gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

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SimdeB

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Hallo,

ich frage mich, ob es wirklich keine Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitssuchende 60 - oder + mehr gibt???


Wenn ich die Kommentare hier im Forum durchlese, habe ich das Gefühl, dass es diese Altersgruppe besonders schwer hat und einen Job zu bekommen unmöglich ist. Ich denke aber, dass diese Meinung gerne auch von Jüngeren geschrieben wird, aber wie sieht es wirklich aus???
Wie sind eure Erfahrungen?

Ich selbst bin dieses Jahr 60 geworden und seit einem Jahr auf Arbeitssuche. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerne noch arbeiten würde. Nun bin ich aber an einem Punkt gekommen wo ich anfange aufzugeben, loszulassen und meine Bemühungen nur als "Sisyphusarbeitansehen kann.

Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, viele Kämpfe mit meiner SB, einigen Vorstellungsgesprächen und einer Woche Probearbeiten und 2 Monate Qualifizierung kann ich nicht mehr...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht mehr zähle. Unsichtbar geworden!
Ich hatte mir noch eine Qualifizierung 2 Module (2 Monate) in der Finanzbuchhaltung erkämpft, durfte die Quali aber nicht fertig abschließen, weil meine SB meinte, dass sich dadurch meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern würden.Das hat mich total enttäuscht und zurück geworfen, da ich mit viel Engagement und Motivation rangegangen bin... Auch die Schulleitung haben sich bei meiner SB für mich eingesetzt...
---> alles ohne Erfolg!
50% der Anwesenden hatten kein Interesse und waren immer krank und 20% sind mental gar nicht mitgekommen.

Motivation und Engagement werden eben nicht belohnt!!!
Findet hier nicht schon eine Diskriminierung statt???

Da wurde das Rentenalter auf 67 Jahre hoch gesetzt, aber gibt es denn Arbeit für 60+ ????Ich musste das mal ansprechen und möchte gerne wissen wie andere in diesem Alter damit umgehen?

Herzliche Gruesse und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt froh und heiter und vor allem gesund...
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Roter Bock

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Ganz klare Antwort - Nein, es gibt keine Arbeit für über 60 jährige. Es liegt nicht an Dir. Ich bin wesentlich jünger musste die Erfahrung aber auch machen.

Es kommt jetzt darauf an sich mit dem Zustand zu arrangieren - das ist alles.

Roter Bock
 

saida25

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An der Kinokasse saß eine alte, rüstige Rentnerin und stockte
ihre Rente auf. Für einen Appel und nen Ei.

Bei uns gibt es einen Parkplatz, wo Rentner für 3,00 € die Stunde
an der Kasse arbeiten. Hat mir einer mal verraten. Ob es stimmt?
Müsste man eigentlich anzeigen!

An einer Verkaufshalle steht schon wieder das Schild:
Freundliche Verkäuferin gesucht. Da hat auch mal eine ältere
Dame gearbeitet, die ich durch den Getränkemarkt (Insolvenz)
kannte. Sie verriet mir: Mini-Job und 3,00 € die Stunde. Normal
sind hier 5,00 € Stundenlohn!

Wo soll das alles noch hinführen?.

Ich hätte auch mal gerne einen Finanzbuchhaltungskurs bei der VHS
belegt. Aber nein, dass wird nicht gefördert. Wollten mich aber
in so einer Sinnlosmaßnahme: Orientierungskurs für 4 Wochen
stecken. Kostenpunkt: 1.000 Euro. Der Buchhaltungskurs
hätte so 240,00 € gekostet.
Habe dankend abgelehnt, bei dem Haufen so eine Kopfgeldmaßnahme mit zu machen.

Nein, es gibt keine Arbeit mehr für die über 60zigjährigen.
Außer: Man hat wirklich Vitamin B oder sonst noch eine Quelle.
Leider!!!

Was hat sich die JC-Tante dabei nur gedacht? Unverschämt!!
Die Dame hätte sanktioniert werden sollen, die Kosten übernehmen
für die bereits entstandenen Kosten (Ausgaben)!
 

Haddy

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Wenn Du 60+ bist, setze Dich auf dein Fahrrad, nimm Deinen Fotoaparat und erkunde Deine Umgebung und halte sie im Bild fest.
So hast Du Unterhaltung und Spass.
....und wenn Du Vitamin B Besitzer bist, nutze es aus!
Das JC ist kein Vitamin B.

Grüsse von einem Leidensgenossen und

einen guten Rutsch
 

left

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Auszugsweise:
Hallo,

ich frage mich, ob es wirklich keine Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitssuchende 60 - oder + mehr gibt???

