Gezielte Benachteiligung Selbständiger u.a. in der GKV (1 Betrachter)

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Hallo Forum,


mir ist aufgefallen, dass man als Selbständiger gezielt von der gesetzlichen Krankenkasse abgezockt wird. Stichwort fiktive Einkommensgrenzen.

Ich komme jetzt darauf, weil ich in der letzten Ausgabe der TK-Broschüre gesehen hatte, dass nächstes Jahr schon wieder der KK Beitrag steigen soll bzw. eben diese fiktiven Einkommensgrenzen.

Die Härteregelung der KK sieht vor, dass man mindestens 1347 € GEWINN zu erwirtschaften hat und drauf auch entsprechend den KK- Beitrag zu zahlen hat. Natürlich ist bei dem Beitrag dann kein Krankengeld dabei, dafür müsste man extra löhnen. Im nächsten Jahr steigt dieses fiktive Einkommen auf 1382,50 €. Verdient man auch nur einen Cent mehr, so wird ein fiktives Einkommen von 2073,75 € zugrunde gelegt.
Ich persönlich verdiene weniger als diese 1347 € und zahle im Monat ca. 60 € zu viel an Krankenkassenbeiträgen. Und selbst wenn ich mal nichts verdienen würde, müsste ich nach wie vor auf das fiktive Einkommen den KK-Beitrag zahlen.
Wie ist die Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern und Selbständigen zu rechtfertigen??? Bei Arbeitnehmern wird das EXAKTE Einkommen zugrunde gelegt und darauf ist der KK-Beitrag zu entrichten, warum geht das bei uns nicht?? Anhand des Steuerbescheides kann man das ja wohl genauso erkennen, wie anhand eines Lohnzettels auch.
Meiner Meinung nach verstößt das massiv gegen das Gleichbehandlungsgesetz.

Da ich nicht der erste bin, der sich massiv benachteiligt fühlt, habe ich mal recherchiert. Tatsächlich hat das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2009 entschieden, dass dies rechtmäßig ist. Begründung sinngemäß: Selbständige können ja mehr von der Steuer absetzen. (Link habe ich leider nicht mehr parat)

Wie kann so etwas in einem Staat wie dem unseren passieren?

Hat schon mal jemand von den Verantwortlichen daran gedacht, dass es ohne Selbständige auch keine Angestellten gibt?

Wenn ich das gleiche Einkommen eines Arbeitnehmers in Steuerklasse 1 mit dem eines Selbständigen vergleiche, dann kommt unterm Strich heraus, dass der Arbeitnehmer mehr als 50 % mehr als der Selbständige hat, denn als Selbständiger hat man ja auch noch privat fürs Alter vorzusorgen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Selbständige von zu Hause aus arbeitet und keine doppelten Mietkosten oder ähnliches hat.

Wie ist es z.B. zu rechtfertigen, dass ein Soloselbständiger den Arbeitnehmeranteil der Krankenkasse zu zahlen hat, wenn er niemanden eingestellt hat?

Wie ist es zu rechtfertigen, dass ein Soloselbständiger für sein Minibüro noch zusätzlich die Rundfunkgebühr zu zahlen hat, obwohl er zu Hause schon zahlt? Er kann ja nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein.

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich :icon_kotz2::icon_kotz2: könnte!!!
 

Anna B.

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Das ist keine Erfindung der KK, sondern vom Gesetzgeber so festgelegt...

du kannst dich beim zuständigen Ministerium darüber beschweren...

Beitragsbemessungsgrenze

Gesetzliche Krankenversicherung

Rechengrößen der Sozialversicherung

einen Vorteil gegenüber Pflichtversicherten hast du, du kannst dich privat absichern...du bist nicht verpflichtet, diese hohen Beiträge zu bezahlen...

außerdem gibt es für Härtefälle unter den Selbständigen noch eine andere Beitragseinstufung...muß man bei der KK beantragen..und die überprüfen dann, ob man dafür infrage kommt...

