Gibt es Alternativen zur Tafel?

Jenie

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Toll was hier alles für Erfahrungen und Ideen zusammen kommen. Doch man kann sich besser Ernähren aber das kostet halt mehr arbeit und Zeit und lernen wollen. Ich habe als ich viel gearbeitet hatte keine Zeit gehabt und viel im Discounter etc. gekauft. Jetzt haben wir nicht viel Geld aber Zeit und was die Ernährung anbelangt ist es für uns aber mit dem Faktor Zeit sehr gut umzusetzen.

Wir kaufen auch bei Edeka ein überwiegend da er in der Nähe ist. Netto Waldi und Co betrete ich seit Jahren nicht mehr. Inzwischen fangen sie aber auch an bessere Lebensmittel anzubieten. Bio ist nicht gleich Bio, aber ein guter Kompromiss ist machbar wenn man sich die Mühe macht.
Fermentiertes hält den Darm absolut gesund und sauber die wir auch nutzen statt teure Milchsäure Bakterien zu kaufen.

Rat kann man sich auch viel bei den älteren dazu holen die das noch kennen und gelebt haben.
 

RoxyMusic

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ansonsten müsste ich jedes mal 3,60 Euro an Fahrtkosten auf mich nehmen..dazu kommt noch das ich keine Einfriermöglichkeit habe.
Könntest du dir vllt ein gebrauchtes Fahrrad besorgen (oder leihen), falls du kein funktionstüchtiges hast? Wäre auch gleichzeitig eine Möglichkeit, Kalorien zu verbrauchen. :)
 

bLum

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Jetzt haben wir nicht viel Geld aber Zeit und was die Ernährung anbelangt ist es für uns aber mit dem Faktor Zeit sehr gut umzusetzen.
Den Zeitfaktor halte ich wirklich für eine dumme Entschuldigung aus Bequemlichkeit.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Umstellung nicht mal sehr viel mehr Zeit kostet. Man muss etwas mehr planen, aber es kommt auch Routine hinein und dann geht das Einlegen ruckzuck. Und man kann es so aus dem Glas essen und muss es nicht zwingend noch kochen (rohes Sauerkraut ist die besten Krautsalat-Grundlage überhaupt!).

Ich kann dir noche eine ganze Liste an weiteren Vorteilen aufzählen!
Für mich ist da der allerwichtigste Punkt die Unabhängikeit von industrielle hergestelltem Kram.
Der hat tatsächlich auch den Zweck die Leute in Abhängigkeit zu halten.
Wenn ich meine Tochter und ihre Ernährung anschaue und gleichzeitig ihre innere Haltung ... oder auch die Selbstbeobachtung während der Umstellung ...das ist schon sehr aufschlußreich! Ist man daran gewöhnt in den Laden zu laufen und nur ins Regal zu greifen leidet da mMn unglaublich die eigene Kreativität. Man eignet sich so eine Erwartungshaltung an und wird extrem unflexibel. Das ist durchaus gewollt. Immerhin wollen die Lebensmittelhersteller ihren ****** auch weiterhin verkaufen.
Dass dabei alte Kulturtechniken vergessen werden kommt denen gerade recht. Dann noch die ganze Angstmacherei bzgl. Hygiene ....meine Güte! Menschen fermentieren seit Jahrtausenden! Und leute: das Zeug in den Regalen ist TOT! Ich empfinde das als mitlerweile minderwertige Nahrung. Geschmacklich ist da alles gleich. Die Sinne stumpfen so dermaßen ab mit dem Fraß! Gruselig! usw usf.
 

Kampfmops

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Selber kochen ist auf jeden Fall günstiger, als der Fertig-Fraß, gerade bei mehreren Personen.

Linsen, Reis, Nudeln, Kartoffeln usw. sind günstig und machen satt. Gemüse kauft man am besten Saisonal, das ist dann nochmal günstiger. Zudem die tipps, wie "kurz vor Feierabend" einkaufen.
In vielen Geschäften gibt es auch Regale mit reduzierter Ware, die kurz vorm Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist. Da kann man auch mal durch schauen und gucken, was man zum kochen nehmen könnte.
 

Mona Lisa

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Selber kochen ist auf jeden Fall günstiger, als der Fertig-Fraß, gerade bei mehreren Personen.
Linsen, Reis, Nudeln, Kartoffeln usw. sind günstig und machen satt.
Genau, und man muß ja nicht gleich zum Vegetarier oder Veganer werden, aber früher gab es auch oft nur den Sonntagsbraten und das reichte.

Und Leute: Verzichtet weitgehend auf alle Durstlöscher, die Kalorien oder künstliche Süßmittel haben wie Milch, Limonaden und Fruchtsaftgetränke. Wasser, Tee und Kaffee sind preiswert und auch noch viel gesünder.