Herzliche Gruesse und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt froh und heiter und vor allem gesund...
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na dann bist Du das letzte Jahr ja noch von der Arbeitsagentur betreut/ verwaltet worden.
Schlimmer kommt`s immer, mit Hartz4.

Meine Erfahrung ist, je höher qualifiziert je unwahrscheinlicher eine Arbeit zu finden.
Ich schreibe auch bewußt Arbeit und nicht Jobb.
Angeblich werden ja wieder einmal Facharbeiter, Ingenieure aller Couleur gesucht.
Lügen und Betrug der Regierenden gegenüber den Bürgern.
 
R

Rounddancer

Gast
ich frage mich, ob es wirklich keine Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitssuchende 60 - oder + mehr gibt???

Pauschal hat keine Altersgruppe bessere oder schlechtere Chancen.

Die Lösung kann also immer nur eine individuelle sein.

Und so sind auch die Vermittlungshemmnisse, wie auch die Vermittlungschancen absolut individuell.
Es geht nur darum:

  • Wissen, was man kann, was man will und wert ist

  • Ermitteln, wo es eine passende Stelle gibt, oder wo es eine Stelle gibt, auf die man zu mindestens 70 Prozent paßt, bzw. was einem an Fähig- und Fertigkeiten noch fehlt und wie man die zeitnah bekommt

  • Ermitteln, wer über die Vergabe dieser Stelle entscheidet und wie/wo man den darauf am Besten anspricht

  • Dann zur rechten Zeit am richtigen Platz sein und dem Entscheider optimal rüberbringen, daß man die passende Lösung seiner aktuellen Probleme ist, und das preiswert, im Sinne von "den Preis wert", nicht billig.

  • Plan B: Wenn der Entscheider einen selbst nicht will, dann jemanden aus dem einenen Netzwerk parat haben,- und empfehlen, bzw. den Entscheider bitten, einen selbst in seinem Netzwerk weiterzuempfehlen
Ein großes Problem, auch das ist altersunabhängig, ist, daß viele Entscheider sich heute Einarbeitungszeiten ersparen wollen,- sie wollen nur für volle Leistung zahlen, wie für ein Ersatzteil, das, aus der Stückliste bestellt, just-in-time geliefert, eingesetzt, eben perfekt funktionieren muß,- und nur dann und nur so lange bezahlt wird, wie es funktioniert.



Das führt auf der einen Seite dazu, daß Entscheider am liebsten Mitarbeiter wollen, die nicht arbeitslos sind. Mitarbeiter, die am letzten Freitag des Monats am bisherigen Arbeitsplatz in der alten Firma aufhören, und am Montag am neuen Arbeitsplatz in der neuen Firma beginnen.


Und auf der anderen Seite, daß zunehmend per Materialbestellschein bei Zeitarbeitsunternehmen bestellt, und ggf. per Telefonanruf wieder abbestellt wird.



Alternativ dazu, wenn denn schon mal wer in Betracht kommt, der schon etwas arbeitslos ist, oder aus einer anderen Branche kommend, Einarbeitungszeit braucht, dann diese Einarbeitungszeit entweder per Minijob, aber öfter das Arbeitslosenamt zahlen zu lassen (indem sie dem Kandidaten für ein, zwei, drei Wochen nach Antrag und Genehmigung ein Praktikum erlaubt, und ihm während dieser Zeit sein Alg-I, bzw. Alg-II plus dem Fahrgeld zum Betrieb bezahlt).



Nur ein praktisches Beispiel: Meine Kollegin (54) saß nach einem schlechten August gefeuert da. Sie hatte aber eine Tankstellenkette gefunden, deren Pächter sechs Marken-Tankstellen hat und Mitarbeiter in Minijob, Teil- und Vollzeit suchte. Ok, sagte der Pächter, beginnen wir mal mit nem Minijob zur Einarbeitung, ich glaube es waren sieben Euro netto/Stunde. Naja, sieben netto entsprächen ja zehn brutto, sagte sie und fing an. Passend zum Rauswurf bei ihrem Hauptjob (der ihr außer der Kranken- und Rentenversicherung netto gerademal 500 bis 600 Euro brachte) bekam sie dann bei ihrer Tankstelle den Vollzeit-Vertrag, genauer: 120 Stunden/Monat.

