Ghettos für den Abschaum

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Minimina

Gast
Amsterdam to create 'scum villages' - Telegraph

Amsterdam to create 'scum villages'

Amsterdam is to create "Scum villages" where nuisance neighbours and anti-social tenants will be exiled from the city and rehoused in caravans or containers with "minimal services" under constant police supervision.

Holland's capital already has a special hit squad of municipal officials to identify the worst offenders for a compulsory six month course in how to behave.
Social housing problem families or tenants who do not show an improvement or refuse to go to the special units face eviction and homelessness.
Eberhard van der Laan, Amsterdam's Labour mayor, has tabled the £810,000 plan to tackle 13,000 complaints of anti-social behaviour every year.
He complained that long-term harassment often leads to law abiding tenants, rather than their nuisance neighbours, being driven out.
"This is the world turned upside down," the mayor said at the weekend.
The project also involves setting up a special hotline and system for victims to report their problems to the authorities.


Ich erlaube mir mal zu übersetzen, damit alle es lesen können:

"Amsterdam ist dabei Abschaum-Ghettos zu schaffen, in denen lärmende Nachbarn und antisoziale Mieter aus der Stadt verbannt werden und in Wohnmobilen und Containern mit minimaler Dienstleistung für die Grundbedürfnisse und ständiger Überwachung durch die Polizei untergebracht werden.

Holland´s Hauptstadt hat jetzt schon eine Sondereinheit von kommunalen Gesetzeshütern, um die schlimmsten Täter über eine Periode von sechs Monaten zu identifizieren.

Soziale Problemfamilien oder Mieter die keine Verbesserung zeigen, oder sich weigern an den Massnahmen der Sondereinheiten teilzunehmen, müssen damit rechnen gekündigt oder obdachlos zu werden.

Eberhard van der Laan, Amsterdams Bürgermeister der Arbeiterpartei, hat einen Plan, der jährlich ca. 930 Mio Euro kostet, für die ca. 13.000 Fälle von Beschwerden von anti-sozialem Verhalten aufgestellt.

Er beruft sich darauf, dass Langzeitbelästigung meistens dazu führt, daß gesetzestreue Bürger wegziehen, statt der lärmenden Mieter.

Das "stellt die Welt auf den Kopf" sagte der Bürgermeister diese Woche.


Das Projekt beinhaltet auch die Errichtung einer eines Hotline Systems für Opfer, die ihre Probleme an die Ämter weiterleiten können."

LG MM
 
I

igelchen

Gast
Ich erlaube mir mal zu übersetzen, damit alle es lesen können:

[/SIZE]
LG MM
denkt man gleich
an
"snake" film mit curt russel.
schon krass was da in holland abgeht.
UND
wenns dort funktioniert mit der "" zwangsghetto-internierung"" wirds auch anderswo durchgezogen da besteht kein zweifel.
muß man sich mal bildlich vorstellen
abgegrenzte gebiete mit polizeilicher (und irgendwann vieleicht arbeitsloser holländer als wache).
kommt einem das gruseln
wenn man weiterdenkt.
diese zahlen
zitat aus siehe oben:Eberhard van der Laan, Amsterdams Bürgermeister der Arbeiterpartei, hat einen Plan, der jährlich ca. 930 Mio Euro kostet, für die ca. 13.000 Fälle von Beschwerden von anti-sozialem Verhalten aufgestellt.
mehr als reich zu denken.
neuhundertdreißig 930 MILLIONEN
für
13.000 (bisher)
beschwerdefälle
das ist eine dimension
wahnsinn
 

Purzelina

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Solche Problemmieter können anderen Mietern das Wohnen zur Hölle machen.

Ein ständig lärmender Nachbar wurde hier vorgestern zwangsgeräumt, er wird wohl im Obdachlosenheim untergekommen sein.
 

AEMR

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Amsterdams sozialdemokratische Bürgermeister Eberhard van der Laan will mit dem Plan auf die jährlich 13000 niederländischen Anzeigen antisozialen Verhaltens (anti-social behaviour) reagieren. Dabei greift er auf einen Plan des umstrittenen Politikers Geert Wilders zurück, der letztes Jahr solche Spezialsiedlungen für hartnäckige "Problemverursacher" vorschlug:

"Wiederholungstäter sollten zwangsweise aus ihrer Nachbarschaft entfernt werden und in ein Dorf für den Abschaum gebracht werden ... Kehrt allen Schmutz zusammen. Repeat offenders should be forcibly removed from their neighbourhood and sent to a village for scum ... Put all the trash together."

