GEZ Schulden, Vollstreckungsstelle droht im wege der Zwangsvollstreckung, mit dem öffnen der Wohnung

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robert888

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Hallo

Heute ist so gar nicht mein Tag.

Hab heute ein Schreiben der Stadt erhalten. Es geht um Rundfunkgebühren. Ich bin damals 2017 umgezogen. Habe ich der GEZ rechtzeitig mitgeteilt.

Es kam die ganze Zeit nichts (wo ich noch kein Harz4 hatte)

Ich habe der Stadt bereits mehrmals geschrieben, dass ich nicht zahlen kann und dass ich bereits eine Vermögensauskunft abgegeben habe.

Ich schaffe es nicht alles zu bezahlen.

Ich muss mit 300 € im Monat leben, weil ich andere Sachen in Raten abbezahle.

Ich habe nichts gegen einer Durchsuchung. Besitze eh nichts. Aber "meine Wohnung öffnen lassen??" ich bin doch hier und mache die Tür auf!
Wie soll ich auf das Schreiben reagieren?
 

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Seepferdchen 2010

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Guten morgen robert888

Ich habe der Stadt bereits mehrmals geschrieben, dass ich nicht zahlen kann und dass ich bereits eine Vermögensauskunft abgegeben habe.

Hast du deine Schreiben belegbar versendet, also hast du einen Nachweis darüber, das der Empfänger die Post erhalten hat?

In dem Schreiben Anhang steht, das du auf die Mahnungen nicht reagiert hast, richtig?

Vieleicht kann dir @axellino noch einen Hinweis geben?
 

axellino

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Hallo,

Wie soll ich auf das Schreiben reagieren?

aufgrund des von Dir eingestellten Schreibens und deinen dazugehörigen bisherigen Darlegungen, komme ich persönlich zu der Vermutung, das es sich hier um ein reines fauchen und brüllen eines zahnlosen Tigers handelt, um dich halt letztendlich zum zahlen zu bewegen, oder aber, das Vollstreckungsorgan (GV) wollte dich im wege der Zwangsvollstreckung schonmal zuhause aufsuchen und stand ggfls. zum anberaumten Termin vor verschlossener Türe, was in dieser Hinsicht ggfls. künftig von deiner Seite aus, unbedingt vermieden werden sollte, denn ansonsten verschafft man sich, so oder so, ggfls. somit auch mit richterlichen Beschluss zutritt in deine Wohnung, um dort nach ggfls. vorhandenen pfändbaren Sach-und Vermögenswerten zu schnüffeln.

Verinnerliche hier im ganzen ein wenig Gelassenheit, denn wer nix hat dem kann man natürlich auch nix nehmen und die im wege der Zwangsvollstreckung vom Beitragsservice beauftragte Vollstreckungs:-stelle/behörde/organ, kann bei der derzeitigen und ihnen bekannten Zahlungsunfähigkeit deinerseits und auch der krassen Formulierung aus den Schreiben zufolge, einer Zahlungsunwilligkeit deinerseits, auf dessen Grundlagen, nie und nimmer so einfach zum Zwecke der Zwangsvollstreckung, ein richterlichen Duchsuchungsbeschluss für deine Wohnung erwirken, wäre ja noch schöner.

Ich habe der Stadt bereits mehrmals geschrieben, dass ich nicht zahlen kann und dass ich bereits eine Vermögensauskunft abgegeben habe.

Dann machst Du es ggfls. letztmalig nochmals und gut ist.
Angehen solltest Du das ganze zum gegebenen und möglichen Zeitpunkt deinerseits natürlich trotzdem, denn mit den bestandskräftigen Festsetzungsbescheid in der Tasche, bleibt Dir ansonsten der Beitragsservice mit seiner Forderung gegen dich, 30 Jahre an den Fersen kleben.
 

robert888

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Guten morgen robert888



Hast du deine Schreiben belegbar versendet, also hast du einen Nachweis darüber, das der Empfänger die Post erhalten hat?

In dem Schreiben Anhang steht, das du auf die Mahnungen nicht reagiert hast, richtig?

Vieleicht kann dir @axellino noch einen Hinweis geben?
Ja, unter Zeugen per Post und per Mail. Aber er unterstellt mir "Zahlungsunwilligkeit" obwohl ich Zahlungsunfähig bin!

Hallo,



aufgrund des von Dir eingestellten Schreibens und deinen dazugehörigen bisherigen Darlegungen, komme ich persönlich zu der Vermutung, das es sich hier um ein reines fauchen und brüllen eines zahnlosen Tigers handelt, um dich halt letztendlich zum zahlen zu bewegen, oder aber, das Vollstreckungsorgan wollte dich im wege der Zwangsvollstreckung schonmal zuhause aufsuchen und stand ggfls. zum anberaumten Termin vor verschlossener Türe, was in dieser Hinsicht ggfls. künftig von deiner Seite aus, unbedingt vermieden werden sollte, denn ansonsten verschafft man sich, so oder so, ggfls. somit auch mit richterlichen Beschluss zutritt in deine Wohnung, um dort nach ggfls. vorhandenen pfändbaren Sach-und Vermögenswerten zu schnüffeln.