LG

Mona Lisa
 

Kampfmops

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früher gab es auch oft nur den Sonntagsbraten und das reichte.
So mache ich das Heute noch. Da wir keine Fisch-Fans sind, gibt es Freitags Suppe mit Fleischeinlage (wird nicht viel Fleisch für benötigt) und Sonntags Braten, Schnitzel oder ähnliches.
Zutaten, wo nichts beigemischt ist (wie bei Fertigprodukten) gibt es genug, man muss nur die Grundlagen lernen, was zusammen passt und kann dann kreativ werden.
 

Mona Lisa

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Heute laufen in ZDFinfo übrigens schon den ganzen Tag Sendungen über die Lebensmittelindustrie. Ein einziger Appell an den Verbraucher auf das zu achten, was er kauft, aber auch über unser Ausgeliefertsein gegen Fälschungen etwa. Sehr interessant.

Ich weiß auf jeden Fall längst, warum ich Erdnüsse liebe, aber Erdnußflips hasse.

LG

Mona Lisa
 

gila

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An der Verbreitung dieser App kann man selber mitarbeiten und auf Läden zu gehen
 

Birt1959

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Die Lebensmittelretter retteten übrigens bei meiner Schwesters Hochzeit die Reste. Sie hatten mit 150 Leutchen gerechnet und nur ungefähr 70 kamen und aßen auch noch für 70 und nicht 150. Säuglinge und zahnlose Greise inbegriffen.

Das mit dem Einkochen ist ja schön und gut - nur muss man auch den Platz haben, um das Zeug zu stapeln. Bleibt also nur, Sonderangebote zu kaufen und eventuell auf Märkten und bei Läden kurz vorm Verkaufsende am Tag aufzuschlagen.
 

Birt1959

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Pixelschieberin hatte hier oft tolle Rezepte
Vielleicht sollten wir so etwas wie "Das Elo-Kochbuch" rausgeben. Inklusive Restefest-Essen.

Mit dem Geld aus dem Erlös kann das Board sicher was anfangen.

Man glaubt gar nicht, wie viele Sparkochbücher auf dem Markt sind. Die meisten taugen dann aber eher für die Mittelschicht, die wegen Urlaubs oder so gerade mal vorübergehend sparen muss. Oder es sind Getreitepapps-Rezepte, die man sich auch im Netz suchen kann. So etwas braucht eigentlich niemand.

Ein Kochbuch, wo Leute ihre ausprobierten Rezepte veröffentlichen, mit denen man sparen kann, interessiert auch sicher Menschen, deren Einkommen im unteren Bereich ist oder die Familie haben und so sich etwas mehr gönnen können.
 
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Gaestin

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es gab doch mal ein Hartz IV Kochbuch von zwei Leuten, war ein großer Erfolg.
 

Jenie

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Den Zeitfaktor halte ich wirklich für eine dumme Entschuldigung aus Bequemlichkeit.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Umstellung nicht mal sehr viel mehr Zeit kostet. Man muss etwas mehr planen, aber es kommt auch Routine hinein und dann geht das Einlegen ruckzuck. Und man kann es so aus dem Glas essen und muss es nicht zwingend noch kochen (rohes Sauerkraut ist die besten Krautsalat-Grundlage überhaupt!).

Ich kann dir noche eine ganze Liste an weiteren Vorteilen aufzählen!
Für mich ist da der allerwichtigste Punkt die Unabhängikeit von industrielle hergestelltem Kram.
Der hat tatsächlich auch den Zweck die Leute in Abhängigkeit zu halten.
Wenn ich meine Tochter und ihre Ernährung anschaue und gleichzeitig ihre innere Haltung ... oder auch die Selbstbeobachtung während der Umstellung ...das ist schon sehr aufschlußreich! Ist man daran gewöhnt in den Laden zu laufen und nur ins Regal zu greifen leidet da mMn unglaublich die eigene Kreativität. Man eignet sich so eine Erwartungshaltung an und wird extrem unflexibel. Das ist durchaus gewollt. Immerhin wollen die Lebensmittelhersteller ihren ****** auch weiterhin verkaufen.
Dass dabei alte Kulturtechniken vergessen werden kommt denen gerade recht. Dann noch die ganze Angstmacherei bzgl. Hygiene ....meine Güte! Menschen fermentieren seit Jahrtausenden! Und leute: das Zeug in den Regalen ist TOT! Ich empfinde das als mitlerweile minderwertige Nahrung. Geschmacklich ist da alles gleich. Die Sinne stumpfen so dermaßen ab mit dem Fraß! Gruselig! usw usf.

Jeder kann hier ja nur aus der eigenen Erfahrung etwas beitragen und bei vielen mag es Bequemlichkeit sein. Ist nicht bei jedem so. Die Umstellung kostet viel Zeit anfangs und nerven oja und neben Kindern und Jobs haben viele diese Energie nicht mehr dazu und wo nur Pappnahrung reinkommt kann auch keine Energie rauskommen.

Bin alleinerziehend mit vier Kindern und hatte viel zu arbeiten um die Brötchen für fehlenden Unterhalt auf den Tisch zu bekommen. So einiges ging an Umstelllung damals schon, aber eben nicht so viel wie jetzt, da auch noch viel Haushalt Wäsche etc. Inzwischen backen wir unsere Brote auch noch selbst und somit vollwertiger und gesünder.

