Gibt es eine gesetzliche Grundlage dafür, dass man als Betroffener einen Anspruch auf das medizinische Gutachten der AfA hat?

Newton

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Guten Morgen liebe Leute,

ich befinde mich aktuell im ALG I-Bezug, jedoch nur vorläufig bis die Rentenkasse über meinen Rentenantrag entschieden hat. Ist es richtig, dass mein ALG I-Anspruch erlischt, sobald die Rentenkasse - wie auch immer - entschieden hat und ich im Falle einer Ablehnung meines Rentenantrags ALG II beantragen müsste?

Um auf meine eigentliche Frage zurück zu kommen. Als ich ALG I beantragt habe hatte die AfA von mir ein medizinischen Gutachten angefordert, um heraus zu finden, ob ich für mind. 15h wöchentlich vermittelbar bin. Heraus kam, dass ich das NICHT sei. Ich habe das Gutachten jetzt per E-Mail bei der örtlichen AfA angefordert, würde jedoch trotzdem gerne wissen, ob es eine Rechtsgrundlage dazu gibt, der meine Forderung danach untermauert. Ich möchte nur vorbauen, falls die AfA sich - warum auch immer - in dieser Sache quer stellt.

Vielen Dank im Voraus.

LG

Newton
 

ZynHH

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bei der örtlichen AfA angefordert
Das Gutachten des ärztlichen Dienstes der AfA fordert man direkt beim ärztlichen Dienst an, dort wo man begutachtet wurde.
Die AfA hat nämlich nur einen Teil des Gutachtens, den ohne Diagnosen. Du brauchst aber Teil A+ Teil B um zu sehen, wie das Gutachten, was du noch kannst, zustande kam.
 

Newton

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Das Gutachten des ärztlichen Dienstes der AfA fordert man direkt beim ärztlichen Dienst an, dort wo man begutachtet wurde.
Die AfA hat nämlich nur einen Teil des Gutachtens, den ohne Diagnosen. Du brauchst aber Teil A+ Teil B um zu sehen, wie das Gutachten, was du noch kannst, zustande kam.
Ok, dass wusste ich nicht. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich war nicht persönlich vorstellig be mD der AfA, sondern hab alles schriftlich gemacht. Ich mache mir nämlich sorgen, weil das Gutachten mich für weniger als 15h pro Woche einstuft. Wenn jetzt irgendwann die DRV über meinen Rentenantrag entscheidet, dann stellt die BA ja das ALG I ein. Da ich aber wie erwähnt nur weniger als 15h arbeiten kann hätte ich somit auch keinen Anspruch auf ALG II. Richtig? Wie könnte man sich dagegen wehren? Die Einschätzung der mD ist nämlich schon einige Monate her. Da kann sich ja was geändert haben.

@HermineL

Danke :)
 
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ZynHH

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Wenn jetzt irgendwann die DRV über meinen Rentenantrag entscheidet,
Entweder, die DRV sagt, du bist Erwerbsunfähig, dann bekommst du EMR.
Oder die DRV sagt, du bist erwerbsfähig, dann hast du Anspruch auf ALG /2.

Ich sehe dein Problem gerade nicht. Das Gutachten vom äD ist hinfällig, wenn die DRV eine Entscheidung getroffen hat.
 

Kerstin_K

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Die AfA darf die Leistungen nur einstellen, wenn die Entscheidung der DRV Uch rechtskräftig ist, das heisst wenn du Widerspruch einlegst, bekommst du weiter ALGI, bid dein Anspruch aufgebraucht ist.
 

Newton

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Entweder, die DRV sagt, du bist Erwerbsunfähig, dann bekommst du EMR.
Oder die DRV sagt, du bist erwerbsfähig, dann hast du Anspruch auf ALG /2.

Ich sehe dein Problem gerade nicht. Das Gutachten vom äD ist hinfällig, wenn die DRV eine Entscheidung getroffen hat.
Aus dieser Perspektive habe ich das noch garnicht betrachtet. Ich hatte nämlich eben den Gedanken und bekam langsam Angst. Ich hatte nämlich gedacht, dass wenn die DRV meinen Rentenantrag ablehnt bzw. negativ bescheidet - man sagt Erstanträge werden häufig abgelehnt - ich dann keinen Anspruch mehr auf ALG I hätte, da ich ja nicht für 15h oder mehr zur Verfügung stehe. Hatte mich schon in der Sozialhilfe gesehen deswegen.

Die AfA darf die Leistungen nur einstellen, wenn die Entscheidung der DRV Uch rechtskräftig ist, das heisst wenn du Widerspruch einlegst, bekommst du weiter ALGI, bid dein Anspruch aufgebraucht ist.
@ Kerstik_K

Davon kannst du ausgehen. Sobald die DRV ablehnt geb ich das dem VdK zum Widerspruch bzw. Klage
 
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