gibt es eine Art Einstellungsgeld für Arbeitgeber ?

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Jasager

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Hallo,

gibt es eine Art Einstellungsgeld für Arbeitgeber, das von
den Jobcentern gezahlt wird wenn der Arbeitgeber " schwer
vermittelbare " Arbeitslose einstellt ?
Wenn ja, wie hoch ist ca der Betrag und wielange kann der Betrag
an den AG überwiesen werden ?
 

Seepferdchen 2010

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(1) Arbeitgeber können auf Antrag für die Beschäftigung von zugewiesenen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten durch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt gefördert werden, wenn zwischen dem Arbeitgeber und der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ein Arbeitsverhältnis begründet wird.
(2) Der Zuschuss nach Absatz 1 richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und beträgt bis zu 75 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts. Berücksichtigungsfähig sind das zu zahlende Arbeitsentgelt und der pauschalierte Anteil des Arbeitgebers am Gesamtsozialversicherungsbeitrag abzüglich des Beitrags zur Arbeitsförderung. Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt ist nicht berücksichtigungsfähig. § 91 Absatz 2 des Dritten Buches gilt entsprechend.

§ 16e SGB II

Lies mal den ganzen §.

Der AG kann hier einen Antrag stellen.

Max. 1600€ Brutto

:icon_pause:
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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nach dieser Zeit ? was für eine Zeit ?

Lass dich nicht jetzt verunsichern.

Natürlich gibt es auch AG die nach der Probezeit wieder kündigen, das meint "Kaffeesäufer",eine Garantie bekommst ebend nicht.

Oder anders ausgedrückt die diese "Eingliederungsbeihilfe" öfter beantragen, das ist damit gemeint.

Dennoch hoffe ich das du Glück hast!

:icon_pause:
 

VoPi35

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Nach dieser Zeit kannste die Stelle vergessen und der nächste wird eingestellt wo die AG Gelder abgreifen können....

Bei meinem Vater wurde damals eine Firma auf eine Sperrliste (bei der AfA) gesetzt, weil die das zu oft gemacht haben. An diesen AG wurden dann keine Leute mehr vermittelt. Diese Fördergelder gabs dann auch nicht mehr für den Arbeitgeber von der AfA. Kurz drauf war die Firma Pleite.
Ihnen wurde sozusagen die Geschäftsgrundlage entzogen :biggrin:
 

hartaber4

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Natürlich hoffe ich dass der TE Glück hat, aber wenn die AG von sich aus gleich danach fragen ist meistens was faul...

Aber so wies hier sich darstellt will TE den evtl. neuen AG mit Einstiegsgeldern beglücken damit er genommen wird??

Ein "normaler" AG hat weder Zeit noch Bock sich mit dem JC und dessen Formu l a r g e wurstel*** abzuärgern......

das *** Wort wurde ******* deswegen die Schreibweise....Rätsel tun sich auf.... die "Foren-Zensuritis" ist in Anbetracht, dass Menschen wie H. Schmidt (meinte den Bundeskanzler a.D.) auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Wörte wie "scheixxe" aussprechen, etwas albern.....
 

hartaber4

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Aber so wies hier sich darstellt will TE den evtl. neuen AG mit Einstiegsgeldern beglücken damit er genommen wird??

Das geht doch auch (sogar langfristig) mittels attraktivem Stundenlohn um und bei 5,00 €..... den Rest zum "Leben" legt Uschi drauf!

Gerecht ist, was Arbeitsplätze schafft!! (wie die aussehen ist erstmal schnuppe!) frei zitiert nach "Agenda2010-man" G. S.
 

Trixi2011

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Ich finde diese ganze subventionierte Arbeitswelt einfach nur zum :icon_kotz2:

Hier kann man aber die Machtverhältnisse in unserem Staat erkennen. Die Politik bläst den Unternehmen mächtig Kohle in den After, damit diese sich animiert sehen arbeitslose Menschen, mit meistens erstklassiger Qualifikation zu beschäftigen.

Vordergründig ist also in meine Augen damit nicht mehr das Können des jeweiligen Mitarbeiters, sondern nur wie viel Fördermittel man für dessen Anstellung abgreifen kann.

Wenn ich selber als arbeitslose Person wüsste, dass mich mein Chef nicht arbeiten lässt, weil es ihm auf mein Können ankommt, sondern auf die Kohle, wäre meine Arbeitsmotivation sowas von weg!

Der TE allerdings sieht das anders und scheint es toll zu finden, dass er dazu nützlich ist einen Arbeitgeber zu staatlichen Mitteln zu verhelfen.
 

bernd02

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All zu hoch ist die Förderung heutzutage nicht.
AfA bzw. JC müssen sparen.
Meistens gibts nur 50-70% Eingliederungszuschuss für 1 Jahr,bei Leuten mit Handicap noch ein 2.Jahr Förderung.
Daran schliesst sich für Menschen mit oder ohne Handicap noch ein sogenanntes Pflichtjahr an.
Sprich der AG muss den AN nach auslaufen der Förderung noch 1 Jahr weiter beschäftigen.
Man sollte aber nicht alle AG über ein Kamm scheren,sie würden den AN nach Ablauf der Förderung +anschließenden Pflichtjahr wieder vor die Tür setzen.
Hat der AN sich bewehrt und das Unternehmen läuft gut,so wird entweder verlängert oder in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umgestellt.
 

bernd02

Elo-User*in
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Das nennt sich Eingliederungszuschuss und wird zw.Arbeitgeber und Arbeitgeberservice ausgehandelt.
War da mal vor Jahren bei meinem ehemaligen Arbeitgeber dabei,als er telefonisch mit dem Arbeitgeberservice verhandelte,war ne hitzige Debatte.
Die höchste Förderdauer ist meistens 3 Jahre.
Je länger die Förderung gehen soll,um so niedriger ist die monatlich prozentuale Förderhoehe.
Und wenn der Arbeitgeber interessiert ist,den AN zu halten,dann gibt er sich auch mit einer langen Förderungsdauer und geringere monatlichen Förderhoehe zufrieden.
 
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