GEZ besteht auf Forderung, trotz Unterlagen

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sincere

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Ich habe bei der GEZ meinen Fernseher angemeldet und denen immer rechtzeitig die Unterlagen geschickt. Trotzdem bekam ich immer wieder Rechnungen, auf die ich erstmal nicht reagiert habe da meine Unterlagen zur Befreiung ja vorlagen.

Da sich das immer mehr gesammelt hat bekam ich irgendwann einen Brief von deren Anwalt, den ich dann kontaktierte und dieser mir erklĂ€rte man habe von mir NIE irgendwelche Unterlagen zur GebĂŒhrenbefreiung erhalten.

Das mal etwas verloren geht kann passieren aber das ALLES verlorengeht? Ich glaube nicht. Viel mehr sieht das nach einer Gaunerei aus.

Wie dem auch sei, ich habe dann denen die kompletten Unterlagen nochmals zugeschickt und nun bekam ich ein Schreiben (StandardmĂ€ĂŸig) welches nichtmal gezielt auf das Anliegen eingeht und nur drinsteht daß die Forderung sich auf ZeitrĂ€ume bezieht, fĂŒr die keine Forderung vorliegt.

Was mache ich nun?
 

Arania

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Und Du hast Dich nie gewundert das Du keinen Bescheid von denen bekommen hast?:confused:
 

redfly

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FĂŒr jeden "Befreiungsabschnitt" gibt es von der GEZ immer einen Bescheid. Bei VerlĂ€ngerungsantrĂ€gen ist darauf zu achten, dass er der GEZ noch im letzten Monat der alten Befreiung zugeht, da sie immer erst ab dem Folgemonat wirksam wird. Wenn man nicht aufpasst, kommt es da schnell zu LĂŒcken. Die muss man dann selber tragen, auch wenn die Voraussetzungen fĂŒr eine Befreiung vorgelegen haben.
 

Merkat0r

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AW: GEZ besteht auf Forderung, trotz Unterlagen - ErgÀnzung und Frage !

Die GEZ hat von mir stets zu den Zeitpunkten, an denen ich die Bescheide der ARGE MG per Post bekommen habe, am darauffolgenden Tag die Bescheide gefaxt bekommen.
Die AntrÀge waren jeweils vorher bereits per Post an die GEZ geschickt.

GrundsÀtzlich habe ich von der GEZ nie Antworten (per Post oder telefonisch, oder E-Mail) erhalten, sondern wurde grundsÀtzlich mit Hinweisen auf den Staatsvertrag abgespeist.

In 2007 habe ich einer Rechnung der GEZ sofort (telefonisch und schriftlich) widersprochen.
Dann habe ich dazu nie wieder etwas bekommen oder dazu gehört.
Analog zu dem "nie etwas bekommen" auf meine konkreten Fragen an die GEZ.

Einmal erhielt ich ein Hinweisschreiben, dass zu meinem Antrag noch der Bescheid fehle.
Den habe ich dann, weil es ja schnell gehen sollte, gefaxt.
Tja: FAX wird nicht anerkannt. (Ich suche immernoch die Stelle im Staatsvertrag, die das ausschließt). Ende vom Lied: nochmal.

Nun haben wir 2009 und die GEZ versucht ein neues Spiel.
Antrag erhalten, aber Bescheid nicht. Gleiche Post, gleicher Briefumschlag.
Aber das Fax haben sie bekommen, akzeptieren dies jedoch nicht!

Zum x-ten Mal habe ich nun meine Unterlagen 2-fach, 3-fach-sogar 4-fach geschickt (weil ich stets telefonisch nachfrage, ob die Unterlagen eingegagngen sind) und immer hatte die GEZ ein Problem Teile der Unterlagen nicht erhalten zu haben, oder nicht zu akzeptieren.

Um auf 2007 und die Forderung zurĂŒck zu kommen:
Am 03.11.09 erhielt ich nun Post von der Stadtkasse, die den seinerzeit in 2007 in Rechnung gestellten Betrag einztreiben habe.

Ganz großes Kino, denn:
Die GEZ als Behörde kann sofort vollstrecken. Und die Stadt als Vollstreckungsbehörde braucht nicht zu prĂŒfen, sondern nur vollstrecken.

Antworten von der GEZ bekomme ich nicht, auch keine Mahnungen, oder sonstige Schreiben (abgesehen von dem einmaligen Hinweis, dass ihnen Unterlagen zum Antrag fehlen).

Und nun steht staatliche WillkĂŒr (GEZ und Stadt) gegen Faxprotokolle und Kopien von Schreiben.

Gibt es irgendwen, der Hinweise darauf hat, wie man aus dieser MĂŒhle wieder heraus kommt?
Danke im Voraus

P.S.:
ich muss leider widersprechen bei dem Punkt, dass es von der GEZ Bescheide gibt. Ich habe noch nie einen schriftlichen Bescheid erhalten, dass ich "befreit" sei von den GebĂŒhren.
Und die deutsche Post hat auch keine ErklÀrung, andere Zustelldienste auch nicht, das von der GEZ keine Post bei mir ankommt. Kann es vielleicht daran liegen, dass bei der GEZ irgendwas falsch lÀuft?
 

fraegelbaer

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Habe auch lange mit der "abGEZockt" kĂ€mpfen mĂŒssen und leider verloren. Obwohl ich noch nicht einmal die möglichkeit hatte Fernsehen zu empfangen (kein Sat oder Kabel). SpĂ€ter kam dann DVB-T.