Mit acht Euro brutto. Ok, sagte sie, besser als ihr bisheriger Hauptjob und eingearbeitet war sie ja schon. Zulagen gabs keine, auch nicht am Wochenende. Aber so ging Arbeit nahtlos in Arbeit über. Alle waren zufrieden, sie auch.

Dann baute der Tankstellenpächter um, total. Sie machte weiterhin Früh- und Spätschicht im Wechsel. Dann Anfang November, Neueröffnung nach dem Umbau. nach diesem wurde sie zum Chef gerufen: "Frau X., ich hab ja nun die Tankstelle umgebaut, nun muß ich sparen. Am Personal. Sie sind zwar die Beste, die ich habe, aber leider kamen Sie zuletzt rein,- und so muß ich mich leider von Ihnen zuerst trennen! Aber wenn ich wieder jemanden brauche, frage ich zuerst bei Ihnen, ob Sie noch frei sind!"


ja, freigestellt. Neue Arbeitssuchend-Meldung, Suche wieder gestartet. Neues Angebot, andere Marken-Tankstelle, andere Kette.
Anbeot anfangs 9,20 Euro brutto, dazu ggf. Zulagen, und später dann auch mehr Geld. Einen Probetag machte sie, - dann bekam sie das Angebot, sie solle beim Amt ein, zwei Wochen Praktikum beantragen,- dann werde man sehen. Ok, Amt genehmigte eine Woche erstmal, schließlich ist meine Kollegin ja eingearbeitet,- nur die Zapfsäulen haben eine andere Farbe, und das Bistro muß nach anderen Rezepten die Brezeln backen und die Brötchen belegen.


Tja, nun war sie schon den zweiten Tag des Praktikums dort,- nach Neujahr gehts weiter. Die Hoffnung bleibt, daß sie eingestellt werden wird.
Das wären dann 40 Wochenstunden, wöchentlich wechselnd Früh- und Nachtschicht mit jeweils 8 Stunden. Mit Shop, Kunden, Mitarbeitern, Chefs, Bistro kommt sie hervorragend klar,- und die Kasse stimmt auch.



Mit Glück wird sie dann eingestellt.


Das bedeutet: Auch als Älterer kann man/frau noch sozialversicherungspflichtige Arbeit bekommen.

Im Einzelfall, nicht pauschal.


Nur nicht aufgeben, sich nicht runtermachen und nicht runtermachen lassen.


Was als Älterer auch vergleichsweise gut geht, ist Ware und Dienstleistungen zu verkaufen, die beratungsintensiv sind und bei denen es wichtig ist, daß der Kunde/Interessent dem Anbieter vertraut.
Das wiederum geht auch selbstständig.
 
R

Rounddancer

Gast
Ich hätte auch mal gerne einen Finanzbuchhaltungskurs bei der VHS
belegt. Aber nein, dass wird nicht gefördert. Wollten mich aber
in so einer Sinnlosmaßnahme: Orientierungskurs für 4 Wochen
stecken. Kostenpunkt: 1.000 Euro. Der Buchhaltungskurs
hätte so 240,00 € gekostet.

Also bei der Stuttgarter Volkshochschule steht bei den Kursen zur beruflichen Bildung, daß man auf die als Inhaber der Bonus-Card (kriegen z.B. alle Alg-II-Empfänger, ich hab kürzlich mal die Leistungen ins Forum hochgeladen) eigentlich keinen Rabatt (z.B. wie für Sprach-, Tanz-, und Häkelkurse) bekomme, weil diese Kurse eigentlich von AfA, bzw. JobCenter gefördert werden sollten.
ABER: Kein Mensch solle an der beruflichen Weiterbildung dadurch gehindert werden, daß er einen Kurs nicht finanzieren kann. In solchen Fällen, so steht dran, solle man sich mit dem Kursbereichsleiter "Berufliche Weiterbildung" der Volkshochschule zusammensetzen.



Natürlich, das sage ich als Vitalstoffberater, sind Vitamine, besonders die der Vitamingruppe B, auch im zunehmenden Alter sehr sinnvoll,- man kann, gerade von B-Vitaminen nie genug haben ...

Aber generell hilft nur: Aktiv sein, wachsam sein. Wachsam wie die Katze vorm Mauseloch oder auf dem Baum, den die Vögel als Futterstelle anfliegen.

Kurzum: Viel Erfolg!
 

left

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Pauschal hat keine Altersgruppe bessere oder schlechtere Chancen.

Die Lösung kann also immer nur eine individuelle sein.