Das Ganze soll offensichtlich bestrafend und zugleich erzieherisch wirken, ständige Polizeipräsenz soll die Zwangseinwohner an Sitte und Anstand gewöhnen. Warum aber wird nicht versucht, die Hausregeln und Gesetze in den Straßen Amsterdams umzusetzen?

Erschreckend, wie hier Territorium und Gesellschaft gespalten werden sollen, in anderen Jahrhunderten nannte man so etwas Ghetto. Sicherlich, leider gibt es in den Niederlanden erhebliche Integrationsprobleme, aber die löst man nicht mit Sonderzonen für die "Parias" oder sonstwie sozial Geächteten.

Die kulturell moderne Gesellschaft muss grundsätzlich offen sein, auch was Bildung, Beruf, Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnorts betrifft (vom demokratisch gewollten Strafvollzug einmal abgesehen).

Ich denke, der Plan sollte verhindert werden, sonst würden im Bereich der angeblich "folgsamen und tugendhaften" Menschen Kinder im Wissen aufwachsen, dass es irgendwo hinter einem Zaun die "Schlimmen, Verworfenen, Verderbten" gibt; vielleicht lassen sich, von Kind zu Kind, auch die "schlimmen Kinder" der Internierten schemenhaft hinter Stacheldraht eräugen. Das kennt die Menschheit eigentlich nur aus Kriegsgebieten.

Was wir in einer freiheitlichen Demokratie brauchen, ist die durchgesetzte Spielregel (= Gesetzlichkeit; das staatliche Gewaltmonopol), der sich jeder unterwerfen muss und das jeden Bürger gleich behandelt.

Hier aber wird vor Regelbruch bzw. Kriminalität kapituliert und wird, vielleicht unbeabsichtigt, eine verachtenswerte Kaste oder Menschensorte geschaffen, die ihren Zwangsaufenthalt im Besserungs-Dorf angeblich "aus gutem Grund" und "als gerechte Strafe" verdient und im Dienste der berüchtigten "guten Sache".

Wer als Minderjähriger ein halbes Jahr so aufwachsen müsste, wird Hass auf die dann in der Tat privilegierten "Anderen" entwickeln, man denke an die sich eher radikalisierende und militarisierende Mentalität innerhalb palästinensischer Flüchtlingscamps.

Ich bin dagegen, eher wäre da aus meiner Sicht schon eine für jeden Bürger geltende Null-Toleranz-Politik akzeptabel.

Für diesen barbarischen Vorschlag aber habe ich nur ein Wort, das aus Südafrika stammt und in den Niederlanden bekannt sein dürfte: Apartheid.
 
E

ExitUser0090

Gast
Habe es gestern auch bei fefe gelesen. Wollen die tatsächlich Deportationen einführen? Nichts anderes ist es. Als ich das gelesen habe, dachte ich mir "und die neger und die juden und die schwulen gleich mit" [Sarkasmus-Schild hoch halt]
 

Der Ratlose

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ne ne,
wer ein halbes jahr dann mit seinesgleichen zusammengelebt hat wird merken wie schei..e das alles so war.

Es ist bitter einräumen zu müssen das solche Maßnahmen durchgeführt werden müssen um für die anderen ein normales Leben wieder zu ermöglichen.

Das kommt von dieser jeder darf alles Einstellung.
das sieht man ja auch hier im Forum.
Man kann ja auch reden, oder warum nicht erstmal eine Hausordnung durchsetzen usw.
Soetwas kommt immer von leuten die nicht wirklich betroffen sind.
 