Beitragsermäßigung bei geringen Einnahmen | TK
 
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Das stimmt nicht, dass ich einen Vorteil gegenüber Pflichtversicherten habe (hätte ich nur, wenn ich 5000 € im Monat verdienen würde- und dann würde ich mich gerade nicht beschweren), denn die PKV ist seit der EInführung der Unisex-Tarife ausnahmslos teurer als die GKV. Verzichtet man auf Versicherungsleistungen ist sie in etwa gleich teuer. Hat man gewisse EInschränkungen, wird man von der PKV noch massiver belastet und benachteiligt als von der GKV. Dazu kommt dann noch ein horrende Selbstbeteiligung.
Im übrigen gibt es nur wenige WEge heraus aus der PKV, wenn die Beiträge zu stark ansteigen. Ich war drauf und dran mich privat zu versichern, aber glücklicherweise habe ich es sein gelassen.

Ich schrieb bereits von der Härtefallregelung, die ich auch in Anspruch nehme. Und diese legt einen monatlichen Gewinn von 1347 € zugrunde. Das ist trotzdem noch viel zu hoch!
 

Texter50

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Das ist keine Erfindung der KK, sondern vom Gesetzgeber so festgelegt...
Und irrsinniger Weise genau der Grund, warum sich viele von den Leuten das zuvor gespart haben, so lange sie jung und gesund waren.
Ich habe mich natürlich auch gefragt, wie man Steuern von meinem Jahreseinkommen berechnen, dabei noch die Betriebskosten mit bedenken kann und das bei der KK nicht geht.
Um die KK zu ärgern bin ich damals in die Künstlersozialversicherung ausgewichen. Da habe ich mein Jahreseinkommen selber geschätzt und gut war. Ich eine Hälfte der Beiträge trug die KSV, die andere Hälfte bezahlte ich, was einen gerechten Ausgleich ergab. :icon_lol:
 

Anna B.

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Hallo,

naja...kv muß man haben....aber als Selbständiger hat man die Möglichkeit, sich die gesetzliche oder die private KV auszusuchen...


nur "Rosinenpickerei"..ich will das Beste haben, dafür aber ganz billig...das gibt es nirgendwo..

alle müssen einen Beitrag zahlen, der eine mehr, der andere weniger...so ist das Leben..
 

ZynHH

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Hat schon mal jemand von den Verantwortlichen daran gedacht, dass es ohne Selbständige auch keine Angestellten gibt?
Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Glaubst du, bei der Telekom gibt es auch nur einen Selbstständigen oder bei Daimler, Porsche VW?

Es gibt genug, wo ein Selbstständiger Vorteile hat....ob er sie geniessen kann, ist eine andere Frage. Sicherlich nicht, wenn er nur halbtags arbeitet oder stundenweise....und mit Minimaleinsatz gleich garnicht.
Aber warum soll....ne, das frage ich jetzt lieber nicht....:popcorn:
 

Texter50

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alle müssen einen Beitrag zahlen, der eine mehr, der andere weniger...so ist das Leben..
Stimmt natürlich, nur sollte der Beitrag sich nach dem tatsächlichen, zu versteuernden EInkommen richten. Alles andere kannste inne :icon_tonne: kloppen.
Das mit der KV, da ist das SPD völlich eingebrochen. Ich hatte schon eher gewünscht, da würde ne Bürgerversicherung vorbereitet. Der Klassen-Kassen-Quatsch hier ist doch nicht nachvollzeihbar. :icon_motz:
Finde ich. :icon_question:
 
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Hallo,

naja...kv muß man haben....aber als Selbständiger hat man die Möglichkeit, sich die gesetzliche oder die private KV auszusuchen...


nur "Rosinenpickerei"..ich will das Beste haben, dafür aber ganz billig...das gibt es nirgendwo..

alle müssen einen Beitrag zahlen, der eine mehr, der andere weniger...so ist das Leben..
Das hat mit Rosinenpickerei nicht das Geringste zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Und die gibt es hier nicht. Ich weiß ja nicht, ob du selbständig bist, ich nehme eher an nicht. Wie würdest du es finden, wenn dir die KK einen Beitrag berechnet auf der Grundlage eines EInkommens, was du gar nicht hast?
 