Ich hatte die schnauze voll von dem Verein und Ihnen einen Brief geschrieben. Darin stand das ich meinen defekten Fernseher ohne nachweiss entsorgt habe und ich mir keinen Neuen leisten kann. Ich habe weder ein Radio(wecker), noch Computer. Ein auto kann ich mir eh nicht leisten. Ich bat dann noch um eine schriftliche bestÀtigung der abmeldung.

Seit dieser Zeit habe ich von denen nie wieder Post bekommen. Sollte doch etwas kommen werfe ich es ungeöffnet in den Papierkorb.

Wenn du die möglichkeit hast, lasse die von einem Rechtsbeistand beraten.

Gruß fraegelbaer
 
E

ExitUser

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Wenn man nicht aufpasst, kommt es da schnell zu LĂŒcken. Die muss man dann selber tragen, auch wenn die Voraussetzungen fĂŒr eine Befreiung vorgelegen haben.

Man kann vorab einen formlosen Antrag stellen und darauf hinweisen, dass der entsprechende Nachweis wegen der langen Bearbeitungsdauer der Behörde nachgereicht werden muss.
 

redfly

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Eine Abmeldung ist so gut wie unmöglich. Eine Mitteilung ĂŒber die Entsorgung seiner TV-GerĂ€te, wird die GEZ nicht weiter interessieren. Meist schicken sie trotzdem ihre Rechnungen, auch eine AbmeldebestĂ€tigung wird man nie bekommen.
 

BarbaraM

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Oh, ich hatte auch jahrelang, mit der GEZ zu tun. Ich bin 2003 zu meinem jetzigen LebensgefĂ€hrten gezogen. Bis dahin hatte ich regelmĂ€ĂŸig GEZ bezahlt aber natĂŒrlich mit meinem Umzug abgemeldet, warum sollten wir doppelt bezahlen? Danach habe ich noch 4 Jahre regelmĂ€ĂŸig einen Befragunsbogen bekommen, wo ich nachweisen musste, dass mein LebensgefĂ€hrte die GEZ auch regelmĂ€ĂŸig bezahlt. Irgendwann wollte ich nicht mehr und habe einfach nicht geantwortet, danach kam eine Drohung mit Inkasso, also habe ich wiederwillig doch geantortet. Danach war endlich Ruhe. Das ist doch unnormal. Ich glaube das liegt am Bearbeiter, Sie bekommen Prozente und das ist besser als jedes Einkommen als Arbeitnehmer, wenn sie Allem nachgehen, wo Sie Prozente wittern.
:icon_neutral:
 

fraegelbaer

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Bei mir hat es ja auch geklappt mit der Abmeldung und eine bestÀtigung habe ich auch bekommen.

Die GEZ ist verpflichtet eine abmeldung zu akzeptieren. Was ist wenn sich jemand gegen unsere "schöne neue" Medienwelt entscheidet. Noch kann man nicht dazu gezwungen werden.

Auch ist die GEZ in der beweispflicht und solange sie keinen durchsuchungsbefehl bekommen, können sie auch nichts beweisen.

Ich kann nur sagen, niemals einen GEZler in die Wohnung lassen und auf keine Post von denen reagieren. Wenn es schon offene forderungen gibt weil man angemeldet ist, sollte man auf jeden fall reagieren, sonst wird alles noch teuerer.

Wie gesagt sind das nur meine Meinung und Erfahrungen mit "abGEZockt".

Gruß fraegelbaer
 

Arania

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Aber dann aufpassen, wenn man plötzlich ein digitales Abo abschliesst, das wĂŒrde die GEZ dann sehr wundern, wenn man doch kein EmpfangsgerĂ€t hat:cool:
 
E

ExitUser

Gast
Eine Abmeldung ist so gut wie unmöglich. Eine Mitteilung ĂŒber die Entsorgung seiner TV-GerĂ€te, wird die GEZ nicht weiter interessieren. Meist schicken sie trotzdem ihre Rechnungen, auch eine AbmeldebestĂ€tigung wird man nie bekommen.

FALSCH!!!

Ich habe denen per FAX (FaxbestĂ€tigung schmeißt mein GerĂ€t aus) mitgeteilt, dass mein FernsehgerĂ€t defekt sei und kein neues GerĂ€t angeschafft wird. Radio bezahle ich natĂŒrlich weiter.

Als dann mein Bus aufgebrochen wurde und mein Radio entwendet wurde, habe ich das dann auch per Fax mit der Anzeige gefaxt und auch Radio abgemeldet.

Alle 2-3 Monate kommt nun ein Schreiben von der GEZ mit dem mahnenden Unterton, falls ich neue GerĂ€te habe diese dann auch angemeldet werden mĂŒssen. :icon_klatsch:

Meine Altpapierkiste freut sich immer ĂŒber Zuwachs :biggrin:

GrĂŒĂŸle
 
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