Nimschö

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Ich weiß nicht wie die Verhältnisse in den Niederlanden da sind, aber bei uns hie rin 'schland sehe ich das Problem garnicht mal so in extrem wachsenden "Assizahlen", sondern dass die Zahl derer, die den vorhandenen Quertreibern Grenzen aufzeigt stark sinkt, zumindest in meiner Wahrnehmung.
Die Rede ist da natürlich von der Polizei.
Gerade Ballungsgebiete benötigen imho speziell auf Deeskalation UND Sozialarbeit geschulte Polizeigruppen, die Menschen wie meinen Ex-Nachbarn nachdrücklich ins Gewissen reden, wenn sie sich nachts halbnackt und laut schreiend mit Messern über die Straße jagen...
Mit "nachdrücklich" meine ich jetzt nicht den Gummiknüppel, sondern die klare Ansage, was an dem was da veranstaltet wurde nicht OK war, wo Ursachen dafür liegen (können), was an gesetzlicher Strafe bei Wiederholung droht, und evtl. auch wo weitere, längerfristige Hilfe zu holen ist.

Aktuell hab ich den Eindruck, dass man eher ein Polizeiauto auf der Autobahn sieht, als einen Polizisten in einem "sozialen Brennpunkt"...

...
Das kommt von dieser jeder darf alles Einstellung.
das sieht man ja auch hier im Forum.
...

Ja, da hast Du recht. Ich wunder mich auch immer wieder wenn ich Deine menschenverachtenden Nonsensbeiträge lese, warum die Forenmods Dich nicht längst in den Banbereich zu den anderen "antisozialen Elementen" "deportiert" haben... :icon_kinn:
 

XxMikexX

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"antisoziale Mieter"

- Was ist "antisozial" oder "antisoziales Verhalten" und wer bestimmt das?
- Könnte das auch schon der bloße Bezug von Sozialleistungen sein?


"
Sondereinheit von kommunalen Gesetzeshütern"

- Blockwarte?


"oder sich weigern an den Massnahmen der Sondereinheiten teilzunehmen"

- welche Maßnahmen?


"
Das Projekt beinhaltet auch die Errichtung einer eines Hotline Systems für Opfer, die ihre Probleme an die Ämter weiterleiten können."

-Hotline für Denunzianten, gehts noch?


Als ich das zum ersten mal gelesen habe, konnte ich es fast nicht glauben. Die Ideologie dahinter kommt mir bekannt vor, ich dachte das sei Geschichte.
 
E

ExitUser0090

Gast

Der Ratlose

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Mann oMann :icon_neutral:

was wollt ihr eigentlich alle?
Jeder darf alles oder nicht? Selbst die einfachsten Formen und Normen des täglichen miteinander müssen nicht mehr eingehalten werden oder?

Das ist doch das Credo der sozis und der Grünen über Jahrzehnte hinweg gewesen.
Man kann doch über alles reden, nur man muß nicht zuhören und darauf eingehen.
Das haben irgendwie wohl alles vergessen.

Ich habe nicht geschrieben das ich das gut finde was da passiert aber es ist letztentlich die logische Konsequenz so einer Politik.

Da sind wir wieder bei Ursache und Wirkung.
Das komische ist eben das die die immer von "man kann doch über alles reden" die jenigen sind die hinterher keine Verantwortung tragen wollen.

Und wisst ihr was, die Bundesregierung und die Oberschicht die verhält sich auch "antisozial" den unteren Bevölkerungsschichten gegenüber.
Und da könnt ihr doch auch reden, nur auch dort hört die Gegenseite euch gar nicht zu und macht einfach weiter.
Das ist aber komisch, vieleicht redet ihr nur nicht richtig mit dennen.

Ihr kriegt das schon hin.:icon_neutral:
 

hemmi

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Diese Ghettos gibt es doch schon lange.
Hat nicht jeder größer Ort seine Sozialschwachen in extra angelegte Sozialsiedlungen gesteckt?
Diese sollten nach Meinung der Restbevölkerung auch noch ihre eigene Polizeistation erhalten, und das ist nicht nur in Deutschland so.
Soziale Brennpunkte werden ganz bewusst geschaffen.
Wenn du in einer Bewerbung deinen Wohnsitz angibst, weis der Personaler sehr schnell woher der Wind pfeifft und dein Chancen sinken auf Null.:biggrin:
 

saida25

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Diese Ghettos gibt es doch schon lange.
Hat nicht jeder größer Ort seine Sozialschwachen in extra angelegte Sozialsiedlungen gesteckt?
Diese sollten nach Meinung der Restbevölkerung auch noch ihre eigene Polizeistation erhalten, und das ist nicht nur in Deutschland so.
Soziale Brennpunkte werden ganz bewusst geschaffen.
Wenn du in einer Bewerbung deinen Wohnsitz angibst, weis der Personaler sehr schnell woher der Wind pfeifft und dein Chancen sinken auf Null.:biggrin:


und darum: ein Postfach anlegen
 

druide65

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Wenn die Zahl der Menschen steigt die"austicken" zeigt das doch das in unserer Gesellschaft etwas nicht stimmt.Aber die Menschen jetzt auch noch zusätzlich auszugrenzen ist wohl der absolut falsche Weg.