Nana, so kann ich nicht folgen.
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Denke schon, dass es einem 30 jährigen Ingenieur leichter fällt eine ädequate Anstellung zufinden, als einem 50 jährigen Ingenieur der seine Arbeit wegen Rationalisierung oder Geschäftsumbau verloren hat.
Gut wenn man sagt es ist egal ob ein Mitarbeiter 20, 30 oder 50 Jahre alt ist oder Facharbeiter, Akademiker, Rentner oder Ungelernter, wenn er an der Kasse in der Tankstelle als Minijobber sitzt.

Und was soll dieser Satz bringen:
Die Lösung kann also immer nur eine individuelle sein.
Welche Wahrheit oder auch Worthülse. Für die Betroffenen ist eine Lösung immer individuell.
 

gila

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Rente mit 67 - das gilt nur für diejenigen "wirklich", die dann noch Arbeit HABEN.

Auf diejenigen, die vorher arbeitslos werden oder krank, warten halt die "Billiglösungen": Hartz, Grusi, EM-Rente + Aufstockung (mangels Masse in der Rentenkasse)

Je mehr vorher ausscheiden, um so mehr "Ersparnisse" für die Firmen und umso mehr Menschen in "Billiglösungen".

Der Rest der arbeitenden Bevölkerung ist dann froh und glücklich, dass sie im Niedriglohnsektor gerade so über die Runden kommen und klopft sich dafür noch auf die Schulter und schimpft dann über die "faulen" Menschen daheim auf der Couch, die von Transferleistungen leben (müssen).
Dabei ist es denen egal, ob jemand krank ist oder seine Firma in die Pleite ging. Faul auf Couch ist eben faul auf Couch.
Begreifen tut eh kaum einer, dass es niemals Arbeit für ALLE geben wird.

Angeblich stellt sich das Thema "Altersarmut" ja "noch nicht" - ich frage mich aber: Sind die alle blind?

WIR hier sind doch die sog. "geburtenstarken Jahrgänge" und genau DIESE laufen JETZT nach und nach in die Falle. Wir, die am MEISTEN bisher eingezahlt haben in dieses kranke System, bekommen am WENIGSTEN raus.

UNS wird am Ende nach ca. 30 bis 40 Jahren, wo wir nahezu DURCHGÄNGIG GEARBEITET haben und den Rententopf erst einmal überhaupt gefüllt haben, dann von irgendwelchen selbsternannten Coaches oder "Jungspunten" auf den Arbeitsämtern und Jobcentern eingeredet, wir sind selber schuld, unfähig, müssten uns nur ein bisschen Mühe geben ... dann fliegen die wundervollen ü50-Jobs ins geöffnete Maul.

Und nun wundert man sich, dass immer mehr Menschen psychisch krank werden?

Mit ihren Kindergartenmethoden und Rechenspielchen will dann Frau vdL nun an die Arbeitgeber ran.
Aha - was sollen die denn ändern, wo sie doch sicher froh sind, dass der allgemeine soziale Druck und die Arbeitsbedingungen immer mehr zu dem gewünschten Ziel führen, dass die Gewinne gehalten und vervielfacht werden können, weil sich das Niedriglohnvolk so lecker ausbeuten lässt.
Wer nicht mehr kann, ist eben selber schuld. Weichei!

"Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte der „Welt am Sonntag“, wenn das Thema in mittelständischen Firmen wenig Beachtung finde, stecke dahinter „kein böser Wille, :icon_eek::icon_eek:sondern eher Hilflosigkeit und Unwissen, was zu tun ist“. Das gelte vor allem für die kleinen Unternehmen, die in der Regel keinen Betriebsarzt hätten, sagte von der Leyen. Sie wolle mit Arbeitgebern, Gewerkschaften und Unfallkassen Programme und Konzepte erarbeiten, um Belegschaften wirksam vor psychischen Belastungen schützen zu können."

Was soll da Abhilfe schaffen? Betriebs-Yoga und Streichelzoo?
 

jockel

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Hallo,

ich frage mich, ob es wirklich keine Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitssuchende 60 - oder + mehr gibt???


Wenn ich die Kommentare hier im Forum durchlese, habe ich das Gefühl, dass es diese Altersgruppe besonders schwer hat und einen Job zu bekommen unmöglich ist. Ich denke aber, dass diese Meinung gerne auch von Jüngeren geschrieben wird, aber wie sieht es wirklich aus???
Wie sind eure Erfahrungen?

Ich selbst bin dieses Jahr 60 geworden und seit einem Jahr auf Arbeitssuche. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerne noch arbeiten würde. Nun bin ich aber an einem Punkt gekommen wo ich anfange aufzugeben, loszulassen und meine Bemühungen nur als "Sisyphusarbeitansehen kann.

Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, viele Kämpfe mit meiner SB, einigen Vorstellungsgesprächen und einer Woche Probearbeiten und 2 Monate Qualifizierung kann ich nicht mehr...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht mehr zähle. Unsichtbar geworden!
Ich hatte mir noch eine Qualifizierung 2 Module (2 Monate) in der Finanzbuchhaltung erkämpft, durfte die Quali aber nicht fertig abschließen, weil meine SB meinte, dass sich dadurch meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern würden.Das hat mich total enttäuscht und zurück geworfen, da ich mit viel Engagement und Motivation rangegangen bin... Auch die Schulleitung haben sich bei meiner SB für mich eingesetzt...
---> alles ohne Erfolg!
50% der Anwesenden hatten kein Interesse und waren immer krank und 20% sind mental gar nicht mitgekommen.

Motivation und Engagement werden eben nicht belohnt!!!
Findet hier nicht schon eine Diskriminierung statt???

Da wurde das Rentenalter auf 67 Jahre hoch gesetzt, aber gibt es denn Arbeit für 60+ ????Ich musste das mal ansprechen und möchte gerne wissen wie andere in diesem Alter damit umgehen?

Herzliche Gruesse und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt froh und heiter und vor allem gesund...
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Dein Eindruck von der Hoffnungslosigkeit täuscht Dich nicht. Dieses Gesellschaftssystem besteht nur aus Lug und Betrug am Volk und aus privatwirtschaftlicher Unternehmensverbrechenstätigkeit zum eigennützigen Vorteil.

Arbeitskräfte werden schon mit 35 aus dem Betrieb durch Kündigung, Mobbing und anderen Mitteln entfernt und ihrem Schicksal überlassen.

Wir haben mit der Wende mit dem Globalisierungswahn so ein schlechtes Arbeits- und Betriebsklima in den Betrieben bekommen, daß es einem schlecht wiird.

Unternehmehmer wollen die eierlegende Wollmilchsau, die universell einsetzbar ist, aber absolut nichts kosten soll - kein Lohn oder Gehalt, keine Lohnsteuern und keine Sozialversicherungsbeiträge.

Die Kommunen und der Staat sollen Schwarzarbeit legalisiert fördern, wenn die Initiative von Unternehmerseite entsteht, aber Schwarzarbeit strafrechtlich bekämpfen, wenn es Jobsuchende genauso anstreben.

Unternehmer stehen auf dem Standpunkt: Für den Lebensunterhalt der Menschen hat die Masse der prekär arbeitenden Menschen mit ihren Steuern und Sozialabgaben aufzukommen, nie aber ein einziger Unternehmer.

Er ist da zum eigennützigen Abstauben und zum Abwälzen seiner Betriebsrisiken aufs Volk.

Wie Du von 35 bis 67 und darüber menschenwürdig überleben sollst, juckt ihn nicht im Geringsten.


Sobald Du
  • zu lange in einem Unternehmen bist und Anspruch auf betriebliche Sozialleistungen
  • über mehr Berufserfahrung
  • eine sich weiterentwickelnde Berufsqualifikation hast
  • gewerkschaftlich organsiert bist
hast Du zu fliegen, weil Du dann dem Unternehmer zu teuer werden könntest. Nach ihm die soziale Sintflut!!!! Es zählt schon der vage Ansatz dazu, Du könntest berechtigte Lohnforderungen haben und Du bist auf der Abschußliste.

Hinzu kommen noch die Unternehmerlobbyisten aus den Unternehmerverbänden, die sich in Bundes- und Landesministerien wie die Pestbeulen einnisten und unternehmensgefällige Rechtsvorschriften entwerfen, die die Parlamentarier nur durchzuwinken haben.

Gleichzeitig sorgen Unternehmerparteien für die Privatisierung der Sozialsysteme oder deren Zerschlagung.

In dieser Gesellschaftsordnung ist der Mensch vom Wert eine überflüssige "Null" und nur das erzielbare Kapital und Profit für den Unternehmer gilt als das Nonplusultra.

Der Mensch wird nur solange noch geduldet wie er paar Kröten zu Konsumieren hat. Und auch an dieses Letzte werden diese Gangster und Ganoven ranwollen. Danach wirst Dü überflüssig und mußt als Sozialmüll entsorgt werden.

Du bist erst 1 Jahr arbeitslos und -suchend und ich habe diese Ehre schon sein Okt. 2001 zu ertragen.