Verinnerliche hier im ganzen ein wenig Gelassenheit, denn wer nix hat dem kann man natürlich auch nix nehmen und die im wege der Zwangsvollstreckung vom Beitragsservice beauftragte Vollstreckungsstelle/Behörde, kann bei der derzeitigen und ihnen bekannten Zahlungsunfähigkeit deinerseits und auch der krassen Formulierung aus den Schreiben zufolge, einer Zahlungsunwilligkeit deinerseits, auf dessen Grundlagen, nie und nimmer zum Zwecke der Zwangsvollstreckung ein richterlichen Duchsuchungsbeschluss für deine Wohnung erwirken, wäre ja noch schöner.



Dann machst Du es ggfls. letztmalig nochmals und gut ist.
Angehen solltest Du das ganze zum gegebenen und möglichen Zeitpunkt deinerseits natürlich trotzdem, denn mit den bestandskräftigen Festsetzungsbescheid in der Tasche, bleibt Dir ansonsten der Beitragsservice mit seiner Forderung gegen dich, 30 Jahre an den Fersen kleben.

Danke. Ich fand das Schreiben auch schrecklich. Die eine Behörde versucht Monatsraten aus meinem Alg2 zu bekommen und die andere droht mir mit Öffnen der Wohnung.

Ich habe nie eine Ankündigung von dem Typen bekommen. Woher soll ich wissen dass er kommt? Ich kann mich doch nicht 24 Std am zu Hause aufhalten um dem Monsieur aufzumachen, falls er Bock hat zu kommen.

Wird der Richter eigentlich meine Zahlungsfähigkeit überprüfen bevor er so einen Beschluss unterschreibt?


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Seepferdchen 2010

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Ja, unter Zeugen per Post und per Mail.

Sorry @robert888 bitte für die Zukunft,du trägst immer die Beweislast das der Empfänger die Post erhalten hat, daher
bitte entweder per Einschreiben/Rückschein oder Einschreiben/Einwurf hier bestätigt der Postbote per Unterschrift
den Einwurf und das kannst du dir dann auf der Web-Seite von der Post ausdrucken unter der Option Sendenachverfolgung,
somit hast du einen Beleg.

Und per E-Mail lass das bitte.
 

robert888

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Sorry @robert888 bitte für die Zukunft,du trägst immer die Beweislast das der Empfänger die Post erhalten hat, daher
bitte entweder per Einschreiben/Rückschein oder Einschreiben/Einwurf hier bestätigt der Postbote per Unterschrift
den Einwurf und das kannst du dir dann auf der Web-Seite von der Post ausdrucken unter der Option Sendenachverfolgung,
somit hast du einen Beleg.

Und per E-Mail lass das bitte.
Das weiss ich ja. Aber das kostet ja alles eine Menge Geld. Ich habe ja nicht nur mit dieser Behörde Stress.

Dennoch frage ich nochmal. Muss ein Richter meine Zahlungsfähigkeit überprüfen bzw. mich anhören bevor er so etwas unterschreibt?
 

axellino

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Ich habe nie eine Ankündigung von dem Typen bekommen. Woher soll ich wissen dass er kommt? Ich kann mich doch nicht 24 Std am zu Hause aufhalten um dem Monsieur aufzumachen, falls er Bock hat zu kommen.

Wird der Richter eigentlich meine Zahlungsfähigkeit überprüfen bevor er so einen Beschluss unterschreibt?
,
Nein, warum sollte er das ??
Auch die geschwollene Formulierung im eingestellten Schreiben, deine Zahlungsunwilligkeit, wird den Richter nicht bewegen, so einfach zum zwecke der Zwangsvollstreckung ein Dursuchungsbeschluss für deine Wohnug zu unterschreiben, damit diese auch zwangsweise geöffnet werden darf. In der Regel kündigt sich der Gerichtsvollzieher und somit das Vollstreckungsorgan vorher an, wenn er im wege der Zwangsvollstreckung jemand in dessen Wohnung aufsuchen will, um dort nach pfändbaren rumzuschnüffeln und wenn er es ggfls. nicht vorher gemacht hat und er muss sich ggfls. selbst sagen, der Weg war heut umsonst, dann hinterlässt er meist eine Nachricht im Briefkasten, wann ggfls. der nächste Termin zum schnüffeln ansteht oder ebend, das sich der Vollstreckungsschuldner diesbezüglich umgehend bei ihm melden möge.

Steht er wiederholte male auch mit erfolgter Ankündigung seinerseits vor verschlossener Türe und kommt nicht in die Wohnung um seinen Auftrag ausführen zu können, dann wird er sicher beim nächsten vor der verschlossenen Türe stehen, solch ein Beschluss in der Tasche haben, um somit auch zwangsweise in die Wohnung gelangen zu dürfen.
 

HermineL

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per Einschreiben/Rückschein oder Einschreiben/Einwurf hier bestätigt der Postbote per Unterschrift
den Einwurf und das kannst du dir dann auf der Web-Seite von der Post ausdrucken unter der Option Sendenachverfolgung,
somit hast du einen Beleg.
Sorry Seepferdchen aber damit kommst du auch nicht weit denn damit kannst du nur nachweisen
das du etwas geschickt hast und das dieses angekommen ist aber du hast keinen Nachweis das dieser
Brief auch das enthielt was behauptet wird.

Dennoch würde ich auch diesen Weg gehen aber zusätzlich das ganze auch Per Fax mit qualifizierten Sendebericht
senden denn dieser ist erstens Gerichtsfest und zweitens ist der Inhalt nachweisbar.
 
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