Ghettos zu schaffen ist eine schöne Lösung für denjenigen der sich bezahlbaren Wohnraum leisten kann.....
 
I

igelchen

Gast
Wenn die Zahl der Menschen steigt die"austicken" zeigt das doch das in unserer Gesellschaft etwas nicht stimmt.Aber die Menschen jetzt auch noch zusätzlich auszugrenzen ist wohl der absolut falsche Weg.
meist kommt wenn mit DRUCK gegen menschen vorgegangen wird nix gescheites dabei raus.
und was die holländer angeht,
die sind nicht mehr oder weniger friedlich als menschen anderer nationen.
was DORT wahrscheinlich gebraucht wird
sind minderheiten die man für alles mögliche verantwortlich machen kann.
als puffer gewissemaßen. man werfe der unzufriedenen nation
ein paar minderheiten vor die füsse und die sind beschäftigt.
fütter die "medien" aus diesem sumpf
und der "feind,der verursacher,DAS ÜBEL" hat einen namen.
 

zalino

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Was ist "antisozial" oder "antisoziales Verhalten" und wer bestimmt das?

Die Definition selbst.
Ziemlich scheinheilig und dummes Gelaber, was Du hier abläßt.

Wer sich zum Schaden anderer benimmt oder verhält, sei es durch Lärmbelästigung, Geruchsbelästigung, Beschimpfungen, Beleidigungen, etc., benimmt sich Antisozial.

Die meisten Menschen möchten in Frieden und in gutem Einvernehmen mit ihren Nächsten leben.

Ein kleines und sehr konkretes Beispiel aus Hamburg:

EIN SAGA GWG MIETER IN HAMBURG

Link: EIN SAGA GWG MIETER IN HAMBURG


Wer sich die Nöte dieses Mieters mal auf der Zunge zergehen läßt, erahnt zumindest, was antisoziale Charaktere anrichten.

Gruß,
Zalino
 

redfly

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Am Stadtrand von Amsterdam in den Plattenbauten gibt es schon lange Ghettos. Der nächste Schritt kann nur der Untergang sein.
 

einevordenlatz

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Solche Problemmieter können anderen Mietern das Wohnen zur Hölle machen.

Ein ständig lärmender Nachbar wurde hier vorgestern zwangsgeräumt, er wird wohl im Obdachlosenheim untergekommen sein.

Hat der sich einfach so räumen lassen? Kann ich mir nämlich kaum vorstellen. Solche Leute sind Roh wie Fleisch und dementsprechend muss man die auch anpacken. Dank Hartz4, wird die Konzentration der Asozialen an sozialenbrennpunkten immer Größer.
 

nightangel

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Er beruft sich darauf, dass Langzeitbelästigung meistens dazu führt, daß gesetzestreue Bürger wegziehen, statt der lärmenden Mieter.
Und genau da liegt der Fehler der alles nur noch schlimmer macht. Je weniger Leute sich dagegen wehren desto mehr meinen diese Leute weiter belästigen zu können. Warum auch das eigenen Verhalten ändern man kommt ja damit durch, die andern werden schon weichen.

Ich hatte auch lange Zeit so einen unter mir der meinte im Suff die Anlage und vor allem den Bass durchs ganze Haus scheppern lassen zu können, Türen ein zu treten und zu zu knallen usw.
Nach dem xten Besuch der Polizei sogar später auch Tags über meinte er zu einem Nachbarn wenn es mich stört ich könne ja ausziehen. Da hat er nur die Rechnung ohne mich gemacht, ich lass mich mit Sicherheit nicht nach knapp 15 Jahren von einem der grade eingezogen ist hier vertreiben. Es hat ca. 1 1/2 Jahre gedauert, incl. Post vom Mieterbund an Vermieter und etlichen Polizeibesuchen im Haus bis er die fristlose Kündigung gekriegt hat.
Zugegeben haben wir jetzt wieder so einen im Haus, der sich aber nach der ersten Abmahnung vom Vermieter schon gebessert hat, wobei der noch lange nicht sooooo krass drauf ist wie der vorherige der dann doch irgendwann rausflog. Reden ist schön und gut und sollte auf jedenfall zuerst versucht werden, hilft das aber nicht weiter müssen eben konsquenzen folgen, nur so lernen diese Leute es vll. irgendwann einmal.