Ist eine soziale Besserung für Millionen jobsuchende Erwerbslose zu erwarten - besonders für die Jungen?

Absolut nicht!!!

Wir müssen uns wehren und das fängt schon

- mit dem Wählen an -

keine einzige Stimme mehr der CDU/CSU, FDP, SPD und den Grünen, weil diese alle von der Wirtschaft mit Parteispenden korrumpiert werden und Schmiergeldposten an Politiker vergeben.

Die Hartzgesetzgebung ist eine zielgerichtete Verarmungs- und Verelendungspolitik, organisiert von den Lobbyisten der Wirtschaft, und abgenickt von den grade genannten Parteien.
 

JulieOcean

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Ich hab grad sehr nachgedacht, wo in meinem Umfeld Leute über 60 arbeiten. Also vielleicht im Supermarkt, wenn mal ein Handwerker kommt, auf Ämtern, in Arztpraxen, Frisörläden und so weiter.

Aber mir fällt praktisch kein älteres Gesicht ein. Dafür eine Masse ganz junger Leute.

Ich kenne lediglich einen älteren Mann, der trägt hier bei Wind und Wetter Reklame aus, und warum der das tut und was der verdient, darüber spekuliere ich lieber nicht.

Aller Sonntagsreden zum Trotz: Es gibt praktisch keine Arbeit, und am allerwenigsten für Leute ab 60.
 
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silka

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@gila
Doch, natürlich gibt es noch Arbeit für Leute 60+ und auch 60-
Hunderttausende arbeiten bis zum erreichen der Regelaltersrente.
65 oder eben jeweils länger.

Man sollte schon mal aus dem Teufelkreis hinausschauen. Auch, wenn man selbst drin gefangen ist.
Noch gibt es Arbeit auch für "Alte"---
Leider geben die meist nicht auf, wenns irgend geht.
Das ist wohl das Dilemma
Denn es ist nicht genug für alle da. Nicht genug Arbeit für alle, weder für Alte noch für Junge.
 

Merkur

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Über 60 drägen sie jetzt in den MC zum Bundesfreiwilligendienst
da könnten wir unsere Rente aufbessern.
Meist auch in Ein-Euro-Job. Ohne Einkommen nehmen Dich alle.
 

ela1953

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Ich hab grad sehr nachgedacht, wo in meinem Umfeld Leute über 60 arbeiten. Also vielleicht im Supermarkt, wenn mal ein Handwerker kommt, auf Ämtern, in Arztpraxen, Frisörläden und so weiter.

Aber mir fällt praktisch kein älteres Gesicht ein. Dafür eine Masse ganz junger Leute.

Ich kenne lediglich einen älteren Mann, der trägt hier bei Wind und Wetter Reklame aus, und warum der das tut und was der verdient, darüber spekuliere ich lieber nicht.

Aller Sonntagsreden zum Trotz: Es gibt praktisch keine Arbeit, und am allerwenigsten für Leute ab 60.


mein Sohn trägt Illustrierte aus für 10,23 Cent das Stück. Aber er wird nur so gut bezahlt, weil er das schon ca 13 Jahre lang macht. Die noch nicht so lange eingestellt sind, bekommen eine Differenzierung nach schwer, mittel, leicht. Nur für schwer gibts die 10 Cents, dann gehts abwärts auf 5 Cents.

Jetzt wird der Betrieb umbenannt und zusätzlich werden die Austräger mit den 2 % Pauschalsteuer belastet oder müssen eine Lohnsteuerkarte abgeben. Für meinen Sohn wäre das eine mit Steuerkl. 6. Da zahlt man sogar bei nur 30 Euro Monatsverdienst fast 5 Euro. Dann muss man sich entscheiden, ob man in die Rentenversicherung einzahlt. Verpasst man das Nein, zahlt man mindestens 6 Euro nochwas bis zu einem Verdienst von 175 Euro, auch bei 30 Euro.
Im Vertrag hab ich noch den Klops entdeckt, dass dieser bis Juni befristet ist. (50 Zustelltage)
Beim Arbeitsamt werden viele Zusteller gesucht. Dort ist die Befristung sogar nur bis Ende Mai.
Bin mal gespannt, ob ich meinen Sohn zu einer Kündigung überzeugen kann - noch betrachtet er es als Hobby.
 

