Gibt es Alternativen zur Tafel? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Shinelight97

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Hallo alle zusammen,

Ich habe festgestellt das viele Menschen mit denen ich mich unterhalte das Problem haben nicht zu Tafel zu wollen (inklusive mir)

Und dann habe ich überlegt..

gibt es eigentlich alternativen zu Tafel?

Für mich ist immer das Problem das ich mir vorkomme wie ein Bitsteller...

Wüsste gern wie all die anderen Elos darüber denken :).. würde mich über einen konstruktiven Diskurs sehr freuen :)
 

Shinelight97

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Sparen ist immer eine Alternative.

LG

Mona Lisa


:D Liebe Mona Lisa...nimm mir das bitte nicht übel..aber ich beispielsweise habe 30 Euro die Woche mit denen ich wirklich geradeso durchkomme..allerdings schaffe ich es nicht abzunehmen..

Ich habe mittlerweile den Eindruck mit dem Regelsatz kann man sich nur "Bullshit"Nahrung kaufen....mit "Bullshit"Nahrung meine ich nicht den möglichst günstigen Preis..sondern die unfassbar ungesunden Lebensmittel...
 

Jenie

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Foodsharing gibt es inzwischen auch in vielen Städten
Desweiteren sich mal mit dem was draußen wächst befassen von Brennesselspinat bis Gänseblümchensalat gibt es viele Möglichkeiten. Garten Balkon Urban Gardening also selbst Anbau usw.

So machen wir das und wir ergänzen das dann sogar mit nicht Bullshit Nahrung - Bioland und Demeter für die Kinder mit dem was wir einsparen klappt das bisher ganz gut
 

Zerberus X

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allerdings schaffe ich es nicht abzunehmen..

Ich habe mittlerweile den Eindruck mit dem Regelsatz kann man sich nur "Bullshit"Nahrung kaufen....mit "Bullshit"Nahrung meine ich nicht den möglichst günstigen Preis..sondern die unfassbar ungesunden Lebensmittel...
Kochst Du selbst?

Und was ist in deinen Augen "Bullshit"Nahrung ?
 

Jobhändla

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Also Alternativen gibt es da keine wie mir bekannt ist. Mit 30 Euro in der Woche für Lebensmittel, hast du mehr als 4 Euro pro Tag zum Essen. Kartoffeln, Nudeln und auch Reis Kosten nicht die Welt, Gemüse ist ebenso günstig und Gewürze braucht man alle paar wochen mal. Wenn du selbst kochst, gibt es wirklich keinen Grund sich zu beschweren, Lebensmittel sind dermaßen spottbillig das man es kaum glauben kann.
 

Shinelight97

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Kochst Du selbst?

Und was ist in deinen Augen "Bullshit"Nahrung ?

Ja ich versuche so oft wie möglich zu kochen..

Zu deiner anderen Frage..

Ich rede dabei von Zucker und Chemiebomben..

Die Zuckerbomben sind günstiger als die Lebensmittel die wirklich gesund sind..
 

Mona Lisa

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Ich ernähre mich seit Jahrzehnten überwiegend vom Discounter und Supermarkt und habe mit 55 die körperlichen Werte eines Teenagers.

Obst kannst Du übrigens durch Gemüse ersetzen. Ist gesünder und billiger.

Wenn Du nicht am Essen sparen kannst oder willst, vielleicht woanders.

LG

Mona Lisa

Ich rede dabei von Zucker und Chemiebomben..

Die Zuckerbomben sind günstiger als die Lebensmittel die wirklich gesund sind..
Ein Kilo Möhren (Bio) dieseWoche im Aldi 1,49 Euro. 500 g Naturjoghurt 55 Cent. Noch ein paar Fragen?

LG

Mona Lisa

Moderation:

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Shinelight97

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Da es aber keine Alternative zur Tafel gibt und Du nur 30 Euro in der Woche ausgeben willst, musst Du sehen, wo Du das Essen herbekommst. Wo kaufst Du denn ein?

LG

Mona Lisa

Edeka..was aber auch daran liegt das dies der einzige Laden in meiner nähe ist...ansonsten müsste ich jedes mal 3,60 Euro an Fahrtkosten auf mich nehmen..dazu kommt noch das ich keine Einfriermöglichkeit habe..
 

erwerbsuchend

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@Shinelight97, in welcher Gegend Deutschlands wohnst du? Meistens gibt es in den Städten und Orten, wo es einen Edeka gibt, auch einen Netto oder einen anderen Discounter. Wobei es die günstigen Produkte, also die Eigenmarken von Netto, unter einem anderem Namen auch bei Edeka gibt. Für Supermärkte und Discounter gelten bestimmte Vorgaben, was deren Einzugsgebiet betrifft. Sie sollen idR fußläufig erreichbar sein.

Ansonsten wurde das Thema günstig und gut kochen in folgenden Threads bereits ausgiebig besprochen. Dort findest du garantiert passende Anregeungen.

Thread 1
Thread 2
 

Ronald BW

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Ich habe vor kurzem einen Bericht gesehen ich meine das war Edeka wo es extra ein Regal gibt wo Ware umsonst mitgenommen werden kann
das wird gemacht um Entsorgungskosten zu sparen und nichts weg zu werfen, kann sein das es sich mittelfristig in allen Edeka durchsetzt
Wird gemacht obwohl das 3000€ pro Umsonst Station mit Kühlung kostet als erste Investition
Wenn du auf dem Land wohnst kannst du auch Bauern fragen ob du Kartoffeln oder Obst nachlesen darfst

Zucker und Chemiebomben sind nur auf den ersten Blick billig, realistisch gesehen viel Geld für nichts

Wie weiter oben angeführt gutes Essen ist nicht teuer, es gab auch mal einen Versuch HartzIV und Bioladen
Es ging, allerdings etwas Kartoffel lastig
Dann dürfte eine gesunde und günstige Versorgung im Edeka kein Problem sein
 

bLum

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Hülsenfrüchte sind auch sehr nahrhaft und günstig!
Ich empfehle mal Dal-Rezepte zu suchen, damits nicht immer ne langweilige Linsensuppe wird :D

Seit Freitag letzte Woche esse ich an einer selbstgemachten (bio-)Sriricha rum.
Dagegen kannste jedes Ketchup in die Tonne hauen!

Da ist drin:
Paprika (2), Tomaten (5), Stangensellerie, Petersilienwurzel, Chiliflocken, Knobi, Zwiebel, bisschen naturtrüber Apfelessig, Salz, etwas Zucker zum geschmacklichen Abrunden, und damit die Milchsäurebakterien noch was zum knabbern haben (das Zeug steht nämlich aufm Tisch und fermentiert vor sich hin bis es (leider sehr bald ^^) leer ist), paar Kräuter. Das Ganze püriert.

Im Moment mache ich diese Sauce an so ziemlich alles ran.
an Nudeln, heute hatte ich die mit roten Linsen und Mung-Dal, aufs Brot, an den Salat ... *sabber* :D
Die ist jetzt zwar nicht günstiger als Ketchup, aber gesünder und schmeckt wesentlich besser!

Um von dem Industriescheiß weg zu kommen, und das Ganze auch noch ohne Fleisch, Eier und Kuhmilch, musste ich allerdings erst mal meinen Schrank mit gewissen Sachen auffüllen. Man braucht z.B. recht hochwertige Öle, die teuer sind, aber ja auch eine Weile halten. Hülsenfrüchte, Flocken, Samen, Mehle, .... Keimgut habe ich auch besorgt. Das ist lagerfähig und man kann bei Bedarf seinen Sprossensalat eben selbst ziehen. d.h. wenns Monatsende knapp wird brauch ich nicht keinen Salat zu kaufen, sondern schmeiße einfach etwas ins Keimglas.

Alsoooo....es ist schon eine heftige Umstellung, aber ich lerne total viel dazu und es macht Spass, schmeckt und macht satt!

So langsam, nach dem Aufstocken meines "Lagers" mit viel lagerfähigen, nährstoffreichen Lebensmitteln komme ich damit finanziell in einen recht angenehmen Bereich. Nur noch frischen Kram nachkaufen (einiges davon geht sogar so richtig bio, finanziell!), ab und zu ein Öl, oder ein Päckchen Bohnen/Linsen/Sesam o.Ä.

Tahin ist auch so´n Zeug, was es mir echt angetan hat! Damit kann man u.A. seine selbstgemachten Brotaufstriche und Porridges lecker und einigermaßen günstig pimpen.

Das Landleben ist tatsächlich ein großer Vorteil!
Selbst in meinem (Kleinstadt-)Wohngebiet gibts noch einige Obstbäume an denen man sich bedienen kann (leider nur saisonabhängig, aber immerhin!).
Und das Wildkräuter-Sammeln fetzt!

Für die Großstadt fiele mir noch VoKü ein. Aber dazu muss man auch unter Menschen ... bestimmte welche.
Diese Gruppen gehen auch öfter Containern, was, wie wir wissen, ja garnicht erlaubt ist, und ich hiermit auch nicht auffordern will es zu tun.
Aber es gäbe diese Möglichkeit.

Foodsharing wurde ja schon genannt. :) *freu*

Möglich wäre es auch mal zu schauen ob eine SoLaWi erreichbar ist. Diese Höfe, bzw. landwirtschaftlichen Betriebe, funktionieren über Anteile, die an die zahlenden Mitglieder vergeben werden. Nicht wenige lassen beim "Mitgliedsbeitrag" mit sich handeln.
 
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erwerbsuchend

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Auch wenn ich die Ziele der Personen, die freiwillig containern gehen, verstehen kann, bin ich dennoch dafür, dass das Container weiterhin verboten bleibt. Letztlich ist das aus Sicht von uns Elos auch besser so.