Wenn sowas öfter durchgesetzt werden würde, würden auch solche Leute vll. irgendwann mal wach werden und sich überlegen ob sie wirklich wegen so einem Mist zum hundertsten mal eine neue Wohnung suchen und umziehen wollen oder sich besser zusammenreißen und mal ein wenig Rücksicht auf andere Mitbewohner nehmen.

Aber ich denke Ghettobildung wie es die Holländer vor haben oder schon tun ist kein so guter Weg, das muss auch anders gehen. Z.B. dass die restlichen Mieter Hilfe bekommen solchen Leuten Herr zu werden. Und sei es erstmal...... entweder........ oder du fliegst raus. Dann kann die Person selber entscheiden ob sie sich ändert oder ne neue Bleibe suchen will.

Wenn aber die meisten lieber das Feld räumen vor solchen Leuten ist klar das die immer so weiter machen und sich nichts ändert. Warum auch? Es passiert ihnen ja nichts, die andern flüchten ja lieber statt sich zur Wehr zu setzen.
 

Erolena

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Ich bin auch der Meinung, dass sich die normalen Mieter aktiv wehren sollten, um bestimmte Leute in den Griff zu bekommen. Möglichst mit Hilfe der örtlich Zuständigen, Hausmeister, Wohnungsgesellschaft, Bürgerpolitzist usw. Wir hatten mal einen Hausmeister, der hatte etliche Jahre die schlimmen Jugendlichen im Griff, leider wurden die Hausmeister dann immer weiter eingespart.

Wenn das nicht klappt, dann ziehen die normalen Leute weg. Dann wird das Haus selber ein Ghetto der 'Restbevölkerung'.

Eine andere Variante wäre, der Vermieter wirft die Problemfälle raus, um sein Haus und seine Mieteinnahmen zu retten.

Ich hätte früher niemals geglaubt, dass so eine Entwickliung möglich ist. Aber ich musste selber erleben, wie nach 1989 ein Haus allmählich untergegangen ist. Und leider haben sich die 'starken Männer' bei der Bekämpfung von Gewalt und Läm kein Bein ausgerissen, denen war das Thema viel zu unwichtig. Es waren die Frauen, die öfter mal ein offenes Wort riskiert haben. Leider hat das nicht gereicht. Am Ende bin ich ausgezogen, um meine Kinder zu 'retten'.
 
M

Minimina

Gast
EIN SAGA GWG MIETER IN HAMBURG
Ich bin eine SAGA GWG Mieterin in Hamburg. Deswegen werde ich hier mal meine Erfahrung zur Verfügung stellen.

Die SAGA ist die Wohnungsbaugesellschaft mit den meisten Sozialwohnungen in Hamburg. Die Zeiten des sozialen Wohnungsbaus sind allerdings vorbei. Die Wohnungen dürfen jetzt an jedermann vergeben werden. Aus diesem Grund werden jetzt in unserem Haus mit 18 Mietparteien die Wohnungen nur noch an junge Leute mit Festanstellung oder Bürgschaft der Eltern genommen. Keine Sozialfälle mehr!

Grade die "Neuen" jungen Juppies glauben dass sie wegen des IN-Faktors meines Stadteils hier Party machen können. Im Jahr 2011 sind 2 neue Partymieter eingezogen und im Jahr 2012 sind es 3 Partymieter gewesen. Man kann also nicht sagen, daß nur die Sozialfälle die "lauten" sind.

Auch im Hinterhof, der von "Bildungsbürgern" umgeben ist, zeigt, daß es auch bei den Wohlhabenden einige Störenfriede gibt, z.B. der Doktor, der sich immer Sonntags auf seiner 80qm Terasse beweisen muß daß er als Heimwerker mit Kreissäge und Hammer die absolute Niete ist oder das Waldorf-Elternpaar mit 3 kleinen Mädchen, bei denen 3mal die Woche der ganze Kindergarten eingeladen wird um "Kindergeburtstag" zu feiern.

