Gibt es als Bewohner in einer Einrichtung eine Impfpflicht? Ich werde unter Druck gesetzt

Leser in diesem Thema...

GlobalPlayer

1. VIP Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Okt 2007
Beiträge
1.301
Bewertungen
62
ich habe das grosse Problem, das ich in der Einrichtung in der ich lebe, massivst unter Druck gesetzt werde, was eine Impfung gegen covid 19 betrifft.

ich habe mehrere Male geäußert das ich das nicht will.
ich werde sowohl von Mitarbeitern sowie Ärzten der Einrichtung stark unter Druck gesetzt, immer wieder drauf angesprochen und auf Listen gesetzt, ohne meine Zustimmung.

ich werde gerade von einer bestimmten Betreuerin immer wieder in Gespräche verwickelt und zu Arztterminen geschickt, was im Grunde nich nötig ist.
es wurde auch geäußert, daß die Impfquote in der Einrichtung sehr hoch ist und es eine Sache der Solidarität der Gesellschaft gegenüber sei...
am 10.sollen die neuen Dosen verimpft werden.


was kann ich am besten tun?
 

abcabc

Ganz Neu hier...
Mitglied seit
30 Okt 2019
Beiträge
4.285
Bewertungen
7.017
Hallo,
bist du voll Geschäftstüchtig oder hast du einen gesetzelichen Betreuer?
Falls du einen gesetzlichen Betreure hast: Ist der für Gesundheitsangelegenheiten eingesetzt?
Nur dann kann man dich zwingen. Ansonsten MUSS deine Entscheidung akzeptiert werden.

Rein rechtlich darf man niemanden dazu nötigen einer Impfung zuzustimmen.....

Administrationshinweis...

Das kann und will ich nicht in einem öffentlichen Forum stehen lassen …!



 

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.378
Bewertungen
2.695
ich habe das grosse Problem, das ich in der Einrichtung in der ich lebe, massivst unter Druck gesetzt werde, was eine Impfung gegen covid 19 betrifft.
Was für eine "Einrichtung"?
(Ich frage speziell aufgrund der CoronaschutzVO)
was kann ich am besten tun?
Sprich über das Thema vernünftig (Ohne vielleicht gleich etwas von Zwang und das ganze Bla meine Vorposters!) mit Deinem Betreuer.
Es stimmt schon, dass Dich -so wie ich die Lage momentan sehe- "rechtlich" niemand zwingen darf. Auch darf ein Betreuer in solchen Dinge nicht so ohne weiteres "über Deinen Kopf" entscheiden. Das momentan gewisse "Einrichtung" durchaus auf die Impfung deren Bewohner/Patienten "pochen", kann zumindest ich durchaus verstehen. Man muss aber eben auch das eventuelle "Verweigern" von Bewohnern/Patienten mit einbeziehen...

Was daraus "entstehen" kann, lässt sich schwierig sagen, da hier niemand wohl genau Deine Situation kennt...
 

GlobalPlayer

1. VIP Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Okt 2007
Beiträge
1.301
Bewertungen
62

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.378
Bewertungen
2.695
Den "Namen" kenne ich zwar, kann aber ja viel bedeuten... ;)

Ich frag mal ganz direkt:
Ist das eine "WOHNeinrichtung" von denen oder eine "Klinik"?

Wäre es eine "Wohneinrichtung" ohne direkten Anschluss an deren Klinik, sollte das "eigentlich" kein Thema sein. Dann kann man Dich auch als "Bewohner" nicht zwingen. Bist Du allerdings als "Patient" in einer laufenden Behandlung dort in einer Klinik untergebracht, müsste ich nochmals ein bisschen wühlen und mich einlesen. Das ist grad (nicht nur wegen dem sehr dynamischen Pandemiegeschehen) ein "heißes" Eisen...

der ist leider wie so oft im Urlaub
Eine Vertretung hat der nicht?

Und selbst wenn der Betreuer bis zum 10. Dezember noch nicht wieder da ist, stellt der "Impftermin m.E.n. keine "Verbindlichkeit" für Dich dar..
 