ela1953

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Muzel

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Ich bin dem Seniorenbeirat mit der Frage au fen geist gegangen, was er denn tun würde, dass die Ü50 wieder in Arbeit kämen, nachdem der öD viele Leute per Gesetz nicht mehr einstellt? Sie wollten sich einsetzen. Eine Antwort habe ich von dem noch nicht erhalten. Man kann auch ein paar Poliker anschreiben oder eine öffentliche Petition an den Bundestag richten. Ob das was hilft? Ich würde es erst einmal mit einer öffentlichen Petition versuchen. Wenn man eine allgemeine schreibt, bekommt man eine Larifari-Antwort, bei einer öffentlichen ist die Antwort schon kompetenter und dann, wenn sie abschlägig ist, nicht so kränkend.
 

ela1953

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Ich bin dem Seniorenbeirat mit der Frage au fen geist gegangen, was er denn tun würde, dass die Ü50 wieder in Arbeit kämen, nachdem der öD viele Leute per Gesetz nicht mehr einstellt? Sie wollten sich einsetzen. Eine Antwort habe ich von dem noch nicht erhalten. Man kann auch ein paar Poliker anschreiben oder eine öffentliche Petition an den Bundestag richten. Ob das was hilft? Ich würde es erst einmal mit einer öffentlichen Petition versuchen. Wenn man eine allgemeine schreibt, bekommt man eine Larifari-Antwort, bei einer öffentlichen ist die Antwort schon kompetenter und dann, wenn sie abschlägig ist, nicht so kränkend.


ist das tatsächlich so? Das erklärt vielleicht, warum ich trotz
GdB nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde :-(
 

Neudenkender

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@ SimdeB (TE):

Ja, vergiss es, die Chancen auf eine vernünftige Anstellung in dem Alter (nicht meines) sind eher gering. Suche nicht allzu lange weiter nach einer Anstellung oder sinniere zu lange über die Gründe, warum es nicht klappt oder wer Schuld hat.

jockel hat es gesellschaftspolitisch schon richtig beschrieben, der Staat interessiert sich nicht für dich, bealmost dich höchstens, weil er dich (noch) nicht direkt beseitigen kann. Aber vergiss nie: Der Staat samt seinem rundweg lügenden Politikertum ist tatsächlich vom Wahlvolk legitimiert; die Zustände, die hier herrschen, sind es damit eben auch.

Es ist am Ende also reine Zeitverschwendung, sich darüber aufzuregen. Du/wir änderst/n das System nicht. Du/wir bist/sind nicht mehrheitsfähig.

Es ist letztlich genauso Zeitverschwendung, weiterhin zu viel Zeit (mehr als gefordert) in deine Bewerbungsbemühungen zu stecken. Das Komma an der richtigen Stelle? Keine Lücke im Lebenslauf? Die Briefmarke auch wirklich gerade aufgeklebt? Usw. Alles nur, um sich Absagen einzuhandeln - wenn überhaupt eine Reaktion erfolgt? VERGISS ES!

Mache stattdessen einmal Folgendes, denn du willst arbeiten - aber Staat und Wirtschaft wollen dich nicht im Angestelltendasein:

Überlege dir für die nächsten 3 Tage für je 8 Stunden (als würdest du als Angestellter/Arbeiter arbeiten gehen) brainstormingmäßig, was du in deiner Situation, mit deiner Lebenserfahrung, mit deinen Mitteln "dem Markt" als Selbständiger anbieten könntest.

Schreibe alles kurz (Liste) auf, ohne gleich zu beurteilen, ob die jeweilige Idee sinnvoll oder tatsächlich umsetzbar ist.

Wenn du 3x8h = 24h nichts anderes machst, hast du wahrscheinlich eine Liste mit mehr als 100 Ideen. Hängt natürlich von deinem Einzelfall ab. Aber jemand wie du, erfahren, motiviert usw.: Hast du es wirklich nötig, dich weiterhin (?) als Sklave oder Stricher der "kalten" Wirtschaft anzubieten (anzubiedern); um einen schlecht bezahlten Job betteln zu müssen?

Hinterfrage meinen Vorschlag nicht. Mach einfach die Liste. Fang an. Die Ideen werden sprudeln, wenn du dabei bleibst, wirst du sehen! Nutz deine vermeintlich schlechte Situation als Sprungbrett für weiteres Handeln, das vielleicht zu einer besseren Lebenssituation führt. Was hast du zu verlieren? Außer 24 Stunden?

Mach die Liste! Kein Internet, TV, keine sonstigen Medien usw. während der 3 x 8h. Nur Nachdenken über Ideen, "was könnte ich (hier oder woanders) dem Markt anbieten".