ZynHH

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Wie würdest du es finden, wenn dir die KK einen Beitrag berechnet auf der Grundlage eines EInkommens, was du gar nicht hast?

Du meinst so, wie die Handelskammer?

Oder die Post, da kostet doch ein 1kg Paket das gleiche wie ein 2 Kilo Paket....Sauerei. Nur weil die die Preisgestaltung einfacher mach wollen, muss ich das Zweite Kilo bei dem anderen mitbezahlen....oder im Bus, da bezahlt einer mit 150 Kilo genauso viel wie einer mit 75kg....und das alles nur, damit es einfacher wird....geht doch nicht....:icon_confused:
 
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Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Glaubst du, bei der Telekom gibt es auch nur einen Selbstständigen oder bei Daimler, Porsche VW?

Es gibt genug, wo ein Selbstständiger Vorteile hat....ob er sie geniessen kann, ist eine andere Frage. Sicherlich nicht, wenn er nur halbtags arbeitet oder stundenweise....und mit Minimaleinsatz gleich garnicht.
Aber warum soll....ne, das frage ich jetzt lieber nicht....:popcorn:
Was interessieren mich ein paar Goßkonzerne bei denen der kleinste Prozentsatz aller in Deutschland Beschäftigten sein Dasein fristet?

Der einzige Vorteil eines Selbständigen ist, dass man mal Mittags zum Frisör gehen kann oder dass man sein eigener Chef ist. Alles andere muss man sich schönreden, denn objektiv betrachtet hat man nur Nachteile!

Was haben zu hohe Krankenkassenbeiträge mit Minimaleinsatz zu tun?

Ich sehe das eher so: Zu hohe Krankenkassenbeiträge--->Investitonsstopp--->WEniger Neukunden--->Keine Neukunden mehr---> Wieder zurück zum JC!
 
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Du meinst so, wie die Handelskammer?

Oder die Post, da kostet doch ein 1kg Paket das gleiche wie ein 2 Kilo Paket....Sauerei. Nur weil die die Preisgestaltung einfacher mach wollen, muss ich das Zweite Kilo bei dem anderen mitbezahlen....oder im Bus, da bezahlt einer mit 150 Kilo genauso viel wie einer mit 75kg....und das alles nur, damit es einfacher wird....geht doch nicht....:icon_confused:
Wenn es nur so einfach wäre. Es geht hier um Menschen und nicht um Pakete. Menschen die gleichzubehandeln sind, aber eben nicht gleichbehandelt werden.
 

ZynHH

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Wenn es nur so einfach wäre. Es geht hier um Menschen und nicht um Pakete. Menschen die gleichzubehandeln sind, aber eben nicht gleichbehandelt werden.
Möchtest du denn vom JC nun als Selbstständiger ( Der keinerlei Vermittlungsbemühungen hat) behandelt werden oder als Arbeitsloser , der geknechtet wird? Das ist glaube ich auch das, was Anna mit den Rosinen meint.

Du kannst nun mal nicht alle Menschen gleich behandeln. Es sind nämlich nicht alle gleich. Da bestehe ich sogar drauf, das ich anders behandelt werde. Wären alle Menschen gleich, bäuchte es ja nur mich geben.....

Ich war 15 Jahre selbstständig. Ich weiß was besser ist als bei Angestellten und was nicht. Aber das sucht man sich ja aus...jeder!
 
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Möchtest du denn vom JC nun als Selbstständiger ( Der keinerlei Vermittlungsbemühungen hat) behandelt werden oder als Arbeitsloser , der geknechtet wird? Das ist glaube ich auch das, was Anna mit den Rosinen meint.

Du kannst nun mal nicht alle Menschen gleich behandeln. Es sind nämlich nicht alle gleich. Da bestehe ich sogar drauf, das ich anders behandelt werde. Wären alle Menschen gleich, bäuchte es ja nur mich geben.....

Ich war 15 Jahre selbstständig. Ich weiß was besser ist als bei Angestellten und was nicht. Aber das sucht man sich ja aus...jeder!
Ich wurde schon immer als Arbeitsloser behandelt beim JC, völlig gleich ob ich selbständig war oder nicht, auch das habe ich schon oft genug breit getreten hier. Die Rosinen hat sich das JC rausgepickt, indem es mich als Arbeitslosen behandelte, aber bei der AEKS ordentlich versucht hat zuzulangen.

