen durchzulesen, wenn er nicht will, dass sich die Akten auf seinen Tisch stapeln.
Ich habe den immer ausgefüllt, er lag immer bei den Begutachtungen dem Arzt vor und darüber wurde dann gesprochen.
 

AsbachUralt

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Mir hat damals die Geschäftsstellenleiterin der DAK beim Ausfüllen des EMR Antrags geholfen. Die wollten mich ja auch loswerden, nachdem ich innerhalb von 5 Jahren zweimal volle 78 Wochen KG bezogen hatte.:) Keine Ahnung ob die Kasse auch so dabei hilft?
 

Insomnia

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Guten Morgen zusammen,

Woaw, vielen lieben Dank euch allen für eure Antworten :)

@Fabiola : Danke für den Hinweis mit den Versichertenälteste. Das kannte ich noch nicht und werde mir das mal in Ruhe anschauen.

@Krautkopf: Bei dem Formular R0215 "Selbsteinschätzungsbogen" bin ich mir auch unsicher. Ich habe bereits begonnen den auszufüllen, werde aber hier wahrscheinlich nochmal einen extra Thread erstellen, um genau das zu diskutieren. Hier habe ich im Netz unterschiedliche Meinungen gelesen.

@saurbier: Genau um diese formalen Sachen ging es mir hier. Also mir geht es nicht darum beim Ausfüllen irgendwas falsches anzugeben, sondern eher genau um die Punkte, die du angesprochen hast. Danke für die Tipps, vorallem das mit dem Einschreiben mit Rückschein! Wäre echt bitter, wenn ich nach einigen Wochen dann die Mitteilung erhalte, dass die Unterlagen nie angekommen sind.
Ich werde mit meinen Ärzten auch nochmal wegen aktuellen Befunden sprechen. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass die DRV sich dann mit denen in Verbindung setzt.

@AsbachUralt : Danke für den Hinweis mit dem Versicherungsamt. Das kannte ich auch noch nicht und werde mir das mal in Ruhe anschauen.

@Lucky Luke : Danke für den Hinweis. Die ganzen Unterlagen via Einschreiben zu verschicken kann schon ziemlich teuer werden.

@Larsson : Ich denke ich werde zu dem Selbsteinschätzungsbogen einen neuen Threads eröffnen, weil ich diverse Meinungen dazu gelesen habe. Einige finden es recht praktisch mal aus eigener Sicht beschreiben zu können, wie die diversen Krankheiten den Alltag einschränken. Andere wiederrum sehen den Bogen eher als potenzielle Gefahrenquelle, die sich nur negativ auf das Verfahren auswirken könnte.

So, ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Ihr habt mir viel neuen Input gegegeben. Ich werde für konkrete Fragen eigene Threads erstellen, damit es übersichtlicher bleibt.

Viele Grüße
 
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