Nutze die Zeit, die du ALG I oder ALG II beziehst, für das konstruktive Umgehen mit der Situation. Bereite dich vor. Jemand wie du hat beste Chancen dabei, glaube mir (erst einmal).

Hast du die Liste, wirst du dich wundern. Fang erst mal an!

Jemand wie du gibt nicht auf. Jemand wie du lässt sich von diesem System nicht kaputtmachen.

Mach als nächsten Schritt die Liste.
 
E

ExitUser

Gast
Es gibt ja nicht mehr viel zu antworten, da die Vorposter im Grunde fast alles stichhaltig beschrieben haben. Die Gruppe der sg. Ü50, ist eines Teils ein Übel, aus Sicht der BA, aber leicht zu verstecken. Darum geht es in letzter Konsequenz. Es stehen Rentenkürzungen an, längst in der Agenda der SPD eingebettet und hier kommen wir zum Übel: Die Mehrheit Lohnerwerbsloser muss nunmehr versteckt werden, vor der Gesellschaft, eben gerade auch die "Alten", damit die notwendigen politischen Aussagen getroffen werden können.
Über 50% der Ü50 stehen in Lohn und Brot, so die politische Vorgabe, also kann es in der Folge nur eines geben: Maßnahmen, denn schon dann wird einer nicht mehr als lohnerwerbslos gezählt. Ob das dann nun eine Bauchtanzgruppe ist, ein Schwimmkurs verknüpft mit Wassergymnastik, die Gründung einer Scheinfirma unter Anleitung eines sozial verkrachten Dozenten, ein Computerkurs mit Hardware aus einem Museum entliehen, ein Wettbewerb mit Schrittzählern oder wie der TE selbst schreibt, eine Maßnahme die vor ersichtlichen Erfolg schnell abgebrochen/abgesagt/untersagt wird, jedes Mittel ist der BA Recht!
Der Lebenszweck der Ü50 ist ausgeprägt der Statistik unterzuordnen und die Statistik verlangt, für die Statistik benötigte über 50% in Arbeit, damit die geplanten Rentenkürzungen ihre Mehrheit der Befürwortung finden.

Achtung vor dem wachsenden Alter, Anstand, lebenswerte Löhne oder gar Berufserfahrung, sind die störenden Elemente in der verlogenen und an Maximalprofit interessierten Gesellschaft.

Schau Dir die Regierung an, sie ist Spiegel unserer Gesellschaft, sie repräsentiert die Werte in ihr, an oberster Spitze!
Ein an Lebenserfahrung gemessener Kindergarten!
Die Familienministerin, der Rösler, oder die Dame von der Leyen, die selbst Sanktionierung schwangerer Frauen als unabdingbar ansieht, also auch die Sanktionierung ungeborenen Leben, die Spitze des Eisberges Wulff, der in Breite das repräsentierte und repräsentiert, in welcher Form unsere Gesellschaft in der Tat Wachstum erfährt! Und alles unter der Schirmherrschaft der "Mutti", selbst der Gauck, der zwar von Freiheit faselt, dabei aber nur seine eigene meint!

Schaff Dir einen Garten an, entdecke Deine Umgebung neu, suche Dir eine sinnbringende Beschäftigung, die DIR das Leben lebenswerter macht und vor allem, stell Dir einen Notfallkoffer zusammen, denn schon ist unsere Gesellschaft bereit, die ganz Alten dann ins Ausland zu entsorgen!
 

SimdeB

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HAB DANK FÜR DIE VIELEN KOMMENTARE !!!!!

... einen Garten habe ich bereits, aber damit ist das Problem der "Alten Wilden" nicht gelöst. Mein kleiner Garten ist schon immer meine Oase des Friedens gewesen und ich schöpfe viel Kraft, Energie, Kreativität und auch Lebensmut aus meinem Zaubergarten...

Ja, ich bin eine Kämpferin, denn ich denke, dass das erst der Anfang des Grauens sein wird.

Jetzt noch ein Jahr Arbeitslosengeld, dann Hartz4 und dann mit 63 Jahren ab in die Zwangsverrentung mit vielen Abschlägen. Das Geld wird nicht ausreichen, aber das wird wahrscheinlich auch keine Rolle mehr spielen, denn der Mensch ist schon längst auf der Strecke geblieben...

Düstere Aussichten... Und alles unter dem Mantel des Schweigens.

Ich suche immer noch einen Weg für mich und werde den einen und anderen Tipp von euch ausprobieren.

Wünsche euch allen einen guten Start für 2013. Es kann nur besser werden!
 
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