Deine Logik erschließt sich mir nun mal nicht- und ich denke dir selbst auch nicht. Die Krankenkassenbeiträge werden aufgrund des EInkommens ermittelt. Nur beim SElbständigen wird irgendein Einkommen genommen. Darum geht es!

Und selbstverständlich sind vor dem Recht alle gleich. WIe ich schon sagte: Es gibt ein Gleichbehandlungsgesetz. Das solltest du dir mal anschauen.
 

ZynHH

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Nur beim SElbständigen wird irgendein Einkommen genommen.

Das ist doch nicht richtig. Warum soll denn ein Mensch, der kein Einkommen hat, etwas für die Krankenkasse bezahlen? Und wovon?

Nein, die Selbständigen werden hier nicht über Gebühr benachteiligt.

Wenn dich deine Benachteiligung doch so sehr stört, es steht dir frei das jederzeit zu ändern.

Ich würde z.B. gerne darauf verzichten, in die Rentenkasse einzuzahlen....darf ich nicht, das dürfen nur die Selbständigen. :icon_wink:
 
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Richtig, wenn man kein Einkommen hat, muss man ALG 2 beantragen. Aber es geht ja nicht um kein Einkommen, sondern um die genaue Berechnung der Beiträge, so wie es eben bei Arbeitnehmern auch der Fall ist. Aber ich nehme an das hast du verstanden.

Wieso sollten denn deiner Meinung nach Selbständige und Arbeitnehmer bei der Berechnung des Beitrags unterschiedlich behandelt werden???

Die Rentenversicherung ist ein anderes Thema. Immerhin hast du ja dann auch ne Rente- ich habe nur die Minirente, die ich mir selbst zusammen sparen muss und die mich in den letzten Ansparjahren so ca. 1800 € im Monat kosten wird.

Übrigens habe ich auch weitaus mehr Risiko als ein Arbeitnehmer. Und gerade deshalb sollte ich entlastet werden- oder eben wie gefordert, zumindest gleich behandelt werden.

Die von der Lügen wollte ja eine Rentenpflicht für Existenzgründer einführen. Das würde dir dann wohl genau in die Hände spielen nehme ich an. Also RV, KK etc. pp und am Ende des Monats hat man -800 €. Natürlich kenne ich deine Antwort schon: Wer nicht sofort 2000 € Gewinn hat ist Däumchendreher und sollte sich was anderes suchen. Oder?

Komm, du bist doch intelligenter als solche Phrasen wie "Hat man sich doch selbst ausgesucht" zu dreschen. Ich habe es mir mit Sicherheit nicht ausgesucht, sondern es war die letzte Möglichkeit um irgendwie etwas anzufangen. Oder willst du auch behaupten, dass bei 4 Millionen Arbeitslosen und 800 tausend offenen Stellen jeder sich selbst aussuchen kann was er tun möchte?
 

ZynHH

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Ich weiß natürlich worum es dir geht, ich hatte ja auch mal angefangen.

Aber, ich hatte schon versucht es mit einzubringen, warum sollen Selbstständige besser gestellt werden als Menschen ohne Einkommen?

Es wird immer Unterschiede geben. Es wird auch immer Ungerechtigkeiten geben.

Warum bekommen Menschen in den neueren Bundesländern weniger Einkommen zugesprochen als in den älteren Bundesländern?

Warum müssen Rentner ihr Einkommen mehrmals versteuern?

Warum bekommen Frauen immer noch nicht die gleichen Löhne wie Männer.

UND warum müssen sowohl Selbstständige als auch Unselbständige Krankenkassenmitglieder nur bis zur Beitragshöchstgrenze ( 39xx,00 Eur) Beiträge zahlen, warum gibt es keine Bemessungen darüber?