Allen neuen 5 Mietparteien mussten wir Altmieter den Zahn ziehen. Federführend mache ich es mit einigen anderen Mieten jetzt direkt bei den ersten Lärmbelästigungen (wehret den Anfängen), indem wir die erst bitten und wenn das nicht hilft, dann die Partys stören und darauf hinweisen daß das Haus sehr hellhörig ist und wenn das nicht hilft wird eben direkt die Kavallarie geholt.

Nach 3-4 Interventionen ist es uns bis jetzt zwar immer gelungen die Mieter auf das normale Maß zurückzustutzen, allerdings ist man dann nicht der Lieblingsnachbar was eine Hausgemeinschaft zerbrechen oder nicht zu stande kommen läßt.

Das ursächliche Problem liegt aber meinerseits haupsächlich an der Politik, die nämlich verweigert die Lärmschutzbedingungen so zu gestalten, daß "ungestörtes" Wohnen möglich ist.

Mehrere Mieter unseres Hauses waren schon einzeln und zusammen mehrfach beim Mieterverein und bei Anwälten um uns zu wehren und die SAGA dazu zu bewegen das Haus mit besserem Lärmschutz auszustatten.

Das ist immer an den geltenden Gesetzen gescheitert.

Zusätzlich kommt dazu daß die Politk sogar bei Kinderlärm durch bekannte Urteile die Lage verschäft, indem Kinderlärm in jedem Ausmaß geduldet werden soll und Eltern die zu faul sind ihre Kinder zu erziehen noch Wind in die Segel bläst.

Daß Lärmschutz, der zu großem Streß im Körper des Menschen führt, der Politik doch am Allerwertesten vorbei geht, zeigt sich ja auch an den Lärmschutzbestimmungen bei Flugzeug-, LKW- und Autobahnlärm.

Die Spaltung der Gesellschaft hat meiner Ansicht nach Methode! Auch Ghettoisierung gehört dazu und ist im Grunde ist nur eine moderen "Hexenjagd" und die Suche nach dem "Sündenbock", um die Leute von der konstruktiven Lösung der Probleme abzulenken nach dem Prinzip "Teile und Herrsche".

LG M
 

Purzelina

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Hat der sich einfach so räumen lassen? Kann ich mir nämlich kaum vorstellen. Solche Leute sind Roh wie Fleisch und dementsprechend muss man die auch anpacken. Dank Hartz4, wird die Konzentration der Asozialen an sozialenbrennpunkten immer Größer.

Er wird sich seinem Schicksal gefügt haben, soll nicht die erste Wohnung gewesen sein, aus der er rausflog. Vor irgendwelchen "Amtspersonen" hatte er Angst, da spielte er den unschuldigen Mieter. Nur innerhalb seiner Wohnung drehte er ständig lautstark durch.
 

zalino

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Die Spaltung der Gesellschaft hat meiner Ansicht nach Methode! Auch Ghettoisierung gehört dazu und ist im Grunde ist nur eine moderen "Hexenjagd" und die Suche nach dem "Sündenbock", um die Leute von der konstruktiven Lösung der Probleme abzulenken nach dem Prinzip "Teile und Herrsche".

Genau das denke ich auch.
Da wird jede Richtung und jede Möglichkeit genutzt um Solidarität und Gemeinsamkeiten zu verhindern.

Nicht nur der SAGA und den Hamburger Wasserwerken triefte der Habgiersabber schon aus den Mundwinkeln, als die CDU in Hamburg das Ruder in der Hand hatte und ein Papier in der Schubblade zur Privatisierung dieser beiden Einrichtungen. Die Hoffnung, das sich im Verhalten, speziell der SAGA gegenüber ihren Mietern, durch den Wechsel zur SPD etwas tut, hat sich nicht realisiert.

Die Spaltung und Entsolidarisierung schreitet auch durch die SPD voran..., nur etwas sanfter und verlogener. Der Hamburger Bürgermeister ist ein Neoliberaler, man darf sich da nicht täuschen lassen. Irgendwann wird dieser Bürgermeister von Teilprivatisierung reden, und dann stehen die Ratten mit ihrem Sabber in den Mundwinkeln wieder in den Startlöchern.

Gruß,
Zalino
 
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