Piiiter

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Mrz 2020
Beiträge
1.226
Bewertungen
2.414
es wurde auch geäußert, daß die Impfquote in der Einrichtung sehr hoch ist und es eine Sache der Solidarität der Gesellschaft gegenüber sei...
am 10.sollen die neuen Dosen verimpft werden.

Da ab Januar, spätestens Februar, höchstwahrscheinlich eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland gilt... Warum jetzt noch so viel Mühe und Stress zum Vermeiden einer Impfung? Das ist derzeit wirklich die Mühe nicht wert.... Und ja, auch der Gesellschaft gegenüber hast du eine Verpflichtung.
Da du eine gesetzliche Betreuung hast, kann dieser auch für dich über eine Impfung entscheiden, auch gegen deinen Willen.
 

GlobalPlayer

1. VIP Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Okt 2007
Beiträge
1.301
Bewertungen
62
das mag sein, aber ich bin nicht bereit für die Konsequenzen bzw. Komplikationen, die mir evtl. drohen mit einer impfung, die Verantwortung zu übernehmen.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 Mrz 2015
Beiträge
10.143
Bewertungen
25.880
Du musst auch keine Verantwortung übernehmen. Der Arzt klärt dich über mögliche Impffolgen auf und bei Impfschäden haftet der Staat, da dieser die Impfung freigegeben hat.


Administrationshinweis...

sorry, aber ich möchte das nicht vervielfältigt wissen …!



Du meinst also das Theater, was bereits über 100.000 Menschen allein in Deutschland das Leben gekostet hat. Ja, fürwahr ein ganz tolles Theaterspiel..... Ich finde das weniger lustig.
Man kann dabei von der Polotik halten, was man will und bei der Planlosigkeit unserer Staatsvertreter ist Kritik absolut angebracht. Das entbindet den Einzelnen aber nicht davon, selbst aktiv zu werden, selbst Verantwortung zu übernehmen und mit gesundem Menschenverstand mitzuhelfen, dass wir nicht auch noch die 200.000 Toten erreichen.
Das fängt bei Maske und AHA-Regeln an und geht über die Impfung bis hin zur selbstauferlegten Kontaktbeschränkung. Wer aber das noch nicht mal hinkriegt, hat wohl kaum irgendeine Berechtigung, über die Politik zu schimpfen.
Merke: Wer im Glashaus sitzt, ....
 

bebes

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Sep 2021
Beiträge
600
Bewertungen
461
das mag sein, aber ich bin nicht bereit für die Konsequenzen bzw. Komplikationen, die mir evtl. drohen mit einer impfung, die Verantwortung zu übernehmen.
Für eine vernunft- und faktenbasierte Entscheidung hast du ja zum Glück deinen Betreuer.
 

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.378
Bewertungen
2.695
Also mal ganz abgesehen von der eigenen "Verantwortung", die Du nur mit Dir selbst klarmachen kannst, hab ich für NRW jetzt nichts gefunden, was "rechtlich sicher" Patienten eine Impfung vorschreiben kann.

Nichtsdestotrotz sollte man da aber mal die "Entwicklung" im Auge halten und -gerade bei einer "klinischen" Wohneinrichtung- nochmals drüber nachdenken. Auch weil eine Einrichtung natürlich prinzipiell auch von ihrem "Hausrecht" Gebrauch machen könnte. Weiß ja nicht, ob es der zusätzliche "Stress" dann wert wäre. Aber wie gesagt, sprich da vielleicht noch mal in Ruhe mit dem Betreuer o. z.B. einem Sozialdienst...

Ich kann & will hier jetzt keine "rechtliche " Empfehlung zu dem Thema geben...
 

GlobalPlayer

1. VIP Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Okt 2007
Beiträge
1.301
Bewertungen
62
Aber wie gesagt, sprich da vielleicht noch mal in Ruhe mit dem Betreuer o. z.B. einem Sozialdienst...
Mit dem sozialdienst habe ich schon gesprochen, mir wurde gesagt, dass ich mich dieser Frage und der Situation immer wieder stellen muss, und bisher habe ich es abgelehnt, man zeigt hier auch keinerlei Verständnis für meine Meinung dazu.

siehe z. b.