Und im übrigen:
Die Mindesteinnahmegrenze für Existenzgründer liegt bei 1.347,50 Euro und ist damit geringer als bei langjährigen Selbstständigen. Das bedeutet, dass Sie als Existenzgründer einen geringeren Beitrag zahlen.
Existenzgründer | TK :rolleyes:
 

Anna B.

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@ZynHH

scheint zwecklos zu sein..

ich hatte ihm diverse Hinweise schon im Post 2 mitgeteilt...
 
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Ich weiß natürlich worum es dir geht, ich hatte ja auch mal angefangen.

Aber, ich hatte schon versucht es mit einzubringen, warum sollen Selbstständige besser gestellt werden als Menschen ohne Einkommen?

Es wird immer Unterschiede geben. Es wird auch immer Ungerechtigkeiten geben.

Warum bekommen Menschen in den neueren Bundesländern weniger Einkommen zugesprochen als in den älteren Bundesländern?

Warum müssen Rentner ihr Einkommen mehrmals versteuern?

Warum bekommen Frauen immer noch nicht die gleichen Löhne wie Männer.

UND warum müssen sowohl Selbstständige als auch Unselbständige Krankenkassenmitglieder nur bis zur Beitragshöchstgrenze ( 39xx,00 Eur) Beiträge zahlen, warum gibt es keine Bemessungen darüber?


Und im übrigen: Existenzgründer | TK :rolleyes:
Ok, dann weiß ich wenigstens, dass du mich nicht ganz missverstehst ;-)

Wie meinst du das mit den Leute ohne Einkommen? Wenn ich als Selbständiger kein Einkommen habe, muss ich trotzdem auf die 1347 € die Beiträge entrichten. Natürlich könnte man vorher zum JC rennen, aber die Option gäbe es bei mir z.B. nicht mehr ohne weiteres, weil ich mir Geld geliehen habe, Geld geschenkt bekommen habe und mein Geld für mich arbeiten lasse. Das wären alles Dinge wo das JC mächtig Stress machen würde.
Und Unselbständige ohne Einkommen gehen ohnehin zum JC.

Mit den anderen DIngen hast du natürlich recht. Auf die Beitragshöchstgrenze wollte ich auch noch eingehen, aber ich wollte erstmal weiter unten anfangen mit den Ungerechtigkeiten.

Das mit der Mindestgrenze ist klar, schrieb ich ja auch schon. Aber 1347 € Reingewinn jeden Monat habe ich im ersten halben Jahr nach Ausschied aus dem ALG2 Bezug einfach nicht. Sicherlich ist es nicht das Ziel weniger zu verdienen, sondern mehr, aber ich denke am Anfang kann man schon erwarten dass man einem da etwas entgegenkommt.
 
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@ZynHH

scheint zwecklos zu sein..

ich hatte ihm diverse Hinweise schon im Post 2 mitgeteilt...
Sorry, aber du hast meinen Post nicht gelesen, sonst wüsstest du dass ich alles was du schriebst schon längst weiß. Ansonsten im Bezug auf die PKV gabs da eher Falschinformationen von deiner Seite.

Ansonsten geht es ums Prinzip und um nichts anderes. Das wie und was ist klar, aber nicht das warum.

EIne Beschwerde beim Ministerium? Klar, die werden sich sicherlich gut drüber amüsieren.

Aber da es anscheinend nur sehr wenige hier gibt, die diese Ungerechtigkeit sehen, muss es wohl korrekt sein und es muss an mir liegen.
Ich meine es ist ja nix Dramatisches, geht ja nur um Existenzen die vernichtet, verhindert oder eingeschränkt werden^^^^
 

ZynHH

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Ich meine es ist ja nix Dramatisches, geht ja nur um Existenzen die vernichtet, verhindert oder eingeschränkt werden^^^^
Stell dir vor, jemand möchte in d-land als Einsiedler leben ( Warum und wo auch immer :icon_lol:) , er nimmt nix vom Staat, bettelt nicht.

Warum soll der sich für eine KK verschulden, die er doch gar nicht will, nicht nutzt?

Das meinte ich mit Menschen die kein Einkommen haben, und schon die zahlen ja die Hälfte dessen, was du zahlen sollst.

Das ist doch genauso wenig einsehbar.
 
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