Man stelle sich, dass SB, die bisher auf die Tafel verweisen, wenn Elo kein Geld mehr hat oder dessen Erstantrag noch nicht bewillig ist, auf das Containern verweisen könnten. Gerade im Sommer kann das eher sehr eklig werden, wenn diese Lebensmittel den ganzen Tag in der Sonne im Container stehen. Zudem dürfte sich nicht jeder dazu geeignet fühlen, in fremden Mülltonnen nach Essbarem zu suchen. Wenn man sich zudem noch vor Augen hält, welche Konkurrenzkämpfe es mittlerweile auch beim Flaschen sammeln gibt, möchte man sich so etwas bei einem "Zwangscontainern" nicht vorstellen. Es wäre schon etwas unpassend für ein so reiches Land, für das sich Deutschland immer ausgibt, wenn deren Sozialleistungsempfänger wie in 3.-Welt-Ländern im Abfall nach Essbaren suchen.
 

bLum

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Ja, ich finde die französische Lösung da auch wesentlich besser! Strafe für Unternehmen, die Lebensmittel weg werfen und Regale in den Läden, wo man sich mit herabgesetzten Preisen oder umsonst bedienen kann.

Aber dass man von Amts wegen statt zu Tafel zum C. geschickt werden würde, falls es hier nicht mehr verboten wäre, das halte ich doch für ziemlich weit her geholt! Dass das keine menschenwürdige Weise ist sich zu ernähren liegt völlig auf der Hand. Dennoch gibt es Menschen, die das aus idealistischen Gründen und mit ... ehm ... Freude? ... tun wollen. *shrugs*. Und ich war selbst tatsächlich ein mal in der Lage, dass mir garnix anderes mehr übrig blieb. Von daher ist das Verbot mMn bekloppt.
 

Ronald BW

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damit die Milchsäurebakterien noch was zum knabbern haben
Stichwort: alles was sich milchsauer vergären lässt ist einfach zu lagern, Prinzip Sauerkraut
Beispiel Karotten, schälen ganz lassen oder kleinschneiden, Wasser abkochen, Wasser abkühlen lassen
Karotten in ein Glas füllen mit dem abgekochten Wasser auffüllen bis die Karotten bedeckt sind, dann luftdicht verschliessen
Das ist das Grundrezept geht mit/ohne Salz, mit und ohne zusätzliche Gewürze, mit und ohne zusätzliche Milchsäurebakterien
zum Milchsauer vergären eher Saisonware verwenden hierzulande also Herbst, geht aber im Prinzip immer.
Das ist auch recht schnell appetitlich und hält bei Bedarf, ewig nicht aber fast
Macht nicht dick und top gesund
Und der Energie Bedarf zur Herstellung ist praktisch null
 

Gaestin

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eine Bekannte, die sehr wenig Geld hat (und einige Kinder zu ernähren) geht immer
am Markttag kurz vor Schluss, sie bekommt von den Ständen viel Obst und Gemüse
sehr sehr günstig, die Leute an den Ständen kennen sie auch. Ich habe sehr viele Hülsenfrüchte im Haus.
 

bLum

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Wasser abkochen, Wasser abkühlen lassen
Man musst das nicht mal abkochen.
Sobald die kleinen Helferlein MSB, ESB und Hefe überhand genommen haben überlebt da nicht mal ein E.coli oder Clostridium botulinum ^^
Abkochen oder stehen lassen ist vielleicht höchstens wegen dem Chlor, das ausdampft, noch nützlich. Ansonsten reicht einfaches, sauberes Arbeiten völlig.
Und das Ganze muss halt luftdicht verschlossen sein, bis man es verbrauchen will.
Man muss kein Salz nehmen, aber wenn, dann gilt pro Kilo Gemüse wie Kraut, dass man im eigenen Saft fermentiert, 2% des Gewichtes Salz, ansonsten mit 2%iger Salzlake auffüllen. Bei weicherem Kram (z.B. Gurken) 4% (das mehr-Salz bewirkt, dass es knackiger bleibt). Aber ja, es geht auch mit weniger, oder ganz ohne Salz. Schmeckt dann halt etwas fade :D Außerdem unterstützt das Salz die Mikroben bei der Schimmel- und Fäulnisverhinderung.
Gibt noch eine Menge Leute, die ihre Keller ausmisten und ihre alten Gläser für nix hergeben. Ansonsten kann man Twist-off Gläser sammeln, die nicht aufgehebelt wurden (die verschließen dann nicht mehr luftdicht).
Zusätzliche MSB-Kulturen sind reine Geldmacherein...völlig unnötig!
Gutes, frisches Gemüse hat genügend gesunde Probiotika auf der Schale, die ganz automatisch mit ins Glas gelangen.
Das Ganze hat auch eine Bezeichnung: "wildes Fermentieren". Als Suchbegriff in den Gockel eingegeben findet man feine Rezepte und Anleitungen!

Und da ist @Gaestins Tipp Gold wert! Wenn man tatsächlich jemaden auf dem Markt findet, der die Reste los werden will, kann man die gleich Kistenweise abnehmen, wenn man hinterher fermentiert! :D
 
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