 

Piiiter

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Mrz 2020
Beiträge
1.226
Bewertungen
2.414
Hast du dich auch mal über die Risiken bei einer Corona Infektion schlau gelesen und einen Vergleich zur Impfung gemacht?

Aber naja. Bei Impfgegner helfen halt keine Argumente oder gute Worte. Die Impfpflicht kommt. Dann musst du dich spätestens impfen lassen. Wenn dein Betreuer nicht schon vorher, richtigerweise, für eine Impfung entscheidet. Alles was du jetzt treibst ist vergebene Mühe und verlorene Kraft.
 
E

ExUser 70075

Gast
Da ab Januar, spätestens Februar, höchstwahrscheinlich eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland gilt... Warum jetzt noch so viel Mühe und Stress zum Vermeiden einer Impfung? Das ist derzeit wirklich die Mühe nicht wert.... Und ja, auch der Gesellschaft gegenüber hast du eine Verpflichtung.
Da du eine gesetzliche Betreuung hast, kann dieser auch für dich über eine Impfung entscheiden, auch gegen deinen Willen.
Das mit der Impfpflicht würde ich bisher mal noch anzweifeln.
Was die Impfung gegen den Willen des Betreuten anbelangt, kommt es auf die Art der gesetzlichen Betreuung an. Ein Betreuer hat, sofern er vom Gericht befugt ist für den Betreuten bei solchen Fragen zu handeln, bei solchen Dingen im Willen des Betreuten zu handeln.

Mit dem sozialdienst habe ich schon gesprochen, mir wurde gesagt, dass ich mich dieser Frage und der Situation immer wieder stellen muss, und bisher habe ich es abgelehnt, man zeigt hier auch keinerlei Verständnis für meine Meinung dazu.
Es wird leider oft einfach versucht Druck zu machen während sich auf der anderen Seite bei den Impfgegnern immer wieder Falschinformationen auf tun die verbreitet werden um den Leuten Angst zu machen. Wie man auch hier im Thema wieder wunderbar sieht, sind die Leute leider inzwischen die Diskussion leid, was die Fronten noch weiter aufbringt.

Hast du einen Arzt dem du vertraust? Falls ja, würde ich dir empfehlen mit deiner spezifischen Situation zu dem zu gehen und einmal darüber zu sprechen.
 

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.378
Bewertungen
2.695
Mit dem sozialdienst habe ich schon gesprochen

Wie bereits geschrieben... ICH (!) kann die "Klinik"/"Einrichtung"/"Leitung"/"Sozialdienst" durchaus verstehen in der momentanen Lage... 🤷‍♂️

Du hast dazu Deine ganze eigene Meinung, darfst Du auch gern haben, mir erscheint es nur so, dass Du eventuell Deine "Energie" in die falsche Richtung lenkst und ja offenbar durchaus noch "in der Lage" bist, "Entscheidungen" zu treffen. Dann ist das Ding auch relativ einfach "gelöst": Dann musst Du mit etwaigen Konsequenzen halt auch "leben"...

Und damit ist das Thema dann für mich auch durch... Da helfen auch irgendwelche Links nicht... ;)
 

Piiiter

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Mrz 2020
Beiträge
1.226
Bewertungen
2.414
Rein rechtlich darf man niemanden dazu nötigen einer Impfung zuzustimmen.....

Administrationshinweis...

sorry, aber ich möchte alles weiter nicht vervielfältigt wissen …!




Früher konnte man deine Beiträge wirklich gut lesen.
Da kam meistens Qualität, wenn es um Hilfe zu Alg2 usw usf ging.
Aber mit deinem Aussagen zu Corona hast du wirklich viel verspielt. Leider.
 