Was ich sonst sehe ist aber eben der Faktor Geld ooooh das ist aber teuer Glutenfrei oder Bio. Auch da kostet es natürlich Mühe sich einen Weg zu suchen und da siegt auch die Bequemlichkeit oder Zeit sich da rein zu trixen wie kann es doch gehen.

Es ist viel - geht nicht geht nicht ja. Da hilft nur seine innere Einstellung mal zu ändern. Focuswechsel auf warum kann es trotzdem gehen

Heute habe ich wieder Brote gebacken und wir kaufen die gesunden Mehle in Großsäcken ein so ist es unterm Strich günstiger. Auch Honig bekommt man in größeren Gebinden von Imkern viel günstiger ohne Zusatzstoffe drin. Das kann man dann auch noch ausweiten auf Nudeln in grösseren Abnahmen wie Amazon etc.
 

Birt1959

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Ach, das hat doch mitlerweile Worst of Chefkoch" übernommen 🤣
Man kann die Rezepte erst mal durchlesen, bevor man kocht.

@Gaestin stin, es gibt schon wieder so ein Teil. Aber erstens besteht es tatsächlich aus X-Varianten von Haferschleim :icon_kotz2:und zweitens ist es mit fast 20 Teuros richtig teuer für das, was es bietet. Mir hatte es wer zu Weihnachten verehrt und später sich über das ausgegebene Geld geärgert, als wir es gemeinsam durchblätterten. Der Mist freut den Autoren und Buchhändler und sonst keinen.
 

Wahrhaftig

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Jeder kann hier ja nur aus der eigenen Erfahrung etwas beitragen und bei vielen mag es Bequemlichkeit sein. Ist nicht bei jedem so. Die Umstellung kostet viel Zeit anfangs und nerven oja und neben Kindern und Jobs haben viele diese Energie nicht mehr dazu und wo nur Pappnahrung reinkommt kann auch keine Energie rauskommen.

Bin alleinerziehend mit vier Kindern und hatte viel zu arbeiten um die Brötchen für fehlenden Unterhalt auf den Tisch zu bekommen. So einiges ging an Umstelllung damals schon, aber eben nicht so viel wie jetzt, da auch noch viel Haushalt Wäsche etc. Inzwischen backen wir unsere Brote auch noch selbst und somit vollwertiger und gesünder.

Was ich sonst sehe ist aber eben der Faktor Geld ooooh das ist aber teuer Glutenfrei oder Bio. Auch da kostet es natürlich Mühe sich einen Weg zu suchen und da siegt auch die Bequemlichkeit oder Zeit sich da rein zu trixen wie kann es doch gehen.

Es ist viel - geht nicht geht nicht ja. Da hilft nur seine innere Einstellung mal zu ändern. Focuswechsel auf warum kann es trotzdem gehen

Heute habe ich wieder Brote gebacken und wir kaufen die gesunden Mehle in Großsäcken ein so ist es unterm Strich günstiger. Auch Honig bekommt man in größeren Gebinden von Imkern viel günstiger ohne Zusatzstoffe drin. Das kann man dann auch noch ausweiten auf Nudeln in grösseren Abnahmen wie Amazon etc.
Brot ist nicht gesund.
 

Mona Lisa

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Brot ist nicht gesund.
Genau. Die frühen Steinzeitmenschen haben auch nur Fleisch, Fisch und Früchte gegessen. Das ist aber nicht ganz billig, wenn man nicht gerade das Jagdrecht besitzt. Und nicht alle Gewässer eigenen sich zum Angeln.

LG

Mona Lisa
 

Stauer

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Hallo,
auch ich meide geschmacklosen Industrieeinheitsbrei.
Innereien sind sehr preiswert. Ich koche gern mal Hähnchenmägen oder Herzen. Ein paar Nudeln rein-fertig ist mein Mittagessen. Knochen oder Rippchen auskochen, gibt phantastische Brühe und sind auch nicht teuer. Da ein bißchen Reis oder Graupen mit Lauch oder Bohnen schmeckt wunderbar.
Pfefferminztee baue ich selber an auch Lauchzwiebeln ziehe ich selber. Quark mache ich ebenfalls selber-Schnittlauch rein, dazu Pellkartoffeln und wieder eine preiswerte Mahlzeit. Auf jedem Fensterbrett gedeihen Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Rosmarin u.v.m.
Ich trinke nur Gänsewein, wenn ich viel Durst habe, mache ich Zitrone rein.
Manchmal hole ich mir Löwenzahnblätter auch Butterblumen und mische die mit Tomatensalat. Macht auch optisch was her.
Im Herbst sammle ich Wallnüsse und Haselnüsse für Weihnachten und ernte Äpfel, die sonst keiner will.
Ein Teil für Weihnachten, ein Teil für Kompott zu Kartoffelpuffer- Rest sofort essen.
 
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