Gibt die Wandlung von vorher gemeldetem Vermögen Probleme mit dem JC? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Frager12345

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2012
Beiträge
1
Bewertungen
0
Guten Abend,

ich möchte gerne wissen, ob ich etwas falsch gemacht habe und hoffe auf eure Mithilfe.

Beim Erstanstrag auf ALG II habe ich dem JC natürlich alle Verögenspositionen offen gelegt. Darunter hat sich auch ein Aktiedepot mit einem kleinen vierstelligen Betrag befunden. Wurde auch so vom JC registriert und zu den Akten genommen und war auch kein Problem. Im Laufe der Zeit hat sich der Wert der Aktie allerdings so verschlechtert, daß ich mich gezwungen sah, daß Depot aufzulösen, um größeren wirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Außerdem wurde das Depot auch monatlich mit einem fixen Betrag bedient, was nicht mehr möglich war wegen der geringen Mittel.

Von diesem Vorgang (dem Auflösen des Depots) habe ich dem JC aber nichts mitgeteilt, weil ich davon ausgegangen bin, daß ich das nicht muß, nachdem seit Erstantrag das Vorhandensein dieses Vermögens dem JC bekannt war und nur gewandelt wurde. Außerdem wurde auch kein Gewinn erzielt, sondern ein erheblicher Verlust. Den "Erlös", wenn man es so nennen will, habe ich auf mein Konto überwiesen lassen. Der Anschließende Gesamtbetragt von Bankguthaben + Erlös aus Aktienverkauf hat die Grenze des Schonvermögens nicht überstiegen.

Jetzt frage ich mich rückwirkend, ob ich etwas falsch gemacht habe und ich vielleicht Probleme bekommen kann oder nicht? Was meint ihr? Ich möchte ungern die Bürokratie wecken, wenn es nicht sein muss.

PS: Ist es eigentlich richtig, daß ich mit meinem Schonvermögen machen kann, was ich will z.B. verleihen, verschenken usw. ohne das mir das vom JC negativ ausgelegt werden kann?

Danke, daß du bis hierhin gelesen hat. Und Danke, falls du anwortest.
 

alexander29

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
1.527
Bewertungen
373
Du hast Vermögen, das du hast, umgewandelt.
In deinem Fall Aktien in Bargeld.
Das musst du nicht angeben, aber die Nachweise aufheben.

Ich denke nicht, dass du Geld verschenken darfst (bin mir aber nicht sicher), da du dich viell bedürftig machen würdest.
Außerdem wird oft in Anträgen gefragt, ob man in den letzten 10 Jahren Vermögen verschenkt oder sonstwie weitergegeben hat.

Aber ausgeben darfst du das, für Urlaub, Sachen etc.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Ich denke nicht, dass du Geld verschenken darfst (bin mir aber nicht sicher), da du dich viell bedürftig machen würdest.
Da gälte nur, wenn das vor der Antragstellung geschehen wäre.
 
Oben Unten