Lirypa

Standard Nutzergruppe
Mitglied seit
5 Jun 2021
Beiträge
248
Bewertungen
276
Da du eine gesetzliche Betreuung hast, kann dieser auch für dich über eine Impfung entscheiden, auch gegen deinen Willen.
Das ist Unsinn!

der ist leider wie so oft im Urlaub
In der Angelegenheit kannst du dich an das zuständige Betreuungsgericht wenden.
Um den Imfpforderungen entgegenzutreten, würde ich schriftlich bei der Leitung der Einrichtung anzeigen, dass du auf keinen Fall gewillt bist, dich impfen zu lassen und das die Belästigungen zu unterbleiben haben.
 

bebes

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Sep 2021
Beiträge
600
Bewertungen
461
Nein, es ist Auslegungssache. Im § 1901 III 1 BGB heißt es (Hervorhebung durch mich):
Der Betreuer hat Wünschen des Betreuten zu entsprechen, soweit dies dessen Wohl nicht zuwiderläuft und dem Betreuer zuzumuten ist.
Die Frage ist also ob eine Nichtimpfung dem Wohl des Betreuten derart zuwiderläuft dass sich der Betreuer über dessen geäußerten Willen hinwegsetzen kann. Mir ist dazu allerdings keine wirklich einschlägige Rechtssprechung bekannt.

Um den Imfpforderungen entgegenzutreten, würde ich schriftlich bei der Leitung der Einrichtung anzeigen, dass du auf keinen Fall gewillt bist, dich impfen zu lassen und das die Belästigungen zu unterbleiben haben.
Diesem Wunsch muss die Leitung jedenfalls nicht entsprechen. Ein "Nudging" in Richtung Impfung ist rechtlich nicht zu beanstanden und aus gesundheitlicher Sicht auch durchaus zu begrüßen.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
26.169
Bewertungen
17.840
Grüß dich @GlobalPlayer

man zeigt hier auch keinerlei Verständnis für meine Meinung dazu.

Du hast in Post 13 einen Link von Bild.de reingestellt und ich nehme an auch richtig gelesen?

Ganz zum schluss vom Artikel steht folgender letzter Satz:

Mit dieser Ansicht steht er allerdings recht alleine da.

Du hast doch bestimmt einen Hausarzt mit dem du über deine Bedenken sprechen kannst?
Hast du auch mal gefragt mit welchen Impfstoff geimpft werden soll?

@Kampfmufftie dein Beitrag Post 22 ist weniger hilfreich um @GlobalPlayer seine Angst und Sorge zu nehmen.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 Mrz 2015
Beiträge
10.143
Bewertungen
25.880
@GlobalPlayer

Hinsichtlich deiner Bedenken wegen der Herzmuskelentzündung, lies bitte folgendes:
Jüngst wurde auch die Auswertung der Krankenkassendaten von rund 2,4 Millionen geimpften US-Bürgern in der Fachzeitschrift „JAMA Internal Medicine“(10) bezüglich des Risikos einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung vorgestellt. Danach kam es bei 15 Patienten zu einer in einem Krankenhaus bestätigten Myokarditis – 2 Fälle nach der ersten Impfung und 13 Fälle nach der Zweitimpfung. Alle Betroffenen wären männlich und zwischen 20 und 32 Jahren alt, acht hatten den Impfstoff von Biontech und sieben den von Moderna erhalten. Die Wissenschaftler errechneten aus den Daten eine Häufigkeit von 0,8 Myokarditisfällen pro eine Million Erstimpfungen und von 5,8 Myokarditisfällen pro eine Million Zweitimpfungen. Die Forscher machten auch einen Vergleich mit einer Gruppe von 1,5 Millionen ungeimpften Personen. Von diesen entwickelten im gleichen Zeitraum 75 eine Myokarditis. Hier waren Männern und Frauen ähnlich oft betroffen, die Patienten waren im Schnitt auch älter (zwischen 32 und 59 Jahren).
Quelle: https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/corona-impfung-myokarditis
5,8 Fälle einer Herzmuskelentzündung pro 1 Million(!) Impfungen gegenüber 50 Fällen bei einer Vergleichsgruppe von 1 Million Ungeimpfter.
Du kannst hier zwei Sachen herauslesen. Zum einen ist das Risiko einer Herzmuskelentzündung grundsätzlich sehr gering, aber bei Ungeimpften liegt dieses Risiko immer noch fast 10mal so hoch und bei Ungeimpften verläuft die Erkrankung dann auch häufig schwerwiegender.

Hier auch noch was dazu:
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten